Freitag, 30. Oktober 2026

Auf hoher See...

Leute Leute, da kommt ewig nix von mir und nun gleich so eine tolle Reise.

Leider kann ich gar nicht so viel schreiben, wie ich möchte. Denn wir sind heute den letzten Tag auf dem Schiff und morgen geht es schon wieder nach Hause. Also muss ich mich sputen...

Vor zwei Wochen ging es los. Erst mit dem Flieger nach Mallorca. Aber leider kein Ballermann für mich und Mumps – hätte ich gern mal gesehen. Stattdessen ging es gleich aufs Schiff und dort hieß es warten, bis die Kabine fertig ist. 

Apropos Kabine: Dort haben die Leute, die das Zimmer saubermachen immer mit uns gespielt. Das war toll.


Nach zwei Tagen auf hoher See kamen wir dann in Teneriffa an und gingen tatsächlich mit Mama und Papa auf eine Wanderung in die Vulkanlandschaft rund um den Teide.





Dann kamen sechs Tage auf dem Atlantik. Zum Glück war der brav und weder Mama noch Papa mussten spucken. Spuken vielleicht, wenn es zu viele Cocktails waren. Aber nicht spucken.

Insgesamt haben wir drei Inseln besucht und ab und an durften wir dann auch mal mit von Bord. Aber es war sehr heiß, so dass ich echt Angst hatte, dass wir schmelzen...



Ein Ausflug war besonders schön. Wir sind mit einem Zug über die Insel gefahren. Der hat ganz schön gewackelt. Ist erstaunlicherweise aber nicht umgekippt. 

Wäre auch blöd, denn dort gab es sehr schmale und ungesicherte Brücken. Einen TüV gibt es dort wohl eher nicht...



Es war wirklich ein sehr schöner Ausflug. Und Schatten gab es auch. 

Ja und heute war nochmal ein Seetag und da hieß es noch einmal nach See-Getier Ausschau halten. Mama und Papa haben einiges gesehen. Mumps und ich müssen noch üben und können eh nicht länger als 5 Minuten in die Sonne.





Morgen geht es also schon wieder ins Flugzeug und dann sind wir irgendwann (leider) wieder zu Hause. Wird sicher sehr kalt sein. Da dürfen wir Kuschels wohl wieder Sonderschichten fahren und zum Wärmen herhalten. Naja: Augen auf bei der Berufswahl.

Bleibt gesund
Eure Theodora


Montag, 17. August 2026

Zeitsprünge oder was?

 Aber jetzt mal ehrlich. Das kann nicht sein, dass ich ein halbes Jahr nichts geschrieben habe. Wirklich?

Ich glaube ja, dass es ab und an kleine Zeitsprünge gibt, die wir gar nicht richtig merken. Von Februar zu April waren doch höchstens zwei Märztage Abstand...

Na, wie auch immer. Hier bin ich wieder. Und Papa hat endlich zugesagt, dass er mir hilft. Das war schon ein bisschen anstrengend. Man darf ja auch nicht zu fordernd sein. In seinem Alter... Ähm, Theodora. Ich lese mit! Ups, das vergesse ich wieder. War ja auch nicht böse gemeint. Alter ist ja keine Schande. Vorsicht. Jaja. Du weißt, was "jaja" bedeutet... Wollen wir vielleicht vom Urlaub erzählen? Mach das. Und werd einfach nicht frech, dann unterbreche ich auch nicht. OK? Gut gut. 

Alsoooo. Urlaub. Naja, wie es bei al... ähm.. erfahrenen Menschen so ist, fahren Mama und Papa ja immer wieder ins gleiche Hotel und wandern dort umher. Und wir durften wieder mit. 

Es war echt spannend. 

Erst einmal haben wir uns einen Überblick verschafft:



Und da wir schon fast alles im Kleinwalsertal kennen, sind Mama und Papa mal auf die deutsche Seite gewechselt und dort durch die Gegend gestrolcht. Gab es viel – also Gegend:



Irgendwie war das aber eine merkwürdige Wanderung, weil es immer nur bergab ging. Naja. 
Aber dann wurde wieder die österreichische Seite durchkämmt. 

Und da waren wir endlich an einem Ort, den Mama und Papa schon ganz lang auf der Liste stehen hatten. Dem Gottesackerplateau. Und wenn ich jetzt Witze darüber mache – also Bucket List und Gottesacker legen das ja nun wirklich mit der goldenen Pinzette auf die Zunge... – dann darf ich wahrscheinlich sofort wieder ins Bett. Korrekt. Naja. Jedenfalls sieht man von da ganz hervorragend den Ifen. 


Die Landschaft dort ist wirklich unwirklich. Also eine zerklüftete Steinwüste. Und es gibt immer wieder Einschnitte, die tief hinein gehen. Da fallen auch Sonnenbrillen echt tief... Grmpfl... Ich habe nicht gesagt, dass jemand von uns... ähm. Weiter im Text. 
Also, was noch spannend war: Aus nicht zitierfähigen Gründen, wurde die Wanderung kurzfristig umgeplant und wir kamen zufällig noch auf einem Gipfel. Gut für uns. Denn Mumps und ich bekamen so ein Gipfelfoto und tolle Ausblicke.

Der Tag war dann irgendwann zu Ende und die Kondition von P... also wir alle waren sehr müde. 

Eine zweite lange Wanderung ging um den Widderstein rum. Das war super.


Es war auch eine sehr lange Tour. Das Wetter war perfekt und die Laune bei allen sehr gut. 

Natürlich gab es auch noch viele kleine Wanderungen und Touren. Und wir hatten fast immer Glück mit dem Wetter. Naja. Wir saßen ja im Rucksack und Mama hat einen nigelnagelneuen mit total dichtem Regenschutz. Der hat auch den Starkregen abgehalten, als Mama und Papa aus dem Bus mussten...

Irgendwann war der Urlaub vorbei und wir hatten noch eine Zwischenstation am Rhein und haben uns die Loreley angeschaut. Liegt nicht unbedingt auf der Strecke...aber kann man ja mal machen.

Das Bild wird mal wertvoll: Da ist Wasser im Rhein.

So und nun ist schon wieder Alltag. Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt.

Bleibt alle gesund und genießt diesen merkwürdigen Sommer.

Eure Theodora


Sonntag, 1. Februar 2026

Eine Seefahrt, die macht Laune

 Jaja, man hört ja immer wieder, dass Menschen Probleme mit dem Älterwerden haben. Albern, oder? Und was macht Papa? Er beweist, dass das stimmt. 

Ich darf nicht sagen, wie alt er im Dezember geworden ist. Naja, eigentlich ist er da ja auch nicht wirklich eitel. Aber es klingt viel spannender, wenn ich das so schreibe, oder? Seht Ihr? So hält man die Leser bei der Stange. 

Was wollte ich nochmal schreiben. Ach ja: Mama und Papa sind über den Geburtstag von Papa von zu Hause abgehauen. Er hatte keine Lust auf diese Glückwünsche, bei denen die Leute so gucken, als wären sie auf einer Beerdigung. Also ging es für uns ins Warme. Auf ein Schiff. Ein etwas kleineres Schiff. Aber die Gegend war gut :) 


Wir fanden die Idee nach der ersten Inselerkundung nochmal viel viel besser. 
Die haben hier Taxi-Tiere für uns Kuschels gehabt.

Und es war jeden Tag etwas anderes los. Wirklich spannend. Leider konnte ich kein Foto von uns im Tenderboot bekommen, weil sich Mama und Papa immer festhalten mussten.

Wir waren an traumhaften Stränden...

...und haben wilde Tiere getroffen.


Es waren wirklich traumhafte Ausblicke.


Und wir hatten auch ab und an Flausen im Kopf...

Wir hatten echt eine tolle Zeit.

Ich hätte ja nichts dagegen, wenn Mama auch vor ihrem Geburtstag abhauen würde. ;) 

Habt Ihr eigentlich eine Idee, wo wir waren?

Passt auf, wenn Ihr rausgeht. Es ist glatt... Bis bald
Eure Theodora 












Sonntag, 19. Oktober 2025

Wandereien Teil 2

 Jaaaa und am Tag danach ging es wirklich mal hoch hinaus und Mama und Papa haben endlich gewagt, was sie schon seit Jahren vorhaben... und zwischendrin hatten Mumps und ich Angst, dass sie einfach aufgeben und auf dem Berg bleiben. 

Aber von vorn. 

Der Ifen. Das ist ein ganz besonderer Berg und wir wollen schon sooo lange dort hinauf. Doch entweder hat das Wetter nicht gepasst oder das Wetter nicht gepasst. 


Doch dieses Mal war es soweit und ein sehr sehr langer Aufstieg führt uns durch Geröll und enge Passagen (die beiden sind beinahe steckengeblieben) bis auf ein riesiges Plateau mit einer tollen Sicht auf alle anderen Berge und einem wiederum langen Weg zum Gipfel...






Da denkt man ja schon: Geschafft. ✔️

Mit Neffen und mitnichten. Der Abstieg kam ja erst noch und der... also deeeer. War ich froh, dass wir im Rucksack relativ sicher waren. Das war Steil und mit Seil und mit Klettern und so. Da ist mir schon vom Zuhören schlecht geworden. Aber ehrlich.

Zum Glück waren wir aber irgendwann tatsächlich wieder unten und konnten den Ifen nochmal von der anderen Seite anschauen.

Schon ein toller Berg. Aber Mama und Papa meinen, dass man den nur einmal besteigen muss. Na gut.

Heimwärts war es dann nochmal spannend. Bei einer kleinen Stärkung in der Schwarzwasserhütte fragte Papa, wie lange man bis zur Busstation braucht. Eineinhalb Stunden, meinte eine Bedienung. Huch – der letzte Bus fuhr allerdings schon eine Dreiviertelstunde später. 

Mama und Papa machten das gleiche wie damals in Neuseeland: Berg-Rennen talwärts. Und sie verpassten den Bus auch nur um 5 Minuten. Mumps und ich hatten ein bisschen Kopfweh vom Holpern und Mama und Papa dampften nach dem Spurt nach unten. Allerdings darf man schon staunen, wie schnell die für ihr Alter... also wie schnell die beiden trotz des... also was da geschwindigkeitsmäßig noch so drin steckt in den beiden. 

Der Taxifahrer hat sich übrigens sehr gefreut, dass 5 Minuten gefehlt haben.

Ja, das war wohl der Höhepunkt des Urlaubs und so langsam bereite ich mich schon auf den nächsten vor. Was das wohl sein mag? Ich verrate mal nix. 

Habt einen schönen Herbst,

Eure Theodora






Sonntag, 5. Oktober 2025

Wandereien Teil 1

 Das ist ja immer so eine Sache: Urlaube posten

Weil Papa so wenig Zeit hat (oder so wenig Zeit für mich hat), dauert es ja schon fast bis zum nächsten, bis der letzte online ist. Ich meckere aber jetzt mal nicht, sonst vertippe ich zu viel Zeit und es werden am Ende drei statt der geplanten zwei Teile...

Jedenfalls waren wir Ende Juli (ENDE JULI – das ist... egal... ähm) im Kleinwalsertal. Ja, es ist noch immer toll dort. Auch für uns Kuschels. 

Anfangs war Omi noch mit. Und da haben wir schon unsere erste Gipfelbesteigung gemacht. Mit ihr zusammen. 


Da hinten sieht man das Gipfelkreuz. Da waren wir schon einmal. Walmendinger Horn. Wundervolle Aussicht. Hat mich dieses Mal eher an einen Hexenkessel erinnert. Aber das führt jetzt zu weit.

Und an dem Tag, an dem Omi wieder in den Zug gestiegen ist, sind wir nochmal (ein Jahr der Wiederholungen – aber wartet ab: in Teil 2 kommen gaaaanz neue Dinge) in die Breitach-Klamm. Hui – war ganz schön nass dort. 





Die ersten Tage waren recht verregnet. Und deshalb haben wir keine großen Wanderungen gemacht. Das hat sich aber dann schon noch geändert.

Angefangen haben wir mit kleineren Touren. Und auch hier: Altbekanntes.

Aber schon bald wurden die Wanderungen länger und die Höhenmeter mehr...





Man sieht es auf dem Bild nicht – es waren viele viele Meter nach oben und Papas Zunge hing so weit aus dem Hals, dass Mama Angst hatte, er tritt vielleicht aus Versehen darauf... Hihi. Das wäre ja was gewesen. 

War ein gutes Training für den Tag danach. Von dem berichte ich aber in Teil 2.

Wir sind die (ganz ehrlich: sehr anspruchsvollen) Wege gut wieder runtergekommen und waren am Ende wieder gut im Tal angekommen. Zum Glück. 


So, das war Teil 1– wirklich spannend, wird es erst im nächsten... also bleibt dran. Kann sich ja nur um Wochen handeln, bis ihr das hier lesen könnt.

Alles Liebe und einen schönen Herbst,

Eure Theodora