Mittwoch, 15. August 2018

Kleiner Ausflug – große Wirkung

Ohjeeehh, ich weiß nicht, ob Mama und Papa uns beim nächsten Mal wieder mitnehmen.
Wir waren nur eine Nacht im Harz. Aber das hat alles geändert...

Also – erst wollte ich gar nicht mit, weil es da sooooo kalt war. Wirklich kalt! Ich hatte am Morgen das erste Mal seit langem wieder Tau am Fell. Wobei ich nicht sicher bin, ob der nicht sogar schon gefroren war. Egal. Ich wollte was anderes erzählen.

Denn: Die Unterkunft war ganz nach meinem und Mumpsens Geschmack. Endlich mal Stühle, in denen unsere natürliche Anmut voll zu Geltung kommt. 


Mama und Papa haben erst gelacht, als ich gesagt habe, daß ich jetzt bitte immer in so ein Hotel möchte. 
Als ich dann erklärt habe, daß wir auch das olle Auto gegen ein angemessenes Gefährt tauschen wollen...
...haben Sie den Kopf geschüttelt und gesagt, daß wir gern auch zu Hause im Bett bleiben können.

Papa hat uns dann noch gezeigt, wo unser Platz wäre – wenn überhaupt:
Naja. Wir haben dann mal lieber nichts mehr gesagt.

Allerdings könnte ich mir so ein Möbel auch gut bei uns im Schlafzimmer vorstellen. Statt des ollen stummen Dieners. 
Und wenn Mama und Papa mal weg sind, könnten Mumps und ich ja.... mmmhhhh. 
Man wird ja nochmal träumen dürfen, oder?

Bis bald
Eure Theodora
 

Sonntag, 5. August 2018

Aprilfrisch in den August

Habe ich schon einmal geschrieben, daß ich nicht so gern ausgetrickst werde?
Bestimmt. Und es ist auch nicht so einfach, mich auszutricksen. Ich bin nämlich ein schlaues Nilpferd. Jawohl.

Leider hat Mama aber nicht nur mich ausgeschmiert, sondern gleich die halbe Kuscheltiermannschaft auf einmal.

Das war so: Mama kam neulich früh ins Schlafzimmer und meinte, daß es so schön draußen wäre und so warm und daß man da ganz schnell unsere Lieblingssachen waschen könnte, damit die abends wieder trocken sind... Keine so schlechte Idee.

Wir haben also brav alles ausgezogen und los ging es ins Bad. Ist ja schon spannender, als immer nur im Bett zu hocken.

Na gut – sooooo spannend war es nun nicht, die Klamotten im Wasser rumtreiben zu sehen. Aber naja.

Und jetzt kam die Stelle, an der ich besser aufgepasst hätte.
Denn nackig wie wir nun waren, saßen wir noch am  Waschbecken...
 

Mama hat noch einmal Wasser eingelassen und meinte, ich soll mal sagen, ob das mehr als 30 Grad sind oder ob das für die zweite Wäsche so ginge.
Zweite Wäsche! Da hätte ich doch hellhörig werden müssen. Die Sachen waren doch schon raus aus dem Becken. Und wir?  Wir waren schneller drin, als ich Hydraulikaggregat sagen konnte. 
Naja – das ist auch ein Wort, das ich selten sage und da brauche ich auch ein bisschen. Egal. Jedenfalls wurden wir ausgetrickst. Der Waschtag galt uns!

Und wir mögen nicht gewaschen werden. Keiner von uns.
Auch, wenn Maus so aussieht, als wäre sie eine Wasserratte...
Und das schlimmste am Waschen kommt ja erst hinterher.
Man wird in einen alten Kissenbezug gesteckt und... 
...egal, was man auch sagt oder ruft – der wird zugemacht...
...und dann kommt man in die Waschmaschine zum Schleudern! 
Zum SCHLEUDERN! Gruselig und auch echt gefährlich.
Hinterher ist man vollkommen durchgedreht und muss erstmal Füße und Arme sortieren und hoffen, daß sich niemand ein Auge gebrochen hat...

Wenn man es dann überstanden hat, geht es zum angenehmeren Teil über.
Trocknen an der frischen Luft. 
Der Teil gefällt mir dann zur Abwechslung doch ganz gut. Im Sommer ist es toll, draußen rumzuliegen. Nicht direkt in der Sonne – Ihr wisst ja, wegen dem Ausbleichen.
Aber doch an der frischen Luft!

Ja – Mama hat uns ausgetrickst. Aber wahrscheinlich hatte sie echt Angst,daß sie uns nicht alle zusammen ins Bad bekommt.

Kunigunde ist echt am gemeinsten überrascht worden. Sie hat nämlich gar nichts zum Waschen gehabt und wollte nur mit, damit sie bei uns ist... So geht das im Leben.

Jetzt riechen wir alle aprilfrisch – und das im August. Lustig, oder?
Wir riechen sogar besser, als Mama und Papa. Aber sagt es ihnen nicht. ;)

Bis bald,
Eure Theodora

Sonntag, 29. Juli 2018

Gedicht des Monats: Juni und Juli – 1 für 2 in Schichtarbeit



„Zwei Monate kein Gedicht?
So geht das wirklich nicht!“
Sagt Mama und auch Papa,
Doch
Ideen sind keine da.

Das liegt wohl an der Affenhitze.
Keine Reime. Keine Witze.
Mein Hirn ist weich – die Füllung klumpt.
Ich fühle mich wie leergepumpt.

Wie Ihr seht: Es geht ja doch,
Das Schreiben aus dem Sommerloch.
Tags wohne ich im kühlen Keller
Und schreibe nachts dann eben schneller.

So habe ich in diesen Stunden
Einen neuen Beruf erfunden.
Ich hoffe, es gibt nicht zu viele Neider,
Denn ich bin jetzt Gedicht-in-Schichten-Schreiber.

Freitag, 20. Juli 2018

Was für ein Sommer!

Leute Leute Leute! Was ist das denn für ein toller Sommer?
Habe ich irgendwann einmal über zu viel Regen gejammert? Das kann ich mir gerade gar nicht mehr vorstellen...

Logo, ich kann nicht dauernd in der Sonne liegen, weil ich sonst ausbleiche und wahrscheinlich auch schrumpfe. Aber ich finde es prima, wenn es draußen so schön hell und warm ist. 

Endlich können wir auch draußen spielen. Am besten, wenn es am Abend schon etwas kühler, aber noch hell ist.

Und es macht viel Spaß, gegen Mumps im Tischtennis zu gewinnen...hihi.
Er muss halt noch ein wenig an seiner Rückhand arbeiten. Da ist noch Luft nach oben. Aber für eine kleine Kuh spielt er wirklich gut!

Wenn die Wetterfrösche Recht behalten, können wir noch ein paar Wochen üben. Toll!!!

Genießt den Sommer und erinnert Euch daran, wenn es wieder wochenlang regnet. 

Bis bald,
Eure Theodora
 
 

Mittwoch, 11. Juli 2018

Alles gut

Ich wollte nur schnell mal schreiben, daß es mir gut geht. 
Mama schimpft schon, weil ich im Juni kein Gedicht geschrieben habe.
Da hat sie auch Recht. Aber eigentlich habe ich eins geschrieben.... Aber nicht für das Blog. Oder heißt es den Blog. Jetzt bin ich verwirrt.

Jedenfalls geht es uns allen gut und ich schreibe bald wieder.
Versprochen.

Bis bald,
Eure Theodora

Dienstag, 12. Juni 2018

Auf den billigen Plätzen

Ich bin ja ein Tour-Nilpferd. 
Das vergessen immer wieder die meisten. Was das heißt? 
Aaaaaalso: Ich bin ein Nilpferd, das auf Tour geht. Immer wieder. 
Dafür wurde ich genäht. Das ist meine Bestimmung. 
Ein Tour-Nilpferd eben... Ist doch ganz einfach. 
Mein natürlicher Lebensraum ist eigentlich das Auto und das Hotelzimmer. 
Das war schon immer so. 
Allerdings werde ich manchmal über längere Zeiträume nicht artgerecht gehalten. Dann liege ich die meiste Zeit im Bett (Wobei ich sagen muss, daß nicht-artgerechte Haltung auch so seine Vorteile hat – hihi – ich schlafe nämlich auch sehr gern). 

Jedenfalls war früher mehr los und Mama und Papa waren längere Zeit mit mir auf Tour und auch öfter. Urlaub lasse ich auch als Tour gelten. Ist ja meist auch mit viel Rumfahren und außerdem macht mir Urlaub auch echt Spaß.

In den letzten Jahren ist aus mir eher ein Ein-Konzert-Tour-Nilpferd geworden. Da fahren wir wegen einem Abend durch die halbe Welt. Naja – Tapetenwechsel ist es trotzdem.
So, wie am Sonntag. Da war es wieder mal soweit...

Ach ja: Ich bin ja nicht allein, muss man wissen. Mumps ist die letzten Jahre immer mit dabei und das ist toll! Zu zweit hat man im Hotel viel mehr Spaß, wenn wir auf Mama und Papa warten.

Und diesmal war noch etwas toll: Wir konnten das Konzert hören, weil wir direkt neben dem Gelände gewohnt haben, auf dem die Band gespielt hat. Die mag ich auch sehr gern – die Foo Fighters. Ich verstehe zwar die Texte nicht, aber man kann da so schön rumhopsen. Darf ich nur beim Autofahren nicht, weil Papa da immer schimpft, daß er nichts mehr sehen kann – pöh.

Also, wir waren bei dem Konzert und dabei, daß wir mithören konnten. Sehen leider nicht. Aber dafür gut hören. Und ohne Eintritt zu zahlen. Ganz billige Plätze also, hihi.
Da, wo die Treppen sind geht es rein. Ich weiß – da sind keine Menschen. Das Foto haben wir nochmal gemacht. Am nächsten Tag... Weil Mama und Papa waren ja selbst auf dem Konzert und konnten ja kein Bild machen. Logisch, oder? 
Aber wir haben dort gesessen und alles gehört. Auch das laaaaaange Schlagzeugsolo. Da bin ich dann aber kurz weggenickt. Das war einfach zu lang.
Der Rest war aber toll.

Und noch etwas haben wir gemacht: Wir haben gesehen, daß es auf dem Flur einen Süßigkeitsautomaten gab. TOOOOOLL!
Mumps wusste sogar, wie der funktioniert. Eine schlaue Kuh. Zum Glück.
Bingo! Wir hatten also auch Verpflegung.
War wirklich ein toller Abend. Auch wenn es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.
Wir wissen aber schon, daß es diesen Sonntag wieder auf Tour geht. Eine Eintages-Tour. Klar... Vielleicht gibt es da ja auch wieder so tolle billige Plätze. Mal sehen.

Ich berichte. Auf jeden Fall.

Bis dann,
Eure Theodora




 


Donnerstag, 31. Mai 2018

Gedicht des Monats: Datenschutz



Wenn man also Daten schützt,
Was bekanntlich allen nützt,
Fragt sich man sich ja schon wovor.
Vorschläge her! Ich bin ganz Ohr.

Schützt man Daten nur vor Schmutz?
Ganz ohne jeden Eigennutz?
Oder doch vor ganz and'ren Sachen.
Tut mir leid, ich muss schon lachen.

Daten schützt man ganz bestimmt,
Vor dem Fall – so wie ein Kind.
Oder gar vor zu viel Sonne?
Vor'm Sturz in eine Regentonne?

Ich weiß es jetzt. Hier kommt der Fakt:
Vorm Gesehenwerden. Vor allem nackt.
 Achtung, jetzt kommt die Platitüde!
Daten sind nämlich ziemlich prüde.



 

Montag, 28. Mai 2018

Bier Bier Bier... immer wieder Bier.

Eigentlich wollte ich mit Mama und Papa kein Wort mehr reden. Niemals mehr. Oder wenigstens drei Tage. Oder zwei...

Ihr glaubt nicht, was passiert ist. Die beiden haben Mumps und mich vergessen. Zu Hause. Obwohl sie weggefahren sind. Ich bin doch das Tournilpferd. Hallo?

Und das ist nicht das schlimmste, was passiert ist! Wisst Ihr, wohin die beiden gefahren sind? Nach Erlangen. Auf den Berch! Zum FRÜHSCHOPPEN!!! Ohne uns. Zum Frühschoppen ohne Kuschelkommando? Das geht doch nicht. Das – naja, es ist gegangen.

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie traurig wir hier rumsaßen? Und wisst Ihr, wen sie stattdessen mitgenommen haben? Maus und Kunigunde. 

Nichts dagegen, wenn sie die beiden mitnehmen. Zu viert macht es sehr viel Spaß. Aber ohne Mumps und mich? Wir alleine mit einem Schaf, daß nur "bähbäbäbäh" macht und einem Lemuren, der gar nicht redet... HILFE!!!

Ich hätte heulen können. Aber davon bekomme ich Stockflecken. Muss man aufpassen...

Jedenfalls war eisige Stimmung. Lange. Bestimmt 5 Minuten. 
Denn dann haben die beiden uns vom Wochenende erzählt und wohin wir da gehen.
Und auch, was wir ganz am Schluss machen. Erzähle ich dann noch.

Eins aber vorweg: TaLo ist es genauso gegangen wir uns. Die haben sie auch nicht mit auf den Berch genommen. Das muss man sich mal...also wirklich!

Nun aber zum letzen Wochenende.

Wir waren da, wo wir alle schonmal vor 5 Jahren waren. In Franken auf einem Bierwanderweg. Richtig – Bierwanderweg. So bringt Mama Papa immer zum Wandern. Wie den Esel zum Laufen, indem man ihm eine Karotte vor die Nase hält. Papa hat zwar kein Bier vor der Nase....aber den nächsten Biergarten im Kopf. Hihi.

Jedenfalls waren wir schonmal da. Damals war das voll abenteuerlich, denn da hat Oskar noch gelebt. Das war eine tolle Fahrt damals.

Diesmal war der Weg weniger spannend. Aber die Ankunft.
Denn wir waren offensichtlich schon da.  
Daran hat aber nur Kunigunde geglaubt und Mumps hat sich nur ganz kurz erschreckt.
Lustig, wie man ein Schwein und eine Kuh aus dem Konzept bringen kann. 

Die Gegend ist wirklich schön und die Dörfer auch. Da sollten mal alle Einwohner von hier Urlaub machen, damit sie auch Blumen vor die Tür stellen und es hier ein bisschen hübscher machen.
Wir mussten oft im Rucksack bleiben, weil mit Mama und Papa viele Leute mitgewandert sind. Ob sie sich für uns geschämt haben, oder wirklich nur Angst hatten, daß die Kinder uns in den Wald zerren (das haben sie jedenfalls felsenfest behauptet, als wir wieder zu Hause waren), weiß ich nicht. Wir hatten aber trotzdem einen schönen Ausflug mit Schloss und allem drum und dran.
Papa wurde auch mit jeder Rast immer lustiger und hat immer versucht, am rechten und am linken Wegrand gleichzeitig zu sein. Das hat nicht funktioniert und deshalb ist er immer hin und her und hin und her. Sah lustig aus. 

Und nen anderen lustigen Vogel haben wir auch noch gesehen. Der war aber aus Holz. Für ein Andenkenfoto hat er sich aber echt gut gemacht.
Am nächsten Tag kam der Höhepunkt für mich. Wir sind nochmal zusammen auf den Berch. Nur Mama, Papa, Mumps und ich. Toll! 
Da kann man ja nicht lang böse sein, oder? 

Wir sind Riesenrad gefahren,
haben dabei gesehen, daß es völlig verrückte Karussels gibt, in die uns alle vier keine zehn Pferde und auch keine zwölf Elefanten bekommen hätten.
Der Berch ist für mich einer der tollsten Orte und Feste, die ich kenne. Da fühlt sich ein Kuscheltier trotz der vielen Menschen pudelwohl und es gibt so viel zu entdecken...
Nächstes Jahr muss ich Mama und Papa überreden, daß wir dort ein paar Tage länger bleiben. Weil man schafft an einem Tag nicht alles anzugucken. Und man kann als Kuschel nur am Tag hochgehen. Am Abend wird es dann doch zu eng und zu gefährlich für uns.
Aber am Tag ist es toll!

So, war das nicht ein tolles Wochenende?
Ich finde schon.

Jetzt muss ich mich aber erstmal erholen. Denn obwohl ich gar kein Bier getrunken habe – Papa hat mich abends immer angeatmet und da hatte ich am nächsten Morgen echt einen ordentlichen Kater. Glaubt Ihr nicht? Ist aber wahr...

Bis bald,
Eure Theodora
 

Dienstag, 15. Mai 2018

Wut? Ach.

Jaja, da sagen Mama und Papa mir immer, ich soll nicht so albern sein. Und dann fahren wir zusammen mit Freunden in einen Kurzurlaub und die Erwachsenen benehmen sich wie auf einer Klassenfahrt. Nee nee nee.  Die waren nur am Kichern und haben komisches Zeug erzählt. Also wirklich.

Jedenfalls sind wir am Himmelfahrtstag (Warum hieß der nochmal so? Auf der Autobahn haben sich manche jedenfalls fast daran gehalten und auf das Kommando "Himmelfahrt" versucht, Taten folgen zu lassen... Himmel hilf.) losgefahren, um zusammen wandern zu gehen. Das aber erst am Freitag. Immer nur eine Aufgabe pro Tag. So mag ich das. 

Und diesmal haben wir das Wandern mal ernst genommen. Also kein dauerndes Anhalten, um im nächsten Biergarten mal nach dem Rechten zu sehen...hihi – Papa hat ganz schön komisch aus der Wäsche geguckt, daß es da nicht einen einzigen Biergarten gab. Nur Natur. 

Und die ist wirklich wunderprima. 
Ach ja – wir waren in der Wutachschlucht. Genau. So wie Wut und Ach. Manchmal frage ich mich, wie Menschen auf solche Namen kommen.
Vielleicht war ja ein Wanderer wütend, als er immer wieder Berge hochkraxeln musste, um die wieder runter und anschließen wieder raufzuwandern. Und dann hat er vielleicht (wütend wie er war) den alten Stiefel-Georg getroffen und sagte dann "Ach", weil er ihn ja nicht einfach vollschimpfen konnte. Blöd, wenn er gleich "Doofie" gesagt hätte...
Ja, so müsste es gewesen sein. Oder auch ganz anders.

Berg hoch ging es jedenfalls ziemlich oft. Ach – ist das schön von dort oben. Wut? Ach Quatsch.
Also ich fange jetzt nochmal an, wieso das Wutachschlucht heißt. Schlucht ist klar, oder? Hat nix mit Schluchzen zu tun. Auch, wenn Mumps manchmal gefiept hat, wenn es am Rand so steil nach unten ging... Schlucht wie Tal. Und so eine Schlucht ist nicht einfach nur ein Tal, weil jemand vergessen hat, einen Berg drauf zu stellen. Eine Schlucht ist meist durch einen Fluss in die Erde gefressen worden. Aber nicht mal eben nach einen dollen Regen, sondern über taaaauuuusende von Jahren. Richtig lange dauert sowas. Aber dafür wird es am Ende recht hübsch. Und der Fluss ist eben die Wutach. Bleibt also nur noch die Frage, weshalb der Fluss so komisch heißt. Hihi.
Und weil wir am letzten Tag so gut drauf waren, gab es gleich zwei Aufgaben. Stadtbesichtigung in Freiburg und nach Hause fahren.

Freiburg. Soll ich mal den Namen erklären? Thedora, ich glaube, Deine Leser wollen nicht zu jeden Namen ein Ammenmärchen... Och Papa! Meine Leser lieben es bestimmt, wenn sie hier was lernen können. Aber naja. Dann erzähle ich nur noch schnell, daß Freiburg so voller Menschen war, daß Mumps und ich gar kein richtig schönes Foto machen konnten. 
Am Ende aber schon. Da war nämlich plötzlich jede Menge Krach und die anderen wollten sehen, was da los war. 
Eine Demonstration. So eine richtige. Aber nicht mit komischen Leuten, die merkwürdig blau anlaufen, wenn man ihnen sagt, daß sie nicht Recht haben. Nein – diese Leute waren einfach nur lustig und haben sogar den Brunnen mit Blumen geschmückt.
Papa hat mir noch eine eigenartigen Rat beim Foto-Machen gegeben: Nicht zu tief einatmen. Häh? Das habe ich nicht verstanden. Hab trotzdem mal lieber die Luft angehalten...

Jetzt sind wir schon wieder ein paar Tage zu Hause und haben das schöne Wetter genossen und das gemacht, was man einfach machen muss, wenn die Sonne so schön scheint: Nix. Gaaaar nix. Einfach nur gucken und freuen.

Und das mache ich jetzt gleich auch wieder...

Bis bald,
Eure Theodora

Montag, 30. April 2018

Stadtrunde

Gestern war ein anstrengender Tag. Der hat eigentlich schon vorgestern angefangen...
Wir sind nämlich über Nacht geflogen. Und deshalb kamen wir auch mitten in der Nacht hier an. Also sehr früh am Morgen. Sehr früh. Und kalt ist es hier. Brrrr...

Mama und Papa sind dann noch tapfer durch die halbe Stadt (Lissabon - wir sind in Portugal) gelaufen. Mumps und ich sind einfach nur umgefallen und im Bett geblieben. Leider nicht allein.

Wir müssen uns das Bett tatsächlich mit den Schnecken teilen. Das gibt es doch gar nicht. Ausgerechnet die! 
Aber Papa sagt, daß die ohne Auto ja schlecht auf der Straße bleiben können. Sonst sind die ja immer im Auto. Und einen Mietwagen haben wir hier ja leider nicht. Also heißt es Bett mit Schleimern teilen. 
Naja - müde genug waren wir alle.

Und heute war schon der letzte Urlaubstag. Also mussten wir einen Zahn zulegen und das Stadtprogramm im Turbo absolvieren - beziehungsweise im Bus.







Das ist ganz praktisch. Man sieht schneller mehr und als Kuschel darf man fast die ganze Zeit gucken.

Uuuund: Es gibt Musik und Kommentare per Kopfhörer. Die passen sogar uns.

Aber auch das Abenteuer war irgendwann zu Ende und hier wird schon alles wieder für den Flug nach Hause gepackt.

Es war wieder ein ganz toller Urlaub und Mumps und ich sind froh, daß wir immer mitdürfen.
Die anderen müssen immer aufs Haus aufpassen...

Dafür berichten wir denen aber immer alles haarklein. Morgen muss ich aufpassen, daß ich dabei nicht einschlafe. Denn ich jetlagge gerade sehr. Wenn ich mich also nicht melde, mache ich nen zweiten Winterschlaf.

Bis bald,
Eure Theodora 

Gedicht des Monats: Reisebescheidenheit



Im Vergleich zum Norm-Kuscheltier,

Hab ich ein eher kleines Revier.

Das macht mir überhaupt nichts aus.

Ich komm dafür im Urlaub raus.


Wenn Reisen bildet, wie man sagt.

Hieße das, wenn mich jemand fragt,

Dass von den vielen Nilpferden,

Ich das schlauste bin auf Erden.

Samstag, 28. April 2018

Ein Golf für das Nilpferd

Leider ist das hier schon wieder der letzte Abend. Morgen geht es zurück. Allerdings nicht nach Hause, sondern nach Portugal. In die Hauptstadt.

Aber von hier müssen wir uns wieder verabschieden. Dabei war es echt soooo toll!

Wir waren ja schonmal hier. Vor einem Jahr ungefähr. Und auch damals war es super. Mit Schildkröten-Fotoshooting und allem Zipp und Zapp. 

Hatten wir diesmal nicht, aber dafür konnten wir aufs Meer gucken und an nichts denken...

Eigentlich ist es nämlich gar nicht einfach, mal nicht zu denken. Das ist ehrlich gesagt sogar ziemlich schwierig. 
Aber hier am Meer ging das ganz gut.
Das Meer ist ja eigentlich ein Golf. Jaja. Der Golf von Mexiko...
Warum das so komisch heißt, weiß ich jetzt auch nicht. Golf von Theodora würde mir viel besser gefallen - hihi.
Das wäre doch was. So einen Golf im Garten. Hinter dem Trampolin. Mit den lustigen Pelikanen und den netten Delfinen...

Man wird doch nochmal rumalbern dürfen, oder?

Hier war es jedenfalls wunderschön und wir haben uns echt erholt.

Und morgen startet dann das letzte Abenteuer von diesem Urlaub.

Ich werde berichten.

Bis bald
Eure Theodora 

Donnerstag, 26. April 2018

Space-Nilpferd

Auch wenn uns der Sommerregen von Florida vorgestern fast weggespült hätte - wir hatten gestern einen großartigen Tag!
Wir waren nämlich im Weltraumzentrum aller Weltraumzentrümmer...

Und da haben wir so viele tolle Sachen erlebt. Das glaubt uns niemand! 
Wir waren in einer echten Raumkapsel. Wirklich!



Und wir haben einen Raktenstart miterlebt (also nicht ganz in echt - aber soooo realistisch!!).

Am Ende kam dann wirklich das Tollste überhaupt. Ein echtes Spaceshuttle. Richtig echt und richtig groß...

Meine Güte, das ist ja fast zu viel für ein kleines Kuschelnilpferd. Aber nicht für Theodora!

Ich weiß jetzt, was ich einmal werden will. Weltraum-Nilpferd! Jawoll.

Oder nein. Lieber nicht. Ich habe gesehen, was die essen müssen... Getrocknete Eiscreme. Bääähhh. Dann lieber nicht.

Heute sind wir weitergefahren. An den Muschelstrand von letzten Jahr. Da ist es auch toll. Aber leider gibt es hier keine Raketen... 

Naja. Erholung ist angesagt. Dann erhole ich mich mal. 

Bis bald
Eure Theodora 



Mittwoch, 25. April 2018

Alle Kuschels von Bord

Gestern war dann auch leider schon der Teil der Reise vorbei, auf den ich mich am meisten gefreut hatte. Es hieß sehr früh „alle Mann von Bord“. Was ja eigentlich falsch ist. Es müsste „alle Menschen, Tiere und Kuschels von Bord“ heißen. Naja. Ist bestimmt wieder irgendsoeine olle Tradition.

Jedenfalls hatten wir noch einen tollen letzten Abend. Und weil Mama schonmal Koffer packen wollte, sind Papa und ich ins Casino gegangen. Das macht Spaß! Und arm...

Jetzt sind wir an der Küste, wo immer die Raketen starten. Darüber schreibe ich morgen dann.

Ach ja. Gestern sind wir fast weggeschwommen. Es hat so stark geregnet, daß es die Scheibenwischer nicht geschafft haben. Wirklich super, so ein Sommertag in Florida. Hihi.

Morgen geht es schon wieder weiter. Ist ganz schön hektisch...

Bis bald
Eure Theodora 


Sonntag, 22. April 2018

Wiederholungen und Inselparadies

Mit Wiederholungen ist es ja immer so eine Sache. Manchmal wird es  toller - manchmal oller.

Damit meine ich jetzt nicht die ganze Reise. Die ist ja noch in voller Fahrt.
Aber auf Key West waren wir ja auch schonmal. Und gestern eben wieder...
Also ich persönlich fand, daß es irgendwie ganz schön ausgestorben war.

Hihi, das war natürlich nur ein Scherz. Hihi. Ausgestorben. Versteht Ihr? Wegen den Totenköpfen... Hihihi. Ja. Das haben die Leute ganz sicher verstanden. Hättest Du nicht extra erklären müssen... Achso. Naja.

Jedenfalls war es auch diesmal ganz nett dort. Nur durften Mama und Papa nicht zu Fuß vom Schiff weg, sondern mussten mit so einer lustigen Bimmelbahn fahren. Also uns hat das gefallen. Da haben wir wenigstens was gesehen.

Ja und heute waren wir wieder auf so einer Insel, die die extra für die Kreuzfahrer hingebastelt haben. Das habe ich schon letztes Mal geschrieben... Das ist wirklich komisch.
Da machen die eine Insel kaputt, um so zu tun, als wäre sie eine ganz normale Insel oder besser gesagt, eine perfekte Insel... Die Menschen spinnen.
Perfekt ist sie aber nur, wenn man dahin guckt, wo sie nix verändert haben und keine Menschen sind.

Aber ich will nicht zu sehr schimpfen. Wenn man hier mitfahren möchte, gehört das halt dazu. 

Und heute ist schon der letzte Abend auf dem Schiff. Mal gucken, was da noch so passiert...

Ich berichte,
Eure Theodora 




Samstag, 21. April 2018

On the Schiff

Meine Güte, ist das alles aufregend!
Wir waren ja schonmal auf so einer wilden Fahrt mit dutzenden Musikern - aber beim zweiten Mal ist alles anders. Ist ja immer so.

Diesmal haben Mama und Papa nämlich entdeckt, daß die Leute, die diese Tour jedes Jahr machen, sich gegenseitig lauter tolle Geschenke mitbringen. Einfach so. Aus reiner guter Laune! Ist das nicht toll?

Und natürlich haben Mama und Papa auch an uns gedacht und etwas mitgebracht. Also etwas mehr...

Ich bin ja sehr gespannt, was wir nächstes Mal mitbringen werden... Es gibt doch ein nächstes Mal, oder Papa? Mal sehen, Theodora. Mal sehen. Na gut...

Jetzt geht es gleich in Key West an Land. Da waren wir ja auch schonmal. Und wer weiß, wie es da beim zweiten Mal wird.

Ich werde berichten.

Bis dann
Theodora! 

Freitag, 20. April 2018

Guest of the day

Mann, Mann, Mann! 
Man glaubt es nicht. Eben noch im eiskalten Gepäckfach und schwups - Gast des Tages!

Zuerst aber das wichtigste: Wir sind gut gelandet. 
Und nach einer ewiglangen Taxifahrt durch Beton und Beton waren wir im Hotel. 

Mama und Papa waren irgendwie merkwürdig ruhig, als die Tante an der Rezeption Ihnen gesagt hat, sie seien „guest of the day“ - also DIE Gäste des Tages! Mit allen möglichen Annehmlichkeiten und einem Superduper-Upgrade auf eine Suite! Also sozusagen ein Zimmer extra für Mumps und mich. Hihi.

Papa hat wahrscheinlich gedacht, daß da was faul sein muss. Oder er hatte einfach zu viel Wein auf dem Flug. 
Jedenfalls hatten wir ein - ach was zwei - riesige Hotelzimmer mit einem megatollen Blick! 

Momentan sehen wir sogar schon das Schiff, auf das wir gleich gehen werden... 

Und weil wir Gäste des Tages waren, sind wir auch automatisch zu VIPs geworden. Guckt mal.

Seht Ihr es? Nein? Na gut. Hier nochmal größer:

Toll, oder?
Wir sind very important Kuscheltiere. 
Ich weiß zwar nicht, was Kuscheltier auf englisch heißt, aber es muss mit einem „P“ anfangen...

So, ich muss Schluss machen. Wir müssen los. 
Ahoi und setzt die Segel - Theodora kommt an Bord. Und sie ist ein VIP-Kuschel. Hihihi...

Bis bald,
Eure Theodora