Samstag, 26. Juli 2014

Tag 42: Letzte Nacht auf englisch träumen

Dafür, daß es unser letzter Tag war, haben Mama und Papa ganz schön Betrieb gemacht. Heute haben sie die weiteste Strecke zu Fuß zurückgelegt - vom gaaaanzen Urlaub!!! 

Wir sind ganz schön geschüttelt worden...

Aber es hat sich gelohnt.
Wir sind mit jedem Schritt der großen roten Brücke immer näher gekommen.
Und als wir dann drauf standen, haben Mumps und ich gesehen, wie groß die wirklich ist.
Wow!

Naja, gerade packt Mama Koffer und wir feuern wieder alle an. Morgen wird es ernst und es geht in den Flieger. Und dann kommen wir erst Sonntag an - wegen der Zeitverschiebung. 

Also keine Panik, wenn ich nicht schreibe. Außerdem habe ich bestimmt Jetlag...

So, muss weiter anfeuern.

Bis bald,
Eure Theodora!

Freitag, 25. Juli 2014

Tag 41: Kaltgestellt

Heute waren wir also wieder in der Großstadt. Puh, sind ja noch mehr Leute als in dem letzten Nationalpark - nur alle in engen Straßen und laut... Herrjeh, war das am ersten Tag auch schon so?

Na, wir sind ganz oft im Rucksack geblieben, weil das viel zu stressig war.

Als es mal etwas ruhiger wurde, hat uns Papa den Mann gezeigt, der als erster hier angekommen ist... 
So ungefähr. Weil hier waren ja schon Leute. Aber von Europa eben noch nicht. Und der Herr Kolumbus war halt der erste Tourist. Und schon damals waren nicht alle Touristen gut zu ihren Gastgebern. Sagt Papa. Wird schon recht haben - ich bin dann aber wieder in den Rucksack gekrabbelt. Auf Geschichte hatte ich keine Lust...

Als wir wieder im Hotel waren, haben wir Esel und Schlange heimlich tuscheln hören. Also Mumps und mir ist das unheimlich. Wir haben die beiden lieber erstmal "kaltgestellt" - ist sicherer.

Samstag lassen wir sie wieder raus, wenn Mama die Koffer packt und sie sucht...

So, jetzt bin ich ganz schön müde und morgen wollen Mama und Papa ganz viel laufen... Na mal sehen, ob das was wird.

Bis dann,
Eure Theodora!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Tag 40: Zwei Tore und das war's

Oh je, das war es also: Morgen geben Mama und Papa den Camper ab... Schade. Urlaubmachen macht doch sooo einen Spaß! 

Naja, war ja schon ganz schön lang und ich weiß ja sonst bald nicht mehr, wie Kunigunde und Felix aussehen. Also, von mir aus kann es nach Hause gehen.

Heute haben wir noch mal - tata - nen Bogen gesehen:
Oder ein Tor. Eigentlich ne Brücke. Egal. Ich sage jetzt Tor, weil sonst die Überschrift nicht passt. Und daran habe ich ne Stunde rumgebastelt...

Dann waren wir nochmal am Strand - aber ohne Delfine und direkt an der Großstadt. Das war nur halb so schön...

Tchja und dann kam das zweite Tor:
Eigentlich ist das auch ne Brücke. Aber die sagen goldenes Tor dazu. Komisch, die Amerikaner. Denn golden ist es nicht, sondern rot. Aber ich sage denen das besser nicht. Will ja vielleicht nochmal wiederkommen.

Ja und nun sitzen wir im Camper und feuern Mama beim Packen an. Aber die ist so schnell, daß Papa uns beim Anfeuern anfeuern muss...

Aber keine Angst, ich schreibe morgen bestimmt nochmal, ob noch was lustiges passiert ist. 

Also, bis dann,
Eure Theodora!


Dienstag, 22. Juli 2014

Tag 38: Ein Buckel macht noch lange keinen Wal.

Ha, jetzt denkt Ihr, daß Theodora Pech hatte und keinen Wal gesehen hat - denkste! Einen? Dutzende!!!

Das war ein toller Tag. Meine Fr....Güte!

Also, wir sind heute Mittag zum Hafen. Dort stank es zwar fürchterlich, weil da haufenweise Seelöwen rumhängen. Aber wir wollten ja auch nicht zum Riechen rumstehen, sondern aufs Schiff.

Allerdings gab es zwei. Und das Schiff von der Chefin könnt Ihr auf dem Foto sehen - auch den Grund, warum Mumps und ich nicht böse waren, daß wir auf dem kleineren Boot waren.

Die Chefin hat nämlich drei Hunde (oben auf der Brücke) und dann waren noch zwei große Hunde von Fahrgäste mit an Bord. Das kann für ein Kuscheltier schnell gefährlich werden.

Aber bei uns war alles hundefrei!

Jedenfalls fuhren wir und fuhren und fuhren. Plötzlich zwei Wale. Und was macht der Kapitän? Der überholt die einfach...

Dann fuhren wir und fuhren...

Und dann kamen ganz viele Buckelwale!
Das war soooo toll! 
Die sind sehr groß - kann man auf den Bildern kaum ahnen. Und die atmen laut! Und der Atem stinkt ganz schön...naja.

Und am Ende ist auch einer für mich gesprungen.
Sieht ganz weit weg aus - war es aber gar nicht. Vielleicht könnt Ihr das Bild ja vergrößern...

Ich bin glücklich und liege morgen den ganzen Tag am Strand und träume davon.

Bis dann,
Eure Theodora!

Montag, 21. Juli 2014

Tag 37: Delfine, Delfine, Delfine

Heute war ein spannender Tag am Meer.
Ich kann gar nicht sooo viel schreiben, außer, daß wir hunderte Delfine gesehen haben...
Nein, wir gucken nicht am Strand nach nackigen Leuten - die gibt es hier gar nicht. Wir suchen die Bucht gegenüber ab, da sieht man unseren Strand eben hinter uns. Optische Täuschung und so...

Heute Mittag waren Mama und Papa an der "Straße der Ölsardinen" - was das heißt, weiß ich nicht. Ich habe mit Mumps brav nen Mittagsschlaf gemacht.

Heute abend waren wir nochmal am Strand. Aber so viele Delfine wie heute mittag waren nicht da. War aber trotzdem toll...
Morgen geht es auf Walegucken-Fahrt! Juchu - wir dürfen mit!

Also: Daumendrücken, daß wir was sehen!

Ich berichte,
Eure Theodora!

Sonntag, 20. Juli 2014

Tag 36: Kühle Brise

Wir sind am Meer! Toll!! Supertoll!!!

Hier ist es wirklich schön.
Na gut, es ist bewölkt und es sind etwa zwanzig Grad weniger, als in der Wüste. Aber man kann ja was Warmes anziehen...
Papas Jacke hat meinen ersten Schüttelfrost jedenfalls wegbekommen.

Aber: Hier gibt es Delfine und Wale! 
Wir haben sogar schon Delfine gesehen! Vom Strand aus!! Und Pelikane und und und.

Wenn Mumps und ich lieb sind und kein Sturm kommt, dürfen wir vielleicht sogar zum Walegucken mit aufs Boot... Also: Daumendrücken.

So, jetzt ins Bett, weil morgen Strandtag ist. Mal sehen, ob ich ne Thermoskanne und ne Wärmflasche finden kann...

Bis bald,
Eure Theodora!

Samstag, 19. Juli 2014

Tag 35: Oh my (mule) deer - das war englisch

Huhu zu Hause,

heute war der letzte Nationalpark dran und morgen geht es ans Meer.

Mmmmhhh, ich weiß gar nicht so recht wie er mir gefallen hat. Es waren soooo viele Menschen da, wie in allen anderen zusammen. Mindestens! 

Aber die Natur war trotzdem sehr sehr schön.

Ach, ich zeige es Euch einfach mal:
Berge, Flüsschen und Wasserfälle. Toll!

Aber es gab auch lustige Kollegen:
Das ist ein "Mule Deer" - so eine Art Hirsch. Also hier eine Hirschdame. Und ich glaube, ihr hängen die vielen Besucher zum Hals raus. Sieht jedenfalls so aus. Könnte aber auch sein, daß sie gerade einen Apfel gegessen hat... Viel geredet hat sie nicht und dann kam ein schreiendes Kind angelaufen.

Ist überhaupt die beste Idee. Also, alle Eltern mal aufgepasst: Wenn Ihr wollt, daß Eure Kinder wilde Tiere von nahem sehen, laßt sie einfach wild brüllend drauf zulaufen. Am besten Ihr übt direkt erstmal mit nem Bär, statt mit nem unschuldigen Hirsch... Nee nee nee!

Aber ich darf nicht zu sehr auf Menschen schimpfen - Mama und Papa sind ja auch welche. Aber die waren lieb!

Ach, ein Bild habe ich noch:
Das ist der Park von oben.
Ist schon hübsch, oder?

So und jetzt suche ich meine Badesachen. Es geht ja ans Meer!

Bis dann,
Eure Theodora!

Freitag, 18. Juli 2014

Tag 34: in Ketten

Heute war ja Fahrtag.
Wir sind aber sooo früh angekommen, daß wir doch nochmal in den Nationalpark gefahren sind. Habe ich schon gesagt, welcher der letzte ist? Der Yosemite. Fragt aber nicht, wie man das ausspricht! Kann ich nämlich nicht. Musste ich mir schon dreimal buchstabieren lassen...

Jedenfalls waren dort soooo viele Menschen, daß Mumps und ich vollkommen geschockt waren und im Camper geblieben sind. Deshalb gibt es kein Foto heute. Wie bei der Heidi... ;)

Aber es ist doch noch was Tolles passiert:
Papa hat mir ne Kette gekauft. Cool!Steht mir doch, oder?

Ist aber ganz schön schwer. Wenn ich damit ins Wasser falle...

Jetzt kommt das Schwierigste vom ganzen Tag - den Beitrag ins Netz stellen. Hier ist nämlich die wackeligste Internetverbindung seit langem!

Also: Daumendrücken. Quatsch, wenn Ihr das lesen könnt, hat es ja geklappt. Mist! 

Egal. Bis bald und liebe Grüße,
Eure Theodora!

Donnerstag, 17. Juli 2014

Tag 33: Holzige Generale

Heute waren wir bei den Mammutbäumen. Und zwar bei den dicken und nicht bei den hohen. Bei denen waren wir ja schon vor fünf Wochen... Hä? Ja, so müsste es richtig sein.

Was auffällt: Die Bäume haben Namen. Und die dicksten Bäume heißen immer General mit Vornamen... Das bedeutet doch irgendwas!

Hier ist General Grant:
Und hier General Sherman - allerdings ganz hinten in der Mitte, damit er aufs Bild passt...
Jedenfalls kann man das gar nicht so richtig fotografieren, wie groß die sind. Haben es aber trotzdem probiert.

Und dann ist Mama auf den Trick gekommen, mal zu zeigen, wie dick der Stamm im Vergleich zu Mumps und mir ist...
Und wir sind eine Kuh und ein Nilpferd!

Au Backe, das Aufregendste hätte ich fast vergessen: Wir sind heute auf einer ganz schmalen Straße gefahren. Nein, das ist es noch nicht! Plötzlich standen ganz viele Autos und alle Leute standen am Straßenrand und haben alle auf einen Punkt im Wald geguckt: Auf einen Bär!!! Der war keine 50 Meter weg und...hat...naja, gepennt... War trotzdem total spannend! 

Davor haben Mama und Papa sogar eine Mama mit kleinen Bärchen gesehen. Die waren aber weg, bevor ich und Mumps aus dem Rucksack waren.

Ich kann bestimmt gar nicht schlafen, weil ich dauernd von Bären träume...

Morgen fahren wir wieder ein Stück nach oben und gucken vielleicht noch nen Wasserfall an - mal sehen. 

Bis bald,
Eure Theodora!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Tag 32: Die hecken doch was aus, hecken die doch...

Heute waren wir wirklich nur auf dem Highway - so heißen hier die Autobahnen. Oder Freeway. So genau habe ich das nicht verstanden. 

Jedenfalls habe ich fast nur geschlafen, weil es soooo langweilig war. Wenn die Landschaft sich ändert, dann einmal für die nächsten Stunden. Und dann vielleicht noch einmal und dann ist man da. Aber eben nach einer laaaangen Fahrt.

Aber ich will mal nicht meckern. Dafür wird es morgen spannend.

Apropos spannend: Ich habe ja schon lange nix mehr vom Esel und der (falschen) Schlange erzählt. Naja, es gab auch noch nicht viel zu berichten... Jedenfalls noch nix handfestes.

Aber ich bin gaaaanz sicher, daß die was aushecken. Ganz sicher!

Beide sagen nie was, hängen aber dauernd zusammen rum...
Das ist doch verdächtig. Höchst verdächtig!!!

Also, ich bleibe auf der Hut. 

Bis bald,
Eure Theodora!

Dienstag, 15. Juli 2014

Tag 31: Hier wird nicht geheult!

...allerdings lassen sich Kojoten nix sagen  und hier heult es in einer Tour... Gruselig!

Auf jeden Fall ist hier alles anders, als es gestern noch war. Windig und schon viel kühler und eben Kojotengeheule. Vielleicht frieren die ja auch bloß? Naja, sooo kalt ist es nun eigentlich auch nicht...

Der Tag hat jedenfalls total aufregend begonnen, als Papa mitten in der Fahrt bremste, wendete, zurückfuhr und uns eine Wüstenschildkröte zeigte, die mitten auf der Straße saß.
Na sowas! Was macht denn die dort? Ich wollte ja fragen, aber die hat sich immer in ihr Haus verzogen... Ich mag Schildkröten! 

Mama hat ihr dann auf die andere Seite geholfen und wir sind weitergefahren.

Wir waren dann im Joshua Tree Nationalpark. Da gibt es Joshua Trees, logisch, oder?
Die sehen schon ganz besonders putzig aus, finde ich. Aber die sind auch praktisch, weil man nämlich Baströckchen für Mumpse daraus machen kann.
Ach ja, wir waren dann noch in einem Gebiet mit ganz vielen flauschig aussehenden Kaktusserichen. 
Ha! Flauschig! Von wegen. Die sind ganz hundsgemein spitz und pieken voll fies!!!

Apropos hundsgemein. Papa hat uns durch die halbe Wüste geschleppt, weil er uns was gaaaanz Tolles zeigen wollte. 

Na ratet mal, was das war...
Genau - ein Bogen! Prima!
Aber der sah irgendwie lustig aus. Wie ein trauriger Elefant. Oder?

Morgen wird einen Tag nur gefahren. 
Aber vielleicht erlebe ich ja trotzdem was - wer weiß...

Also, bis dann,
Eure Theodora!

Montag, 14. Juli 2014

Tag 30: Abseits ist Abseits

Heute schreibe ich wieder was - gestern ging das wirklich nicht mehr, weil Mama und Papa bis frühmorgens die Casinos unsicher gemacht haben und wir ja mit dabei waren... Das war spannend und ich war sehr aufgeregt! Soooo viele Menschen. Naja, ob das wirklich alles Menschen waren - da bin ich mir nicht so ganz sicher. Jedenfalls haben Mama und Papa kein Geld verloren, sondern sogar gewonnen - reicht für ein belegtes Brot mit Gurke, oder so...

Heute waren wir noch einen halben Tag in Vegas (so sagt man das wohl, wenn man lässig klingen will), weil Papa unbedingt das Fußballspiel sehen wollte. Das war das erste und letzte von der Weltmeisterschaft, was wir angeguckt haben. 

Da wir aber unseren Fernseher im Camper noch nie benutzt haben, wollte Papa lieber in ner Kneipe oder so gucken... Mama und Papa haben auch ne schöne Ecke mit gaaaanz großen Sesseln gefunden und mit noch viel größerem Fernseher. 

Allerdings war das in einem Casino und man musste wetten, um dort gucken zu dürfen. Auch Mumps und ich.
Jetzt habe ich kein Taschengeld mehr, aber Deutschland ist Weltmeister. Auch nicht schlecht...

Ich verstehe ja auch nicht so viel von Fußball. Abseits kapiere ich nie.

Wobei: Wir sind gerade sehr weit im Abseits von Las Vegas.
Endlich wieder Natur. Aber hier ist es mindestens genauso heiß wie die letzten Tage. Vielleicht schlafe ich mal in Kühlschrank.

Morgen geht es in die Wüste. Vielleicht sehen wir wieder einen Kojoten.

Ich werde berichten.

Bis bald,
Eure Theodora!

Samstag, 12. Juli 2014

Tag 28: Tal des Todes

Hui, das klingt ja schon wirklich gruselig - "Tal des Todes"... Und gegruselt habe ich mich schon bei der Ankunft:
Da sind über 100 Grad!!! Da schmelzen doch Stofftiere! Oder die Füllung klumpt zusammen! Das ist gefährlich (Anmerkung Papa: Theodora glaubt mir nicht, daß Fahrenheit und Celsius nicht das Selbe sind. Wobei auch 46 Grad nicht wenig sind)!

Naja, aber das haben wir überlebt. Knapp!

Allerdings scheint da nicht viel zu überleben. Entweder ist da Sand...
...oder Salz...
...oder eine Mischung aus allem.
Jetzt sind wir wieder zurück in Las Vegas und morgen darf ich vielleicht nochmal spielen...vielleicht...

Also, bis dann,
Eure Theodora!

Freitag, 11. Juli 2014

Tag 27: Gewonnen

Wir durften heute mit in die Stadt - aber nur am Tag... Mmmhhh, ist zwar nur der halbe Spaß, aber Mama ist da streng.

Naja, jedenfalls ist das hier schon komisch. Man darf alles, was sonst verboten ist. Die verkaufen hier sogar Gift einfach so im Laden!
Dann haben wir noch Onkel Siegfried und Tante Roy besucht - also eher ihre Köpfe. Die waren mal hier jeden Tag und haben gezaubert und mit Katzen gespielt. Haben wir heute auch gemacht...
Apropos gespielt: Das haben wir wirklich! Wir durften an so einem Banditen spielen. Mumps hat das Geld eingeschoben und ich habe den wichtigen Teil übernommen.
Das war spannend!
Und: Wir haben sogar was gewonnen!

Gut, oder?

Morgen machen wir einen Ausflug in die
Wüste. Ins "Tal des Todes"! Brrrr...das klingt gruselig. Mumps wollte schon kneifen. Aber das geht nicht!

Also, seid gespannt, was ich berichte.

Bis dann,
Eure Theodora!