Sonntag, 21. Mai 2017

Frühling Frühling

Endlich scheint der Frühling sich dauerhaft einzurichten. Wird ja auch Zeit.
Nachdem wir im Urlaub schon so richtig Sommer hatten, war es irgendwie komisch, daß sich das Wetter hier noch nicht entscheiden konnte...

Das ist nun ja anders. Wir hatten schon richtig Sonne und konnten sogar Mama im Garten helfen. Man muss nur wirklich aufpassen, daß nicht das Fell ausbleicht. Das geht nämlich fix, wenn man nicht aufpasst...und beim Arbeiten vergisst man schnell die Zeit.

Jedenfalls haben wir uns mal richtig ins Zeug gelegt und geholfen.

Kunigunde hat den Transport von Blumen und sowas allem erledigt.
Sie ist mit die stärkste von uns. So eine Sau kann schon anpacken...
Und Spaß hat es ihr auch gemacht.

Mumps hat sehr viel Talent, wenn es ums Schneiden von Pflanzen geht. 
Im Garten gibt es ja jeeeede Menge alter Sträucher, Kräuter und und und, die zurückgeschnitten werden müssen. Da ist genug für ihn zu tun gewesen.

Es gibt aber auch sehr wichtige Dinge zu erledigen, die nur jemand tun kann, der mit voller Konzentration bei der Sache ist...
Zum Beispiel danach gucken, ob die Wildbienen wieder ins Bienenhotel einziehen.
Da muss man schon ganz doll aufpassen. Ein wirklich wichtiger Job. Da bin ich mir nicht zu fein, das selbst zu erledigen. 

Ach ja: Mama und Papa waren auf der Wanderung und wir mussten wirklich im Hotel bleiben. War aber nicht schlimm. Wir waren von der vielen Gartenarbeit ja ohnehin sehr erschöpft. Da konnten wir uns mal ein bisschen erholen.

Wenn das Wetter so gut bleibt, muss ich Kunigunde und Mumps mal fragen, ob sie Lust haben, einen Pool auszuheben. Ich könnte ja solange schonmal die Schwimmflügel für Mumps aufpusten. Das ist wirklich sehr knifflich, weil bei uns Kuschels immer die Luft an den Lippen wegzischt...wegen dem Plüsch...kriegt man nicht dicht....naja....
Aber ich würde das machen. Ehrensache.

Ich frag die beiden gleich mal.

Bis bald,
Eure Theodora

 

Montag, 1. Mai 2017

Wanderung für Pfadfinder

Der Titel klingt spannend, oder?
Es war auch wirklich so. Mama und Papa sind nämlich als Pfadfinder (sie haben wirklich einen Wanderpfad gesucht) für eine Wanderung losgezogen und haben uns mitgenommen.

Und da wir bei der richtigen Wanderung dann bestimmt nicht mit dürfen, sind wir also bei der Probewanderung mitgekommen.

Leider haben wir nicht so sehr viel gesehen, weil die beiden so gehetzt sind. War aber auch schon spät und wir wollten ja nicht im Wald übernachten...

Gesehen haben wir trotzdem noch zwei Sachen.
Gleich am Anfang den Kunigundenbrunnen – da wird sich das kleine Schwein bestimmt freuen, wenn ich ihr das Bild zeige:
 Mir ist so, als waren wir schonmal da. Muss mal in den alten Bildern gucken...

Ja und dann waren wir noch an einer tollen Burg – Burg Rabeneck.
Leider konnten wir nicht rein. Aber die sieht auch von draußen gut aus:
Ja und viel mehr haben wir eben nicht gesehen. Außer die Rucksackinnenseite.
Aber die kennen wir ja schon. 

Doch die Wandersaison fängt ja erst an. Da werden wir bestimmt wieder oft mitwandern dürfen...

Einen schönen Feiertag,
Eure Theodora

 

Freitag, 28. April 2017

Gedicht des Monats: Maifeuer



Wenn der Monat bald sein Ende zeigt,
Wird hier und da Holz abgezweigt,
Zu einem großen Stapel aufgeschlichtet,
Angebrannt und drüber gedichtet.



Bonus:
 Wärme und Freude sind nicht teuer:
Macht doch einfach auch ein Maifeuer.

Montag, 10. April 2017

Klapperei

Ja ich weiß, ich habe mich in den letzten Wochen etwas rar gemacht...
Tut mir leid. Aber als kleines Nilpferd braucht man auch seine Pausen. Weil so ein Urlaub ist zwar wunderschön, aber auch etwas anstrengend. Wir sind ja als reisende Reporter unterwegs... Da kann es passieren, daß ich nach einer Reise ein paar Tage durchschlafe.

Aber jetzt bin ich wieder da.
Und was soll ich sagen – hier ist nix los. Es passiert fast nichts.

Na gut, draußen piepen sich die Vögel gegenseitig was vor und es wird immer grüner.
Nur gibt es nichts, was ich nicht schon geschrieben habe.

Halt. Eins gibt es doch.

Mumps und ich spielen in letzter Zeit immer wieder ein Spiel. 
Das ist nämlich echt toll. Man braucht nicht viel machen. Nur würfeln und rechnen.

Es heißt Klappbrett oder so.

Auf dem Brett (nein, es sind eigentlich viele kleine Brettchen) stehen Zahlen. 
Und wenn die auf dem Würfel stehen, klappt man die um. Entweder die beiden einzelnen, oder die Summe der Zahlen oder die Differenz... Wisst Ihr, was das ist – die Differenz? Ich musste Mumps das fünftausendmal erklären. Zum Glück bin ich ein schlaues Nilpferd. Und ein geduldiges noch dazu!


Man klappt also immer die Zahlen weg, die man errechnet hat. Wenn nix mehr geht, schreibt man den Rest auf einen Zettel und der nächste ist dran. 

Das Ganze macht man dreimal und dann gewinnt der mit der niedrigsten Summe. 

Macht echt Spaß. Es gibt nur einen doofen Pasch, bei dem die Runde gleich vorbei ist....



Und ratet mal, was Mumps dauernd wirft?

Also mir macht Klappbrett jedenfalls viel Spaß....kann ich echt empfehlen!

Bis bald,
Eure Theodora

Freitag, 31. März 2017

Gedicht des Monats: Utopie



Wieder bin ich etwas spät.
Doch - in der Realität,
Heißt es besser spät als nie.
Pünktlichkeit ist Utopie.



Sonntag, 19. März 2017

Schlafen

Hier ist der Papa von Theodora und Mumps.
Heute war es eindeutig zu früh für die beiden. Sie sind im Rucksack eingeschlafen.
 
Dabei wollte Theodora eigentlich noch ein Bild vom Flughafen schicken. Sie wird sich bestimmt ärgern. Aber wecken kann ich sie auch nicht. Die beiden sind gerade so süß und außerdem ist sie ein ganz schlimmer Morgenmuffel und wir boarden gleich...

Nehmt es ihr also nicht übel.
Sie schreibt bald wieder.

Ein schönes Wochenende!


Samstag, 18. März 2017

Schnee und Wale

Huhu aus Island.
Heute zum letzten Mal. Ja, der Urlaub ist schon wieder vorbei...

Und soll ich Euch was sagen? Es schneit!
Seit gestern Abend. Volle Kanne...

So dicke Flocken haben wir noch nie in echt gesehen. Wirklich! Die sind größer als ein Tischtennisball gewesen. Aber halt in flach. Keine Bälle. Dann könnte ich nicht schreiben, sondern wäre in der Notaufnahme und würde ne neue Füllung bekommen...  Nein, die Flocken waren wirklich riesengroß.

Aber darum geht es ja gar nicht.

Wir konnten jedenfalls gar nicht viel draußen machen und somit hat sich für uns Kuschels die Nachmittagsbeschäftigung auf einen Museumsaufenthalt beschränkt. Aber auf einen sehr tollen!

Wir waren nämlich bei einer Ausstellung von nachgebauten Walen in Lebensgröße.

Bisher haben wir die ja nur vom Boot aus gesehen. Und da waren die ja schon gigantisch!

Aber wenn man da dann drunter steht...oder sogar drin sitzen kann....
 
 
Ach Du Schreck!!! Sind die riiiiiieeeesig! Wahnsinn!!!

Aber das Museum war auch sonst sehr interessant - obwohl es ein bisschen klein ist. Naja. In Island ist alles etwas kleiner, glaube ich.
Jedenfalls kann man dort ganz viel über Wale lernen.
 
Und die Bedienung von den interaktiven Dings - na - Displays ist sogar Kuschel-freundlich!!!
 
Aber das Tollste überhaupt war, daß ich jetzt weiß, warum ich schon immer Wale und Delfine so mochte: Wir sind verwandt!!! 
 
So ist das. Jetzt wissen das auch Mama, Papa und Mumps! 

Natürlich bin ich ein bisschen kleiner, niedlicher und schlauer. Aber im Grunde genauso spannend wie ein Wal. Toll!

Morgen wird es ganz fies. Wir müssen mitten in der Nacht aufstehen und zum Flughafen fahren.

Wenn ich mich die nächsten Tage nicht melde, schlafe ich mich aus. Also keine Sorgen machen, ja?

Bis bald und danke fürs Mitlesen, die Komplimente und die Kommentare,
Eure Theodora 

Freitag, 17. März 2017

¡Island olé!

Ich bin noch völlig fertig!!!
Das war gestern echt ein laaaanger und anstrengender Tag. Aber sooooooo toll!

Der Flug war zwar kurz. Aber wir waren ganz früh am Tag da und wollten ganz spät am Abend los und Nordlichter gucken. 

Das heißt ja: wachbleiben!

Naja, wenn man in einer Stadt ankommt, guckt man die auch an. Logisch.

Also sind Mama und Papa stundenlang durch Reykjavik gelaufen.

Anfangs waren wir nicht so richtig angetan.
Aber wir waren auch echt noch müde...

Was uns aber auch komisch vorkam - die bauen hier viel und scheinen nicht fertig zu werden.

Nicht mal die Statuen werden zu Ende gemeißelt, sondern einfach halb fertig in die Gegend gestellt...
 
Mumps hat nochmal geguckt - nein, wirklich nicht fertig - einfach aufgehört.
 
Auf dem Weg zurück ins Hotel haben wir mal ans Wasser geguckt. Endlich wieder Meer 😉
Und ein toller Blick auf die Berge...
 
Das ist für mich schöner als jede Stadt der Welt!

Und nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf und einem weiteren Spaziergang ging es dann los auf das große Abenteuer "Nordlichter".

Was soll ich sagen? Wir hatten so richtig Glück!
 
Sieht toll aus, oder?
Wir sind auf dem Bild nicht ganz scharf. Aber das geht auch gar nicht... Denn obwohl wir sogar noch halb im Rucksack steckten (uns hätte der Wind sonst weggeweht), haben wir so vor Kälte gezittert - da können wir gar nicht scharf auf dem Foto sein. Aber man erkennt uns und das wichtigste ist ja hinten im Bild zu sehen!

Es war jedenfalls TOLL!

Und weil wir gestern erst sehr spät im Bett waren, sind wir heute erst gegen Mittag gestartet. Viel gesehen haben wir nicht, weil Mama und Papa ständig Sachen gekauft haben.

Wobei - wir haben noch Erinnerungsfotos von uns beiden gemacht. 
 
Schick, oder? Hihi.

Dann waren wir noch im Punkmuseum. Aber da haben wir uns nicht getraut Bilder zu machen. Mumps hatte auch ein bisschen Angst vor dem Museumsangestellten - der war nämlich das beste Exponat überhaupt. Der arme Mann muss bestimmt jeden Morgen Stunden dafür in die Maske. Allein die ganzen Piercings - das muss Stunden dauern.

Für den Ausstellungsort haben die eine alte öffentliche Toilette umgebaut. Das war schon sehr lustig. 
 
Da stehen Schilder, die darauf hinweisen, daß das jetzt ein Museum ist... Na, besser ist das wohl.

Mal sehen, was wir morgen noch erleben.
Das ist nämlich schon der letzte Tag. 
Geht wiedermal viel zu schnell.

Ich schreibe bestimmt nochmal.

Bis dann
Eure Theodora



 

Dienstag, 14. März 2017

Runter vom Schiff

Nun sind wir schon den zweiten Tag runter vom Schiff - ich kämpfe hier mit dem Internet und weiß gar nicht, ob ich das hier jemals weggeschickt bekomme...

Naja. Fangen wir mal von vorne an.

Die Bahamas. Also, wir wissen ja alle, daß Kreuzfahrten anders sind. Das haben ja sogar wir Kuschels verstanden. Weil - wenn man die ganze Zeit auf dem Meer rumfährt, kann man ja nur immer kurz an Land und sieht dann da nicht ganz so viel. Klar.

Aber diesmal war das alles noch schlimmer.
Die Stadt - Nassau - war so doof und voller Menschen, die uns irgendwo hinfahren wollten... Das war anstrengend. Papa sagt, daß man wahrscheinlich sogar in einer Apotheke, auf die Frage nach einem Erkältungsmittel, die Antwort erhalten würde "Haben wir nicht. Aber darf ich Sie zum Strand fahren?". Das stimmt vielleicht sogar...

Nach einer Viertelstunde oder so waren wir wieder auf dem Schiff.

Aber vorher haben wir es nochmal fotografiert. 
Ich mag das ja schon - Kreuzfahren.
 
Was ich noch mag: Suchbilder!
 
Na, habt Ihr uns gefunden?
Nein? Dann löse ich mal auf - hihi.
 
 
Ja und dann kam der letzte Abend. Leider.
Aaaaaaber - wir durften mit auf Deck zu Mumpsens Lieblingsband. NOFX. Er versteht zwar nix, flippt aber bei der Musik voll aus!
Die sind aber auch wirklich toll und sehr sehr lustig!
 
Hier nochmal ein klitzekleines Video - größer geht nicht, weil ich das nicht durchs Netz bekomme...
Danach war dann auch schon Schluss und weil es so spät war und wir ganz früh vom Schiff mussten, ging es gleich ins Bett.

Gestern waren dann ca. 8 bis zwölf Augenringe in unserer Kabine verteilt und wir waren ganz früh im Hotel. Nur das wusste unser Zimmer nicht und war noch nicht fertig...

Also sind Mama und Papa mit uns durch Miami Beach gelaufen. Ich habe mir die Apple Watch angeguckt - aber weil die mir viel zu groß ist und auch nicht in meiner Farbe da war, hab ich sie wieder von meiner Wunschliste gestrichen... Mumps hat vor dem Regal mit den Lederhüllen angefangen, sich schreiend auf dem Boden zu wälzen. Zum Glück sind die Amerikaner zu sehr auf sich konzentriert und haben ihn nicht bemerkt.

Gleich geht es weiter - schonmal etwas in Richtung Flughafen. Weil morgen Abend fliegen wir schon wieder...

Hier in Miami ist es aber auch nicht so schön, wie man es aus dem Fernsehen kennt.
Es ist laut und dreckig und überhaupt.

Da war es auf dem Schiff viel schöner. 
Und die Leute netter. Und die haben auch Bilder mit ihren Tieren und Wichteln gemacht und so.

Naja. Vielleicht machen wir das ja irgendwann nochmal...

Ich hoffe, das kommt jetzt endlich durchs Netz.

Bis bald
Eure Theodora

Sonntag, 12. März 2017

Mit irren Iren auf der Insel

Also, ich weiß ja gar nicht, wo ich anfangen soll...
Das ist alles sooo spannend hier.

Von dem ersten Abend habe ich gar nichts mitbekommen. Der war irgendwie so schnell vorbei und wir fuhren in die dunkle Nacht. Auf dem Flur war ständig Lärm und an Schlaf kaum zu denken.

Aber dann ging die Sonne auf und man hat das Meer wieder gesehen. Nur noch kein Land.

Mumps und ich haben ganz lange geschaut. 
Nur ein Schiff war zu sehen...
 
Doch dann!!! Laaaaand in Sicht!!!!!
Und Theodora hat es zuerst entdeckt. Glaube ich jedenfalls.
 
Ich war schon ganz hibbelig. Aber Mama und Papa mussten erst noch frühstücken und sowas alles. Überflüssig, wenn man eine Insel vor der Nase hat, oder?

Die Überfahrt (Tendern - erinnert Ihr Euch?) ging flott und schwupps, waren wir an einem wundertollen Strand.
 
Naja, alles in allem muss ich aber sagen, daß die Insel einen riesigen Fehler hat: die ist nicht inselig genug. Also, die ist extra für die Gäste vom Schiff "eingerichtet"... Das fühlt sich irgendwie nicht echt an. Wisst Ihr, was ich meine?

Dann kam aber das Tollste an dem Ausflug von gestern: die verrückten Iren, die diese ganze Reise mit der vielen Musik veranstalten, hatten ihren Auftritt auf der Insel. 

Ui - das war toll und wir durften mitfeiern!
Leider geht ja alles irgendwann vorbei und wir mussten wieder zurück aufs Schiff...
 
Und heute ist wirklich schon der letzte Tag!
Ohweh. 

Aber es gibt noch viel zu sehen.

Heute liegen wir zum Beispiel vor Nassau.
Also da, wo die ganzen Nassauer herkommen - hihi.

Ich werde berichten!

Bis dann, 
Eure Theodora 

Freitag, 10. März 2017

Weg von den Keys

Es ist ja oft so, daß man gerade ankommt und schon wieder los muss. Hatten wir diesen Urlaub ja schon... So auch heute.

Aber wir wissen ja, was uns noch erwartet. Und das wird groooooßartig!

Allerdings war das der Tag heute auch schon. Wie man das alles noch steigern soll??? Ich weiß es nicht!

Angefangen hat es nicht ganz so toll - dachten wir. Weil uns nämlich Mama und Papa veräppelt haben... Tsss.

Nur, weil wir ab und an auch mal nicht ganz so sehr bei der Sache sind. Jedenfalls haben uns die beiden voll erschreckt!
Wir haben gestoppt und Mama und Papa haben gesagt, daß die Brücke kaputt ist und wir nicht weiter können... Sah auch echt übel aus.
 
Naja. Wir haben dann natürlich schnell gemerkt, daß es die alte Brücke war. Pffff. Die beiden hatten ihren Spaß und wir ne hübsche Aussicht. 
 
Und dann haben wir noch gesehen, daß überall Leguane rumlagen. Sogar an den Resten der alten Brücke...
 
Die sehen ganz schön frech aus - irgendwie...

Dann wurde es nochmal spannend.
Wir waren an einer Stelle, an der wir schon vor zwei Tagen waren. Doch damals haben wir nicht fotografiert.

Dort kann man nämlich Tarpune füttern. Das sind riesige Fische. Und die haben Hunger. Immer.
 
Das Gitter dort ist nur da, um die hungrigen Pelikane wegzuhalten. 

Und die Fische springen so flott, daß man manchmal meint, daß eine Touristenhand schnell mal ab ist...

Doch dann haben wir den Überraschungsgast des Tages kennengelernt.
Mama und Papa wollten den ganzen Urlaub schon mal Manatees sehen. Tchja - hat alles nicht geklappt...

Mumps und ich haben uns also mal hingehockt und geguckt und schwupps - keine Minute später - Manatee...
 
Das sind sehr niedliche Tiere. Obwohl die echt riesengroß sind. Aber die sind irgendwie so schön friedlich, langsam und überhaupt...

Bei uns sagt man ja Seekuh dazu. Mumps war auch ganz aus dem Häuschen, weil die richtig grasen und niemanden was tun.

Ein echtes Highlight!

Warum Mama und Papa allerdings so lange gebraucht haben, welche zu sehen??? Naja.

So, jetzt geht es aber schnell ins Bett und moooorgen. Tchja - das erzähle ich dann vielleicht beim nächsten Mal.

Bis bald, 
Eure Theodora 

Donnerstag, 9. März 2017

Ganz unten

So langsam haben wir das Kroko-Inferno verarbeitet. Das war aber auch echt ganz schön viel Aufregung! Huijuijui.

Naja. Ist ja alles gut gegangen.

Jetzt sind wir schon den zweiten Tag auf Key West und haben uns fast schon eingewöhnt - und schwuppdiwuppdi geht es morgen wieder weiter.

Aber mal von vorn.

Wir sind gestern ja erstmal angekommen.
Nach einer ziemlich endlosen Fahrerei.
Denn Key West ist eine Insel. Eine von sehr vielen. Und dann noch ganz weit im Westen. Daher wohl der Name... Aber das wäre ja nur halb so schlimm. Denn außerdem liegt das hier noch ganz im Süden. Auch das wäre nur halb so schlimm. Denn das richtig Schlimme: die ganzen vielen kleinen Inseln sind untereinander mit einer Straße verbunden. Also eher mit ein bisschen Straße und gaaaaanz vielen Brücken.
Und das zieht sich! Echt mal.
 
 
Aber irgendwann waren wir mal da.
Und während Mumps und ich ins Bett gefallen sind (die Alligatoren steckten noch in den Knochen), sind Mama und Papa noch zum Sonnenuntergang-Gucken gegangen.

Sie kamen kopfschüttelnd wieder, weil die hier tatsächlich klatschen, wenn die Sonne untergeht. Als ob die das sich auch mal anders überlegen könnte... Naja. Das denken die hier wohl öfter und wählen dann oft auch komische Menschen zu ihren Chefs - bevor sie es sich vielleicht anders überlegen. Aber das führt jetzt zu weit...

Heute waren wir jedenfalls wieder zusammen unterwegs und haben die Insel erkundet.

Was witzig ist: Weil das ja hier ganz unten ist, fangen hier auch Sachen an (und enden auch hier). So zum Beispiel die Straße Nummer 1. 
Wirklich wahr!
 
 
Und weil das hier ja der südlichste Punkt ist, haben die an die Stelle einen grooooßen Poller hingestellt. Der ist wirklich sehr groß.
Scheinbar ist er genauso beliebt, wie er groß ist, denn die Leute stehen echt Schlange für ein Foto!!! Verrückt.
 
Wir haben uns dazwischen gemogelt.
 
 
Ist zwar nicht nett - aber die merken das gar nicht. Die haben nur Augen für sich selbst. Da fällt nicht auf, wenn zwei Kuscheltiere sich vordrängeln...

Jetzt fallen mir aber leider schon wieder die Augen zu und morgen geht es schon wieder früh auf den Weg.

Dann kommt bald das Highlight vom Urlaub. Das wird ne Sause!!!

Bleibt also aufmerksam.
Ich melde mich,
Eure Theodora 


Mittwoch, 8. März 2017

Allerhand Alligatoren

Man denkt ja irgendwann, daß es jetzt nicht mehr mehr werden kann, oder?

Also, wir sind gestern einmal quer durch die Everglades gefahren. Das ist ja hier unten eigentlich alles ein großer Sumpf.
Kennt man einen, kennt man alle. 
Dachte ich...

Kaum waren wir auf dem Weg, wollten Mama und Papa einen Boardwalk machen. Die nennen das hier alles so komisch. Das ist nämlich nix anderes, als ein Spaziergang auf einem Weg, der aus Brettern zusammengezimmert ist. Nicht mehr...

Naja, wir waren auch schon fast auf dem Weg, als wir zum Glück noch vorher gesehen haben, daß da schon jemand anderes daneben Platz genommen und wohl auf sein Frühstück gewartet hat...
 
Uijuijui. Das war knapp.

Also nix mit Board und walken - sondern schnell zurück zum Auto.

Auf dem Weg dahin haben wir dann aber noch eine wesentlich kleinere Ausgabe getroffen, mit der wir uns dann doch getraut haben, ein Erinnerungsfoto zu schießen.
 
Wenn wir gewusst hätten, was noch passiert - wir wären wohl locker rückwärts und mit verbundenen Augen an dem großen Alligator vorbei gegangen....

Am anderen Ende des Sumpfes kommen nämlich viel mehr Leute vorbei. Und da sind auch passenderweise viel mehr Alligatoren. Wer da wegen wem kommt? Keine Ahnung.

Jedenfalls liegen da so viele von den Gesellen rum - das geht auf keine Mumpshaut.
Und die sind soooo entspannt. Man glaubt es nicht.

Nachdem wir da ganz gespannt zugeguckt haben, wie die Einheimischen versucht haben, ihre Kinder loszuwerden...
 
...und nichts passiert ist, haben wir uns auch ein bisschen näher ran getraut. Ein ganzes bisschen näher...
 
War das aufregend!!!

Und zu guter Letzt bin ich vor lauter Anspannung noch von der Bank gekippt. Da dachte ich kurz, daß es jetzt vorbei ist und ich gefressen werde!

Aber zum Glück ist nichts passiert. Puh!!!

Na, daß wir beide die letzte Nacht kaum geschlafen haben, brauche ich nicht extra sagen, oder?

Dafür gehen wir heute früh ins Bett.

Wir melden uns bald wieder - versprochen.

Bis dann,
Eure Theodora