Mittwoch, 31. Oktober 2012

Gedicht des Monats: Halloween (ein Bildergedicht)



Wie der Zufall es doch so wollte,
Wuchs der Kürbis nicht wie er sollte.

Klein war er - kann man wirklich sagen.
Doch trotzdem geht's ihm an den Kragen.

Doch in der Ruhe liegt die Kraft,
Weil man sonst nur Hektik schafft.

So male ich still - mit Zuversicht,
Dem Kürbis noch ein hübsches Gesicht.

Doch dann schlägt seine letzte Stunde.
Der Kampf geht in die erste Runde.

Zuerst - mit ein wenig Gegenwehr,
Gibt der Kollege den Deckel her.

Dann wird es ein bisschen makaber.
Drum spar ich mir hier das Gelaber.

Nun werden die Augen ausgehöhlt.
Der Kürbis hat nicht mal mehr genölt.

Ein Blick nach innen mir dann verrät,
Daß für Wiederkehr es ist zu spät.

Jetzt von der Kerze einen Stummel.
Mannomann ist das ein Gefummel.

Doch er ist nicht umsonst gestorben.
Wäre ohnehin bald verdorben.

Für den Halloween-Kürbis Applaus!
Denn bald schon ist das Licht wieder aus.



Sonntag, 28. Oktober 2012

Montag, 22. Oktober 2012

Die Besten (Teil 2)

...schon neugierig?

Also, als ich aus der Tasche raus durfte, standen wir gaaaanz nah an einer riesengroßen Bühne. Und dann ging es ganz flott. Erst wurde es dunkel und dann laut. Sooooo laut.

Wenn ich ein Trommelfell gehabt hätte, hätte ich jetzt keins mehr. Uijuijui...
Aber es war auch sooooo toll! Das sind also "die ärzte" - wegen denen bin ich bei Mama und Papa. Wow.

Und lustig sind die. Allerdings konnte ich nicht alles verstehen, weil Papa mir manchmal ganz schnell das ganze Gesicht zugehalten hat. Also Augen und Ohren gleichzeitig. War wohl Schweinkram, oder?

Aber das was ich gesehen und gehört habe, war einfach nur klasse!
Ich habe sogar Fotos:






Wahnsinn, war das toll!

Ich kann mich noch immer nicht beruhigen.
Zu Hause habe ich erstmal den anderen erzählt, was ich erlebt habe. Jetzt wollen beim nächsten Mal alle mit. Au Backe!

Na, mal sehen, was Papa dann für eine Hose trägt....

Bis bald,
Euro Theodora


Sonntag, 21. Oktober 2012

Die Besten! (Teil 1)

Leute, Leute, Leute. Was ich vorgestern erlebt hab... Wahnsinn. Toll! Ui!

Es hat wirlich geklappt! Mama und Papa haben mich mit auf ein Konzert genommen. Mich!

Papa hat extra seine Hose angezogen, in der er wahrscheinlich sogar Mumps verstecken kann. Es war zwar sehr eng. Aber ich hatte ein ganzes Abteil nur für mich...

Mannonmann. War ich aufgeregt. Hatte ja nicht mal ne Karte.

Aber es hat alles geklappt. Obwohl es ganz schön knapp war. Denn beim Reingehen wird jeder untersucht. Das machen die, damit niemand was Verbotenes reinschmuggelt. Schmuggeln? Na, ich wurde ja geschmuggelt. Au Backe!

Also, ich hatte schon ganz schön Schiss, daß ich nicht entdeckt werde. Als es soweit war, merkte ich, daß Papa überall abgeklopft wird. Auweia - gleich haben sie mich!!!

Große Hände packen mich und.... kneten mich durch. Oh je, jetzt ist alles zu spät (zu spät)! Aber nein, es wird noch ein bisschen geknetet, bis ich fast lachen muß, weil ich ja kitzlig bin. Und dann? Dann gehen wir weiter.

Was? Das war es? Hat mich der Mann für was anderes gehalten? Hallo? Ich bin doch kein Päckchen Taschentücher oder ein olles T-Shirt. Ich bin Schwarzfahrer... Ich bin ein Nilpferd. Frechheit. Einfach ignoriert.

Aber halt: ich sollte ja eigentlich froh sein.

Wir sind also wirklich drin.

Wow, ist das voll hier. So viele Menschen.
Noch ist Zeit bis zum Konzert. Also mal umsehen.

Aha, man kann also in einem Konzert nicht nur Musik hören, sondern auch welche kaufen. Sogar die, die man gerade gehört hat. Witzig! Man kann die sogar vorher schon kaufen... Das habe ich nicht ganz verstanden und mal die nette Dame gefragt, die damit handelt.



Die hat mir erklärt, daß man einen Gutschein kauft und nach dem Konzert einen USB-Stick bekommt, wo die Musik von eben (also eigentlich von gleich) drauf ist. USB-Sticks sehen aus wie kleine Frauen, die lange nix gegessen haben. Sieht man vorne im Bild.... Sozusagen die Models von morgen, sagt Papa.

Ach ja: könnt ihr mein die-ärzte-Shirt sehen? Danke nochmal an das Haus vom Nikolaus - die übrigens auch alle auf dem Konzert waren. Liebe Grüße!

Ja und wo wir gerade bei Klamotten sind: ich habe mal geschaut, ob die inzwischen vielleicht auch was für kleine Nilpferde haben.



Aber nix. Nur große Sachen. Und meins ist wirklich viel schöner!
Also hat Papa nix für mich kaufen müssen und außerdem ging es ja schon gleich los. Mann, war das aufregend!

Also, wieder in die Tasche, damit ich auf dem Weg nach vorn nicht verloren gehe... Der Konzertsaal ist nämlich ein extra Raum, in dem es dann schön eng wird. Wahrscheinlich, damit niemand friert. Oder damit niemand umfällt... So genau weiß ich das nicht.

Aber als ich aus der Tasche rausdurfte, hat es mich fast umgehauen.

Warum?

Das erfahrt Ihr in der Fortsetzung....

Bis bald zu Teil 2,
Eure Theodora




Donnerstag, 11. Oktober 2012

Au weia

Nachdem Papa das dann doch noch gelesen hat, mußten wir mit ihm mit.

Hat aber nicht richtig aufgepasst und wir sind im Hotel nochmal auf Erkundung gegangen.

Hätte beinahe Ärger gegeben.

Mumps hat da wen kennengelernt:


Und ich dachte, daß die Äpfel bestimmt für uns sind...



Wollte aber kein Risiko eingehen und bin lieber schnell weiter.

Puh! Nicht erwischt.

Dabei sind Affen ja gar nicht soooo ungefährlich. Und stark!

Papa fand es auch nicht lustig, daß wir allein unterwegs waren und nun müssen wir in den Rucksack. Mist!

Bis bald
Eure Theodora



Fremdes Land und Langeweile

Mumps und ich durften mit nach Portugal.
Cool. Dachte ich. Papa mußte da arbeiten...

Naja, wie das dann so ist: Hotel, Hotel, Hotel. Nix gesehen bisher.

Aber wir haben dann heute was auf dem Schreibtisch entdeckt, daß uns vielleicht die Langeweile kürzer macht.



Mist! Papa hat uns gerade erwischt...
Aber das Foto darf ich trotzdem schicken.

Schade. Aber er geht ja nachher nochmal weg. Dummdidumm.

Bis bald
Eure Theodora


P.S.: Und was meint Ihr, was mit dem leckeren Gesöff passiert ist? Genau!