Sonntag, 5. März 2017

Ortswechsel

Man merkt ja immer erst, wie schön etwas ist, wenn man es nicht mehr hat...

Heute morgen ging es schon wieder von unserer schönen Insel runter und auf ins Ungewisse.

Es waren doch sehr schöne Tage dort und zum Abschied sind wir nochmal alle zusammen an den Strand gegangen.

Dort haben wir noch Lebewohl zu den ulkigen Tieren gesagt,
 
den Ausblick genossen,
 
die neueste Hutmode kreiert (wartet auf den nächsten Trend - dann lacht Ihr nicht mehr)
 
und noch ein letztes Mal zurück geblickt...
 
Jetzt sind wir mitten im Nirgendwo gestrandet. Etwas überfordert vom vielen Nichts und super gespannt auf morgen.

Aber auf der Fahrt hierher haben wir auch noch ein bisschen was erlebt - das verrate ich aber erst morgen. Auch, weil das Netz hier echt nicht gut ist und ich froh bin, wenn das hier durchsickert...

Bis dann,
Eure Theodora 

Samstag, 4. März 2017

Nüscht los

Na so langsam könnten Mama und Papa ja mal wieder mit dem Gechille aufhören.
Hier passiert ja gar nix mehr.

Immer sind sie zusammen zum Strandspaziergang und wir hocken hier. Na toll.
Und wenn sie heimkommen sagt Papa strahlend "18.000" und grinst... Häh? Was auch immer.

Und wenn mal was los ist, ist auch wieder nix los. Also, wenn wir zusammen ne Wanderung machen, passiert nichts. Also kein Wildlife und so.

Gestern waren wir eine gefühlte Ewigkeit unterwegs. Uns war schon leicht übel vom Geschaukel im Rucksack. Und das Einzige, was wir gesehen haben, war ein Ausguck.
 
Na prima. Die hatten wir ja nun eigentlich schon oft genug.... Aber wir wollten doch Abenteuer und gefräßige Tiere. Also ich. Mumps eher nicht so sehr.

Ja und heute?
Rucksackgeschaukel, ein dumpfes "Da! Die Naaaaase!!!", Rucksackgeschaukel, Licht - wieder zu Hause. BITTE???? Ein Ausflug ohne Ausblick? Die Blindenversion für sehende Kuscheltiere?

Angeblich gab es gaaaaaar nix zu sehen und wir mussten "deshalb nicht unbedingt aus dem Rucksack raus". Soso. Und was war das mit der Nase???

Also, ich bin ja sehr froh, daß wir beide mit in den Urlaub dürfen. Aber so ein bisschen mehr Abenteuer - das wäre schon irgendwie auch nicht ganz verkehrt... War das jetzt diplomatisch ausgedrückt? Egal: Ich will was ERLEBEN!!!

Verzweifelte Grüße 
Eure Theodora 


Freitag, 3. März 2017

Keine große Leuchte

Gestern waren wir zwar nicht so superviel unterwegs - aber einen kleinen Ausflug gab es schon noch. Und zwar zu einem Leuchtturm im Süden unserer Insel.
 
Leuchtturm??? Hallo?
Das ist doch eher ein Stahlgerippe mit Funzel unter dem Dach. Das ist doch kein Leuchtturm!!!

Nee nee. Die benennen hier alles immer so toll und dann ist da nur Kulisse und so. Tsss. 
Papa sagt gerade von nebenan "wie beim Bier"... Wie auch immer er das wieder meint.

Naja. Wir waren dann noch auf einem Steg, an dem eine Menge Angler geangelt und eine nicht unerhebliche Menge Reiher - nein, DAS haben die nicht getan - gewartet haben.

Mit einem wollten wir uns anfreunden.
Aber irgendwie sah er nicht begeistert aus. Eher ein bisschen abweisend.
 
Da wir kein Wort verstanden haben, ließen wir ihn stehen.

Das war auch schon alles spannende vom Ausflug. 

Was wir heute erlebt haben?

Das erzähle ich Euch vielleicht morgen.

Bleibt gespannt,
Eure Theodora

Mittwoch, 1. März 2017

Ruhig angehen

Gestern haben wir den Tag mal etwas ruhiger angehen lassen. Ich musste ja auch noch das Gedicht des Monats schreiben - da kann ich keine Hektik vertragen...

Also waren wir hier. Mama und Papa sind am Strand spazieren gewesen und wir haben im Liegestuhl gesessen und auf den Garten geguckt.

Doch irgendwie fühlten wir uns beobachtet. Aber da war nichts. Bloß ein oller Stein.
Allerdings hat der Stein den Rasen gemäht. Wow! Bestimmt so ein moderner Solar-Rasenmäher... Allerdings war das Design sehr merkwürdig und auch das Mähwerk sah eigenartig aus. Mmmhhh. 

So langsam wurden wir doch neugierig und sind mal zu dem Ding hin.
 
Die Schildkröte war genauso überrascht wie wir und hat erstmal aufgehört zu fressen. War ganz verdattert.

Also sind wir wieder rein und schon gingen die Mäharbeiten weiter.

Heute geht es wieder in die Natur.
Mal sehen, wen wir da so treffen.

Bis bald,
Eure Theodora

Dienstag, 28. Februar 2017

Gedicht des Monats: Hoffnung auf Fernweh



Sonnenaufgang. Sonnenuntergang.

Dazwischen: Tage. Gar nicht lang.

Denn viel zu viel geschieht darin,

Als daß ich mal gelangweilt bin.


Deshalb fahre ich gern weit weg.

Noch etwas weiter - nicht ums Eck.

Will dort möglichst viel entdecken,

Um Euch mit Fernweh anzustecken.


Nicht, weil ich Euch quälen mag.

Es gibt nichts, das mir je ferner lag.

Rechne wohl insgeheim damit -

Beim nächsten Mal kommt Ihr dann mit.








Spannende Liegewesen

Na, heute war vielleicht ein Tag!!!
Anfangs dachte ich noch so: "Ja. Schön. Ein Spaziergang. Wird wohl nicht viel passieren. Oh, eine Palme. Lass mal ein Bild mit Mumps machen..."

Gesagt getan.
 
Und dann stehen wir plötzlich auf dieser Brücke.
Krass! Total krass!!!
Ich dachte, meine Nähte platzen auf.
Mumps hat sein ganzes Leben vor sich ablaufen sehen. Alles. Das ganze Gefiepe inklusive...
 
Diese Krokos da - die waren ECHT!!
Ganz nah und EhECHT!
Einfach so. Ohne Zaun!

Wenn wir da ins Wasser gefallen wären.... Die hätten Papa glatt gefressen, wenn er uns hätte retten wollen.

Aber es ist ja nix passiert.
Und Mumps kann inzwischen auch wieder atmen, ohne wie eine Mundharmonika auf dem hohen Cis zu klingen.

Krass war es aber schon.

Mal sehen, was noch so alles passiert.

Ich berichte. Versprochen.

Bis bald,
Eure Theodora 

P.S.: Papa sagt, ich soll Alligatoren sagen - nicht Krokos. Aber das ist doch das gleiche, oder? Nein? Na gut. Alligatoren Alligatoren Alligatoren! Besser? Na dann....

Montag, 27. Februar 2017

Bessere Aussicht

Huhu,

nur ganz kurz, weil ich soooooo müde bin.
Muss der Jetlag sein...

Wir sind am Meer. Toll!
Und da ist der Ausblick natürlich schon viel viel besser. :)

 
 
Also, hier ist alles prima!

Obwohl die ollen Schnecken heute morgen auch wieder aufgetaucht sind...
 
Naja - sollen sie ruhig.
Aber ich wüsste zu gern, wie die das machen.

Also - bis bald - dann hoffentlich wieder munter,
Eure Theodora

Sonntag, 26. Februar 2017

Fensterplatz

Huch, hat das gerumpelt, als wir aufgesetzt haben. Also bei der letzten Landung - wir hatten nämlich zwei davon. Wahrscheinlich konnte der Herr Pilot es nicht erwarten, Feierabend zu machen und hat den Fußweg mitgenommen, wie Papa, wenn er es eilig hat... 

Aber der Rest war toll!

Wir konnten sogar einen Blick ins Cockpit werfen. Heimlich und nur kurz...
 
Hat zum Glück auch niemand gesehen...

Dann haben wir unseren FENSTERPLATZ eingenommen und hatten den ganzen Flug lang gute Sicht. Also, wenn man was gesehen hat...
Jedenfalls war das tausendeinhundertdreiunddreißigmal besser, als im Handgepäck zu hocken!

Und wir haben auch echt tolle Sachen gesehen.
 
Allerdings haben wir uns fast die Augen aus den Köpfen geguckt - aber trotzdem keine Eisbären entdeckt. Naja. Toll ausgesehen hat es trotzdem!

Und irgendwann hat es auch gereicht. War ja dann eh schon dunkel. 
Das hat sich ja der Pilot scheinbar auch gedacht und hat Gas gegeben.

Damit Mama und Papa nicht noch mit dem Auto lange durch die Nacht fahren mussten, sind wir erstmal beim Flughafen geblieben.
Also, das mit der Aussicht vom Balkon muss dann aber noch besser werden...
 
Aber ein bisschen Zeit dafür haben wir ja.
Und ich glaube, daß auch das ein ganz toller Urlaub wird.  Wir sind ja dabei - muss ja gut werden!

Ich weiß nicht, wie oft ich Netz habe. Also keine Sorge, wenn mal nix kommt.

Ich melde mich aber bestimmt bald wieder,
Eure Theodora

Donnerstag, 23. Februar 2017

Sprachtraining

Ich wollte das schon die ganze Zeit machen. Aber irgendwie waren die letzten Wochen einfach weg, bevor man richtig "HuchistdashierwiederengimRucksack" sagen konnte...
Richtig - das ist ein versteckter Hinweis darauf, daß es bald in den Urlaub geht. Juchuuuu!

Jedenfalls wollte ich doch noch mit dem kleinen Krokodil üben, damit mich die Kollegen von ihm da drüben verstehen. Am Ende wird Mumps gefressen - da muss ich doch wissen, was "Spuck ihn SOFORT wieder aus!" heißt. Und andere praktische Dinge, wie "Haben Sie eine Verwandte, die bei Gucci als Model arbeitet?"... Smalltalk ist da drüben ja ganz wichtig!

 

Naja, anfangs lief es gut und ich hatte diese komischen Laute bald ganz gut raus. 
Und als ich mir alles gemerkt habe - also wirklich viel auswendig gelernt - sagt der kleine Racker, daß mir das aber nicht viel nützen wird. Er sei nämlich ein Krokodil.
Ja, was denn sonst bitte?!
Und dann meint der Klugsch**ß** so ganz locker, daß es bei uns im Urlaub wohl eher Alligatoren geben würde und die hätten einen fiesen Dialekt. Da hätten andere Gattungen keine Chance.

Na super! Muss ich mich von so ner kleinen Echse also vorführen lassen.

Wenn die Verwandtschaft nur halb so frech ist, kann das ja was werden...

Bald geht es los. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Mumps zittert manchmal auch ziemlich dolle. Aber würde ich an seiner Stelle auch - Kro...Alligatoren mögen nämlich Kuh, glaube ich. Aber wir passen schon auf!

Ich werde berichten.

Bis bald,
Eure Theodora


Donnerstag, 26. Januar 2017

Gedicht des Monats: alle krank



Ohjehmineeh, der Mumps ist krank.
Wenn er niest, wackelt der Schrank.
Hipi hustet noch viel schlimmer.
Das Schlaf- wird zu nem Krankenzimmer.

Wie konnte das denn nur passieren?
Eine Seuche bei den Kuscheltieren?
Wir waren immer angezogen.
Das ist jetzt wirklich nicht gelogen.

Felix' Augen sind knallrot.
Maus und Kunigunde droht
Auch schon eine Stimmbandreizung.
Ich ziehe lieber auf die Heizung.

Quarantäne ist wohl angebracht.
 Wenigstens für heute Nacht.
Obwohl – ich erkälte mich ja nie!
Auch diesmal...Moment...HATSCHIEEE!!!!




Sonntag, 8. Januar 2017

Jeder Urlaub endet irgendwann – warum nur so plötzlich...

Eigentlich steht ja schon alles in der Überschrift.
Kaum haben wir uns richtig wohl gefühlt und uns an den tollen Schnee gewöhnt – schon mussten wir wieder abreisen.

Wir konnten immerhin noch einen letzten Blick auf die Winterlandschaft werfen, bevor wir im Auto saßen.
Während auf der Hinfahrt Maus und Kunigunde noch sicher im Koffer mitgefahren sind, hatte Mama eine grandiose Idee und hat beide kurzerhand angeschnallt.
So konnten wir diesmal alle aus dem Fenster gucken und Abschied vom Schnee nehmen.

Die Fahrt war endlos lang. Aber irgendwann waren wir dann wieder da.
Hier liegt zwar auch Schnee – aber wirklich nur so viel, daß man aus Versehen beinahe dran vorbei oder durch die zarte Decke durchsehen kann... 
Naja. Vielleicht wird das ja noch.

Doch es ist gar nicht mehr lang hin....da....naja..........ich......sehe..........ein........
.....Flugzeug...................jaaaaaaaaaaaaaaaa.

Bis bald
Eure Theodora

Mittwoch, 4. Januar 2017

Winterspaziergang – jetzt mit Schnee

Oooooooohhhhh, ist das schön!
Vorgestern Abend hat es angefangen zu schneien und gestern morgen war alles weiß.
Endlich Schnee!!!

Und Mama und Papa waren gleich mit uns Spazieren.
Diesmal wollte sogar Hipi mit – obwohl die noch gar kein Winterfell angelegt hat. Naja. Wir waren ja auch die meiste Zeit im warmen Rucksack... 

Tolle Fotos haben wir gemacht.
Obwohl das mit dem Schaf nicht so einfach ist, weil die immer Blödsinn machen will...
Jedenfalls sah die Natur noch viel viel schöner aus, als beim letzten Mal. Wobei – die sah ja auch ohne Schnee schon schön aus. Wie auch immer: es war wunderschön!
Heute morgen hat man fast gar nichts mehr gesehen. Keine Berge und nichts.
Es hat dolle geschneit und wir hatten wohl gestern richtig Glück, daß wir gleich raus sind...

Mal sehen, ob wir nochmal so einen schönen Ausflug machen können.

Ich werde natürlich berichten.

Bis dann,
Eure Theodora
 

Montag, 2. Januar 2017

Winterspaziergang – noch ohne Schnee

Zuallerallerallererst: Ein gesundes neues Jahr, liebe Leser!!!

Wir sind ganz ruhig reingerutscht. Mama und Papa haben uns den ganzen Abend allein gelassen – aber das war nicht schlimm. Wir haben jede Menge Quatsch gemacht und schwupstiwupsti war es schon Neujahr. Und das Feuerwerk haben wir zum Teil auch noch gesehen... 

Und weil es so spät war, sind wir gestern den ganzen Tag im Bett geblieben. Ausschlafen ist auch wirklich wichtig! Da kann man ruhig schon am ersten Tag im neuen Jahr anfangen...

Heute waren wir aber schon viel aktiver und sind mit Mama und Papa spazieren gewesen. Also Mumps und ich. Und es war SOOOOOO wunderschön!

Es liegt zwar noch kein Schnee, aber die Bäche und das Eis überall am Wegesrand waren einfach toll! Was soll ich schreiben? Ich zeige es Euch einfach! 



Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht, warum wir allein unterwegs waren, und wo Maus, Kunigunde und Hipi waren. Jaja – Ihr habt bestimmt gedacht, daß sie nicht mitdurften. Haha – falsch gedacht. Die waren faul und saßen in der Wintersonne...
So, morgen soll vielleicht schon Schnee liegen. 
Ich werde berichten.

Bis bald, Eure Theodora
 

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Auf dem Weg nach oben

Wir sind gerade auf dem Weg in unseren Urlaubsort.
Und gestern war der erste Zwischenstopp angesagt – eine Nacht im Hotel. 
Während Mama und Papa lecker essen waren, haben wir uns ein bisschen gelangweilt.
Bis...bis wir die Dekorationsgegenstände näher angeguckt haben.

Naja, wenn es so aussieht, wie es aussieht, nach was soll es dann auch aussehen:  
Also für uns hat es jedenfalls sehr nach etwas zum Klettern ausgesehen. Und dann hieß es natürlich "Auf die Plätze, fertig, los!"
Ich hätte niiiiiieeee gedacht, daß Hipi gewinnt. Ein Schaf! Ist doch keine Gemse...
Das schreit nach Revanche. Aber echt.

Heute sind wir ein Stück weiter und morgen dann am Ziel angekommen.

Ich werde berichten.

Bis dann,
Eure Theodora

Samstag, 24. Dezember 2016

Gedicht des Monats: Wo ist der Weihnachtsschnak

Es ist nun schon zwei Jahre her
Und ich vermisse ihn doch sehr.
Im Advent schau ich jeden Tag,
Ob ich ihn seh – den Weihnachtsschnak.

Letztes Jahr war das Fest trist.
Was sehr leicht erklärbar ist.
Er war nicht da und schickte auch
Kein Telegramm, wie sonst der Brauch.

Er war einfach nicht gekommen.
Ich war schon sehr beklommen.
Doch malte ich mir dann halt aus,
Er blieb das eine Mal zu Haus.

Aus welchen Gründen, frag ich mich.
Vielleicht – nehm ich an – hat er sich
Das letzte Mal zu vollgepackt
Und sich dabei was ausgeknackt.

Oder er war mal egoistisch.
Ich weiß – nicht realistisch.
Aber vielleicht doch – mit Verlaub,
Fuhr er in den Ski-Urlaub.

Was auch immer gewesen war,
Ich wartete das ganze Jahr,
Ob er dieses mal wohl wiederkäme.
Von allen erntete ich nur Häme.

Und heute Morgen, potzblitz,
Da sah ich ihn – das ist kein Witz.
Ich blätterte in alten Zeitungen
Und mir ist fast das Herz zersprungen.

Ein Weihnachtsbaumhändler inseriert.
Das hat mich wenig fasziniert.
Im Hintergrund jedoch – ganz unscheinbar,
Stand, wer Mitarbeiter des Tages war.

Und ratet mal – genau an diesem Tag,
War es der kleine Weihnachtsschnak.
Der für das Geld für die Geschenke,
Sich ruiniert seine Gelenke.

Denn so ein Baum ist ziemlich groß.
Und der Schnak ist ja mal bloß
Ein paar Millimeter irgendwas,
Was für die Arbeit wohl kein Maß.

Doch fleißig wie er nun mal ist,
Er sich durch die Arbeit frisst.
Denn um in den nächsten Jahren,
schenken zu können, muss er sparen.

Schlau ist er trotz alledem.
Denn für manchen Kunden ein Problem,
Sich an den Nadel wund zu pieken,
Lässt den Schnak vor Freude quieken.

Tropft etwas Blut dann in den Schnee,
Gibt es für den Kerl Sorbet.
So ist der Lohn für seinen Job,
Geld und Futter nonstop.

Ich bin also jetzt zufrieden.
Weiß, wo der Schnak geblieben.
Und werde immer auf ihn achten.
Euch wünsch ich Frohe Weihnachten!


Mittwoch, 14. Dezember 2016

Sitzsack des Grauens. Oder: Wintergewicht erreicht.

Heute nur kurz.
Habe keine Zeit. 
Muss dem Weihnachtsschnak auflauern.

Wir waren am Wochenende unterwegs. Auf Tour. Im Hotel.

Und das war ein sehr modernes Hotel. So modern, daß noch nichtmal Putz an den Wänden war.
Also so RICHTIG modern.

Aber auch so modern, daß ein Sitzsack im Zimmer stand.
Ich LIEBE Sitzsäcke und wollte schon immer einen haben.

Naja, ich habe Sitzsäcke geliebt.
Denn dieser Sitzsack war ein ganz fieses Exemplar und wollte uns auffressen...

Wir haben soooooo einen Schreck bekommen.
Und was macht Papa? Der lacht und sagt nur "Wintergewicht".

Das ist gemein! Dabei haben wir doch noch gar nicht genascht. Also nicht viel.
Wirklich...

So, jetzt muss ich weiter lauern.

Bis bald — mit Neuigkeiten vom Weihnachtsschnak, hoffe ich — Eure Theodora!

Mittwoch, 30. November 2016

Gedicht des Monats: Leises Surren


Leise hört man irgendwo
Einen Ton, der hört sich so
Ähnlich an wie so ein Surren,
Oder ein sehr hohes Knurren.

Ein wirklich komisches Geräusch.
Wenn ich mich nicht zu sehr täusch,
Kenne ich es ganz und gar
Aus dem vorherigen Jahr.

Jetzt dürft Ihr noch dreimal raten.
Sicherlich riecht Ihr den Braten.
Nicht mehr lang zum Weihnachtstag,
Hör' ich schon den Weihnachtsschnak.