Zur nächsten Umstellung bei Nacht,
Dann werden wir die Helden der Zeit
Die Moral von der Geschicht':
Ein Vor– und Zurück lohnt einfach nicht.
Ich will ja nicht jammern. Nein. Wirklich nicht.
Es ist trotzdem immer wieder komisch, wie schnell alles wieder vorbei ist, oder? Wir sind immerhin schon wieder drei Tage zurück oder besser gesagt weg von diesem wundervollen Ort.
Leider konnten wir nicht mehr auf den einen besonderen Gipfel, den wir schon so lange beklettern wollten. Wieder nicht. Papa hat sich ne doofe Erkältung eingefangen. Mit kurzer Panik, daß es Corona sein könnte. Papa war kurzzeitig geschmacklos. Also, er hat nichts mehr geschmeckt. Aber Entwarnung – alles sicher. Es sah irgendwie lustig aus, als er sich das riesengroße Ohrenstäbchen in die Nase geschoben hat. Da sind seine Augen ganz groß und rot geworden und er hat auch ein bisschen geweint... Allerdings ist Mumps fast aus dem Bett gefallen, weil Papa so laut niesen musste, als das Stäbchen wieder draußen war. Das war aber auch ein Schlag. Hossa.
Also müssen wir nochmal hinfahren und auf den Ifen – so heißt der Berg, der noch aussteht.
Wir haben also die letzten Tage ruhig angehen lassen und Mama hat Papa durch die Landschaft geführt und sich um ihn gekümmert. Und so konnten wir doch noch unsere beiden Haus-Seilbahnen befahren.
Danke an Mama und Papa, daß sie uns immer wieder mitnehmen. Das ist wirklich lieb und wir sind sehr glückliche Kuschels.
So und nun kommt der Herbst. Mal sehen, was wir so erleben. Ich berichte.
Bis bald
Eure Theodora
Egal in welchem Haus er lief,
Neigte er ganz instinktiv
Den Kopf und auch die Wirbelsäule.
Aus Angst vor einer großen Beule.
Er wirkte nicht grazil - eher windschief.
Das schöne am Urlaub ist ja, wenn man die Zeit vergisst. Öhm. Ich habe seit Samstag nichts mehr geschrieben? Tchja, dann ist wohl wirklich Urlaub. Hihi.
Und dabei haben wir wirklich zwei spannende Wanderungen gemacht. Die erste ging auf das Hahnenköpfle. Also wir haben keinen Kopf gesehen. Eigentlich haben wir anfangs gar nichts gesehen...
Und plötzlich war wieder Ausblick. Volle Kanne...
Das ging alle paar Sekunden. Welt weg. Welt da. Welt weg. Irgendwie auch toll.
Auf dem Weg nach unten sind wir ein Stück mit der Seilbahn gefahren und es war keine Spur von Nebel oder Wolken.
Wir sind ganz lange an einem Grat entlanggewandert, der gleichzeitig die Grenze zwischen Deutschland und Österreich ist.
Es war ganz schön verwirrend. Wenn man auf dem Grenzstein saß und man "Ö" für Österreich lesen konnte, war man in Deutschland.
Die zwei Tage danach sind wir im Hotel geblieben, weil das Wetter nicht so toll war und Mama und Papa nur kleine Ausflüge gemacht haben. Also haben sie wahrscheinlich nur wieder Schnaps gekauft oder so...
Heute sind wir mal wieder mitgekommen und nochmal mit der tollen Seilbahn gefahren, die wir am liebsten haben.
Bis bald
Eure Theodora
Ich konnte es erst gar nicht fassen. Urlaub. Richtig echter Urlaub. Wir sind im Urlaub. Juchuuuu!
Heute waren wir auch schon gleich wandern. Mit Brotzeit. Und Ausblick.
…sehr überschaubar.
Naja, kann man nix machen. Wir mussten ja nicht selbst laufen. Da reicht ja ein bisschen - ähm - Dekoration.
Aber die Hauptsache ist, daß wir endlich im Urlaub sind. Urlaub. Ich werd verrückt.
Ich berichte natürlich, sobald es etwas neues gibt.
Bis bald
Eure Theodora
Ich bin ja schon echt aus der Übung. Für den Bericht habe ich jetzt fast eine Woche gebraucht... Aber zwischendrin ist auch nicht wirklich etwas passiert.
Doch – unser Urlaub wurde abgesagt. Das ist passiert. Naja. Mumps war gar nicht soooo böse. Denn nun geht es Ende September doch wieder zu den anderen Kühen. Danach müssen wir ihn aber wirklich mal in die Badewanne setzen, wenn er sich wieder küssen lässt.
Achso. Ich wollte ja von unserer Mondnacht schreiben. Denn wir waren endlich mal wieder in einem Hotel. Auf Durchreise. Also nur eine Nacht.
Und am Abend hat der Mond so dolle geleuchtet, daß wir alle ganz verzückt waren.
Man kann es ein bisschen auf dem Foto sehen. In echt war der natürlich viel viel größer. Das sah schön aus – so über der Stadt. Alles hat geleuchtet.Eigentlich wären wir morgen Abend auch wieder in einer anderen Stadt gewesen, weil Mama und Papa ein Konzert besuchen wollten. Das wurde auch abgesagt. Leider. Aber sicher ist wohl sicher.
Apropos sicher. Gerade liest man überall #impfenschützt – das ist so ein Hashtag. Und ich finde auch, daß Impfen schützt. Also los – wer noch nicht war, sollte sich pieksen lassen. Ist nicht schlimm. Hat sogar Papa überlebt. Und der hasst Spritzen...
So und nun muss ich dichten. Denn es sind dieses Mal zwei – für Juli und August. Ich habe noch Reim-Schulden bei Euch.
Bis bald
Eure Theodora
Also ehrlich, das ist schon echt blöd. Man freut sich das halbe Jahr auf den Sommer. Dann erträgt man den Regen im Mai. Und den Juni erträgt man auch noch - man muss sich halt nachts zudecken, weil es so kalt ist… Aber wenn es im Juli endlich mal warm wird, ist es spätestens am nächsten Tag wieder kalt, dunkel und stürmisch.
Aber da mache ich jetzt nicht mehr mit. Ich habe meinen Badeanzug weggeräumt. Mumps und ich haben eine Beschäftigung gefunden, die zum Wetter passt.
Ich muss jetzt aber schauen, wie die Geschichte ausgeht.
Bis bald
Eure Theodora
Ein Igel läuft an mir vorbei.
Ich esse grad ein Spiegelei.
Er stolpert und schaut klagend her.
Ich verschlucke mich darauf so sehr,
Daß ich fast auf den Igel spei.
Das ging irgendwie sehr schnell vorbei. Wir sind schon wieder zwei Tage zu Hause. Aber es war sooooo schön. Wir waren jeden Tag draußen und sind gewandert. Und irgendwie kommen wir immer wieder an Wasserfällen vorbei. Das gehört wohl einfach dazu.
Und weil ich ja nicht immer dasselbe schreiben kann, gibt es einfach noch ein paar Fotos.
Hach, war das schön. Ich glaube, wir sind bald wieder mal dort. Es ist so hübsch friedlich und unaufgeregt. Da werden sogar Mama und Papa ganz ruhig. Außer beim Kniffel. Da wird es still – aber nicht ruhig – wenn Mama zum zehnten Mal verliert... Die hatte aber auch ein Pech.
Bis bald
Eure Theodora
Das war es auch schon. Da wir hier schon öfter waren, habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich weniger schreibe. Wir genießen den Urlaub und dieses Mal gibt es nicht jeden Tag was zu lesen. Wenn uns danach ist, schreiben wir nochmal. Ansonsten bleibt es ruhig.
Bis bald
Eure Theodora
Nachtigall 1
Ich steh im Bett, wie nach nem Knall.
Nichts, außer Dunkelheit - überall.
Was hat mich aus dem Traum gerissen?
Hat dieses Etwas kein Gewissen?
Achso. Es war die Nachtigall.
Nachtigall 2
Laut, wie ein Flugzeug mit Überschall-
Geschwindigkeit und dessen Knall,
Schreit sie mich nachts aus dem Bett.
Das finde ich nun gar nicht nett.
Trotzdem hat sie was - die Nachtigall.
Letzten Samstag waren Mama und Papa auf einem Konzert. Und wir durften mit! Waren wir aufgeregt...
Jetzt fragt Ihr Euch sicher, wieso wir auf ein Konzert durften, wo doch alle zu Hause bleiben müssen. Genau. Es müssen alle zu Hause bleiben. Also findet das Konzert auch zu Hause statt. Schlau, oder?
Das ist das tolle am Internet. Man kann Leute zu sich ins Wohnzimmer "holen" und umgekehrt. Die Show (man sagt "Show" – dann denken Mama und Papa, sie seien cool und noch jung, hihi) von den Donots (die sind echt lieb) war wirklich so, daß man sie sehen konnte und sie uns. Verrückt!
Bis dann
Eure Theodora
Ein sogenanntes Wetterphänomen
Ist meist auf irgendeine Art extrem.
Im Mai kommt es so an fünf Tagen,
daß diese fünf verschiedene Namen tragen.
Mamertus und Pankratius,
Servatius und Bonifatius.
Doch bringen es Jungs alleine nie.
Deshalb kommt am End´ die kalte Sophie.
Da sie sich nicht an der Erderwärmung beteiligen,
Nennt man sie auch die „Eisheiligen“.
Und an dem Namen ist echt etwas dran.
Zieht Euch also lieber wirklich warm an.
Wir können es kaum erwarten, endlich wieder mal rauszukommen und wenigstens mal für einen Tag in ein Hotel zu fahren oder so. Aber das geht ja allen so. Und wichtiger ist ja auch, daß Mama und Papa gesund bleiben.
Trotzdem ist es manchmal ganz schön langweilig. Aber was soll man auch den ganzen Tag machen? Mama sagt schon lange, wir sollen doch mal was spielen. Verstecken zum Beispiel. Verstecken? Ist doch langweilig, oder?
Das dachten wir. Aber warum nicht doch mal probieren. Also sind wir raus in den Garten und ich habe zuerst gesucht...
Ja. OK. Versteckenspielen kann schon Spaß machen. Ich muss das wirklich zugeben. Danke Mama. Was hast Du noch für Tipps gegen Langeweile?
Aber vorher kommt noch das Gedicht. Ich muss mich mal an die Arbeit machen.
Bis bald
Eure Theodora
Limerick 1:
Drei Könige weit weg - ganz fern,
Riefen an Weihnachten „Oh, Stern!“.
Glaubt man den falschen Propheten,
Mussten sie nur lang genug beten
Und – schwups – war es schon Ostern.
Limerick 2:
Ostern ist die tolle Zeit,
In der sich ohne jeden Streit
Hase und Henne schnell einig werden.
Die eine muss legen, der andere färben.
Ente und Igel erblassen vor Neid.
Dieses komische Corona. Darüber wird schon so viel geschrieben und erzählt, daß ich eigentlich nix dazu sagen möchte. Das macht ja rammdösig, wenn man nichts anderes mehr hört. Nur eins: Es ist schon blöd, wenn man gar nicht mehr rauskommt. Aber es ist schon auch richtig, daß wir zu Hause bleiben. Ja. Ist es.
Und jetzt die gute Nachricht: Es ist Frühling! Wir können wieder in den Garten, ohne festzufrieren. Und das haben wir gestern auch gemacht.
Und jetzt gehe ich dichten. Ist schon wieder ein Monat um.
Bis bald
Eure Theodora
Es gibt Wünsche, Träume und Ziele.
Von den meisten habe ich viele.
Fangen wir mit Zielen an,
Die man klar benennen kann.
Ein Ziel kann ich mir selber setzen.
Kann es erreichen ohne hetzen.
Man kann es sehr klar formulieren.
Das gelingt sogar Kuscheltieren.
Wünsche sind schon eher so
Mit Ausschmücken und farbenfroh.
Doch bei manchem muss man flehen,
Daß sie nicht in Erfüllung gehen.
Träume gibt es tags und in der Nacht.
Sie sind aus Phantasie gemacht.
Es gibt gute und auch ziemlich schlechte.
Mit Elfen, Feen und gegen dunkle Mächte.
Doch so ein Traum ist grandios.
Man wird ihn meistens wieder los.
Beim Traum liegt meine Präferenz.
Denn er kennt keine Konsequenz.
Unsere Ida hat uns sehr erschreckt, denn es ging ihr die letzten Tage gar nicht gut. Sie musste sogar in die Tierklinik und bekam zweimal eine Infusion...
Momentan geht es ihr schon besser, worüber wir uns alle freuen. Hoffentlich wird sie wieder richtig gesund.
Nun haben Katzen und Kuscheltiere ja meist nicht so ein super Verhältnis zueinander. Ich glaube, Katzen finden uns doof oder mögen uns einfach nicht.
Ich musste trotzdem ein Foto machen.
Habt Ihr es gesehen? Sie hat einen gaaaanz tollen Verband bekommen. Hier nochmal größer.
Seht Ihr das? Das ist ein Nilpferd-Verband. Cool!!! Dann muss sie ja gesund werden. Wir drücken jedenfalls die Pfoten.
Bleibt alle gesund
Eure Theodora