Montag, 13. Mai 2019

Das Wandern ist des Nilpferds Lust

Es ist fast schon eine Tradition, daß Mama und Papa mit ganz vielen netten Menschen am Anfang des Jahres wandern gehen. Und wo ginge das besser, als in der Fränkischen...
Vor allem: Mama braucht Papa nicht zu überreden, denn hier gibt es ja alle paar Meter ein sehr gutes Bier, hihi.

Jedenfalls war es am Wochenende wieder soweit und wir durften auch wieder mit dabei sein. Toll!

Allerdings standen alle Zeichen auf R.E.G.E.N.! Das waren gar keine tollen Aussichten. Brrr.

Als die Wandergruppe aufbrechen wollte, schüttete es noch. Aber einen Moment später hörte es auf und es ging los.

Was soll ich sagen: Wir hatten so ein großes Glück mit dem Wetter, daß man es nicht fassen kann. Es war fast durchgehend trocken. Und wenn es geregnet hat, saßen alle in dem Moment im Trockenen. So muss das sein.
Papa meint zwar, daß es nur daran lag, daß er seit Wochen jeden Teller leergegessen hat, den er finden konnte – aber ich glaube trotzdem, daß wir einfach nur Glück hatten.

Naja, Mumps und ich brauchen keine große Angst haben, denn unser Rucksack ist wasserdicht. Aber es macht schon mehr Spaß, wenn man ab und an mal rausgucken kann. Außerdem würde es sonst kein Foto geben. Und das wäre bei dem Motiv schon schade, oder?

Achja. Apropos Foto: Ich poste ja jetzt auch auf Instagram. Und da hat sich mein treuer Fan TaLo schon Sorgen gemacht, daß ich hier nicht mehr schreibe...

Liebe TaLo, ich habe doch geschrieben, daß hier immer alle Geschichten ausführlich gepostet werden. Daran ändert sich nix. Versprochen. Auf Instagram kommen immer nur ein paar Bilder, die es hier (und meist sind die hier besser) auch geben wird. Manchmal dauert es ein paar Tage länger. Dafür ist hier auch viel mehr Text.
Instagram ist sozusagen nur zum Anfüttern für neue Fans ;)

So, Papa guckt schon so nervös. Ich glaube, er braucht den Computer auch nochmal.

Bis bald und kommt gut durch die Eisheiligen...brrrr...
Eure Theodora

Dienstag, 30. April 2019

Gedicht des Monats: Der alte Koch



Es war einmal ein alter Koch,
Mit einem jungen Lehrling – doch
Hatte der am Kopf ne Kahlstelle
Von einer großen Stahlkelle,
Was schon nach Prügelstrafe roch.

Montag, 29. April 2019

Wo waren wir?

Ich dachte ja, daß es eine gute Idee wäre, auf Instagram ein Foto zu stellen und Ihr müsst rausfinden, wo das war... 
Ihr solltet in die Kommentare die Lösung schreiben. Aber da steht nix.
Schade.

Naja. Dann erstmal hier die Szene (übrigens ein schöneres Bild als auf Instagram – meine Fans auf dem Blog bekommen immer die besten Sachen, hihi):

Das ist doch leicht, oder? Muss doch irgendwo am Meer sein...denkt man.
ABER ich wäre nicht Theodora, wenn ich es Euch so leicht gemacht hätte.
Aha. Der Strandkorb steht ja gar nicht am Strand. Also ist es doch nicht ganz so leicht. Mmmhhh... Mal gucken, was ich für einen Ausblick hatte.
Na immerhin konnte man den Himmel zwischen den ganzen Häusern sehen.
Kommt Ihr darauf? Nein?

Nagut. Ich löse mal auf: Wir waren in Berlin.
Mama und Papa waren auf Konzert und wir hatten einen erholsamen Tag im Hotel. 
Wir waren zwar in der Großstadt und hatten keinen Strand. Aber auf dem Hinterhof war es trotzdem ganz O.K. und ruhig.

Als wir am nächsten Tag nach Hause kamen, war der tolle Frühling aber erstmal vorbei.
Es war viel kälter und hat geregnet. Aber nicht nur das...
Es hat nämlich sogar gehagelt. Da bekomme ich immer ein bisschen Angst, wenn Eis vom Himmel fällt. Ich hätte nichts gegen Vanille und Schoko. Aber kleine harte Eiskugeln aus Wasser? Muss wirklich nicht sein.

So, jetzt muss ich nachdenken. Es fehlt noch das Gedicht des Monats und ich habe noch gar keine Idee.

Also, bis später
Eure Theodora

 
 

Montag, 22. April 2019

Frohe Ostern!

Hallo Ihr Lieben da draußen.
Mumps und ich und alle anderen Kuschels wünschen Euch 

Frohe Ostern!


Wir hatten hier herrliche Tage. Es war wundervoll, wieder einmal die Sonne für so lange Zeit zu sehen. Und es ist auch nix schlimmes passiert.
Wieso etwas schlimmes passieren soll?
Naja. Es gibt da am Freitag vor Ostern so eine Tradition. Da werden alle erwachsenen Männer irgendwie über Nacht wieder zu Kindern. Nein, sie spielen nicht alle plötzlich wieder mit uns Kuschels. Sie rennen wie bekloppt früh morgens übers Feld und spielen mit Stöcken und Holzstücken. Allerdings tun sie zwei Dinge, die Kinder nicht tun: sie trinken dabei viel Alkohol und hauen fester auf das Holz. 
Dabei sind schon schlimme Dinge passiert und Mumps fiept schon am Donnerstag Abend, weil er sich Sorgen um Papa macht. Der zieht trotzdem Freitag früh los und tut so, als wäre er ein Kind und....
Jedenfalls ist wieder einmal alles gut gegangen und Papa hat so selig gestrahlt, als er abends im Bett lag, daß Mumps all seine Angst vergessen hat. Bis nächstes Jahr.

Achja, dann war ja noch das Aufregendste von Ostern – das Osternest suchen. 
Wir haben uns echt superdolle angestrengt und sogar im Vogelhaus geschaut und Oskar besucht und einen Blick in sein Innerstes geworfen.

Wir sind auf einen Ausguck und haben den ganzen Garten abgesucht. Auch im ollen Holzstapel war nix und in den Rabatten auch nicht...
Wirklich nicht? 

Ich habe da echt nix gesehen und Mumps auch nicht. 
Wir haben es aber auch schwer, weil wir so nah am Boden sind. 

Plötzlich war da der kleine süße Osterhase, den wir gleich für ein Selfie aus dem Nest gezerrt haben. Hihi. Ja, so geht es den Prominenten eben.
 
Wir haben ihn dann aber in den Schatten gesetzt, weil er schon ganz weich an den Ohren geworden ist.

Es war jedenfalls sehr lustig und ein toller Tag.


Heute sind wir noch alle faul und Mama und Papa lesen und machen solchen langweiligen Kram. Naja, sollen sie ja auch.

Ich melde mich bestimmt bald wieder. Im Mai ist viel los.

Bis bald
Eure Theodora

Montag, 15. April 2019

April – ja ja

Was war denn am Wochenende mit dem Wetter los? 
Ja, ich weiß: April macht was er will.
Aber doch nicht gleich soooo....

Schnee??? Warum?
Es war doch schon so schön warm... 

Und die armen Blümchen, die sich schon so sicher gefühlt und aus der Erde getraut haben.
Also wirklich. Das war nicht nötig!
Zum Glück hatte ich noch den warmen Pulli. 
Mama und Papa waren am Samstagmorgen für ein paar Stunden draußen. Irgendwas haben die da für oder mit ganz vielen Leuten gemacht. Und da standen sie in der Kälte. Mumps hat sich Sorgen gemacht, ob sie festfrieren und gar nicht wiederkommen. Ich habe aber gesehen, wie viele Schichten sie angezogen haben – konnte nix passieren. 
Aber Frostnasen hatten sie beide. 

Apropos Frost: Dieses Jahr gibt es wohl leider wieder keine Aprikosen. Mist.

Danke, lieber April!

Jetzt ziehe ich mir nochmal die Decke über beide Ohren und warte aufs warme Wetter. Das soll nämlich bald kommen. Zum Glück. 
Auch das ist April. 

Bis bald
Eure Theodora





 

Samstag, 30. März 2019

Gedicht des Monats (Februar/März): Kazoo zieht um




Abschied ist ein großes Wort
Und doch ist man am Ende fort.
Ein bisschen schmerzt es immer, 
Doch Bleiben ist manchmal noch schlimmer.

Adieu, Tschüss, Bye bye, Ade
Tuen manchmal ganz schön weh.
Dreh dieses Mal den Satz zum Glück:
Schau nicht nach vorn, sondern zurück.

Gehn Deine Kumpels vor Dir fort
Und Du stehst allein am alten Ort,
Dann brauchst Du schnell ein neues Heim.
Musst dort nicht mehr alleine sein.

Kleines Möpi musst nicht weinen.
Bist jetzt wieder unter den Deinen.
Schau nach vorn und nicht zurück.
Bist wieder Kazoo im Glück.





Montag, 25. März 2019

Geduld, liebe Fans

Hallo da draußen.
Ich hoffe, Ihr seid mir nicht böse, daß ich noch keinen neuen Bericht geschrieben habe... Aber es ist gerade etwas schwierig. Es passiert viel. Aber irgendwie geht es dabei nicht um mich...Das ist nicht schlimm. Nur kann ich davon nicht viel schreiben und es gibt auch keine tollen Fotos oder so.

Uns geht es aber allen gut. Naja – die Hexen schießen hier ein bisschen viel und treffen auch ab und an. Das bekommen wir aber auch wieder hin. Kunigunde ist schon total aus dem Häuschen, weil es jeden Abend so gut nach warmen Kirschkernkissen riecht. Das mag die komsiche Sau irgendwie sehr gern...

Ich hatte ja im Februar und März noch gar kein Gedicht – immer noch nicht.
Das versuche ich, bald nachzuholen. Mal gucken, was mir diesmal einfallen wird.

Also, Ihr wisst, daß es uns noch gibt und irgendwann werde ich wieder ganz normal schreibe und berichten, was mir alles tolles passiert. 

So lange probiere ich ein bisschen Instagram aus und lade dort ein paar alte Fotos hoch. 
Das ist schon auch spannend.

Danke für die Geduld und bis bald,
Eure Theodora

Dienstag, 12. März 2019

So traurig

Als ich damals aus dem Urlaub geschrieben habe, daß erst ein und am nächsten Tag das andere Alpaka gestorben ist, war das wirklich schlimm und traurig.
Aber die Sonne hat trotzdem geschienen und ich dachte, daß nun alles wieder bunt und fröhlich ist.

Leider ist gestern noch ein Alpaka gestorben. Serafin.
Zu ihm durfte ich nie nah hin, weil er so gern gespuckt hat. Aber trotzdem war er irgendwie lieb.

Nun ist er weg und Kazoo möpt ganz allein über die Weide.
Das ist soooo traurig, daß ich selbst von Hipi getröstet werden musste. Mumps auch.
Wir versagen als Trostkuschels, weil wir selbst Trost brauchen.

Aber auch heute wird die Sonne scheinen und es geht wieder aufwärts. Mama und Papa müssen sich jetzt um Kazoo kümmern und ihm eine neue WG suchen. Das wird ganz schön schwer...

Bald melde ich mich wieder mit etwas Lustigem und ein Gedicht für Februar/März fehlt auch noch. Momentan geht das aber noch nicht. Ich muss erstmal noch traurig sein und das gehört ja auch dazu, wenn so etwas passiert. 

Bis bald,
Eure Theodora

Dienstag, 26. Februar 2019

Achtung, Schleifengefahr...

...jetzt muss ich aufpassen, daß ich den Absprung schaffe...


 ...sonst wird der Post vom Post vom Post der Post vor dem Post des Postes, der danach kommt und dann sieht man ja auf dem Bildern gar nichts mehr.

Ich geh schlafen. Oder in die Sonne.

Bis bald,
Eure Theodora

Ich bin IN STA GRAM

Juchuuuu, es gibt endlich Neuigkeiten. Ich gehe mit dem Trend. Also, wenn der nicht schon wieder vorbei ist....



Ich habe nämlich meinen eigenen Instagram-Zugang. Ganz allein für mich. Naja – Mumps darf mit drauf. Ich bin ja nicht so.

Jedenfalls könnt Ihr mich unter theodoras.welt finden.
Ich bin ganz doll aufgeregt. 


Und keine Angst: Ich poste zwar vielleicht ab und an ein Bild schneller bei Instagram. Die ganze Geschichte mit allen Bildern findet Ihr aber immer hier!
Ich kann doch meine treuen Fans nicht enttäuschen.

Einen schönen Frühlingsabend,
Eure Theodora
 

Freitag, 8. Februar 2019

Frostige Zeiten

Also wirklich – ich sollte dreimal nachdenken, was ich schreibe.
Das mit dem "Großen Wiedersehen" war doch nicht so gemeint... Aber wahrscheinlich liest RTL mit.

Naja, ich versuche mal, von vorn anzufangen.

Der letzte Flug. Wir waren alle doch etwas müde, weil unser Flieger erst spät am Abend ging und Mama und Papa uns dreimal durch halb Singapur gez...getragen haben.
Aber es nützte alles nichts. Wir stiegen in unsere Reisekoje und dann ging es in die Luft.

Und da kam das "Große Wiedersehen". Jetzt kennen nicht alle dieses Dschungeldings, denke ich. Aber Mama saß plötzlich neben einem Mann, der so geklungen hat, wie ein Außerirdischer, der früher mal voll bekannt war – also im Fernsehen. 
Und da hat Papa ganz schnell eins und eins zusammengezählt und ob Ihr es glaubt oder nicht – da saßen plötzlich alle Dschungelkanditaten mit uns im Flugzeug.

Sind aber auch nur Menschen und deshalb war es eigentlich auch ein ganz normaler Flug. Mit ein bisschen mehr Geholper und Gehopse als sonst. Aber dabei kann ich besonders gut schlafen.

Am Flughafen waren die normalen Menschen so interessant für andere normale Menschen, daß mit einem Mal alle vollkommen unnormal waren und Mama und Papa kaum mit dem ganzen Gepäck aus der Halle gekommen sind. Verrückt. Alles voller Kameras. Aber niemand wollte ein Interview von mir. Dabei habe ich doch einen viel tolleren Blog, als diese Dschungelmenschen...

Jedenfalls waren wir irgendwann zu Hause und haben endlich die anderen wiedergesehen. Wir haben Maus, Kunigunde, Hipi und Co. alles erzählt und irgendwann sind wir einfach ganz tief eingeschlafen. Bestimmt einen ganzen Tag und eine Nacht. 

Ja und dann mussten wir sehen, daß hier wirklich noch Winter ist und es draußen verdächtig kalt.

Aber die Sonne geht fast genauso toll unter, wie in Australien. Man braucht halt nur nen dicken Schal oder einen dicken Pulli.

So, jetzt gehe ich nochmal ins Bett. Der Jetlag ist noch da. Auf dieses Urlaubsmitbringsel könnten Mumps und ich verzichten. Aber ich habe heute zum Glück keine Termine.

Bis bald
Eure Theodora

Donnerstag, 31. Januar 2019

Gedicht des Monats: Daheim ist daheim



Wochenlang auf Reisen sein,
Ist sehr spannend und sehr fein.
Doch kommst zur eignen Tür Du rein,
Weißt Du gleich, Du bist daheim.






Montag, 28. Januar 2019

Jetzt ist wirklich Schluss

Auweia. Ich habe viele Bilder und keine Zeit.
Denn gleich werden wir alle abgeholt und zum Flughafen gebracht.
Also heute im Schnellwaschgang (passt auch zum Wetter heute Vormittag, weshalb es nicht so viele Bilder von heute gibt...):

Singapur hat uns mit einem festlichen Grau empfangen.

Wäre doch gar nicht nötig gewesen.

Der erste Spaziergang führte zu einigen Wahrzeichen. 
Ich habe ja schon einiges gesehen. Aber irgendwie fällt mir dazu nicht viel ein...


Der Löwe ist untenrum eine Meerjungfrau und ganz viele Leute fotografieren sich davor, daß es aussieht, als ob der Löwenkopf ihnen in den Mund spuckt. Hä? Was ist da denn los? Komisch...

Dann ging es in das zweitgrößte Riesenrad der Welt.
Das war sooooo toll und spannend!





Heute waren wir erst im Park schaukeln...


....und dann auf einer Flussrundfahrt.




Insgesamt hat uns Singapur viel besser gefallen, als wir alle gedacht hätten.
Und nun geht es zum letzten Flug (waren schon einige in diesem Urlaub) und morgen gibt es „Das große Wiedersehen“ – fast wie bei RTL...hihi.

Bis bald,

Eure Theodora

Sonntag, 27. Januar 2019

Abschluss mit Trara

Gestern war er also da – der letzte Tag in Australien.
So ein bisschen traurig bin ich dann ja schon immer....aber ich freue mich auch auf die anderen zu Hause. 
Und außerdem ist der Urlaub noch nicht vorbei. Es wartet noch ein Tag Singapur auf uns.

Jedenfalls waren wir gestern im Botanischen Garten. Naja, stundenlang nur Pflanzen angucken ist irgendwann langweilig. Und weil diesmal sogar Bruce mitkommen durfte, haben wir zwischendurch ein bisschen Brücken-Posing gemacht. 
Das geht ganz einfach – man braucht eine Brücke und schon kann es losgehen...


Das dumme am Brücken-Posing ist für Kuscheltiere, daß die Brücken immer sehr groß sind und die Kuschels meistens....


...eher klein.

Hat trotzdem viel Spaß gemacht.

Mama und Papa sind dann noch Kilometer um Kilometer durch die Stadt gelaufen, weil sie irgendetwas bestimmtes gesucht haben.

Gefunden haben wir dafür etwas. Nämlich eine perfekte Kulisse für ein Suchspiel.
Das Spiel heißt „Wer findet Bruce?“.

Und, habt Ihr ihn?
Hihi, wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß. Allerdings hätte Papa Bruce beinahe dort gelassen, als er uns wieder eingesammelt hat. Tarnfarben ist nicht immer gut...

Ja und dann kam die letzte Nacht.
Aber auch die war toll, denn die Australier haben sich sehr nett von uns verabschiedet und sind alle nochmal zusammen mit uns in den Park gekommen.

Und ein Feuerwerk zu Abschied gab es auch.

Toll. Die sind echt nett!

Naja, ein bisschen geflunkert habe ich jetzt schon.
Es war Australia Day. Da hätten die bestimmt auch ohne uns ein bisschen geböllert.
Aber eine halbe Stunde durchgehend war schon was besonderes.
Ich bilde mir ja ein, daß eine halbe Minute nur für uns war...

Heute hat der Wecker schon um 2:00 Uhr nachts geklingelt. Da war selbst Mama noch müde. Aber wir sind alle rechtzeitig am Flughafen gewesen und schon ging es los ins nächste Abenteuer.

Davon berichte ich später.

Bis bald,

Eure Theodora

Freitag, 25. Januar 2019

Bald vorbei

Auweia. 
Es ist ja immer so. Und eigentlich weiß ich es...
Am Anfang vom Urlaub denkt man sich, daß der nie nicht zu Ende sein wird.
Und plötzlich sitzt man wieder im Rucksack und fliegt nach Hause.

Also, bei uns ist es bald soweit und es geht zurück.
Natürlich freuen wir uns auch alle auf Maus und Kunigunde und die Katzendamen.

Aber trotzdem ging es am Ende doch zu schnell.

Na gut, einen Tag haben wir noch. Und dann noch einen in Singapur. Hihi, ich muss bei Singapur immer an „Singa on the Rocks? – Nein, Singa pur!“ denken. Alter Barkeeper-Witz. 

Und außerdem muss ich Euch ja noch schreiben, was wir gestern auf der Herfahrt erlebt haben.

Mama und Papa haben gestern halb Geralton aufgekauft und müssen morgen bestimmt wieder einen zusätzlichen Koffer kaufen, um alles wegzubekommen. 
Also alles wie immer.

Irgendwann waren wir dann auf der Straße und auf dem Weg nach Perth.
Und es gab auf der Strecke nur einen wichtigen Punkt, auf den wir uns alle sehr gefreut haben: die Pinnacles. Keine Ahnung wie man die ausspricht. Aber das ist ja auch egal, weil ich es hier ja nur richtig schreiben muss, hihi.

Jedenfalls sind das lustige Säulen, die irgendwie aus Stein sind und irgendwie auch nicht. Genauso, wie die Stromatolithen – nur ganz anders. Denn eigentlich waren das mal Wurzeln oder so. Ach, lest doch einfach mal nach.

Man fährt also durch die Gegend in der wieder einmal nichts ist und plötzlich tauchen diese Dinger auf. 

Das ist total faszinierend. Wir haben nicht aufhören können, Fotos zu machen.





Man sollte eigentlich gar nicht darauf rumklettern. Aber als Kuscheltier wiegt man ja so gut wie nichts...

Was außerdem totaaaal spannend war: In dem Park (ach ja, es ist übrigens ein Nationalpark – extra nur für die Stein...ähm...Dings-Säulen) gibt es Emus.
Und da haben wir natürlich schon dauernd geguckt, ob einer vorbeikommt. 

Leider kam keiner. 
Aber Spuren gab es jede Menge...

...und das war wirklich sehr sehr spannend.

Ja und irgendwann waren wir dann in Perth.
Eigentlich wollten wir ausschlafen und den ganzen Tag nichts machen.

Hat auch fast geklappt.
Aber wir sind dann doch kurz noch mit in die Stadt und wir konnten Mumps gerade noch retten, als ein älterer Herr ihn dusselig quatschen wollte...

...er hatte Mumps schon vollkommen in der Hand und um ein Haar....

Aber wir haben aufgepasst! Das war so ein religiöser Irgendwas und da muss man bei kleinen Mumpsen schon aufpassen, daß die nicht einfach so mitgehen. So kurz vor dem Abflug. Gerade nochmal gut gegangen.

Morgen wird es spannend, weil da alle Koffer neu gepackt werden. Und weil morgen Australia-Day ist. Da wird hier wir wild gefeiert. Mal sehen, ob wir es überhaupt aus der Tür schaffen...

Wir berichten auf jeden Fall.

Bis bald,

Eure Theodora 

Mittwoch, 23. Januar 2019

Schnelle Vögel und lebendige Steine

So, jetzt sind wir in Geralton und der Ort selbst ist genauso spannend, wie er klingt...

Aber: Wir haben auf dem Weg dorthin gestern einiges gesehen.

Es gab zum Beispiel ein Tier, daß sich bisher noch sehr gut versteckt hat und seit ein paar Tagen immer wieder mal aufgetaucht ist. Gestern sogar so nah, daß wir Fotos machen konnten.

Die sind total ulkig. Aber das darf man denen nicht sagen.
Wir haben kurz vorher einen jungen Mann beobachtet, der zu nah zu den Emus hingegangen ist. Keine Ahnung, was genau er zu ihnen gesagt hat – jedenfalls musste er sehr schnell laufen, damit der große und sehr schnelle Vogel ihn nicht erwischt. Hihi. Das sah schon lustig aus.

Von diesen sehr munteren Vögeln ging es dann zu...naja...etwas ruhigeren Lebewesen.

Mama hat versucht, es Papa und uns zu erklären. 
Wir haben auch ganz eifrig genickt... Aber ich weiß es immer noch nicht, was genau es ist. So sehen sie jedenfalls aus:

Die Klumpen heißen Stromatoliten oder so. Und irgendwie leben sie.
Sprechen tun sie nicht viel und bewegen wohl auch nicht. 

Aber sie scheinen sehr alt und sehr wichtig zu sein.
Sagen die Schilder und es wurde extra ein Steg gebaut, damit man nicht darauf tritt.

Mich erinnern sie an irgendetwas. Achja – an Steine.

Heute sind wir ein kleines Stück zurückgefahren (das dauert hier in Australien allerdings immer gleich ein paar Stunden), um einen Nationalpark zu besuchen.

Zuerst sind wir wieder an einem rosa See vorbeigekommen. 

Ich hoffe, man sieht es nicht nur an der Schrift, die da irgendjemand in den See gebastelt hat. Der See war nämlich wirklich sehr hübsch bunt...

Weiter ging es an eine sehr hübsche Küste.
Es war sehr windig, weshalb es echt schwierig für uns war, Fotos zu machen, ohne abzustürzen oder weggeweht zu werden.


Mama bekommt immer ein bisschen die Krise, wenn sie uns klettern sieht. Aber Papa ist zum Glück mutiger und würde sofort hinterherhüpfen, wenn irgendwas passieren sollte. Darf aber Mama nicht hören.

Nach der Küste ging es noch an einen Canyon und dort an ein Felsenfenster.
Das war sehr hübsch.

Und ein bisschen klettern durften wir auch. 

Da war es gar nicht so gefährlich, wie es aussieht....

Und heute war sogar noch Zeit für die ein oder andere Rast.

Tchja, und nun sind wir wieder in Geralton und morgen geht die Reise weiter nach Perth, von wo wir in ein paar Tagen den Rückweg antreten. 
Aber vorher gucken Mumps und ich, ob es noch Andenken in unserer Größe gibt.
Ich bin gespannt und kenne die PIN von Papas Kreditkarte.

Bis bald,
Eure Theodora