Montag, 16. Mai 2016

Kuba – der Bericht (Teil 5)

Naja, das mit dem Reifen hatte Papa ja ganz gut raus. Und als er gerade so dabei war – direkt nach dem Frühstück konnte er ja nicht ganz so schnell – hat ihm ein Kubaner einfach das Werkzeug weggenommen. Bitte? Nicht gefragt. Nix gesagt. Einfach genommen, Papa weggeschoben und losgelegt...

Also das war ganz schön komisch. Irgendwie sah der auch gar nicht mal so freundlich oder gut gelaunt aus. Eher so, als hätte ihm gerade jemand gesagt, daß er wegen uns ein wichtiges Baseball-Spiel verpasst oder so. Dabei war es ja noch früh am Tag. 

Wie auch immer. Er hat gekurbelt, geschraubt und war fast fertig, als er alles wieder rückwärts gemacht hat und weglief. Also das alte Rad war noch drauf... Mmmhhh. Komisch.

Dann kam er mit einem uralten Stück Holz wieder und hat von vorne angefangen. Diesmal mit dem Stück Holz unter dem Wagenheber. Aha. Weil das Auto bergauf stand, war alles etwas schwierig und der Heber zu kurz. Deshalb alles nochmal. Und schwupps war er auch schon fertig. Sah aber immer noch nicht freundlicher aus.

Papa hat sehr große Augen gemacht, als der Mann das olle Stück Holz (es war ein ordentlich dicker Balken, liebe Theodora) in unseren Kofferraum gelegt hat. Und schon war er fort.

Wir dann auch. Nach Santa Clara. Was es denn da wohl tolles geben würde? Wir waren gespannt.

Doch bevor es richtig losging, mussten wir noch das kaputte Rad reparieren lassen. Hat ein bisschen gedauert. Aber es hat alles geklappt.

Und damit es nicht nur von Stadt zu Stadt ging, sind Mama und Papa mit uns noch an einen Wasserfall gefahren. Klar – wenn schon Natur, dann muss auch ein Wasserfall dabei sein... Naja, Mama sucht ja auch die Wege raus. Und sie liebt Wasserfälle.
Und irgendwie sind die ja trotzdem immer wieder hübsch anzugucken...

Auf dem Rückweg der kleinen Wanderung haben wir dann Kubas größte Schlange in den Bäumen gesehen. Das war ein bisschen gruselig. Da wollte Mumps gar nicht aus dem Rucksack kommen. Und ich musste ihn ganz dringend trösten. Und das geht am besten auch im Rucksack...brrr...

Irgendwann waren wir dann auch in Santa Clara.
Aber dort war jetzt nicht sooo viel tolles. Irgendwie muss da vor 58 Jahren viel mehr losgewesen sein. Hat Papa gesagt. Und nun liegt da irgendwas von irgendwem in einem Mausoleum. Ich habe da nicht so zugehört. Aber Mausoleum klingt eher wie eine Tierhandlung.

Im Hotel waren ganz komische sehr stille Männer, die auf Echsen gestarrt haben. Echt merkwürdig.
Nachdem Santa Clara nicht so spannend war, ging es auf nach Trinidad. Nein, nicht die Insel. Es gibt eine Stadt auf Kuba, die auch so heißt. 

Und da war es schon deutlich toller.
Die hatten dort Türme und ne schicke Stadt war es auch.
Nachdem Mama und Papa nicht an die Glocken im Turm fassen durften, habe ich den Job übernommen. Verbote sind für Menschen da – nicht für Kuschels, hihi.  
Der Ausblick von dort oben ist aber echt auch nicht zu verachten.
Vor allem bei Sonnenuntergang. 
So langsam fühlte es sich doch etwas nach Urlaub an...
Da es aber doof war, nur in der Stadt zu hocken, sind wir dann auch einmal in die Berge gefahren. Der Weg war ein bisschen holperig. Naja, ein bisschen stimmt nicht – die Straße war eigentlich nicht mehr da und Papa war beim Schimpfen lauter als das Radio...

Wenn man oben ist, ist es trotzdem schön.
In den Bergen kann man wandern, was aber nicht soooo einfach ist. Wir haben aber eine kleine Wanderung gefunden, die für Mensch und Kuschel gut gepasst hat. Wir waren im "Garten der Giganten". Hui!
Das war jetzt natürlich nur die kurze Kurzform von dem, was wir in Trinidad erlebt haben.
Wir waren drei Tage dort. Und da erlebt man schon eine Menge.

Und weil das zu viel zum Merken ist, muss ich Mama am Abend immer erzählen, was wir alles erlebt und gesehen haben. 
Mach ich aber gern. Bin ja auch noch etwas jünger, hihi.

So, das war Teil 5 – ein bisschen weiter geht die Geschichte aber noch. 
Seid ihr neugierig?

Fortsetzung folgt....

Bis bald,
Eure Theodora

 
 

Samstag, 30. April 2016

Gedicht des Monats: 2 für 1 und ganz umsonst


Im März hab ich's Gedicht verpennt,
Weil oft zu schnell die Zeit wegrennt.
 Das geht den Kuschels wie den Leuten.
Dennoch hab ich es sehr bereut, denn

Ich will Euch eine Freude machen.
Ihr müsst nicht über jedes lachen.
Doch mit Lyrik will ich Euch versorgen
Zu Themen von heute und übermorgen.

Nun schulde ich Euch ein paar Verse.
Das ist meine Achillesferse.
Denn wie soll ich es jetzt noch packen,
Nachträglich ein Gedicht zu backen?

Den Trick zeigt mir das Marketing,
von Firmen, wie dem Burger-King.
Der König der Maximal-Bulette,
Verkauft 2 für 1 in seiner Kette.

Nun ist in dem Gedicht noch Luft,
Für ein anderes über den Duft.
Aufgepasst und hingehört
Und wehe dem, der jetzt hier stört:

Es war warm und in der Luft,
Hing ein ganz besonderer Duft.
Ich konnt' ihn nicht beschreiben
Und auch nicht vertreiben.
Mumps hat gepupst – der Schuft.

Ich hoffe, Ihr seid jetzt zufrieden.
Mehr habe ich auch nicht zu bieten.
Ihr habt jetzt ein 2-in-1-Gedicht.
Sogar umsonst – mehr geht wirklich nicht.



Kuba – der Bericht (Teil 4)

Also, die weiteren Tage haben uns Kuschels eigentlich ganz gut gefallen.
Die nächste Stopp war in Cienfuegos – eigentlich eine nette Stadt. 
Mama und Papa haben zwar die lustigen und ausgelassenen Menschen vermisst, die dauernd tanzen und Musik machen. Wir fanden das aber gar nicht so schlimm...

Wir haben einen gaaaanz langen Spaziergang gemacht und sind dann auf eine Dachterrasse gegangen und hatten einen tollen Ausblick... 
...auf ein drohendes Unwetter...
Mama und Papa waren so schnell mit uns wieder von der Terrasse unten und in einem sehr windigen Taxi auf dem Weg zurück ins Zimmer. Zum Glück. Denn dann hat es geschüttet und gegossen. Himmel!

Naja, so konnten wir dann das erste Souvenir ausprobieren.
In der Nähe von der Stadt gab es eine Lagune mit Flamingos.
Lustig war, daß wir über zwei Stunden warten mussten, damit uns ein Guide einen fünf-Minuten-Weg entlang führen konnte. Komische Leute dort.
Dann ging es auf ein Boot. Naja, eher eine Nussschale. Ohne Schwimmwesten und mit viel Gewackel.
Wir waren heilfroh, daß wir nicht alle untergegangen sind. Vor allem, weil das Wasser soooo trüb war. Hui.
Aber die Angst hat sich gelohnt – wir haben Flamingos gesehen. Die sind putzig...
Und dann war auch schon wieder die Zeit rum und wir mussten weiterziehen.
Aber nicht, bevor nicht noch ein platter Reifen zu wechseln war. Na prima!

Und was uns dann noch so alles passiert ist, schreibe ich Euch bald im fünften Teil.

Bis dann,
Eure Theodora
 

Montag, 18. April 2016

Die schweigsame Oktopodin

Mama und Papa waren am Morgen weg. Einfach so. Ohne uns. Nach Erlangen.
Hallo? Wir fahren doch immer mit. Immer!

Wir haben also gewartet, gewartet, gewartet... Und am Abend waren sie wieder da.

Aber nicht allein. 

Allerdings haben sie uns einen Tag lang nicht erzählt, wer mit ihnen zusammen nach Hause gekommen ist. Kein Wort. Totale Geheimniskrämerei.

Warum? Was kann denn so schlimm sein, daß man seinen Kuschels nichts davon erzählt?

Gestern haben sie  uns dann alles gesagt. Wir haben eine neue Mitbewohnerin. Und sie ist anders als wir.

Ja? UND? Was soll das denn heißen?

Wir sind doch alle anders. Also wirklich! Das ist doch albern!

Doch dann haben sie uns die ganze Wahrheit gesagt. Sie heißt Elvira.
Naja – so schlimm fanden wir den Namen nun nicht. Achso. Sie meinten nicht den Namen.

Sie heißt also Elvira und hat außerdem – Obacht, nicht erschrecken – acht Arme!

OOOhhh. Na toll. Mama? Papa? Alles gut bei Euch? 
Was ist denn schlimm an acht Armen? Da kann man sich wenigstens immer kratzen, wenn es juckt. Auch, wenn man nebenbei mit sieben Bällen jongliert...

Aber. Jetzt kam das wirklich unheimliche: Elvira hat ROSA Fell!

Na, das ist wirklich ein Härtefall. Rosa! Damit kennen wir uns aus.
Kunigunde ist rosa und manchmal kann das ganz schön in den Augen brennen.
Aber nur, wenn die Sonne direkt auf sie scheint...

Blödsinn. Manchmal sind Eltern ganz schöne Rassisten. Nee nee nee.

Alles kein Problem! Wir mögen alle Kuschels.
Ein klitzkleines Problem haben wir allerdings doch. Elvira – also sie sagt selbst so etwas ähnliches wie "Ellllfiiirrrrra" – spricht kein deutsch. Sie spricht fränkisch! Genaugenommen nürnbergerisch. Allmächdd! Na, das wird was werden.

Die anderen verstehen kein Wort. Außer Kunigunde. Aber wenn sie übersetzt, verstehen wir sie nicht, weil nur "oink, geoinkt und oinkig" rauskommt.

Das kann lustig werden. Wir werden mit der rosa Oktopodin noch unser blaues Wunder erleben.

Aber mögen tun wir sie schon. Sehr sogar.

Bis bald,
Eure Theodora

Sonntag, 17. April 2016

Kuba – der Bericht (Teil 3)

Es tut mir leid, daß der Bericht erst so spät weitergeschrieben wird. Aber der Weg zur Schweinebucht war soooo abenteuerlich und das Ziel...naja...das Ziel war eben die Schweinebucht...dazu später mehr. Beginnen wir mit dem Abenteuer:

Eigentlich hat die Fahrt ganz nett begonnen. Das Tal ist wirklich schön und die Straßen waren noch O.K. – und das bedeutet in Kuba, daß die Stege zwischen den Löchern manchmal sogar Autobreite haben.

Allerdings sagte Papa irgendwann, daß dieses eine Geräusch irgendwie anders klingen würde. Nun waren eigentlich alle möglichen Geräusche gleichzeitig und immer zu hören. Aber neben dem Rumpeln und dem Fahrtwind gab es noch ein anderes... 

Papa fuhr mit uns rechts ran und sprang total begeistert aus dem Auto und um das Auto rum – sein erster Platten. Juchu! Endlich konnte er Mama beweisen, daß es für ihn eine Kleinigkeit ist, ein Rad zu wechseln. Jawohl! 

Daß wir ihm geholfen haben, verraten wir Mama nicht...  

Als das Rad gewechselt war, hat Papa den Wagenheber runtergedreht und... UND! UUUUUND, das Reserverad war platt. Keine Luft. Nix.

Nun war Papa nicht mehr so begeistert und mit der wenigen Luft, die er selbst noch hatte, hielt er ein Auto an, um nach einer Luftpumpe zu fragen. Also, das hatte er vor. 

Allerdings wussten wir alle nicht, was "Luftpumpe" auf spanisch heißt. Naja.

Es war heiß. Der nette Kubaner hat dann einen Fahrradfahrer (auf der AUTOBAHN!) angehalten und irgendwie fuhren wir dann mit dem platten Rad langsam in den nächsten Ort und suchten einen Luft-Mann.

Um es kurz zu machen: Mit neuer Luft fuhren wir weiter und holten uns ein neues Rad.

Zur Schweinebucht sind wir dann auch noch gekommen. Es war schon dunkel und Mama und Papa suchten sehr lange unser Hotel. 

Die Laune von uns alles war suuuuper. Und wenn man sich gut versteht, braucht man auch nicht viel zu reden...

Also sind wir ohne Worte in unser Zimmer. Was soll ich sagen? Die Kubaner sind sehr aufmerksam und haben uns als kleine Aufmerksamkeit ein eigenes Haustier aufs Zimmer gesetzt: 
Wir haben beschlossen, daß Frösche nicht drinnen schlafen sollten und besorgten ihm einen Außenschlafplatz...

So, jetzt waren wir also an der Schweinebucht. Kunigunde hätte sich bestimmt hier wohl gefühlt. Aber wir anderen sind ja nunmal keine Schweine und haben den Reiz an der Sache irgendwie nicht ganz durchschaut.

Auch nicht, als wir stundenlang durch dichtes Dickicht gefahren sind und in einer müffelnden Lagune nach Piepmätzen geguckt haben. Soooo spannend war das nun auch nicht.
Na gut, zwei Nächte sind ja auch schnell vorbei und immerhin waren die Hotel-Menschen ja teilweise recht nett. Also zumindest die Zimmerdamen. Nach dem äußerst lebendigen Frosch haben sie versucht, uns mit etwas lebloseren Schwänen aufzumuntern.
Half aber alles nix. Mama und Papa hatten die Nase voll. Denn die beiden mussten wirklich schlimme Sachen beim Essen erlebt haben... Kulinarischer Terror oder so.

Jedenfalls ging es dann auch irgendwann weiter. Und viel schlimmer konnte es ja nicht mehr kommen. Oder?

Das erfahrt ihr im nächsten Teil.

Ich muss jetzt noch jemanden kennenlernen, hat Mama gesagt.
Da bin ich schon sehr gespannt. Mal sehen, was die beiden gestern aufgesammelt haben. 
Die waren nämlich in Erlangen und Nürnberg – ohne uns...

Also, ich muss los.

Bis bald,
Eure Theodora

Samstag, 2. April 2016

Kuba - der Bericht (Teil 2)

Bevor ich vom Viñales-Tal erzähle, muss ich erstmal schreiben, wie empört ich auf der ersten Fahrt war... Nee, sowas. Da waren doch glatt die Schnecken wieder an Bord!!!
Das muss man sich mal vorstellen! Wir mussten wochenlang betteln und Ta.Lo. musste sich einschalten, damit wir überhaupt mitfahren dürfen – und die sind einfach DA. Menno!

Naja, so wird es wohl immer sein. Auto-Schnecken haben eingebaute Vorfahrt. Pfffff.

Also: Viñales-Tal.

Da war es vielleicht schön. Richtig Natur und reine Luft und sattes Grün und Pferde.
Na gut, Pferde gab es auf Kuba ja immer und überall.
Aber auf diesen Pferden durften sogar Kuschels reiten...

Und das war echt soooo toll.
Wir haben dort diese tollen Berge gesehen, die wirklich ganz besonders sind. Wie sehr große Ameisenhügel. Nur größer. Und grüner. Und ganz anders als Ameisenhügel. Aber schön.

Dann waren wir noch bei einem Bauern und Mama und Papa haben dort rumgetrunken. Wir haben lieber die schöne Gegend angeguckt...
Leider mussten wir nach zwei Nächten wieder weg von dort.
Noch ein letzter Blick in die Gegend...
...und wir waren auf dem Weg zur Schweinebucht.
Was uns da passiert ist? Das erzähle ich Euch im nächsten Teil.

Also, bis bald und einen schönes Frühlingswochenende,
Eure Theodora
 

 

Sonntag, 27. März 2016

Kuba – der Bericht (Teil 1)

So, nun sind wir ja wieder lange Zeit zu Hause und haben den Jetlag weggepennt.
Ja und jetzt versuchen Mumps und ich uns zu erinnern, was wir alles erlebt haben. Das wird nicht einfach...

Es war jedenfalls ein ganz anderer Urlaub als sonst. 
Ganz anders. Wir hatten am Ende sogar Angst, daß wir nicht mehr nach Hause kommen. Denn Papa wurde gefragt, ob er allein reisen würde. Eine falsche Antwort und schwupps, säßen wir jetzt noch mit Mama am Flughafen. 
Die sind dort nämlich echt streng und können auch gar nicht über eine lustige Antwort lachen. Oder dürfen nicht.

Aber der Reihe nach:

Der Flug war eigentlich angenehm. Ruhig. Etwas lang. Aber schön ruhig.
Ist es immer im Rucksack. Im Gepäckfach. Im Dunkeln...
Vielleicht dürfen wir irgendwann ja mal wieder mit auf die Sitze. Aber wir meckern ja nicht. Niiieee.

Die Ankunft war schon anders als sonst. Laut. Sehr laut und es roch plötzlich wie Tankstelle und Oskar am Auspuff. Wir hatten echt Angst um unser Fell. Wir setzen nämlich schnell Ruß an.

Dann fuhren wir nach Havanna. Huch, das sah aber schon komisch aus. Soviel Beton und dann noch alt und kaputt.

Nochmal anders: Kein Hotel. Dafür ein hübsch kleines, leicht klebriges Zimmer, das sehr stark nach Diesel gerochen hat. Diesel. Klar. Gibt ja sogar Duftbäume, die nach Diesel riechen. Scheinbar mögen das die Kubaner. Falls sich jemand fragt, wer die kauft – ich wüsste wen. 

Mama und Papa waren komischerweise ganz still und sind dann früh ins Bett. Naja. Bett kann man nicht sagen. Es sah zwar so aus...aber es war nicht zum Schlafen gedacht. Eher zum angucken und staunen. 


Am nächsten Tag wurde es besser. Stadtrundgang mit einem netten Kubaner.
Der hat uns in den alten Teil Havannas mitgenommen. Dort standen sogar relativ ganze Häuser und Festungen und sowas rum. Also zwischen den Ruinen.

Ein paar Fotos haben wir auch gemacht.

Das war ja schonmal alles ganz nett.
Aber irgendwie war das noch nicht das richtige Kuba mit Musik und fröhlichen Menschen.
Eigentlich auch nur eine Großstadt mit vielen kaputten Häusern. Naja.
Wir haben auch nicht im Zentrum gewohnt. Vielleicht wäre es ja am Abend noch lustiger geworden.

Jedenfalls waren wir froh, daß es am nächsten Tag dann raus in die Natur ging. Endlich. Das richtige Kuba. Leider erst mit Umweg über den Flughafen, um unser Auto zu holen. Laut. Laut. Laut. 

Aber dann ab auf die Piste.
Gut, daß wir uns nicht unsere Zunge abbeißen können. MEIN GOTT, sind da viele Löcher auf der Autobahn. 

Und dann halten plötzlich Menschen tote Tiere in den Weg. 

Mumps war studenlang nicht ansprechbar...

Ein gutes Stück vor unserem Tagesziel haben wir noch eine Wanderung zu einem – tataaaa – Wasserfall gemacht. Das war ganz nett und hat den kleinen Mumps wieder auf andere Gedanken gebracht.
Was wir dann im Viñales-Tal gemacht haben, erzähle ich im zweiten Teil.
Bald. Ganz bald. Bestimmt.

Bis bald und schöne Ostern,
Eure Theodora

 

Montag, 21. März 2016

Wieder da.

Wir sind wieder heile zu Hause angekommen.

Na, das war ja ein wilder Urlaub. Gut, daß wir keine Zähne haben – die hätten wir uns sonst ausgeklappert...solche Holperstrecken.
Jetzt müssen wir erstmal den anderen alles erzählen und dann werde ich mal Stück für Stück von dem Abenteuer berichten.

Bis bald,
Eure gejetlagte Theodora

Mittwoch, 24. Februar 2016

Kuschels glücklich, alle glücklich :)

Juchuuuu – wir fahren mit. Alle beide!
Ich glaube ja, daß wir das nur Ta.Lo zu verdanken haben. Dankedankedanke, daß Du Mama und Papa zugeredet hast.

Und Mumps hat auch fast gar keine Angst mehr.
Ich habe ihn therapiert. Ganz allein. Mit Stro...vielen Worten und so.

Also, wir fahren jetzt los und morgen geht es in die Luft.
Und nach dem Urlaub bekommt Ihr den Bericht. Früher geht es ja diesmal nicht.

Geduld. Habe ich doch auch gehabt. Ein bisschen.

Bis bald
Eure Theodora (g.N.v.D.*)






*) glückliches Nilpferd vom Dienst

Montag, 22. Februar 2016

Gedicht des Monats: Keine Reise ohne uns



Eine Reise ohne Nilpferd
ist gar nicht so viel wert. 
Und dann auch noch ohne Mumps?
Da macht der Flieger sicher plumps.

Wollt Ihr das wirklich riskieren?
Geht Euch das nicht an die Nieren?
Eine Reise ohne uns beide?
Wollt Ihr wirklich, daß ich leide?

Hier ein Vorschlag meinerseits:
Ich sagte es vielleicht bereits.
Ihr nehmt uns mit, so wie immer
Und ich erspar Euch das Gewimmer.




Sonntag, 21. Februar 2016

Kurztrip in den Schnee.

Ich glaube ja, daß Mama und Papa uns ablenken wollten und deshalb mit uns in den Harz gefahren sind. Aber dafür braucht es schon mehr!

Vor allem, weil dieses Mal nicht sooo dolles Wetter war, wie damals, als wir diese herrliche Schneewanderung gemacht haben. 
 
Aber gut – sie haben uns immerhin mitgenommen.

Das wissen wir bei Kuba immer noch nicht. Ich werde noch verrückt! Wirst? Papa! Menno.

Naja, ich habe da so eine kleine Hoffnung, daß Mumps und ich doch beide mitfahren.
Wie wäre das denn? Kein Reise-Blog mit uns beiden? Geht doch gar nicht!

Also, bitte drückt uns weiter die Daumen. Alle beide.

Danke. 

Bis bald,
Eure Theodora

 

Samstag, 13. Februar 2016

Voll ungewiss.

Menno. Ich habe mich soooo dolle gefreut, als Mama und Papa gesagt haben, daß bald Urlaub ist.

Und nun? Nun sitzen wir hier und grübeln. Und grübeln.
Es ist nämlich alles voll ungewiss.
Aber der Reihe nach:

Es geht nach Kuba. Aber wir wissen noch nicht, wer von uns mitfliegen darf/soll/will.
Ungewiss.

Wir wissen nicht, ob man Kühe importieren darf. Für Mumps ist die Reise also – richtig – ungewiss.

Es geht mit dem Mietwagen über die ganze Insel, in viele verschiedene Unterkünfte. Ob uns Mama und Papa da verlieren? Ungewiss.

Dort gibt es Krokodile. Fressen die Nilpferde? Ungewiss.

Und so weiter und so weiter.

Dabei freue ich mich doch schon so lange auf den nächsten Urlaub.
Außerdem muss ich ja auch hier berichten...

Und da kommt das nächste Problem: Kuba hat nicht mal eben überall Internet. Da gibt es also keinen täglichen Eintrag von mir. Oh Mann!

Naja, das habe ich am Anfang ja auch noch nicht gemacht. Kann man ja nachholen, wenn wir wieder hier sind.

Aber wer fährt denn nun mit?

Mumps hat schon gar keine Lust mehr und auch ziemlich Angst vor der Reise.
Dabei hat er das doch in Kanada schonmal mitgemacht. Ohne Krokodile zwar, aber da waren wir auch im Mietwagen unterwegs und jeden Tag woanders...

Tchja, ich grübele noch ein bisschen und hoffe, daß ich überhaupt mit DARF. Das ist ja auch noch – na? – ungewiss.

Bevor der Flieger abhebt, sage ich Euch bescheid, wie es ausgegangen ist.
Ich melde mich.

Und das ist ganz gewiss gewiss!

Eure Theodora

Samstag, 30. Januar 2016

Gedicht des Monats: Bummelliese



Gut, ich bin ein Bummel-Nilpferd.
Doch was ist denn daran verkehrt,
Wenn man sich etwas mehr Zeit läßt
Und nicht nur durch die Gegend hetzt?

Nichts, sage ich ganz selbstbewusst.
Es haben sich schon viel mehr derhuddzd,
Wenn blind die durch die Gegend rannten
Und so nicht die Gefahr erkannten.

Also lasst es ruhig ruhig angehen,
Dann bleibt Ihr länger auch am Leben.
Doch eins hat meine Theorie verdorben:
Es wird auch viel im Schlaf gestorben... 



 

Sonntag, 24. Januar 2016

Fremde Lebensform Teil 2

Ich bin heute morgen mit so einem Gefühl aufgewacht. Und das Gefühl sagte mir, daß dieses kühle Kerlchen wieder da sein muss.

Und es war wieder da.

Ich wusste einfach, daß ich nur aus dem Fenster schauen musste und es dort sein würde.

Also sind Mumps und ich ins Bad und öffneten gaaanz vorsichtig das Fenster.
Da war er wieder. 
Doch was nun? Einfach ansprechen? Wir hatten Angst, daß er sich erschreckt.

Also sind wir leise zurück gegangen und hielten Kriegsrat...

Wir waren uns einig, daß man es wohl einfach versuchen müsste. Einfach leise ansprechen.

Doch als wir wieder rausgeschaut haben, war er weg. Wieder einmal.

Was bist Du denn für ein scheues Rehlein?

Zeige Dich und sprich mit uns.

Wir warten.

Allen anderen eine gute Nacht,
Eure Theodora

Freitag, 22. Januar 2016

Fremde Lebensform – auf dem Fensterbrett

Papa und Mama haben uns aus dem schönen warmen Bett geholt und ins Bad verfrachtet. Soweit, so unangenehm.

Doch als wir plötzlich auf dem harten Boden saßen, trauten wir unseren Augen nicht:
Da saß ein frostiger und sehr blasser Geselle vor uns und schwieg.
Was war das? Woher kam er?

Papa sagte, daß er plötzlich auf dem Fensterbrett war. Draußen. Bei der Kälte!

Kein Wunder, daß er so still war. Der war ja total steif gefroren.
Mumps meinte, daß wir mal die anderen fragen sollten, wie wir den Kollegen wieder auf Trab bekommen. 

Also sind wir zurück ins Bett und haben mit Kunigunde und Maus einen Schlachtplan entworfen. 

Wir wollten erstmal ganz vorsichtig rausbekommen, ob er überhaupt spricht und dann so langsam erfragen, woher er kam. Also sind wir zurück ins Bad und....er war weg....

Er muss wohl Angst vor uns gehabt haben. Weil...naja....wie sagt man das? Er hat sich vor Angst wohl eingepullert. Da war eine grooooße Pfütze auf dem Boden. Zum Glück sind da Fliesen. 

Bis heute ist er nicht wiedergekommen. War ihm bestimmt peinlich.

Wenn Du das liest, frostiger Freund: Wir tun Dir nix. Wir haben alle lieb und wollen nur spielen. Komm zurück!

Wir warten also auf seine Rückkehr.

Bis dann
Eure Theodora


Dienstag, 5. Januar 2016

Kunigunde will auch mal

Wir haben wohl zu sehr von unserer letzten Schlittenfahrt geschwärmt.
Jedenfalls haben alle anderen Kuschels lange Ohren bekommen und Kunigunde hat so lange geoinkt, bis sie dann doch mit mir zusammen einmal fahren durfte... 


Ich hoffe, das war kein Fehler... Ich kann ja nicht den ganzen Tag mit allen Schlittenfahren, oder? Da bekomme ich ja Frost ins Fell!

Aber ab und an werde ich bestimmt nochmal in den Schnee gehen. Solange er da ist.

Winterliche Grüße
Eure Theodora