Dienstag, 31. Mai 2022
Gedicht des Monats: Allerlei Allerlei (Limerick)
Wo kommen die Löcher her?
Hoffentlich seid Ihr nicht zu traurig, daß ich so wenig schreibe. Aber irgendwie geht es gerade nicht. Mumps und ich fühlen uns, als würden wir in einem Loch stecken und wenn wir mal den Kopf über den Rand stecken, ist schon wieder ein Monat rum.
Warum sagt man das mit dem Loch eigentlich so? Wo kommt das denn her? Ja, manchmal fühlt es sich schon so ähnlich an. Aber das sind ja keine richtigen Löcher. Wer denkt sich solche Sachen aus? Gibt es für so etwas Agenturen? Sitzen da Werbetexter und suchen nach Begriffen für Leute, denen es nicht so gut geht? Wer bezahlt das denn dann? Oder kommt am Ende des Jahres eine Rechnung? "Sie haben 30 mal den Satz 'Ich stecke in einem Loch.' benutzt. Das macht 145 Euro." Wenn das so ist, fange ich lieber mal mit sparen an...
Jedenfalls ist es eine merkwürdige Zeit. Aber ich bin sicher, das wird bald wieder besser. Im Sommer zum Beispiel. Oder von unterwegs... Denn in ein paar Tagen sind wir für ein paar Tage auf Tour. Mal sehen, ob ich von da was schreibe. Aber versprechen will ich lieber nichts. Lasst Euch einfach überraschen.
Bis bald
Eure Theodora
Sonntag, 1. Mai 2022
Gedicht des Monats: Ende April ist Anfang Mai
Donnerstag, 14. April 2022
Ausgepaust
Ja, die Pause habe ich wirklich gebraucht. Auch für uns Kuschels sind manche Dinge nicht so einfach. Wir waren voll mit Dasein und Liebhaben beschäftigt und waren selbst teilweise ganz schön betrübt.
Aber nun geht es wieder besser. Auch, weil wir gerade in einem Urlaub sind. So wie früher. Mit wegfliegen und Strand und Meer und so.
Mama und Papa nehmen uns zwar nicht oft mit. Das ist aber nicht so schlimm, weil wir dann das Hotelzimmer für uns haben. Mumps ist mit dabei und Kunigunde und Maus. Das Urlaubs-Dream-Team sozusagen.
Wir durften aber mit zu einem Stadtausflug bei den es an der Promenade einige Kunstwerke zu sehen gab. Also eigentlich sah es so aus, als hätten die ein paar Dinge neu zusammengebaut, damit man sie nicht auf den Müll bringen muss. Aber es war auch echte Kunst dabei. Das liegt aber wohl eh im Auge des Betrachters... Schaut selbst. Mumps und ich hatten jedenfalls den gleichen Spaß wie früher:
Habt Ihr uns überall entdeckt? OK, das Walskelett ist schon beeindruckend und kein Schrott. Aber auch irgendwie ein trauriger Anblick. Könnte nächstes Jahr bei den Topmodells mitmachen... Ups. Sowas darf ich nicht sagen, oder?
Und gestern war es nochmal besonders toll, weil wir mit in den Tierpark durften. Allerdings sind die spanischen Tiere sehr stolz und reden nicht mit jedem...
Das Kamel war wirklich eins und hat einen sehr affektierten Eindruck bei mir hinterlassen. Zum Glück hab es aber auch noch deutlich vernünftigere Exemplare, die etwas von Völkerfreundschaft verstehen...Den Kuss fand ich übertrieben. Aber was macht man nicht alles, damit man einen guten Eindruck hinterlässt.
Apropos Eindruck. Von meinen Artgenossen war ich ja ein bisschen enttäuscht. Und auch überrumpelt. Also der Reihe nach. Enttäuscht, weil die nur doof im Wasser rumlagen. Also zumindest die ersten beiden, die wir getroffen haben.
Nun haben wir noch einen ganzen Tag und dann geht es schon wieder nach Hause. Aber es war und ist richtig schön. Fast so wie früher. Fast. Aber wenn es genauso wie früher wäre – das wäre ja auch nicht richtig. Dann wären wir ja in einer Zeitschleife gefangen. Und das zwickt am Kleinhirn. Kann ich Euch sagen.
Ich versuche, wieder öfter zu schreiben. Versprechen tue ich nichts. Aber wir lesen uns ziemlich sicher.
Bis bald
Eure Theodora
Montag, 31. Januar 2022
kleine Pause
Hallo Ihr treuen Leser und Leserinnen,
ich mache eine kurze Pause. Es ist gerade zu viel los und wir Kuschels arbeiten gerade Vollzeit, um Mama und Papa zur Seite zu stehen.
Außerdem müssen wir ständig die Pfoten drücken – für liebe Menschen, denen es nicht so gut geht.
Und mit gedrückten Pfoten kann man keine Posts schreiben.
Also mache ich solange eine kurze Pause.
Aber ich komme wieder. Versprochen. Bald.
Habt bis dahin eine gute Zeit und bleibt gesund.
Eure Theodora
Freitag, 31. Dezember 2021
Kommt gut ins Neue Jahr
Hey Leute, ich bin nicht so gut drauf. Habt Ihr ja schon gelesen.
Aber ich möchte trotzdem allen treuen Leser danken und allen da draußen einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr wünschen.
Bleibt gesund.
Wir lesen uns nächstes Jahr wieder
Eure Theodora
Gedicht des Monats: Und Schluss.
Ohne nur den Blick zu heben –
Und tobte auch ein derbes Beben –
Schaut er auf den eig'nen Fuß.
Er weiß nicht wie er's sagen kann.
Am Kalender hängt nur noch ein Blatt dran.
Mit dem Jahr ist nun leider Schluss.
Samstag, 25. Dezember 2021
weiße Weihnacht
Hallo Ihr Lieben,
heute morgen ist die Landschaft weiß. Schneeweiß. Wie nach einem Puderzuckerunfall, wenn Papa den Kuchen eigentlich nur ganz leicht...
Ach, ich kann gerade nicht einmal über meine eigenen Witze lachen. Ich bin traurig. Alles ist anders als es sein sollte. Zur Trauer kommen nun neue Sorgen.
Papa sagt, man schreibt das nicht so genau in einen Blog. Und dieses Mal höre ich auch auf ihn. Aber ich wollte, daß Ihr wisst, warum ich gerade noch weniger schreibe. Mir ist nicht danach.
Vielleicht sieht es ja nächste Woche schon wieder anders aus.
Ich wünsche Euch jedenfalls Frohe Weihnachten. Bleibt gesund und passt aufeinander auf.
Eure Theodora
Dienstag, 30. November 2021
Gedicht des Monats - Trauer
Abschied ist ein schweres Schaf.
Jemand fällt in tiefen Schlaf.
Wacht daraus nicht wieder auf.
So ist es nunmal der Dinge Lauf.
Trauer ist ein großes Wort.
Doch gehst Du eines Tages fort,
Wird sie real - schon über Nacht
Und zeigt ganz plötzlich ihre Macht.
Spürst Du tief in die Traurigkeit,
Findest Du dort nicht nur das Leid.
Es ist auch Hoffnung mittendrin
Und sie gibt allem einen Sinn.
Tränen rinnen über Deine Wange.
Manchmal dauert es nicht lange
Und ein Lächeln huscht über Dein Gesicht.
Das wünscht Dir dies’ kleine Gedicht.
Es weihnachtet extrem
Mama hat in der Firma ganz viele Weihnachtsbäume geschmückt. Das war wie im Akkord. Und da wir das gar nicht richtig mitbekommen haben, durften wir dann nochmal mit uns ein paar ansehen...
Pack die Wand an... ähm voll...
...also voller Kartons.
Da war nämlich wirklich eine ganze Wand voller Kartons, die Mama und Papa gefaltet haben. Es wird bald Weihnachten und da bekommen viele Menschen ganz viele Pakete. Also natürlich nur jeder eins.
Es wurde also gefaltet und gestapelt.
Und mittendrin war plötzlich Mumps weg. Logisch. Irgendetwas ist ja immer. Er musste in einen der Umverpackungen gefallen sein. Also ging es ans Suchen.
Er hat sich dann sogar einen Spaß daraus gemacht und sich extra versteckt. Diese verrückte Kuh.
Am Ende sind es trotzdem ganz viele Pakete geworden. Obwohl wir "geholfen" haben...
Beim Bäumeschmücken haben wir nicht direkt geholfen. Aber wir durften sie uns ansehen. Dazu aber gleich in einem anderen Artikel.
Bis bald
Eure Theodora
Sonntag, 31. Oktober 2021
Gedicht des Monats – Zeitumstellung
Zur nächsten Umstellung bei Nacht,
Dann werden wir die Helden der Zeit
Die Moral von der Geschicht':
Ein Vor– und Zurück lohnt einfach nicht.
Dienstag, 5. Oktober 2021
Und so schnell vorbei...
Ich will ja nicht jammern. Nein. Wirklich nicht.
Es ist trotzdem immer wieder komisch, wie schnell alles wieder vorbei ist, oder? Wir sind immerhin schon wieder drei Tage zurück oder besser gesagt weg von diesem wundervollen Ort.
Leider konnten wir nicht mehr auf den einen besonderen Gipfel, den wir schon so lange beklettern wollten. Wieder nicht. Papa hat sich ne doofe Erkältung eingefangen. Mit kurzer Panik, daß es Corona sein könnte. Papa war kurzzeitig geschmacklos. Also, er hat nichts mehr geschmeckt. Aber Entwarnung – alles sicher. Es sah irgendwie lustig aus, als er sich das riesengroße Ohrenstäbchen in die Nase geschoben hat. Da sind seine Augen ganz groß und rot geworden und er hat auch ein bisschen geweint... Allerdings ist Mumps fast aus dem Bett gefallen, weil Papa so laut niesen musste, als das Stäbchen wieder draußen war. Das war aber auch ein Schlag. Hossa.
Also müssen wir nochmal hinfahren und auf den Ifen – so heißt der Berg, der noch aussteht.
Wir haben also die letzten Tage ruhig angehen lassen und Mama hat Papa durch die Landschaft geführt und sich um ihn gekümmert. Und so konnten wir doch noch unsere beiden Haus-Seilbahnen befahren.
Naja und am Samstag hieß es Abschied nehmen... Aber es war einfach toll!
Danke an Mama und Papa, daß sie uns immer wieder mitnehmen. Das ist wirklich lieb und wir sind sehr glückliche Kuschels.
So und nun kommt der Herbst. Mal sehen, was wir so erleben. Ich berichte.
Bis bald
Eure Theodora
Donnerstag, 30. September 2021
Gedicht des Monats - Schiefes Limerick
Egal in welchem Haus er lief,
Neigte er ganz instinktiv
Den Kopf und auch die Wirbelsäule.
Aus Angst vor einer großen Beule.
Er wirkte nicht grazil - eher windschief.
Was bisher geschah...
Das schöne am Urlaub ist ja, wenn man die Zeit vergisst. Öhm. Ich habe seit Samstag nichts mehr geschrieben? Tchja, dann ist wohl wirklich Urlaub. Hihi.
Und dabei haben wir wirklich zwei spannende Wanderungen gemacht. Die erste ging auf das Hahnenköpfle. Also wir haben keinen Kopf gesehen. Eigentlich haben wir anfangs gar nichts gesehen...
Und plötzlich war wieder Ausblick. Volle Kanne...
Das ging alle paar Sekunden. Welt weg. Welt da. Welt weg. Irgendwie auch toll.
Auf dem Weg nach unten sind wir ein Stück mit der Seilbahn gefahren und es war keine Spur von Nebel oder Wolken.
Einen Tag später waren wir auf einer längeren Wanderung, die insgesamt etwas einfacher war. Auch, weil man überall etwas sehen konnte. Dafür war es dann auch voller. Ein Foto vom Gipfelkreuz musste man sich fast erkämpfen.
Wir sind ganz lange an einem Grat entlanggewandert, der gleichzeitig die Grenze zwischen Deutschland und Österreich ist.
Es war ganz schön verwirrend. Wenn man auf dem Grenzstein saß und man "Ö" für Österreich lesen konnte, war man in Deutschland.
Versteht Ihr das? Also Mumps und ich waren schon ein bisschen durcheinander.
Die zwei Tage danach sind wir im Hotel geblieben, weil das Wetter nicht so toll war und Mama und Papa nur kleine Ausflüge gemacht haben. Also haben sie wahrscheinlich nur wieder Schnaps gekauft oder so...
Heute sind wir mal wieder mitgekommen und nochmal mit der tollen Seilbahn gefahren, die wir am liebsten haben.
Und auf dem Weg talabwärts haben wir nochmal den Ifen gesehen.
Nächstes Mal ist der dran. Dann bezwingen wir den aber wirklich. Versprochen.
Jetzt haben wir noch eineinhalb Tage. Mal schauen, was wir bis zur Abfahrt noch erleben.
Bis bald
Eure Theodora
Samstag, 25. September 2021
Und plötzlich - Urlaub
Ich konnte es erst gar nicht fassen. Urlaub. Richtig echter Urlaub. Wir sind im Urlaub. Juchuuuu!
Heute waren wir auch schon gleich wandern. Mit Brotzeit. Und Ausblick.
Es gab nur eine Sache, die nicht so toll war. Das, was Mama und Papa uns von der Brotzeit übrig gelassen haben, war….
…sehr überschaubar.
Naja, kann man nix machen. Wir mussten ja nicht selbst laufen. Da reicht ja ein bisschen - ähm - Dekoration.
Aber die Hauptsache ist, daß wir endlich im Urlaub sind. Urlaub. Ich werd verrückt.
Ich berichte natürlich, sobald es etwas neues gibt.
Bis bald
Eure Theodora
Dienstag, 31. August 2021
Gedicht des Monats (Juli/August) – Knall auf Fall
Donnerstag, 26. August 2021
Mond-Nacht im Hotel
Ich bin ja schon echt aus der Übung. Für den Bericht habe ich jetzt fast eine Woche gebraucht... Aber zwischendrin ist auch nicht wirklich etwas passiert.
Doch – unser Urlaub wurde abgesagt. Das ist passiert. Naja. Mumps war gar nicht soooo böse. Denn nun geht es Ende September doch wieder zu den anderen Kühen. Danach müssen wir ihn aber wirklich mal in die Badewanne setzen, wenn er sich wieder küssen lässt.
Achso. Ich wollte ja von unserer Mondnacht schreiben. Denn wir waren endlich mal wieder in einem Hotel. Auf Durchreise. Also nur eine Nacht.
Und am Abend hat der Mond so dolle geleuchtet, daß wir alle ganz verzückt waren.
Man kann es ein bisschen auf dem Foto sehen. In echt war der natürlich viel viel größer. Das sah schön aus – so über der Stadt. Alles hat geleuchtet.Eigentlich wären wir morgen Abend auch wieder in einer anderen Stadt gewesen, weil Mama und Papa ein Konzert besuchen wollten. Das wurde auch abgesagt. Leider. Aber sicher ist wohl sicher.
Apropos sicher. Gerade liest man überall #impfenschützt – das ist so ein Hashtag. Und ich finde auch, daß Impfen schützt. Also los – wer noch nicht war, sollte sich pieksen lassen. Ist nicht schlimm. Hat sogar Papa überlebt. Und der hasst Spritzen...
So und nun muss ich dichten. Denn es sind dieses Mal zwei – für Juli und August. Ich habe noch Reim-Schulden bei Euch.
Bis bald
Eure Theodora
Samstag, 31. Juli 2021
Was (ist das bloß) für ein Sommer…
Also ehrlich, das ist schon echt blöd. Man freut sich das halbe Jahr auf den Sommer. Dann erträgt man den Regen im Mai. Und den Juni erträgt man auch noch - man muss sich halt nachts zudecken, weil es so kalt ist… Aber wenn es im Juli endlich mal warm wird, ist es spätestens am nächsten Tag wieder kalt, dunkel und stürmisch.
Aber da mache ich jetzt nicht mehr mit. Ich habe meinen Badeanzug weggeräumt. Mumps und ich haben eine Beschäftigung gefunden, die zum Wetter passt.
Und ich muss sagen: So schlecht ist das gar nicht. Lesen ist eigentlich ganz schön.
Ich muss jetzt aber schauen, wie die Geschichte ausgeht.
Bis bald
Eure Theodora
Mittwoch, 30. Juni 2021
Gedicht des Monats: Igel-Limerick (mit Schüttelreim)
Ein Igel läuft an mir vorbei.
Ich esse grad ein Spiegelei.
Er stolpert und schaut klagend her.
Ich verschlucke mich darauf so sehr,
Daß ich fast auf den Igel spei.





