Montag, 12. Oktober 2020

Wiederholungen sind gut. Sagt man.

 Und das stimmt. Denn wir waren wieder in Österreich und es war gut. Sehr gut sogar. 

Zuerst möchte ich mich entschuldigen, daß ich immer so spät berichte. Das ist ja schon fast schlimm. Aber manchmal falle ich wohl in ein Zeitloch und merke es gar nicht. So ein Zeitloch ist ne gemeine Sache. Man steckt drin und draußen läuft alles einfach weiter. Wenn man wieder draußen ist, hat man einfach eine Woche oder so verpasst... Tssss. Doofe Erfindung.

Aber nun zum Urlaub. Wiederholung mit vollkommen anderem Anfang. Denn diesmal waren wir in einer Klamm. Der Breitachklamm. Aber so breit war die gar nicht. Hihi. Wer noch nie von einer Klamm gehört hat: Das ist ein ganz schmales Tal. Da hat sich ein Bach oder Fluss durch den Berg gefressen. Und die Breitach scheint ein ganz schön hungriger Fluss zu sein. Ständig hört man den Magen knurren. So ein lautes Grollen war dort...

Das war schon sehr spanndend. Aber auch ein bisschen nass.
Und wir mussten schon auch sehr aufpassen, daß wir nicht reinfallen. Dann lieber mal am Rand sitzen und gucken...

Man bekommt immer schlecht alles auf Bild. Aber diese Klamm war schon riesengroß. Mama und Papa mussten ganz schön lange laufen.
Und weil es eine Einbahn-Klamm ist, mussten wir den Berg hoch und obenrum wieder zurück. Da bin ich immer froh über unseren Platz im Rucksack. Papa hat geschnauft, als würde er dafür einen Preis bekommen. Waren schon sehr schöne Töne dabei. Mumps dachte, die hätten auf den Wegen jetzt auch Yaks im Einsatz und ein Muttertier würde gerade niederkommen. War aber nur Papa, als er entdeckt hat, daß nach der Kurve noch ein Anstieg kommt. Naja. Sport ist ja auch nicht mehr sooo modern. Hihi

Nach dem tollen Start hatten wir noch ein paar Tage in Österreich und auch Glück mit dem Wetter. Das heißt, daß es zwar geregnet hat, aber die Pausen dazwischen waren lang genug für Ausflüge und an einem Tag war tolles Wetter für eine lange Wanderung.

Na gut, die Ausblicke kennt Ihr schon. Aber wenn man dort ist, ist es trotzdem jedes Mal wieder toll, ins Tal zu blicken...

Und natürlich sind wir auch mal andere und neue Wege gegangen und haben andere hübsche Ecken gefunden. Auch mal mit Rastmöglichkeit. 

Viel mehr kann ich auch nicht schreiben. Es war ja nur ein Kurzurlaub. Aber ein toller!

Und jetzt hoffe ich, daß nicht hinter der nächsten Ecke ein Zeitloch lauert. Mal gucken.

 

Bleibt gesund und bis bald

Eure Theodora

Mittwoch, 30. September 2020

Gedicht des Monats: Pilze-und-Schokolade-Limerick

 

 Im Herbst geht es alsbald

Zum Pilzesuchen in den Wald.

Doch im Vergleich zu Schokolade –

Und das ist sehr schade – 

Lassen mich Pilze eher kalt.




Montag, 28. September 2020

Das Wandern ist des Nilpferds Lust...

Ich weiß nicht, ob ich den Titel schonmal hatte – aber er stimmt halt einfach...

Leider hatte Papa in den letzten Wochen keine Zeit, um mir mit den Bilder zu helfen. Die Wanderung ist nämlich schon fast einen Monat her. 

Wir waren nochmal in der gleichen Gegend, wie bei der Wanderung davor. Und trotzdem war es wieder ganz anders. 

Das könnte auch an diesen tollen Höhlen liegen, die wir gesehen haben. 

Na, habt Ihr uns gefunden? Unten rechts. Die Höhle ist sehr groß und sieht fast so aus wie eine, die wir in Amerika besucht haben. Nur ist es hier kälter und grüner. Hihi.

Und wie immer auf Wanderungen, gab es auch einen tollen Ausblick:


Toll, oder? Wir mögen das. Und manchmal ist es richtig still gewesen, weil nach der Höhle nicht mehr so viele Menschen kamen. 

Allerdings war da plötzlich so ein merkwürdiges Geräusch. Es klang fast wie eine Säge. Da haben wir uns schon gewundert, weil wir niemanden gesehen hatten, der wie ein Förster aussah. Das Geräusch kam näher und dann sahen wir es: Es war ein armer kleiner Mops, der bergaufwärts so laut röcheln musste, daß wir eben dachten, es wird ein Baum umgesägt... War dann doch sehr lustig.

Als wir fertig gelacht haben (wir haben aber gewartet, bis Hund und Besitzer wieder weg waren), ging es weiter. Und wenn es eine gute Wanderung ist, kommt irgendwann auch ein Aussichtsturm.


Leider geht jede Wanderung mal zu Ende. Diese war dann die letzte für ein paar Wochen. Aber es ist "Land in Sicht". Nächste Woche geht es für ein paar Tage in den Urlaub und wir hoffen, daß es nicht nur regnet und wir mal wieder gelüftet werden und mit zum Wandern dürfen. Das wäre toll. Drückt uns die Daumen.

Jetzt muss ich allerdings schnell anfangen zu Reimen. Ist ja schon wieder Zeit für das Gedicht des Monats. Hui, wie schnell die Zeit vergeht.


Bis bald

Eure Theodora



Montag, 31. August 2020

Gedicht des Monats: Nazikeule



Nazis sind – das schien klar –
Dumme Jungs mit kurzem Haar.
Doch leider ist das nicht korrekt.
Weil Braunes sich oft gut versteckt.

Nazis sind vor allem doof
Und machen Führern gern den Hof.
Sie stürmen los für hehre Ziele
Und sind Figuren fieser Spiele.

Nazis sind auch oft gefährlich.
Aber seien wir doch einmal ehrlich:
 Nimmst Du kurz das Leitbild weg,
Verschwinden sie einfach im Dreck.







 

Sonntag, 30. August 2020

Klein aber fein

An manchen Tagen könnte man glatt vergessen, daß es Corona gibt. 
So war es am Freitag. Da sind Mama und Papa mit Freunden wandern gewesen und haben uns mitgenommen. Endlich wieder einmal in die Fränkische. Schöööön. 
Und da kann man wirklich fast vergessen, daß die Welt da draußen vollkommen übergeschnappt ist.
Es war nur eine kleine Wanderung, weil nicht viel Zeit zwischen Ankommen und Regenguss war. Aber es war ein toller Ausflug mit schönen Ausblicken. Wie hier von einem hübsch hohen Turm.

Mumps ist schon fast schwindelfrei geworden und ich muss ihn manchmal schon festhalten, damit er nicht bis ganz vorn an die Kante geht. Hätte ich auch nicht gedacht, daß es mal so herum kommt. Früher hat er schon gefiept, wenn er aus dem Rucksack gucken musste... 

Als die Erwachsenen dann in einen Biergarten wollten, hat man schon gemerkt, daß Corona noch da ist. Man muss halt eine Maske tragen, solange man nicht sitzt. Aber wisst Ihr was? Das ist doch wirklich nicht schlimm, oder? Wenn man dafür dann mit leckerem  Bier und tollem Essen belohnt wird... Wäre doch viel schlimmer, wenn man das alles nicht bekommen würde, weil so ein paar dumme dumme Menschen ihre Maske nicht tragen wollen. Sind die denn verrückt? Ich verstehe das immer nicht. Den Menschen geht es so gut und darüber jammern die noch? Haben die denn keine Kuscheltiere, die ihnen das mal erklären können? Naja. Es wird schon alles gut gehen und irgendwann ist auch Corona nur eine Erinnerung. Bis dahin passen wir gut auf Mama und Papa auf. Wobei die echt brav sind und selbst viel schimpfen, wenn Leute nicht wissen, wo Mund aufhört und Nase anfängt. 

So, aber eigentlich wollte ich Euch sagen, daß wir ein ganz tolles Wochenende hatten.

Bis bald
Eure Theodora

Donnerstag, 27. August 2020

Konzert. Konzert! KONZERT!

Oh, wie schön das war. Endlich wieder ein Konzert. Während Corona. Und wir durften die ganze Zeit dabei sein. Toll. Toll. Toll.

Es gibt nämlich auch schlaue Menschen. Jawohl. Und die haben sich gedacht, daß man doch irgendeine Lösung finden muss, wenn man viele Menschen zusammenbringen möchte, ohne sie zusammenzubringen. Also auf Abstand. 

Naja – und so ist das Strandkorbkonzert erfunden worden. Und ich liieeebe Strandkörbe. 
Hier schonmal ein Spoiler...
Spoiler? Das sind so vorwitzige "ich verrate schonmal was – musst ja nich hinschauen"-Geschichten. Die nehmen einem eigentlich den Spaß. Aber der hier geht noch, oder?

Jedenfalls sind wir nach Mönchengladbach gefahren. Jaaaaa – gut aufgepasst. Liegt gar nicht am Meer. Aber ich habe ja Strandkorbkonzert geschrieben und nicht Strandkonzert. Das ist nämlich das witzige. Die kann man überall hinstellen. Auch in ein Stadion. Und dann noch in verschiedene abgetrennte Bereiche. Und da die Veranstalter sehr lustig sind, haben die diese wie Inseln genannt. Wir waren auf Sylt. 

Davor sind wir aber erst noch ins Hotel. Hihi. Wie Mama und Papa geschaut haben, als sie gemerkt haben, daß das ein reines Fußballhotel ist.
Noch ein Spoiler: Wir haben es trotzdem alle überlebt. Hihi. 

Dann fing das Konzert auch schon bald an. Und pünktlich dazu der Regen. 
Aber kein Problem für uns. Wir hatten ja den Strandkorb.
Und einen sehr guten Blick. Auf die Leinwand. Herr Wartke (der spielte an dem Abend) war an seinem Klavier schon sehr klein. Aber trotzdem sehr gut zu hören. War ein Witz. Hatte natürlich Mikrofon und Lautsprecher dabei. Klar.

Irgendwann hörte es auf zu regnen und wir konnten sogar unter der Haube vorkrabbeln.
Das war echt ein schönes Erlebnis. Und alle hatten ihren Wohlfühlraum ohne daß es komisch war. Eben jeder seinen Strandkorb. So können alle hingehen und trotzdem gesund bleiben. Schlaue Idee.

Wir hatten jedenfalls viel Spaß und einen tollen Abend.
Und irgendwann lerne ich auch Klavierspielen. Jawohl.

Bleibt alle gesund und geht den dummen Menschen aus dem Weg. Das sind die, die im Supermarkt ohne Maske rumlaufen. 

Bis bald 
Eure Theodora
 

Freitag, 31. Juli 2020

Gedicht des Monats: Hundstage





Ich freue mich – ganz ohne Frage,
Jedes Jahr auf die Hundstage.
Heißer Tag und warme Nacht,
Jederzeit die Sonne lacht.

Dieses Jahr krieg ich ne Macke.
Brauch am Abend eine Jacke.
Mumps nennt mir den wahren Grund:
"Es ist wohl eher ein kalter Hund". 



 

Donnerstag, 30. Juli 2020

Endlich wieder Netz – und Regen (Teil5)

Nachdem wir Österreich verlassen haben, ging es an den Starnberger See. Es ist ja echt sehr schön dort. Aber wenn es dann anfängt zu regnen... Dort habe ich dann angefangen, die Urlaubstage der vorherigen Tage zu posten. Wir hatten nämlich endlich wieder Netz. Und eben Regen. Also viel Zeit. Dachte ich.

Aber Mama und Papa bleiben ja nicht einfach auf dem Hotelzimmer oder so. Nein. Wenn es regnet, gibt es Kultur. Ooooohhhh. Naja. Mhhhhhh.

Das hieß, einen ganzen Tag ins Museum. Ins deutsche. Nein, ich muss es schon richtig schreiben. Ins Deutsche Museum. Großer Name. Großes Museum. Und wiiiiiieeee groß.

Wir liefen stundenlang durch die Gänge. Natürlich mit Abstand. Da war das Fotomachen mit Mumps und mir auch etwas schwieriger. Deshalb gibt es nur ein Foto von uns. In einer Gondel. Nein – diesmal keine Seilbahn...
Zum Glück hörte der Regen irgendwann auf. Und wir haben am letzten Tag noch einen langen Spaziergang um den See machen können. Der ist schon ganz hübsch und hübsch groß.
Dann hatten Mama und Papa die Idee, daß man zwar um einen See herumlaufen kann oder auch die selbe Strecke zurück. Man kann aber auch abkürzen...
Und eine Seefahrt ist ja bekanntlich immer ganz lustig. Hihi.
War eine schöne Abwechslung und ein toller Abschluss. Damit war der Urlaub eigentlich vorbei. Eigentlich. Denn wir waren auf dem Rückweg noch in Erlangen und endlich wieder in einem Biergarten. Natürlich ganz brav nach Vorschrift. Ist doch klar.
So, das waren nun alle Geschichten vom Urlaub. Tut mir leid, daß Ihr so lange warten musstet. Aber manchmal klappt eben nicht alles sofort. So konntet Ihr die wichtigste menschliche Eigenschaft lernen – Geduld. Ich kenne keinen Menschen, der genug davon hat. Hihi.

Jetzt muss ich schnell anfangen zu reimen. Der Monat ist bald rum.

Bis bald
Eure Theodora

Montag, 27. Juli 2020

Endlich wieder Netz – und Regen (Teil 4)

Ich glaube, ich habe Euch verwirrt. Denn als ich mit "Endlich wieder Netz – und Regen" angefangen habe, dachte ich, daß ich die Tage in Österreich ganz schnell nachholen kann und das in einem Rutsch schreibe. Falsch gedacht. 

Also, hier ist immer noch die Geschichte vom Urlaub. Nun also Teil 4.

Der letzte Tag in Österreich war der Tag mit der härtesten Wanderung (für Mama und Papa – Mumps und ich waren ja fit und hatten keine Angst im Rucksack)...

Und die begann mit einem tollen Ausblick.
Leider gibt es keine Fotos mit uns vom Aufstieg. 
Es ging eeeeewig nach oben...
Mumps hörte unterwegs komische Geräusche und dachte schon, daß irgendwo ein Höhlenbär auf uns wartet. Aber ich konnte ihn beruhigen. War nur Papa, der nach Luft geschnappt hat. Hihi.

Naja und die meisten Aufstiege enden oben. Und das mit einem herrlichen Ausblick...
...und manchmal sogar ein Gipfelkreuz.
Das hieß da oben Walmendinger Horn oder so. Komischer Name. Aber wunderschöner Blick.

Ja, das war dann auch schon der Bericht vom ersten Urlaubsteil. 
Der Rest folgt. Bald. Also so bald wie es geht. Demnächst... irgendwann vielleicht. 

Bis bald
Eure Theodora
 

Sonntag, 19. Juli 2020

Endlich wieder Netz – und Regen (Teil 3)

Ich hatte ja schon geschrieben, daß ein Tag folgte, an dem nicht soooo viel gewandert wurde. Per Seilbahn ging es an die Stelle, an der Mama und Papa beim ersten Ausflug waren. Dort oben geht es zu einem Gipfel, zu dem Ihnen der Aufstieg damals noch zu steil war... Diesmal ging es aber ganz nach oben.
Und wie sollte es anders sein: Alles voller Menschen. Man kann kein Foto machen, ohne daß jemand durchs Bild läuft. Jedenfalls nicht am Kreuz. 
Die Menschen stellen nämlich immer überall Kreuze hin. Komische Angewohnheit.

Wenn man zwei Meter weiter geht, kann man aber in Ruhe ins Tal gucken.  
Hinter der Kante ging es übrigens sehr steil nach unten. Mumps hat ganz schön gefiept, als er das gemerkt hat. Hat sich aber auch ganz schön schnell wieder beruhigt. Er wird immer cooler mit dem Alter.

Noch ein Foto in die andere Richtung und schon ging es wieder runter vom Berg. 
Und beim nächsten Mal berichte ich von der wohl schwersten Wanderung des Urlaubs. Es haben aber alle überlebt. Hihi.

Bis bald
Eure Theodora

Freitag, 17. Juli 2020

Endlich wieder Netz – und Regen (Teil 2)

Manchmal ist die Natur ja sehr intelligent. Leider.
Denn bevor Mama und Papa wunde Füße bekommen konnten, gab es eine natürliche Zwangspause von Wandern: Regen!

Für uns war das natürlich eher ... naja ... langweilig. Aber was will man machen?
Dafür ging es einen Tag danach auf eine richtige Wanderung. Also eine RICHTIGE. Mit ein paar hundert Höhenmetern, oder wie das heißt. 

Es ging noch ganz gemächlich los. Am Schwarzwasser-Bach. 
Woher die immer die Namen nehmen? Mumps und ich fanden den alles andere als schwarz. Tsss...
Und der hatte sogar ganz lustige kleine Wasserfälle.
Das hatte Mumps aber schon sehr schnell vergessen, denn dann kam sein Highlight. Er hat seine Artgenossen getroffen. Die waren ganz nah und nicht nur hinter Autoscheiben zu sehen. 
Er war glücklich und meinte, daß das sein Lieblingsurlaub wird.
Wenn er da schon gewusst hätte, was noch kommen sollte... hihi. 

Langsam wurden die Wasserfälle größer und auch steiler. 
Das Dumme daran: Die Wege am Wasser entlang wurden damit auch steiler.
Das gute Gute daran: Die Ausblicke wurden immer toller...
Wir wanderten also sehr weit nach oben und mussten auf der anderen Seite wieder nach unten. Und da kam plötzlich Kuhweide an Kuhweide. Und Mumps war im Paradies.
Den Rest der Wanderung ging es bergab. Wortwörtlich. Es folgte ein stundenlanger Abstieg und zum Glück hat Mumps vor Glück vor sich hingesummt und hat Papas Flucherei wegen der vielen Kuhfladen auf dem Weg nicht gehört. Die haben die ganzen Wege... naja... gedüngt. 

Das war Teil 2 – ich nehme mal so viel vorweg: Es folgte ein Tag, an dem keine so große Strecke gewandert wurde. Mama und Papa hatten ja nicht nur uns im Gepäck, sondern wirklich viele Kilometer zurückgelegt. Da tat ihnen sicher so einiges weh. 

Bald folgt der dritte Teil. 

Bis bald
Eure Theodora

Endlich wieder Netz – und Regen (Teil 1)

Ich weiß noch nicht, wie ich das alles schreiben soll. Wir hatten so schöne Wanderungen und ich habe soooo viele Fotos für Euch.

Am besten ist wohl, wenn ich einfach anfange und mehrere Teile mache.

Es ging jedenfalls nach der ersten vorsichtigen Wanderung am nächsten Tag gleich weiter. Und wir sind zum ersten Mal Sessellift gefahren. War das spannend!

Das hatte aber nichts mit Faulheit zu tun. Man kommt mit dem Lift einfach besser auf die Wanderwege. 
Es war diesmal schon deutlich weiter – aber zum Glück gibt es ja immer wieder Orte, an denen man Rast machen und Mama und Papa Bier trinken können. Na gut. Papa trinkt Bier und Mama Schorle mit Wasser oder so... Und wir genießen so lang den Ausblick. 

Das war auch schon der erste Teil. Ich versuche mal, ob ich das alles nachholen kann.
Seid gespannt.

Bis bald 
Eure Theodora
 

Sonntag, 12. Juli 2020

Verzögerung...

So ein Mist. Wir erleben so viel und ich kann nicht schreiben.
Wir haben hier kein Netz. Ist so ein gesundes Hotel... Toll.

Dann muss ich das halt nach dem Urlaub oder im zweiten Teil des Urlaubs nachholen. 
Bleibt geduldig. Tut mir leid.

Bis dann
Eure Theodora

 

Donnerstag, 9. Juli 2020

Klimaerwärmung – endlich Urlaub

Komische Überschrift. Da hat mich Mumps drauf gebracht. Ist aber eher albern...
Er meinte vorhin ganz ernst, daß es schon doof ist mit der Klimaerwärmung. Das war bei unserer ersten Wanderung. Unten am Fluss.
Mama, Papa und ich schauten ihn erwartungsfroh an, weil wir keine Ahnung hatten, was er meint. Dann sagte er, daß beim letzten Mal hier noch Schnee lag und nun ist alles grün.
Dieser Schlingel. Letztes Mal waren wir ja auch im Januar hier. Hihi. Der wird immer lustiger.

Jaaaaaa – wir haben Urlaub. Endlich. Und heute waren wir schon oben in den Bergen und Mama und Papa haben sich mal langsam ans Wandern rangepirscht. Ganz vorsichtig. Damit sie nicht zu Staub zerfallen. Huch. Darf ich das schreiben? Egal. Raus ist raus. 


Und wisst Ihr was? Es ist auch im Sommer superschön hier. Echt wahr. 
Mal sehen, wie das Wetter wird. Wenn wir viel draußen sind, poste ich sicher noch ein paar Fotos. Seid gespannt. 

Bis bald
Eure Theodora 


P.S.: Wir sind übrigens noch nicht auf die Berge gewandert, sondern nur in den Bergen. Rauf und runter sind wir mit der Seilbahn. Das war megaspannend...

Dienstag, 30. Juni 2020

Gedicht des Monats: Wieviele Tage



Ich hab noch einen ganzen Tag,
An dem ich etwas reimen mag.
Morgen setze ich mich hin,
Weil ich heute müde bin.

Doch dann kommt wie ein Donnerschlag:
Es fehlt mir ja ein ganzer Tag.
Der Juni hat davon nur dreißig.
Und schon werd‘ ich noch heute fleißig.

Wer merkt sich denn auch jedesmal,
Die monatliche Tageszahl.
In welches Licht ich es auch rücke,
Ich merk mir keine Eselsbrücke.









Sonntag, 28. Juni 2020

Sommerloch?

Ihr fragt Euch sicher schon, wieso ich so verdammt wenig schreibe, oder?
Nein, es ist nicht das Sommerloch. Man könnte sicher jede Menge schreiben – wenn man denn die Zeit dazu hätte... Allein das Thema "Brauchen Menschen ohne Hirn wirklich keine Maske?" oder "Die schönsten 7 veganen Verschwörungstheorien mit Gesang".
Egal. Denn ich habe keine Zeit. 

Mumps und ich dachten, daß wir diesen Sommer mal einen Ferienjob annehmen sollten. Ist gar nicht so einfach. Denn niemand scheint unsere Bewerbungen überhaupt zu lesen. Dabei haben wir extra alles aufgeschrieben. Einen ganz langen Lebenslauf von jedem. Und tolle Fotos. Keine Antwort. Aber dann haben wir doch etwas gefunden. 

Denn Mama und Papa haben ein Lieblingsspiel, bei dem Mama immer gewinnt. Und Papa hatte den Verdacht, daß da etwas nicht mit rechten Dingen... und nun sind wir hauptamtliche Qwixx-Schiedsrichter. Die ganze Sommersaison über. 

Und weil die beiden ständig qwixxen, wird es wohl sogar im Urlaub unser Job sein. Mal sehen, ob wir dann noch genug Energie haben, mit auf Wanderungen zu gehen. Denn in diesem Urlaub. Nein, das schreibe ich später. 

Jetzt müssen wir noch schnell die Würfel messen und wiegen. Denn es stimmt schon: Mama gewinnt sehr sehr oft. Da müssen wir sehr wachsam sein.

Bis bald
Eure Theodora

 

Sonntag, 31. Mai 2020

Gedicht des Monats: Zwölf

Ich fragte in die Runde,
Welches Gedicht ich schreiben soll.
Darauf die Kunigunde:
Eins über „Zwölf“ – das wäre toll.

"Das geht nicht!", sagte ich bewusst.
Denn Reimen auf „Zwölf“ macht nur Frust.
Nichts reimt sich auf diese Zahl.
Die Suche wäre eine Qual.

Da weinte das kleine Schwein.
Kein Reim? Das kann doch nicht sein.
„Doch!“, sprach ich daraufhin.
Die Suche macht gar keinen Sinn.

„Hat keinen Sinn.“ sagt Mumps darauf.
Bei Grammatik passt er halt auf.
Doch ich steckte drin in dem Schlamassel
Und weiß, daß ich es dieses mal vermassel.

Drum greif ich zum Reim-Zauberhut.
Hoffentlich geht das jetzt gut.
Kunigunde, hier kommt auf „Zwölf“ der Reim.
Aufgepasst - still muss es sein:

„Kleine Schweine müssen früh ins Bett.
Kunigunde gern ne Verlängerung hätt‘.
Doch es ist schon Viertel Zwölfe
Und um Mitternacht kommen die Wölfe.“

Na gut, das war wirklich nicht ganz
Der Auftrag und ein Mangel an Eleganz.
Doch wieso sucht auch ganz konkret
Das Schwein nen Reim, der gar nicht geht?

Sonntag, 24. Mai 2020

Zu Fuß zum Himmel fahren?

Corona hin oder her. Aber in letzter Zeit war es wirklich einfach zuuuu fad. Nix los. Alle merkwürdig und komisch drauf...
Aber am Donnerstag war plötzlich alles wieder fast normal. Wandern mit Mama und Papa.
Zu Himmelfahrt. 
Genau – HimmelFAHRT. Dachte immer, daß man da in ein Flugzeug steigt. Ach nee – die flögen ja. Also eher in einen Ballon. Und mit dem fährt man dann nach oben bis zum Himmel. Aber nein. Mama und Papa machen ja alles zu Fuß. Also fast alles. Pizzateig machen sie mit der Hand. Hihi...

Egal. Wandern war angesagt und das war doch eine tolle Aussicht. 
Es ging morgens los, weil es eine lange Strecke war, die vor uns lag. Sehr lang. Allein bis zur ersten Rast vergingen Stunden...   

Die Beschriftung von der Bank täuscht allerdings. Sooo weit waren wir da nicht von zu Hause weg. Aber eben schon etliche Kilometer.
Dann begann ein langer Anstieg. Für uns kein Problem. Im Rucksack schaukelte es zwar ein bisschen. Aber uns fiel es nicht so schwer, wie Mama und Papa. Obwohl man schon sagen muss, daß sie das für ihr Alter schon gut weggesteckt haben. Als wir oben ankamen, hat niemand Blut gehustet oder ist nach hinten umgekippt.
Und gelohnt hat es sich auch. Es gab tolle Ausblicke über unsere nähere Heimat...

Nach einem Zwischenstopp bei Freunden ging es nach ca. 7 Stunden auf zum letzten Abschnitt. Scheinbar machen das viele Leute so, denn als Motivation haben die da ein Pilgerdenkmal hingestellt. 
Ich weiß bei sowas immer nicht, ob das so soll oder ob es einfach noch nicht fertig gebaut ist. Naja. Wahrscheinlich ist es einfach Kunst.

Zu Hause haben die beiden dann doch ein bisschen geschnauft und über kaputte Zehen gejammert. Dabei waren es ja nur 25 Kilometer. Also Mumps und mir macht das nicht so viel aus. Da könnten wir glatt nochmal los. 

Es war aber ein wirklich schöner Ausflug bei tollem Wetter. Wirklich prima, nach so vielen Wochen, in denen nix los war.

So, jetzt nutze ich den Regen und sammle schonmal Reime für mein nächstes Gedicht.

Bis bald und bleibt gesund
Eure Theodora