Samstag, 31. August 2019

Gedicht des Monats: Schreib-Auswurf



Tage und Wochen kam hier nichts.
Nicht die Spur eines Berichts.
Doch nun gleich zwei mit einem mal.
Und jeder einzelne war sehr genial. 

Das nennt der Laie produktiv.
Doch ich finde das sehr naiv.
Das kommt nie in ein Buch von Bernd Schurf.
 Ich hatte einfach Schreib-Auswurf.


Berge, Seen, Theodor

Und hier ist schon der nächste Sommerloch-Nachzügler-Bericht:

Wir waren mit Mama und Papa in Tirol. Ultrakurzer Kurzurlaub. Also nur einen Tag.
Aber für den einen Tag haben wir viel gesehen und unternommen.

Gestartet sind wir mit einer Wanderung am See entlang. Diese Gebirgsseen sind herrlich klar und die Farbe einfach toll.

Allerdings war jede Menge Verkehr.
Neben den Touristen fuhr unter anderem eine Dampflokomotive (gefüllt mit Touristen)... 
...und auf dem See war auch jede Menge los.
Nachdem wir dieses größenunabhängige Entenrennen zu Ende geschaut haben, ging es mit der Seilbahn ganz nach oben.
Wahnsinn, wie toll der Blick von dort ist. Die Berge und davor der See. Da wird man ja ganz seentimental. Huch.

Und auf der Alm war es auch schön.

Mumps konnte seine Artgenossen zwar nicht sehen. Gerochen haben wir aber alle, daß da vor kurzen welche gewesen sein müssen. Bin ich froh, daß Mumps stubenrein ist...tssss. 

Dann ging es schon wieder an den Abstieg. Sagt man Abstieg, wenn man wieder in die Gondel talwärts steigt? Oder heißt es "man gondelt hinab"? Schwierig. Macht man ja auch nicht alle Tage...

Jedenfalls habe ich ihn dann nochmal von Nahem gesehen. 
Er war wunderschön. Und er hieß Theodor.
Nein, ich habe mich nicht wirklich verliebt. Aber den Namen mochte ich sofort. Hihi...

Und jetzt ist der Schreibstau schon wieder aufgeboben. Alles ist raus, was raus musste. 
Ja, es war wenig. Sommerlöcher zeichnen sich ja nun aber auch dadurch aus, daß es wenig zu berichten gibt.

Aber zum Glück ist ja der Sommer bald vorbei.

Bis bald
Eure Theodora
 

Rüstiges Haus

Uijuijui – wir waren wohl wirklich im Sommerloch gefangen.
Viel ist nicht passiert und das bisschen, das passiert ist, habe ich nicht einmal gepostet.
Na sowas.

Dann kommen jetzt gleich zwei Beiträge schnell hintereinander.
Turbomäßig vom Turbo-Nilpferd.

Vor ein paar Wochen wurde unser Haus eingerüstet. Das heißt so, wenn man um das Gebäude ein Gerüst stellt. Komische Worte gibt es. So, wie "überkront". Ich dachte immer, das wäre eine andere Ausdrucksweise von "gekrönt". Aber Papa hat mir den Unterschied gezeigt. Da war ich erstmal erschrocken, weil ich dachte, er will mich fressen.

Aber ich schweife ab.

Das Haus wurde eingerüstet und natüüüüürlich musste ich da ganz nach oben! Ist doch klar, oder?  
Und wie Ihr sehen könnt, ist Mumps tatsächlich mit rauf. Er hat nicht mal gefiept. Der wird immer mutiger...

Vo da oben hat man einen tollen Ausblick:
Das war auch schon der erste Bericht. Mehr ist da nicht passiert. Keiner vom Gerüst gefallen. Niemand oben geblieben. Alles ganz unspektakulär. Aber schön war es trotzdem, alles im Garten mal von ganz oben zu sehen...

Bis gleich
Eure Theodora

Mittwoch, 31. Juli 2019

Gedicht des Monats: Kind der Werbung




Beschreibe Dich in ein paar Worten,
Heißt es immer allerorten.
Versuch ich es, droht die Enterbung.
Bin ein Fan von alter Werbung.
 Das Verständnis ist nicht optimal.
Ich versuche es trotzdem einmal:
 
Theodora heiß ich.
Wick-Bonbons zerbeiß ich.






Dienstag, 30. Juli 2019

Ein Maul voll Kuschels

Ich muss zugeben, daß hier in meinem Blog wirklich wenig los ist.
Sommerloch halt. Wird Zeit, daß wir wieder einmal in Urlaub fahren...

Das dauert aber noch ziemlich lang bis zum nächsten. Deshalb gibt es ab und an eben nur ein paar Ausflugsbilder.

Und Sommerloch heißt wohl auch, daß es manche Sachen doppelt gibt. Aufgetragene Ausflüge sozusagen. So wie der nach Coburg.

Coburg? Manche Leser suchen jetzt vielleicht schon, wann das war.
Vor zwei Jahren. Und damals waren wir auf der Veste. Als Burgfräuleins.
Und jetzt kommts: Wir waren diesmal auch auf der Veste. Tadaaaaa!

Also hübsch ist es dort schon. Ja, kann man sagen.
Und hübsch groß ist die. Guckt mal:
 
Na? Habt Ihr uns entdeckt? Diese kleinen Punkte auf der Mauer sind wir.
Da sieht man mal, wie dick die Mauern sind und wie riesengroß die Burg...

Von was können wir denn noch berichten, wo wir doch schon mal da waren?
Ach ja. Von unserem grenzenlosen Mut!

Mumps und ich waren nicht nur in der Höhle des Drachens, sondern saßen sogar in seinem Maul. Todesmutig würde ich sagen.
Und spitze Zähne hatte der!
Die waren aber schon rostig – stand wohl schon länger da...
Aber der schaut schon schaurig aus, oder?
Ich war ganz stolz auf Mumps. Der wäre früher bestimmt nicht mitgegangen.

So, das war auch schon der Ausflug. Mal sehen, was diesen Sommer trotz Loch noch passiert.

Ach ja – es passieren auch schöne Dinge. Zum Beispiel, daß unser Fan Ta.Lo mir zum Seitengeburtstag gratuliert. Vielen Dank! Hat mich sehr gefreut.

Jetzt muss ich mal mit Gedichtschreiben anfangen. Der Monat ist schon wieder rum.

Also bis bald und passt auf, daß Ihr nicht in der Sonne ausbleicht
Eure Theodora

Sonntag, 30. Juni 2019

Gedicht des Monats: Hitze




Ich sitze hier und schwitze.
Meine Güte – was für eine Hitze.
Man kann es kaum noch aushalten.
Es straffen sich die letzten Falten.
Doch lieber Sonne, als Donner und Blitze.





Sonntag, 23. Juni 2019

Blinde Kuh

Vor einer Woche waren wir mit Mama und Papa in Leipzig.
War keine richtige Tour – aber immerhin ein Konzert und wir hatten sturmfrei im Hotel.

Doch dieses Mal gab es ein Problem: Wir mussten Mumps die Augen zu halten.
Da das aber nicht so lange geht, hat Mama sie ihm verbunden.

Mumps haben wir gesagt, daß wir den ganzen Abend "blinde Kuh" spielen würden. Und daß er die einzige Kuh im Zimmer sei....naja... 
Der Grund für das Augenverbinden lag am Boden des Zimmers.


Mumps hätte das nicht verkraftet. 
Da mussten wir eben ein bisschen tricksen.

Irgendwann ist er eingeschlafen und am Morgen sind wir alle sehr leise gewesen und Papa hat Mumps ins Auto getragen, wo er dann irgendwann aufgewacht ist.
Wir haben ihm gesagt, daß er gewonnen hat.

Am Ende war er glücklicher Sieger und niemand musste weinen.

Mama und Papa suchen in Zukunft die Hotelzimmer nach veganen Bodenbelägen aus. 
Auweia. An was man alles denken muss, wenn man mit Kühen verreist.

Bis bald
Eure Theodora

Samstag, 15. Juni 2019

Berch bleibt Berch

Vor einer Woche waren wir endlich wieder auf dem Berch.
Ich kennt das ja sicher alle schon und werdet über die Bilder nicht wirklich überrascht sein. Es ist aber wirklich alle Jahre wieder schön und den ersten Schluck Bier bekommen immer Mumps und ich. Jawohl!
 
Leider war TaLo dieses Jahr nicht dabei. Das war sehr sehr schade. 
Aber nächstes Jahr halte ich ihr wieder einen Platz im Riesenrad frei.
Das ist überhaupt das Tollste am Berch. Also für mich. Mumps ist schon viel tapferer als früher und fiept nur, wenn gedreht wird... 

Die Aussicht da oben ist einfach super.
Wir haben ganz oben ganz laut "TaLo" gerufen –ob sie es gehört hat?
 Mit dem Wetter hatten wir auch Glück und sind nicht nass geworden.
Ja, leider ist es mit dem Berch so, wie mit dem Riesenradfahren.
Irgendwann ist es um und es ist immer zu früh...
Aber nächstes Jahr ist wieder Berch und dann sind hoffentlich alle wieder da und haben Spaß mit Maß und Riesenrad. Juchu. 

Ich freue mich jetzt schon darauf.

Genießt den Sommer und ärgert Euch nicht über Gewitter und Regen. 
Was ich dieses Jahr schon für tolle Regenbogen gesehen. Das geht im Trockenen nicht...

Bis bald
Eure Theodora

Freitag, 31. Mai 2019

Gedicht des Monats: So froh



Was macht ein kleines Nilpferd froh?
Es ist ganz einfach – ich sag mal so:
Kein Gold und kein Geschmeide,
Kein Kleid aus reiner Seide.
Ich höre einfach gerne Radio.

 

Donnerstag, 30. Mai 2019

Mailand oder Junimond?

Die Tour hat aufgehört, bevor sie richtig begonnen hat. Na gut – ein Konzert kommt noch. Aber da sind wir eh in Erlangen. Da kommt also kein richtiges Tourgefühl auf. 

Jedenfalls waren wir auf unserer zweiten Reise. Diesmal ging es nach Bella Italia. Ich kenne die Frau zwar nicht. Aber es ist ein hübscher Name. Wieso man aber nicht "zu Bella Italia" sagt, sondern "nach", weiß ich nicht. Bella wohnt wohl in Mailand, denn da sind wir hingeflogen...

Sie war scheinbar nicht zu Hause, denn wir sind gleich ins Hotel und Mama und Papa sind am Abend aufs Konzert.
Diesmal hatten wir einen ganzen Tag Zeit, um die Stadt zu erkunden. Und es war wunderschön.
Mailand ist unter anderem für einen großen Dom bekannt. Und der ist wirklich riesig. Man muss ganz weit weg, um ihn ganz aufs Bild zu bekommen.
Wie in jeder Stadt heutzutage, ist auch Mailand voll von Leuten, die sich lieber ihr Handy anschauen, als die Sehenswürdigkeiten. Schaut mal oben auf dem Foto: Da drehen die sich vom Dom weg, um in ihr Handy zu schauen... Und hier gucken sie, ob das Foto was geworden ist:
Komisch, diese Menschen. Waren in Mailand und haben den Dom nicht in echt gesehen, sondern nur ein paar Steine hinter ihren Gesichtern und das auch nur im Telefon. Naja. Wir waren jedenfalls sogar drin!
Beeindruckend. Beeindruckend groß. Beeindruckend dunkel auch.
Wir haben zur Sicherheit mal für gutes Wetter gebetet. Naja, wenn man schonmal an der Quelle ist...
Hat gut geklappt und deshalb sind wir auch noch aufs Dach geklettert. Da war eine tolle Aussicht – aber es war auch sehr hoch.
Wir haben aufgepasst, daß wir dort sicher sitzen. Leider konnten wir die Schilder nicht lesen... Wird sicher was interessantes zur Umgebung draufstehen.

Ja und irgendwann war der Ausflug dann vorbei und wir wieder zu Hause.
Ich muss mich auch nochmal entschuldigen, daß es so lange gedauert hat, bis ich geschrieben habe. Ist ja schon wieder eine Woche her. 
Aber Papa braucht immer den Laptop. Der kabbelt sich mit so Leuten auf Facebook. Eigentlich möchte er nur ein paar Fragen stellen – aber dann schimpfen die und er muss antworten und dann schimpfen die und er muss antworten und dann schimpfen die und er muss....

Ich muss auch jetzt bald mal das Gedicht des Monats schreiben – denn momentan wird Papa geblockt. Da hab ich mal das Laptop für mich. Jawohl.

Bis bald
Eure Theodora

Montag, 20. Mai 2019

Schau schau – Warschau

Eeeeendlich wieder auf Tour, wenn auch nur kurz und für ganz wenige Konzerte. Hier bin ich Tournilpferd – hier will ich sein...

Naja. Bisher war das mit der Tour recht übersichtlich. Wir sind aber geflogen und das ist immer gut. Denn dann geht es weit weg. Juchu!

Blöd war, daß wir am Flughafen in dem letzten Winkel saßen und gewartet haben und gewartet und gewartet. Langeweile pur. Aber ich wäre nicht Thedora, wenn mir da nichts einfallen würde... Und so haben sich Mumps und ich die Zeit dann vertrieben:  


Ja und dann waren wir schon da. In Warschau. Na schau. Da haben wir aber blöd geschaut. Denn irgendwie war nix tolles zu sehen. Das einzige Bunte waren die Autos und die waren laut. Und dauernd Sirenen.
Aufs Konzert durften wir leider wieder einmal nicht mit. Schade. Aber ich bin ja Tournilpferd und kein Konzertnilpferd.
Also haben Mumps und ich brav im Hotel gewartet. 
Am nächsten Tag ging es schon wieder nach Hause. Noch länger warten, weil wir Verspätung hatten. 

Diese Woche geht es wieder los. 
Wohin? Das verrate ich noch nicht – schaut einfach wieder hier vorbei. ;)

Bis bald
Eure Theodora!

Montag, 13. Mai 2019

Das Wandern ist des Nilpferds Lust

Es ist fast schon eine Tradition, daß Mama und Papa mit ganz vielen netten Menschen am Anfang des Jahres wandern gehen. Und wo ginge das besser, als in der Fränkischen...
Vor allem: Mama braucht Papa nicht zu überreden, denn hier gibt es ja alle paar Meter ein sehr gutes Bier, hihi.

Jedenfalls war es am Wochenende wieder soweit und wir durften auch wieder mit dabei sein. Toll!

Allerdings standen alle Zeichen auf R.E.G.E.N.! Das waren gar keine tollen Aussichten. Brrr.

Als die Wandergruppe aufbrechen wollte, schüttete es noch. Aber einen Moment später hörte es auf und es ging los.

Was soll ich sagen: Wir hatten so ein großes Glück mit dem Wetter, daß man es nicht fassen kann. Es war fast durchgehend trocken. Und wenn es geregnet hat, saßen alle in dem Moment im Trockenen. So muss das sein.
Papa meint zwar, daß es nur daran lag, daß er seit Wochen jeden Teller leergegessen hat, den er finden konnte – aber ich glaube trotzdem, daß wir einfach nur Glück hatten.

Naja, Mumps und ich brauchen keine große Angst haben, denn unser Rucksack ist wasserdicht. Aber es macht schon mehr Spaß, wenn man ab und an mal rausgucken kann. Außerdem würde es sonst kein Foto geben. Und das wäre bei dem Motiv schon schade, oder?

Achja. Apropos Foto: Ich poste ja jetzt auch auf Instagram. Und da hat sich mein treuer Fan TaLo schon Sorgen gemacht, daß ich hier nicht mehr schreibe...

Liebe TaLo, ich habe doch geschrieben, daß hier immer alle Geschichten ausführlich gepostet werden. Daran ändert sich nix. Versprochen. Auf Instagram kommen immer nur ein paar Bilder, die es hier (und meist sind die hier besser) auch geben wird. Manchmal dauert es ein paar Tage länger. Dafür ist hier auch viel mehr Text.
Instagram ist sozusagen nur zum Anfüttern für neue Fans ;)

So, Papa guckt schon so nervös. Ich glaube, er braucht den Computer auch nochmal.

Bis bald und kommt gut durch die Eisheiligen...brrrr...
Eure Theodora

Dienstag, 30. April 2019

Gedicht des Monats: Der alte Koch



Es war einmal ein alter Koch,
Mit einem jungen Lehrling – doch
Hatte der am Kopf ne Kahlstelle
Von einer großen Stahlkelle,
Was schon nach Prügelstrafe roch.

Montag, 29. April 2019

Wo waren wir?

Ich dachte ja, daß es eine gute Idee wäre, auf Instagram ein Foto zu stellen und Ihr müsst rausfinden, wo das war... 
Ihr solltet in die Kommentare die Lösung schreiben. Aber da steht nix.
Schade.

Naja. Dann erstmal hier die Szene (übrigens ein schöneres Bild als auf Instagram – meine Fans auf dem Blog bekommen immer die besten Sachen, hihi):

Das ist doch leicht, oder? Muss doch irgendwo am Meer sein...denkt man.
ABER ich wäre nicht Theodora, wenn ich es Euch so leicht gemacht hätte.
Aha. Der Strandkorb steht ja gar nicht am Strand. Also ist es doch nicht ganz so leicht. Mmmhhh... Mal gucken, was ich für einen Ausblick hatte.
Na immerhin konnte man den Himmel zwischen den ganzen Häusern sehen.
Kommt Ihr darauf? Nein?

Nagut. Ich löse mal auf: Wir waren in Berlin.
Mama und Papa waren auf Konzert und wir hatten einen erholsamen Tag im Hotel. 
Wir waren zwar in der Großstadt und hatten keinen Strand. Aber auf dem Hinterhof war es trotzdem ganz O.K. und ruhig.

Als wir am nächsten Tag nach Hause kamen, war der tolle Frühling aber erstmal vorbei.
Es war viel kälter und hat geregnet. Aber nicht nur das...
Es hat nämlich sogar gehagelt. Da bekomme ich immer ein bisschen Angst, wenn Eis vom Himmel fällt. Ich hätte nichts gegen Vanille und Schoko. Aber kleine harte Eiskugeln aus Wasser? Muss wirklich nicht sein.

So, jetzt muss ich nachdenken. Es fehlt noch das Gedicht des Monats und ich habe noch gar keine Idee.

Also, bis später
Eure Theodora

 
 

Montag, 22. April 2019

Frohe Ostern!

Hallo Ihr Lieben da draußen.
Mumps und ich und alle anderen Kuschels wünschen Euch 

Frohe Ostern!


Wir hatten hier herrliche Tage. Es war wundervoll, wieder einmal die Sonne für so lange Zeit zu sehen. Und es ist auch nix schlimmes passiert.
Wieso etwas schlimmes passieren soll?
Naja. Es gibt da am Freitag vor Ostern so eine Tradition. Da werden alle erwachsenen Männer irgendwie über Nacht wieder zu Kindern. Nein, sie spielen nicht alle plötzlich wieder mit uns Kuschels. Sie rennen wie bekloppt früh morgens übers Feld und spielen mit Stöcken und Holzstücken. Allerdings tun sie zwei Dinge, die Kinder nicht tun: sie trinken dabei viel Alkohol und hauen fester auf das Holz. 
Dabei sind schon schlimme Dinge passiert und Mumps fiept schon am Donnerstag Abend, weil er sich Sorgen um Papa macht. Der zieht trotzdem Freitag früh los und tut so, als wäre er ein Kind und....
Jedenfalls ist wieder einmal alles gut gegangen und Papa hat so selig gestrahlt, als er abends im Bett lag, daß Mumps all seine Angst vergessen hat. Bis nächstes Jahr.

Achja, dann war ja noch das Aufregendste von Ostern – das Osternest suchen. 
Wir haben uns echt superdolle angestrengt und sogar im Vogelhaus geschaut und Oskar besucht und einen Blick in sein Innerstes geworfen.

Wir sind auf einen Ausguck und haben den ganzen Garten abgesucht. Auch im ollen Holzstapel war nix und in den Rabatten auch nicht...
Wirklich nicht? 

Ich habe da echt nix gesehen und Mumps auch nicht. 
Wir haben es aber auch schwer, weil wir so nah am Boden sind. 

Plötzlich war da der kleine süße Osterhase, den wir gleich für ein Selfie aus dem Nest gezerrt haben. Hihi. Ja, so geht es den Prominenten eben.
 
Wir haben ihn dann aber in den Schatten gesetzt, weil er schon ganz weich an den Ohren geworden ist.

Es war jedenfalls sehr lustig und ein toller Tag.


Heute sind wir noch alle faul und Mama und Papa lesen und machen solchen langweiligen Kram. Naja, sollen sie ja auch.

Ich melde mich bestimmt bald wieder. Im Mai ist viel los.

Bis bald
Eure Theodora

Montag, 15. April 2019

April – ja ja

Was war denn am Wochenende mit dem Wetter los? 
Ja, ich weiß: April macht was er will.
Aber doch nicht gleich soooo....

Schnee??? Warum?
Es war doch schon so schön warm... 

Und die armen Blümchen, die sich schon so sicher gefühlt und aus der Erde getraut haben.
Also wirklich. Das war nicht nötig!
Zum Glück hatte ich noch den warmen Pulli. 
Mama und Papa waren am Samstagmorgen für ein paar Stunden draußen. Irgendwas haben die da für oder mit ganz vielen Leuten gemacht. Und da standen sie in der Kälte. Mumps hat sich Sorgen gemacht, ob sie festfrieren und gar nicht wiederkommen. Ich habe aber gesehen, wie viele Schichten sie angezogen haben – konnte nix passieren. 
Aber Frostnasen hatten sie beide. 

Apropos Frost: Dieses Jahr gibt es wohl leider wieder keine Aprikosen. Mist.

Danke, lieber April!

Jetzt ziehe ich mir nochmal die Decke über beide Ohren und warte aufs warme Wetter. Das soll nämlich bald kommen. Zum Glück. 
Auch das ist April. 

Bis bald
Eure Theodora





 

Samstag, 30. März 2019

Gedicht des Monats (Februar/März): Kazoo zieht um




Abschied ist ein großes Wort
Und doch ist man am Ende fort.
Ein bisschen schmerzt es immer, 
Doch Bleiben ist manchmal noch schlimmer.

Adieu, Tschüss, Bye bye, Ade
Tuen manchmal ganz schön weh.
Dreh dieses Mal den Satz zum Glück:
Schau nicht nach vorn, sondern zurück.

Gehn Deine Kumpels vor Dir fort
Und Du stehst allein am alten Ort,
Dann brauchst Du schnell ein neues Heim.
Musst dort nicht mehr alleine sein.

Kleines Möpi musst nicht weinen.
Bist jetzt wieder unter den Deinen.
Schau nach vorn und nicht zurück.
Bist wieder Kazoo im Glück.





Montag, 25. März 2019

Geduld, liebe Fans

Hallo da draußen.
Ich hoffe, Ihr seid mir nicht böse, daß ich noch keinen neuen Bericht geschrieben habe... Aber es ist gerade etwas schwierig. Es passiert viel. Aber irgendwie geht es dabei nicht um mich...Das ist nicht schlimm. Nur kann ich davon nicht viel schreiben und es gibt auch keine tollen Fotos oder so.

Uns geht es aber allen gut. Naja – die Hexen schießen hier ein bisschen viel und treffen auch ab und an. Das bekommen wir aber auch wieder hin. Kunigunde ist schon total aus dem Häuschen, weil es jeden Abend so gut nach warmen Kirschkernkissen riecht. Das mag die komsiche Sau irgendwie sehr gern...

Ich hatte ja im Februar und März noch gar kein Gedicht – immer noch nicht.
Das versuche ich, bald nachzuholen. Mal gucken, was mir diesmal einfallen wird.

Also, Ihr wisst, daß es uns noch gibt und irgendwann werde ich wieder ganz normal schreibe und berichten, was mir alles tolles passiert. 

So lange probiere ich ein bisschen Instagram aus und lade dort ein paar alte Fotos hoch. 
Das ist schon auch spannend.

Danke für die Geduld und bis bald,
Eure Theodora

Dienstag, 12. März 2019

So traurig

Als ich damals aus dem Urlaub geschrieben habe, daß erst ein und am nächsten Tag das andere Alpaka gestorben ist, war das wirklich schlimm und traurig.
Aber die Sonne hat trotzdem geschienen und ich dachte, daß nun alles wieder bunt und fröhlich ist.

Leider ist gestern noch ein Alpaka gestorben. Serafin.
Zu ihm durfte ich nie nah hin, weil er so gern gespuckt hat. Aber trotzdem war er irgendwie lieb.

Nun ist er weg und Kazoo möpt ganz allein über die Weide.
Das ist soooo traurig, daß ich selbst von Hipi getröstet werden musste. Mumps auch.
Wir versagen als Trostkuschels, weil wir selbst Trost brauchen.

Aber auch heute wird die Sonne scheinen und es geht wieder aufwärts. Mama und Papa müssen sich jetzt um Kazoo kümmern und ihm eine neue WG suchen. Das wird ganz schön schwer...

Bald melde ich mich wieder mit etwas Lustigem und ein Gedicht für Februar/März fehlt auch noch. Momentan geht das aber noch nicht. Ich muss erstmal noch traurig sein und das gehört ja auch dazu, wenn so etwas passiert. 

Bis bald,
Eure Theodora