Sonntag, 31. Juli 2022

Gedicht des Monats: Auf der linken Spur in die Zukunft

 

 

Klimawandel droht massiv.
Doch viele handeln eher naiv.
Freuen sich über die Hitze
Und machen freitags ihre Witze.

Doch versteh‘n sie keinen Spaß,
Drosselt man ihnen ihr Gas.
Sowohl das auf der linken Spur,
Als auch das aus Baikal-Amur.

Krieg und Klima sind so egal,
Wird der eigene Verzicht zur Qual.
Menschen sind statistisch
Ziemlich doof und egoistisch. 

 

 

 

 

Samstag, 30. Juli 2022

Logischer Garten mit Zoo

 Keine Ahnung, warum man zoologischer Garten sagt. Manche Worte sind einfach komisch und je länger man darüber nachdenkt, desto komischer werden sie.

Ich denke nun schon seit zwei Wochen über das Wort nach, denn heute vor 14 Tagen waren wir mit Omi, Mama und Papa im Zoo. Also Mumps und ich durften mit. Und es war grooooßartig. 

So viele Tiere. Kann man nicht aufzählen. Und viele davon haben sich sogar gezeigt. Na gut – meine Verwandschaft war nicht auf ein Foto zu bewegen. Aber so ist das ja oft. Da besucht man die Tante und dann hat die Verpflichtungen oder so.

Jedenfalls hatten wir einen wundervollen Tag. 

Wir haben Otter gesehen und waren im Aquarium.


Die Haie sind dort echt beeindruckend und auch die Rochen jagen einmal im Kreis um die Besucher rum. Das war aufregend.

Noch aufregender wurde es aber bei den Raubtieren...

Der Gepard hier schien zu schlafen und lag ja auch ganz sicher hinter einer Scheibe. Das war gut und natürlich auch verlockend, ein Foto zu machen...

Als er uns dann gesehen hat und mit dem Schwanz zu wedeln anfing, haben wir uns doch lieber in den schützenden Rucksack begeben. Man weiß ja nie. Also ich fand das schon fast zuuuuu spannend. 

Dann lieber die Giraffen aus der sicheren Entfernung anschauen.

Die sind toll. So majestätisch. Das sind irgendwie die Modells unter den Tieren. Aber auch irgendwie netter. Die gucken immer so verträumt, wenn sie essen. Modells essen ja eigentlich gar nicht. Ich brauche einen anderen Vergleich... nächstes Mal finde ich einen. 

Apropos finden: Die Erdmännchen suchen zumindest immer. Nämlich die Umgebung nach Feinden ab. Die sind lustig. Einer muss immer Wache schieben. Und egal, was die anderen gerade machen – es wird nicht vom Posten weggegangen.

Die bleiben sogar sitzen, wenn dumme Besucher die anderen verbotenerweise füttern. Man sieht so ein nervöses Zucken, als ob er gleich losrennen will.... aber Dienst ist Dienst.

Der Ausflug war echt lang. Ein ganzer Tag voller Tiere. Da waren wir alle echt erschöpft. Aber noch erschöpfter waren die Pampashasen. 

Die waren ein sehr lustiger Ausklang. 

Was für ein schöner Tag im Zoo. Toll, daß wir mitdurften, obwohl es ja eigentlich ein Geschenk für Omi war.

So, jetzt schmeiße ich mal die Reimmaschine an. Morgen ist der Monatsletzte.

Bis bald

Eure Theodora.


Freitag, 1. Juli 2022

Gedicht des Monats: Aussichtslose Aussichten

 

Oh Gott Oh Gott, was mach ich nur?

Es gleich wirklich schon Null Uhr.

Ich habe keinen Reim im Köcher.

In meinem Hirn sind nur noch Löcher.

Ich fahr' am besten mal auf Kur...

 



Donnerstag, 30. Juni 2022

Eine Seerose ist eine Seerose ist eine Seerose...

Na guck: Papa hat doch einen grünen Daumen. Einen nassen – aber einen grünen Daumen. Mit Wasserpflanzen klappt es jedenfalls deutlich besser, als mit seinen anderen Bemühungen im Garten. Da kümmert er sich sonst eher um die Beseitigung von dem Grünzeug... 

Egal. Die kleine Seerose ist jedenfalls toll. Oder ist es eine Teichrose? Oder gar eine Zinkwannenrose? Man kennt sich da ja nicht mehr aus. Was darf man denn dazu sagen? Der oder die Rose? Oder ist es eine Seeros:in oder gar eine Seerosine? Mumps ist jedenfalls noch immer der Meinung, daß er eine Kuh sei – obwohl er eigentlich ja ein "er" ist und deshalb wie Karl der Kuh auch "der Kuh" heißen müsste. Aber man soll da ja nicht mehr so streng sein. Verstehe ich. Streng ist doof und festlegen auch. Ich bin ja auch ein Nilpferd und dann heißt es ja automatisch "das". Tut auch überhaupt nicht weh. Aber ich bin auch diiiieee Theodora. Wie denn nun? Es ist kompliziert. Ich möchte aber bitte keine Nilpferd:in sein. Das wäre komisch. Nilpferd-Dame gefällt mir da schon viel besser. 

Ach, ich glaube, die Menschen haben zu viel Zeit. Dabei gibt es doch wichtigere Dinge, als einer Seerose oder gar dem Mond eine weibliche Variante zu verpassen... Allerdings finde ich See-Rosine schon irgendwie lecker.

So, genug Schmarrn für heute. Ich muss noch was dichten.

Bis dann

Eure Theodora:INin (Mr. + Mrs.) 

Mittwoch, 8. Juni 2022

Alle Jahre … also fast

Es war früher so sicher, wie die Kollekte in der Kirche: Pfingsten geht es zum Frühschoppen auf den Berch. Mit Helwa und TaLo und all den anderen.

Dann kam Corona und der Berch machte Pause. Ging ja auch wirklich nicht. Sooo viele Menschen auf einen Haufen. 

Naja - dieses Jahr ist wieder Berch. Und es war auch wieder Frühschoppen. Aber es ist alles anders geworden. Keine TaLo, keine Helwa. 

Und das Riesenrad hat keine Gondeln mehr, sondern Kabinen…

Wir hatten trotzdem Spaß und sind trotzdem Riesenrad gefahren.

Aber es war beim lachenden auch immer ein weinendes Auge. 

Die Wirte haben aber nicht gemerkt, daß wir dieses Jahr weniger Leute waren. Papa hat das mit der Biermenge ganz elegant ausgeglichen und fair auf drei Sorten verteilt. Und auch den Nachtisch hat er für drei verputzt. 

Heute geht es nochmal auf Tour. Aber wir kehren nochmal zurück, damit die Wirte nicht weinen.

Bis bald

Eure Theodora

Dienstag, 31. Mai 2022

Gedicht des Monats: Allerlei Allerlei (Limerick)

 

 Wer hätte gedacht,
Dass Leipzig bei Nacht,
Allerlei zum Staunen bietet.
Hätt' ich mir dort ein Haus gemietet.
Dann staunte ich dort überdacht. 



Wo kommen die Löcher her?

 

Hoffentlich seid Ihr nicht zu traurig, daß ich so wenig schreibe. Aber irgendwie geht es gerade nicht. Mumps und ich fühlen uns, als würden wir in einem Loch stecken und wenn wir mal den Kopf über den Rand stecken, ist schon wieder ein Monat rum.

Warum sagt man das mit dem Loch eigentlich so? Wo kommt das denn her? Ja, manchmal fühlt es sich schon so ähnlich an. Aber das sind ja keine richtigen Löcher. Wer denkt sich solche Sachen aus? Gibt es für so etwas Agenturen? Sitzen da Werbetexter und suchen nach Begriffen für Leute, denen es nicht so gut geht? Wer bezahlt das denn dann? Oder kommt am Ende des Jahres eine Rechnung? "Sie haben 30 mal den Satz 'Ich stecke in einem Loch.' benutzt. Das macht 145 Euro." Wenn das so ist, fange ich lieber mal mit sparen an...

Jedenfalls ist es eine merkwürdige Zeit. Aber ich bin sicher, das wird bald wieder besser. Im Sommer zum Beispiel. Oder von unterwegs... Denn in ein paar Tagen sind wir für ein paar Tage auf Tour. Mal sehen, ob ich von da was schreibe. Aber versprechen will ich lieber nichts. Lasst Euch einfach überraschen.

Bis bald

Eure Theodora

Sonntag, 1. Mai 2022

Gedicht des Monats: Ende April ist Anfang Mai



Die Bienen sind vom Nektar high.
Die Nachtigall - die schreit für zwei.
Überall blüht irgendwas.
Die Natur hat einen Heidenspaß.
Ich glaub, es ist schon wieder Mai. 


Donnerstag, 14. April 2022

Ausgepaust

 Ja, die Pause habe ich wirklich gebraucht. Auch für uns Kuschels sind manche Dinge nicht so einfach. Wir waren voll mit Dasein und Liebhaben beschäftigt und waren selbst teilweise ganz schön betrübt. 

Aber nun geht es wieder besser. Auch, weil wir gerade in einem Urlaub sind. So wie früher. Mit wegfliegen und Strand und Meer und so.

Mama und Papa nehmen uns zwar nicht oft mit. Das ist aber nicht so schlimm, weil wir dann das Hotelzimmer für uns haben. Mumps ist mit dabei und Kunigunde und Maus. Das Urlaubs-Dream-Team sozusagen.

Wir durften aber mit zu einem Stadtausflug bei den es an der Promenade einige Kunstwerke zu sehen gab. Also eigentlich sah es so aus, als hätten die ein paar Dinge neu zusammengebaut, damit man sie nicht auf den Müll bringen muss. Aber es war auch echte Kunst dabei. Das liegt aber wohl eh im Auge des Betrachters... Schaut selbst. Mumps und ich hatten jedenfalls den gleichen Spaß wie früher:





Habt Ihr uns überall entdeckt? OK, das Walskelett ist schon beeindruckend und kein Schrott. Aber auch irgendwie ein trauriger Anblick. Könnte nächstes Jahr bei den Topmodells mitmachen... Ups. Sowas darf ich nicht sagen, oder?

Und gestern war es nochmal besonders toll, weil wir mit in den Tierpark durften. Allerdings sind die spanischen Tiere sehr stolz und reden nicht mit jedem...

Das Kamel war wirklich eins und hat einen sehr affektierten Eindruck bei mir hinterlassen. Zum Glück hab es aber auch noch deutlich vernünftigere Exemplare, die etwas von Völkerfreundschaft verstehen...

Den Kuss fand ich übertrieben. Aber was macht man nicht alles, damit man einen guten Eindruck hinterlässt.

Apropos Eindruck. Von meinen Artgenossen war ich ja ein bisschen enttäuscht. Und auch überrumpelt. Also der Reihe nach. Enttäuscht, weil die nur doof im Wasser rumlagen. Also zumindest die ersten beiden, die wir getroffen haben.

Da war ja gar nichts los. Tote Hose. Naja und dann kamen wir an eine Horde (leider gibt es da kein Foto, weil Papa Angst hatte, daß wir ins Wasser fallen), die zwischendrin ziemlich Tumult gemacht hat. Aber nur, wenn gerade niemand gefilmt hat. Ja und dann kam die Enttäuschung. Jahrelang konnte ich beteuern, daß wir Nilpferde wissen, wie man sich benimmt und immer alles im Griff haben. Und dann pupst doch ein Kollege von mir mitten im Gerangel. Sooo laut, daß Mama und Papa das nicht überhören konnten. Nun muss ich wieder ein paar Jahre das Vertrauen aufbauen, daß man mich überall mit hinnehmen kann. Ich pupse nie. Wirklich nicht. Weiß gar nicht, wie das richtig geht... Tsss.

Nun haben wir noch einen ganzen Tag und dann geht es schon wieder nach Hause. Aber es war und ist richtig schön. Fast so wie früher. Fast. Aber wenn es genauso wie früher wäre – das wäre ja auch nicht richtig. Dann wären wir ja in einer Zeitschleife gefangen. Und das zwickt am Kleinhirn. Kann ich Euch sagen.

Ich versuche, wieder öfter zu schreiben. Versprechen tue ich nichts. Aber wir lesen uns ziemlich sicher. 

Bis bald 

Eure Theodora

Montag, 31. Januar 2022

kleine Pause

Hallo Ihr treuen Leser und Leserinnen,

ich mache eine kurze Pause. Es ist gerade zu viel los und wir Kuschels arbeiten gerade Vollzeit, um Mama und Papa zur Seite zu stehen. 

Außerdem müssen wir ständig die Pfoten drücken – für liebe Menschen, denen es nicht so gut geht. 

Und mit gedrückten Pfoten kann man keine Posts schreiben. 

Also mache ich solange eine kurze Pause. 

Aber ich komme wieder. Versprochen. Bald. 


Habt bis dahin eine gute Zeit und bleibt gesund. 

Eure Theodora

 

 

Freitag, 31. Dezember 2021

Kommt gut ins Neue Jahr

 Hey Leute, ich bin nicht so gut drauf. Habt Ihr ja schon gelesen. 

Aber ich möchte trotzdem allen treuen Leser danken und allen da draußen einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr wünschen.

Bleibt gesund.

Wir lesen uns nächstes Jahr wieder

Eure Theodora

Gedicht des Monats: Und Schluss.

 

Ohne nur den Blick zu heben –

Und tobte auch ein derbes Beben –

Schaut er auf den eig'nen Fuß.


Er weiß nicht wie er's sagen kann.

Am Kalender hängt nur noch ein Blatt dran.

Mit dem Jahr ist nun leider Schluss.




Samstag, 25. Dezember 2021

weiße Weihnacht

Hallo Ihr Lieben,

heute morgen ist die Landschaft weiß. Schneeweiß. Wie nach einem Puderzuckerunfall, wenn Papa den Kuchen eigentlich nur ganz leicht...

Ach, ich kann gerade nicht einmal über meine eigenen Witze lachen. Ich bin traurig. Alles ist anders als es sein sollte. Zur Trauer kommen nun neue Sorgen. 

Papa sagt, man schreibt das nicht so genau in einen Blog. Und dieses Mal höre ich auch auf ihn. Aber ich wollte, daß Ihr wisst, warum ich gerade noch weniger schreibe. Mir ist nicht danach. 

Vielleicht sieht es ja nächste Woche schon wieder anders aus. 

Ich wünsche Euch jedenfalls Frohe Weihnachten. Bleibt gesund und passt aufeinander auf. 

Eure Theodora

Dienstag, 30. November 2021

Gedicht des Monats - Trauer

Abschied ist ein schweres Schaf.

Jemand fällt in tiefen Schlaf.

Wacht daraus nicht wieder auf.

So ist es nunmal der Dinge Lauf.


Trauer ist ein großes Wort.

Doch gehst Du eines Tages fort,

Wird sie real - schon über Nacht

Und zeigt ganz plötzlich ihre Macht.


Spürst Du tief in die Traurigkeit,

Findest Du dort nicht nur das Leid.

Es ist auch Hoffnung mittendrin 

Und sie gibt allem einen Sinn.


Tränen rinnen über Deine Wange.

Manchmal dauert es nicht lange

Und ein Lächeln huscht über Dein Gesicht.

Das wünscht Dir dies’ kleine Gedicht. 

Es weihnachtet extrem

Mama hat in der Firma ganz viele Weihnachtsbäume geschmückt. Das war wie im Akkord. Und da wir das gar nicht richtig mitbekommen haben, durften wir dann nochmal mit uns ein paar ansehen...

Die sind alle wirklich sehr schön geworden und nun kann Weihnachten wirklich kommen. Juchu!
Bekommen wir eigentlich auch Geschenke? Da muss ich mal einen Wunschzettel tippen. Und der Weihnachtsschnak? Ob der wieder in der Wintersaison arbeitet? Fragen über Fragen...
 
Bis bald
Eure Theoroda

Pack die Wand an... ähm voll...

 ...also voller Kartons.


Da war nämlich wirklich eine ganze Wand voller Kartons, die Mama und Papa gefaltet haben. Es wird bald Weihnachten und da bekommen viele Menschen ganz viele Pakete. Also natürlich nur jeder eins.

Es wurde also gefaltet und gestapelt.

Und mittendrin war plötzlich Mumps weg. Logisch. Irgendetwas ist ja immer. Er musste in einen der Umverpackungen gefallen sein. Also ging es ans Suchen.
 

Es ist aber nicht soooo schwer, ihn zu finden, weil er immer so niedlich fiept, wenn er Angst hat.
Er hat sich dann sogar einen Spaß daraus gemacht und sich extra versteckt. Diese verrückte Kuh.

Am Ende sind es trotzdem ganz viele Pakete geworden. Obwohl wir "geholfen" haben...
 

Beim Bäumeschmücken haben wir nicht direkt geholfen. Aber wir durften sie uns ansehen. Dazu aber gleich in einem anderen Artikel.

 

Bis bald

Eure Theodora

Sonntag, 31. Oktober 2021

Gedicht des Monats – Zeitumstellung


Vieles kann man mal umstellen.

Stühle und Schilder auf Baustellen.

Zeit habe ich noch vergessen.

Die kann man nämlich nicht nur messen.

Man stellt sie immer wieder vor und dann

Auch wieder zurück. Oh Mann!
 

Wie soll man das im Blick behalten.

Zeit kann man doch nicht verwalten,

Wie man es gerade will.

Mir wird das alles echt zu viel.

Deshalb habe ich beschlossen:

Zeitig wird zurückgeschossen.


Zur nächsten Umstellung bei Nacht,

Wird mit Mumps mal durchgemacht.

Dann stellen wir zurück sofort,

Was vorgestellt wurde vor Ort.

Und bringen so mit einem Knall

Den Verstellwahnsinn zu zweit zu Fall.


Dann werden wir die Helden der Zeit

Und haben sie vom Umstellen befreit.
Die Moral von der Geschicht':
Ein Vor– und Zurück lohnt einfach nicht. 
Denn wenn man and're so verwirrt,
Wird man selbst bald vorgeführt.

Dienstag, 5. Oktober 2021

Und so schnell vorbei...

Ich will ja nicht jammern. Nein. Wirklich nicht. 

Es ist trotzdem immer wieder komisch, wie schnell alles wieder vorbei ist, oder? Wir sind immerhin schon wieder drei Tage zurück oder besser gesagt weg von diesem wundervollen Ort.

Leider konnten wir nicht mehr auf den einen besonderen Gipfel, den wir schon so lange beklettern wollten. Wieder nicht. Papa hat sich ne doofe Erkältung eingefangen. Mit kurzer Panik, daß es Corona sein könnte. Papa war kurzzeitig geschmacklos. Also, er hat nichts mehr geschmeckt. Aber Entwarnung – alles sicher. Es sah irgendwie lustig aus, als er sich das riesengroße Ohrenstäbchen in die Nase geschoben hat. Da sind seine Augen ganz groß und rot geworden und er hat auch ein bisschen geweint... Allerdings ist Mumps fast aus dem Bett gefallen, weil Papa so laut niesen musste, als das Stäbchen wieder draußen war. Das war aber auch ein Schlag. Hossa.

Also müssen wir nochmal hinfahren und auf den Ifen – so heißt der Berg, der noch aussteht.

Wir haben also die letzten Tage ruhig angehen lassen und Mama hat Papa durch die Landschaft geführt und sich um ihn gekümmert. Und so konnten wir doch noch unsere beiden Haus-Seilbahnen befahren. 


Naja und am Samstag hieß es Abschied nehmen... Aber es war einfach toll!

Danke an Mama und Papa, daß sie uns immer wieder mitnehmen. Das ist wirklich lieb und wir sind sehr glückliche Kuschels. 

So und nun kommt der Herbst. Mal sehen, was wir so erleben. Ich berichte.

Bis bald

Eure Theodora

Donnerstag, 30. September 2021

Gedicht des Monats - Schiefes Limerick



Egal in welchem Haus er lief,

Neigte er ganz instinktiv

Den Kopf und auch die Wirbelsäule.

Aus Angst vor einer großen Beule.

Er wirkte nicht grazil - eher windschief. 

 

 

Was bisher geschah...

Das schöne am Urlaub ist ja, wenn man die Zeit vergisst. Öhm. Ich habe seit Samstag nichts mehr geschrieben? Tchja, dann ist wohl wirklich Urlaub. Hihi.

Und dabei haben wir wirklich zwei spannende Wanderungen gemacht. Die erste ging auf das Hahnenköpfle. Also wir haben keinen Kopf gesehen. Eigentlich haben wir anfangs gar nichts gesehen...

Was für ein Nebel. Also Wolken. Oder beides?
Immerhin das Gipfelkreuz war noch zu sehen. Also oben waren wir wohl...
 

Und plötzlich war wieder Ausblick. Volle Kanne...

Das ging alle paar Sekunden. Welt weg. Welt da. Welt weg. Irgendwie auch toll.

Auf dem Weg nach unten sind wir ein Stück mit der Seilbahn gefahren und es war keine Spur von Nebel oder Wolken.

Toll. Wir konnten alles prima sehen. Eine spannende Fahrt.
Einen Tag später waren wir auf einer längeren Wanderung, die insgesamt etwas einfacher war. Auch, weil man überall etwas sehen konnte. Dafür war es dann auch voller. Ein Foto vom Gipfelkreuz musste man sich fast erkämpfen. 


Wir sind ganz lange an einem Grat entlanggewandert, der gleichzeitig die Grenze zwischen Deutschland und Österreich ist. 

Es war ganz schön verwirrend. Wenn man auf dem Grenzstein saß und man "Ö" für Österreich lesen konnte, war man in Deutschland. 

Und – genau – wenn man ein "D" für Deutschland lesen konnte – genau – saß man auf der österreichischen Seite...
Versteht Ihr das? Also Mumps und ich waren schon ein bisschen durcheinander.

Die zwei Tage danach sind wir im Hotel geblieben, weil das Wetter nicht so toll war und Mama und Papa nur kleine Ausflüge gemacht haben. Also haben sie wahrscheinlich nur wieder Schnaps gekauft oder so...

Heute sind wir mal wieder mitgekommen und nochmal mit der tollen Seilbahn gefahren, die wir am liebsten haben.


Und auf dem Weg talabwärts haben wir nochmal den Ifen gesehen.
Nächstes Mal ist der dran. Dann bezwingen wir den aber wirklich. Versprochen.
Jetzt haben wir noch eineinhalb Tage. Mal schauen, was wir bis zur Abfahrt noch erleben. 

Bis bald

Eure Theodora