Dienstag, 30. Juni 2020

Gedicht des Monats: Wieviele Tage



Ich hab noch einen ganzen Tag,
An dem ich etwas reimen mag.
Morgen setze ich mich hin,
Weil ich heute müde bin.

Doch dann kommt wie ein Donnerschlag:
Es fehlt mir ja ein ganzer Tag.
Der Juni hat davon nur dreißig.
Und schon werd‘ ich noch heute fleißig.

Wer merkt sich denn auch jedesmal,
Die monatliche Tageszahl.
In welches Licht ich es auch rücke,
Ich merk mir keine Eselsbrücke.









Sonntag, 28. Juni 2020

Sommerloch?

Ihr fragt Euch sicher schon, wieso ich so verdammt wenig schreibe, oder?
Nein, es ist nicht das Sommerloch. Man könnte sicher jede Menge schreiben – wenn man denn die Zeit dazu hätte... Allein das Thema "Brauchen Menschen ohne Hirn wirklich keine Maske?" oder "Die schönsten 7 veganen Verschwörungstheorien mit Gesang".
Egal. Denn ich habe keine Zeit. 

Mumps und ich dachten, daß wir diesen Sommer mal einen Ferienjob annehmen sollten. Ist gar nicht so einfach. Denn niemand scheint unsere Bewerbungen überhaupt zu lesen. Dabei haben wir extra alles aufgeschrieben. Einen ganz langen Lebenslauf von jedem. Und tolle Fotos. Keine Antwort. Aber dann haben wir doch etwas gefunden. 

Denn Mama und Papa haben ein Lieblingsspiel, bei dem Mama immer gewinnt. Und Papa hatte den Verdacht, daß da etwas nicht mit rechten Dingen... und nun sind wir hauptamtliche Qwixx-Schiedsrichter. Die ganze Sommersaison über. 

Und weil die beiden ständig qwixxen, wird es wohl sogar im Urlaub unser Job sein. Mal sehen, ob wir dann noch genug Energie haben, mit auf Wanderungen zu gehen. Denn in diesem Urlaub. Nein, das schreibe ich später. 

Jetzt müssen wir noch schnell die Würfel messen und wiegen. Denn es stimmt schon: Mama gewinnt sehr sehr oft. Da müssen wir sehr wachsam sein.

Bis bald
Eure Theodora

 

Sonntag, 31. Mai 2020

Gedicht des Monats: Zwölf

Ich fragte in die Runde,
Welches Gedicht ich schreiben soll.
Darauf die Kunigunde:
Eins über „Zwölf“ – das wäre toll.

"Das geht nicht!", sagte ich bewusst.
Denn Reimen auf „Zwölf“ macht nur Frust.
Nichts reimt sich auf diese Zahl.
Die Suche wäre eine Qual.

Da weinte das kleine Schwein.
Kein Reim? Das kann doch nicht sein.
„Doch!“, sprach ich daraufhin.
Die Suche macht gar keinen Sinn.

„Hat keinen Sinn.“ sagt Mumps darauf.
Bei Grammatik passt er halt auf.
Doch ich steckte drin in dem Schlamassel
Und weiß, daß ich es dieses mal vermassel.

Drum greif ich zum Reim-Zauberhut.
Hoffentlich geht das jetzt gut.
Kunigunde, hier kommt auf „Zwölf“ der Reim.
Aufgepasst - still muss es sein:

„Kleine Schweine müssen früh ins Bett.
Kunigunde gern ne Verlängerung hätt‘.
Doch es ist schon Viertel Zwölfe
Und um Mitternacht kommen die Wölfe.“

Na gut, das war wirklich nicht ganz
Der Auftrag und ein Mangel an Eleganz.
Doch wieso sucht auch ganz konkret
Das Schwein nen Reim, der gar nicht geht?

Sonntag, 24. Mai 2020

Zu Fuß zum Himmel fahren?

Corona hin oder her. Aber in letzter Zeit war es wirklich einfach zuuuu fad. Nix los. Alle merkwürdig und komisch drauf...
Aber am Donnerstag war plötzlich alles wieder fast normal. Wandern mit Mama und Papa.
Zu Himmelfahrt. 
Genau – HimmelFAHRT. Dachte immer, daß man da in ein Flugzeug steigt. Ach nee – die flögen ja. Also eher in einen Ballon. Und mit dem fährt man dann nach oben bis zum Himmel. Aber nein. Mama und Papa machen ja alles zu Fuß. Also fast alles. Pizzateig machen sie mit der Hand. Hihi...

Egal. Wandern war angesagt und das war doch eine tolle Aussicht. 
Es ging morgens los, weil es eine lange Strecke war, die vor uns lag. Sehr lang. Allein bis zur ersten Rast vergingen Stunden...   

Die Beschriftung von der Bank täuscht allerdings. Sooo weit waren wir da nicht von zu Hause weg. Aber eben schon etliche Kilometer.
Dann begann ein langer Anstieg. Für uns kein Problem. Im Rucksack schaukelte es zwar ein bisschen. Aber uns fiel es nicht so schwer, wie Mama und Papa. Obwohl man schon sagen muss, daß sie das für ihr Alter schon gut weggesteckt haben. Als wir oben ankamen, hat niemand Blut gehustet oder ist nach hinten umgekippt.
Und gelohnt hat es sich auch. Es gab tolle Ausblicke über unsere nähere Heimat...

Nach einem Zwischenstopp bei Freunden ging es nach ca. 7 Stunden auf zum letzten Abschnitt. Scheinbar machen das viele Leute so, denn als Motivation haben die da ein Pilgerdenkmal hingestellt. 
Ich weiß bei sowas immer nicht, ob das so soll oder ob es einfach noch nicht fertig gebaut ist. Naja. Wahrscheinlich ist es einfach Kunst.

Zu Hause haben die beiden dann doch ein bisschen geschnauft und über kaputte Zehen gejammert. Dabei waren es ja nur 25 Kilometer. Also Mumps und mir macht das nicht so viel aus. Da könnten wir glatt nochmal los. 

Es war aber ein wirklich schöner Ausflug bei tollem Wetter. Wirklich prima, nach so vielen Wochen, in denen nix los war.

So, jetzt nutze ich den Regen und sammle schonmal Reime für mein nächstes Gedicht.

Bis bald und bleibt gesund
Eure Theodora

Donnerstag, 30. April 2020

Gedicht des Monats: Schlechtes Corona-Gedicht



Es heißt ja oft Corona sei
Nicht nur ein Bier – wobei
Ich weder Bier noch Wein
Oft zu mir nehme. Nein, 
Auch sonst leb ich gesund.
Und das ist auch der Grund,
Daß ich nicht harre in Verdruss.
Ich hab kaum Angst vor dem Virus.



 

Corona-Tipps

Diese Zeit ist ja echt blöd. Wir kommen gar nicht mehr raus. An Urlaub ist nicht zu denken und alles was Spaß macht, kann man gerade nicht machen.

Also, was tut man den ganzen Tag zu Hause?

Mumps und ich haben Online-Yoga für uns entdeckt.
Das macht sogar Spaß, obwohl es ganz schön anstrengend ist. Und gesund ist es auch – wir bleiben fit.
Es gibt nur ein Problem:
Ida will immer mitmachen, sitzt aber entweder im Bild oder singt schief...

Naja, irgendwas ist ja immer.

Bleibt gesund
Eure Theodora
 

Samstag, 11. April 2020

Frohe Ostern

Dieses Jahr ist wirklich alles anders. Die Menschen müssen zu Hause bleiben. Wegen Corona. Ihr wisst alle bescheid, denke ich. Da brauche ich jetzt nix zu erklären.

Jedenfalls ist das für uns Kuschels eine Zeit, in der wir wichtiger sind, als je zuvor. Wir müssen die Menschen trösten, damit sie nicht verrückt werden, wenn sie zu Hause bleiben müssen und ihre Freunde und Verwandten nicht besuchen dürfen. Also, müssen wir immer da sein. Immer fit.

Deshalb haben wir uns entschlossen, gut auf uns aufzupassen. Denn nur, wenn wir gesund und fit bleiben, können wir für Mama und Papa da sein. 
Nun, zu Hause bleiben ist eine leichte Übung für uns. Also haben wir uns entschlossen, freiwillig einen Mundschutz zu tragen. 

 Am Anfang ist das schon komisch. Aber nach etwas etwas Zeit, merkt man das gar nicht mehr... Naja, etwas lachen musste ich schon, als ich die anderen angeschaut habe. Vor allem Kunigunde mit ihrem großen Rüssel. Hihi.

Also, falls Ihr auch bald einen Mundschutz tragen müsst – ist gar nicht so schlimm. Auch, wenn die anderen mal darüber lachen. Wenn alle mitmachen, ist es nur halb so doof.

Wir bleiben jedenfalls fit, zu Hause und immer fröhlich. Dann macht uns Corona auch keine Angst.

Euch allen wünschen wir ein frohes Osterfest.
Bleibt bitte schön gesund. Ich brauche schließlich Leser...

Bis bald
Eure Theodora 

Dienstag, 31. März 2020

Nachtrags-Gedicht des Monats: Gram des Vergessens



Weil im Februar ich vergaß,
Ein Gedicht für Euch zu schreiben,
Der Gram mich beinahe zerfraß.
Und ich wollte mich entleiben.

Doch habe ich es nicht getan.
Der Beweis sind diese Zeilen.
Das Leben ist eine Achterbahn.
Ich darf in der Schlange noch verweilen.



Mittwoch, 25. März 2020

Gedicht des Monats: irre Zeiten



Wir leben grad in irren Zeiten.
Und lassen uns vom Teufel reiten.
Da wird gekämpft um Klopapier,
Nudeln und auch Dosenbier.
Auch wenn Du vor dem Virus bangst.
Schlechtester Berater bleibt die Angst.



 

Dienstag, 3. März 2020

Gute Ausreden Nr. 27: Urlaub in BBB

Eigentlich braucht man ja keine Ausreden. Eigentlich sollte man auch nicht eigentlich sagen. Aber nun ist es ja nunmal passiert, daß ich im Februar kein Gedicht geschrieben habe... Blöd. Echt blöd.

Aber ich habe eine Aus...Erklärung. Nämlich war das so:

Wir sind in Urlaub gefahren. Also, wir sind immernoch im Urlaub.
Und da ich so aufgeregt war (Kofferpacken kann mich manchmal echt nervös machen – und man sollte Nilpferde lieber nicht nervös erleben), habe ich keinen klaren Gedanken fassen oder gar dichten können. 

Und weil ich ein schlaues Nilpferd bin, wusste ich, daß wir dieses Jahr im Februar einen Tag mehr hatten als sonst. Also habe ich es noch ein bisschen geschoben.
Wir kamen also am 29.02. in Bad Berleburg an und ich war sooooo überwältigt von Big BBB, daß ich glatt vergessen habe, daß ich noch.... Genau so war es! Wirklich. 
Ich würde schwören, wenn ich einen Daumen hätte.

Und zum Beweis, daß wir wirklich hier sind, kommt hier das Urlaubsfoto aus der Weltstadt Bad Berleburg.

Das war auf unserem heutigen Morgenspaziergang. Schöne Gegend rund um BBB rum. 
Leider kommen wir nicht viel raus, weil Mama und Papa dauernd zu irgendwelchen "Anwendungen" müssen. Als ob das die beiden jünger machen würde oder so... tsssss.

Naja, ich schreibe dann bald mal das März-Gedicht. Februar ist ja nun wirklich rum. Das Gedicht ist sozusagen Schaltjahr-Opfer geworden. Tchja.

Bis bald
Eure Theodora
 

Sonntag, 23. Februar 2020

Die richtige Verkleidung...

Die närrische Zeit ist auf ihrem Höhepunkt. Helau!
Naja, eigentlich habe ich mir nie was aus Fasching und solchen Sachen gemacht. 
Aber ich habe mitbekommen, daß man damit viel mehr Leser erreicht, als mit Tipps zum korrekten Schälen einer Möhre...

Also habe ich mich entschieden, dieses Jahr mitzumachen. Ich verkleide mich. Und Mumps macht mit. Ich habe ihn nicht gefragt. Aber er hat bestimmt Spaß dabei. Denke ich.

Allerdings ist es nicht ganz so einfach, die passende Verkleidung zu finden. Wir haben so einges ausprobiert.

Zuerst die klassische Clownsnase.
 
Schonmal nicht schlecht.
Aber Brillen sind auch echt eine tolle Verkleidung. Die machen auch Spaß und man bekommt mehr Luft...

Man kann natürlich auch kombinieren.

Und variieren... 
Am Schluss ist es aber wie so oft – weniger ist mehr.
Und hier ist unsere diesjährige Verkleidung: 

 
 Gut, oder?

Jetzt gibt es nur ein Problem: Es gibt keine Faschingsveranstaltungen für Kuscheltiere. Schade... Und Konfetti in der Wohnung erlauben Mama und Papa nicht. Mist.

Naja, es ist ja eh bald wieder Aschermittwoch. Das Probetragen macht aber trotzdem viel Spaß. Der Weg ist das Ziel.

Euch allen da draußen: Helau, Alaaf und was man so ruft.

Bis bald
Eure Theodora

Freitag, 31. Januar 2020

Gedicht des Monats: Widerstand



Der Widerstand, das wusste schon
Der gute alte Schorschi Ohm,
Ist hoch, wenn Du dagegen bist.
Wird aber an den Weidezaun gep***st,
Und Du springst und biegst Dich –
Dann war der Widerstand zum Boden niedrig.




 

Sonntag, 26. Januar 2020

Endlich wieder mal gewonnen

Na, das wurde wieder einmal Zeit. Mehr als 8 Jahre ist es her, daß ich eine Misswahl gewonnen habe. Naja. Wenn man nicht teilnimmt, kann man nicht gewinnen... hihi.

Aber nun ist es soweit.
Ich trage einen Titel. Und ich habe ihn verdient gewonnen.

Ich bin...
 Miss Günstig 2020

Vielleicht nehme ich jetzt wieder öfters an Misswahlen teil. Das macht echt Spaß!

Bis bald
Eure Theodora



 

Dienstag, 31. Dezember 2019

Berühmte Irrtümer – heute: Brot statt Böller

Ich habe es für Euch probiert – es funktioniert einfach nicht.
Und bevor hier wieder jemand meckert oder schlauer sein möchte: Ja, das Brot war trocken genug. Zündet nicht. Knallt nicht. Durchgefallen. 

Fazit: Brot ist kein Böller-Ersatz. So.

Naja. Nachdem alle Böller im Ort ausverkauft sind, wird es ein sehr ruhiges Silvester für uns. Mama und Papa sind auch nicht da. Sturmfrei also. Ohne Böller... Müssen wir halt laut in die Pfoten klatschen. Klingt mit Fell natürlich hübsch dumpf. Toll.

Ich wünsche trotzdem allen Lesern und allen Menschen, die ich kenne oder die mich kennen, einen guten Rutsch! Kommt gesund ins neue Jahr. Ich brauche schließlich auch nächstes Jahr wieder Publikum – hihi.

Vielen Dank für dieses tolle Jahr. Danke an Mama und Papa, die mit uns jeden Quatsch mitmachen und danke an alle treuen Fans. Ihr seid toll!

Bis nächstes Jahr,
Eure Theodora 

Mittwoch, 25. Dezember 2019

Gedicht des Monats: Überraschendes vom Weihnachtsschnak


Seit Tagen schaue ich gebannt
Und bin auch etwas angespannt,
Ob der Weihnachtsschnak zum Fest
Sich dieses Jahr wohl blicken lässt.

Haben uns zweimal verpasst,
Weil im Urlaub wir geprasst
Und Weihnachten nicht zu Hause waren.
Er und wir – in verschiedenen Jahren.

Doch dieses Mal würden wir uns sehen.
Es müsste mit dem Teufel gehen,
Wenn der kleine Kerl nicht kommt.
Und schon höre ich ein Summen prompt.

Der liebe Schnak schwirrt an mein Ohr
Und kommt mir froh und munter vor.
Er strahlt und lächelt sehr entrückt.
Ich hoffe, er ist nicht verrückt.

Er sagt, er muss mir viel erzählen.
Ich könne zwischen „gut“ und „toll“ auswählen,
Wenn es um die Art der Nachricht ging.
Da bleibt die Neugier nicht gering.

Ich wähle „toll“ und sperr die Ohren
Auf und bin beinah verloren.
Der kleine Schnack redet im Schwall.
Doch ist es kein Verbal-Durchfall.

Es sind die tollsten Dinge, die er sagt.
Und kein Zweifel an mir nagt,
Daß er sich das ausgedacht,
Oder gar gelogen hat.

Der Weihnachtsschank hat sich verliebt.
Daß es sowas heut‘ noch gibt.
Er ist sehr glücklich, sagt er mir.
Und strahlt – das kleine Rüsseltier.

Sie ist wie er eine Festtags-Mücke.
Doch füllt sie nicht die gleiche Lücke
Zwischen Nikolaus und Santa Claus,
Sondern hilft lieber an Ostern aus.

Sie heiraten gleich nächstes Jahr,
Weshalb er heut auch spät dran war.
Es gibt viel zu organisieren,
Auch beim Eheschluss von Stechtieren.

Er muss jetzt los, was ich verstehe.
Ich wünsch‘ ihm Glück für seine Ehe.
Er fragt noch, ob ich Pate werde,
Von seiner kleinen Schnaken-Herde.

„Sehr gern“, rutscht mir sofort heraus.
Und denke gleich danach „Oh Graus“.
Die kleinen wollen sicher einen Haufen
Blut gleich nach dem Taufen.

Doch der Weihnachtsschnak grinst mich an:
„Meine Frau lebt streng vegan.
Es wird trotzdem eine große Sause.“
Er lächelt, winkt und fliegt nach Hause.

Nun sitze ich beseelt vorm Baum
Und hoffe nur, es war kein Traum.
So schöne Neuigkeiten – die sind rar
Und das an Weihnachten – einfach wunderbar.




Montag, 23. Dezember 2019

Zwei Merkwürdigenkeiten

Ja, ich finde Weihnachtsmärkte schon toll. Ist zwar immer zu voll – aber es riecht so lecker und Mama und Papa werden mit jedem Glühwein lustiger...

Also waren Mumps und ich wieder einmal mit den beiden in Erlangen auf insgesamt 3 Weihnachtsmärkten. Ist schon fast Leistungssport.
Aber beim letzten Markt gab es etwas merkwürdiges. Kein Stand mit Mandeln oder Alkokohl. Keine Taschen, Tassen, Tannenzweige. Nichts mit Wachs oder heißem Fett.

Es waren zwei Kleider, die dort standen und hintern denen man den Kopf durchstecken konnte. Haben wir gemacht. Und ich finde, daß Mumps so ein Kleid auch gut stehen würde. Mir ja sowieso. Bin ja auch ein Nilpferd von Welt und ich kann so etwas tragen.
Aber weshalb die auf dem Weihnachtsmarkt stehen? Ich habe es nicht herausgefunden.

Am nächsten Morgen gab es noch etwas Komisches. Ich habe diesmal keinen Glühwein getrunken. Ich schwöre.
Jedenfalls stand bei Oma ein Adventskalender. Das ist noch unverdächtig.
Wenn man den aber mal anschaut, da ist das schon anders:
Das bin doch ich, oder? Wie komme ich auf den Kalender? Und warum bezahlen die Hersteller keine Lizenzgebühren? Ist das legal??

Leider hatte ich keine Zeit, der Sache weiter nachzugehen. Momentan liege ich auf der Lauer nach dem Weihnachtsschnak. Der ist wieder in der Nähe. Sowas spüre ich...

Ich berichte, ob ich ihn gefunden habe.

Bis bald
Eure Theodora

Dienstag, 17. Dezember 2019

Ein Glühwein, ist ein Glühwein zuviel

Heute kann ich wieder schreiben, ohne daß sich alles dreht.
Alkohol ist einfach ein Teufelszeug. Nie wieder.

Wir waren mit Mama und Papa auf einem großen Weihnachtsmarkt in Regensburg. Der war toll. Und irgendwie haben wir die beiden überredet, daß wir auch einen Glühwein bekommen dürfen. Mit Alkohol.  
Ich erinnere mich nicht mehr an alles. Aber als Papa mir die Fotos gezeigt hat, bin ich voll erschrocken. Und mir ist das auch ein bisschen peinlich...

Mumps und ich sind doch Freunde. Kein Liebespaar...
Ich habe ihn noch nicht gefragt, ob er sich an alles erinnert. Aber eigentlich verträgt er ja noch weniger als ich. Mmmhhhh.

Außer den Fotos mit dem Herz ist aber nix schlimmeres passiert. Ich hoffe nur, daß Mumps das auch alles als großen Spaß in Erinnerung hat. Huijuijui... 

Später scheinen wir noch mehr Quatsch gemacht zu haben. Eher so alberne Sachen, wie den Budenbesitzern aufs Dach zu krabbeln, um Fotos mit dem großen Weihnachtsbaum zu machen. 
Auf dem nächsten Weihnachtsmarkt bleibe ich nüchtern. Ist besser... Wenn ich wieder mitdarf. Hoffentlich.

Ich werde berichten.

Bis bald
Eure Theodora 


  

Samstag, 30. November 2019

Gedicht des Monats: Jäger-Limerick



Draußen ist es recht kalt.
Ein Elch geht durch den Wald.
Der Jäger grüßt sehr nett,
Denkt – ach, die Babette.
Na, er wird wohl langsam alt.



 

Donnerstag, 21. November 2019

Alle Jahre wieder – eine Schifffahrt die ist laut

Ohjeh, meine Fans sind schon in Sorge, weil ich noch nichts vom zweiten Teil des Urlaubs geschrieben habe. Das tut mir leid. Entschuldigt bitte.

Aber als wir auf dem Schiff waren, gab es nie genug Netz, um den Bericht mit Bildern zu schicken. Deshalb wollte ich warten, bis wir wieder an Land waren. Doch sobald wir runter vom Kahn waren, ging es auch schon schwups in den Flieger und wir saßen schneller zu Hause im Bett, als wir gucken konnten.

Also – hier der Bericht.

Es war ja nun schon unsere dritte Fahrt mit den verrückten Musikfans und Bands. So langsam werden wir Profis. Und doch ist es immer wieder schön, wenn man so übers Meer schippert. Allein die Farben sind soooo toll! 
Die Landgänge waren diesmal etwas kürzer, denn an den Orten waren wir schon und Mama und Papa hatten einen Kaufrausch und keine Lust auf Sightseeing. 
Wir hatten trotzdem unseren Spaß mit den Einheimischen, die alle etwas steif wirkten...
Der zweite Tagesausflug war dann schon etwas spannender. Also für mich und Mumps.
Es gibt da so eine Insel, die nur für die Schiffe bebaut worden ist. Also eher für die Passagiere. Also auch für Mumps und mich.
Allein die große Sandburg am Eingang war eine Wucht.  
Allerdings meinte Mama, daß es die Leute auf der Insel nicht so toll finden würden, wenn ich meinen Namen reinschreiben würde. Leider hat sie mich noch erwischt, bevor ich es probieren konnte...
Spannend wurde es dann auch noch, denn die einzigen Einheimischen sind echte Drachen. Die sehen nicht nur gefährlich aus. Die kommen einem auch gefährlich nahe. Und wenn man von Nahem in so ein Maul guckt, kann es einem schon mulmig werden. Da passt sogar ein ganzer Mumps rein...
Aber das eigentlich tolle an Bord ist die Musik. Diesmal durften wir sogar zwei Konzerte ganz mit ansehen, weil die unter Deck waren und die Bands akustisch gespielt haben. Also nicht ganz so laut. Wenn es zu laut wird, schmilzt die Watte im Kopf – sagt Papa zum Mumps und mir immer... Ob das wohl stimmt?

Jedenfalls war es wieder soooo toll und wir hatten echt Spaß. Also ich würde das glatt nächstes Jahr wieder machen. Mama und Papa meinen aber, daß sie erstmal gucken müssen, ob das klappt und welche Bands spielen. Pöh. Die Hauptband ist doch immer die gleiche und die ist echt witzig. Also Mama und Papa: Mumps und ich wären dabei!

So und jetzt schaue ich wieder weiter nach dem Weihnachtsschnak. Ich habe gehört, daß der dieses Jahr wieder vorbeischauen will. Da der aber sooo klein ist, muss ich echt aufpassen, daß ich ihn nicht verpasse.

Bis bald
Eure Theodora