Mittwoch, 31. Dezember 2008

Sonntag, 28. Dezember 2008

Gedicht des Monats - Dezemberlimerick




Das Ende naht, die Angst ist groß.
Das Jahr vorbei. Was soll das bloß?
Wieso ging's diesesmal so schnell?
Ist dieser Gott denn kriminell?
Zum Glück geht bald ein neues los.





Donnerstag, 25. Dezember 2008

Weihnachten ist schön! Weihnachten ist sehr schön!
Das Schönste an Weihnachten ist nämlich, daß Papa plötzlich wieder Zeit für uns hat. Das ist schön! Schön ist auch, daß er nicht einfach wegfahren kann. Dazu ist er nämlich immer zu betrunken. Die fangen hier schon morgens mit Sekttrinken an... Sowas. Aber schön für uns. Denn so kann ich mit ihm zusammen endlich die Sachen nachholen, die noch in meinem kleinen Hirn geschlummert haben.

Zum Beispiel die letzten Bilder von der Tour:



Das war in Berlin. Ich weiß bis heute nicht, wo der Frosch plötzlich herkam. Mumps und ich haben wohl kurz nicht aufgepaßt und schwups saß da ein kleines grünes Ding zwischen uns... Dachte erst, daß ich träume. Aber nein, er war echt.

Nach ein paar Minuten Schweigen haben wir dann rausgefunden, daß er Bertram heißt und aus Potsdam stammt. Was ihn nach Berlin verschlagen hat, wollte er uns nicht sagen. Bestimmt so ne Weibergeschichte, hat Mumps gemeint. Ich mache mir langsam Sorgen um seinen Wortschatz. Zwischen "Mumps" und "mumps" kommen immer häufiger solche derben Ausdrücke...

Aber zurück zu Bertram. Er kann nicht wirklich gut reden. Aber wir sind ja gut in Lippenlesen. Froschlippen sind natürlich auch so ne Sache für sich. Aber wir denken, er heißt Betram und kommt aus Potsdam. Könnte aber auch ein Dialekt sein und er heißt in Wirklichkeit Gundula und ist eine Froschin, die aus Kenia stammt. Aber da Kenia nicht wirklich wahrscheinlich klingt, haben wir uns für Variante A entschieden...

Jedenfalls wollten wir am nächsten Tag noch ein bisschen plaudern - da war Bertram/Gundula nicht mehr da. Ist wohl in Berlin geblieben und sucht dort sein Glück. Oder Mama und Papa haben ihn heimlich in den Koffer gepackt. Wer weiß...

Naja, dann ging es jedenfalls weiter nach Hamburg:


Dort war das Wetter für Hamburger Verhältnisse wohl ganz gut - wir fanden es eher bescheiden... Aber dafür war trotz allem unser Blick aus dem Hotelzimmer einmalig. Mumps hätte vor lauter Höhenangst beinahe gebrochen. Naja, ich habe ihm die Hand davorgehalten. Das hat ihn so erschreckt, daß er seine Angst völlig vergessen hat... Kühe sind halt einfach berechenbar.


Mumps und ich saßen echt lange vor dem Fenster und fanden es trotz der grauen Suppe einfach toll! War der letzte Tag auf Tour und da habe ich auch kaum Quatsch gemacht und mich mit Mumps einfach mal nur vertragen...

Im Flur von unserem Zimmer war auch eine Zeichnung von unserem Hotel. Da habe ich Mumps erklärt, wie hoch wir wohnen und wo wir jetzt im Moment sind... Da mußte ich wieder ganz schnell seinen Mund zuhalten. Wiederkäuer haben aber auch einen echt schwachen Magen. Tssss.

Nun ist das alles schon wieder ein paar Tage her und wir waren wieder zu Hause und sind schon wieder weg. Das geht aber auch schnell dieses Jahr.

Die nächste Tour ist erst wieder im Frühjahr. Aber bis dahin machen wir noch viele andere Dinge. Ihr könnt ja immer mitlesen. Macht Ihr doch, oder?

Also, bis bald mal und feiert noch schön Weihnachten.
Das ist nämlich schön! Und wenn Papa noch Lust hat, werden wir später noch mein Dezembergedicht online stellen. Ich habe allein immer Mühe mit den Farben und dem Fettgedruckten - das muß ich mir nochmal zeigen lassen...

Frohes Fest,
Theodora!


Montag, 15. Dezember 2008

Wir werden alt...

Früher war das noch anders. Da sind Papa und Mama auf Konzert verschwunden und wir haben lustigen Quatsch gemacht...

Heute ist bei uns wohl die Luft raus - eindeutig zu oft weichgespült!

Statt auf Lampen zu klettern oder Mumps mit Zahnpasta zu dekorieren, habe ich mich auf dem letzten Tourteil mit Stricken beschäftigt. Was heißt beschäftigt - ich hab es kurz versucht, weil das bei Mama so einfach aussieht. Außerdem bekommt sie so einen leeren Blick und sieht unheimlich glücklich aus. Das wollte ich auch!

Also habe ich Mumps das Knäuel in die Pfoten gedrückt und zu den Nadeln gegriffen. Wollte Mama überraschen und den Socken fertigbekommen... Überrascht habe ich sie auch. Und sie hatte auch wieder diesen leeren Blick. Nur das Schimpfen war neu, als sie mein Machwerk versucht hat, wieder in einen Socken zu verwandeln. Dabei sah das so einfach aus...

Mumps ist am besten weggekommen. Der ist bei dem Geklapper eingepennt und erst Stunden später wieder aufgewacht. Ich habe ihm weisgemacht, daß ich das alles selbst gestrickt habe. Hoffentlich petzt Mama nicht...

Bis bald,
Theodora!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Das einzige Nilpferd, das backen kann...

Soso, keine Plätzchen - das KANN ja gar nicht sein. Also, wenn Mama nicht dazu kommt, hilft sich Nilpferd eben selbst. Ich kann ja schließlich lesen. Dann kann ich auch backen - so!

Nun, ich habe mich für Vanillekipferl entschieden. Mumps bekommt allein bei dem Wort schon ganz feuchte Nüstern... Hihi, der ist noch verfressener als... ähm, der ist verfressen!

War nicht einfach, eine Zeit zu finden, in der die Küche frei ist. Am Ende lassen die mich nicht. Aber ich habe das geschickt angestellt und für zwei Stunden konnte ich mich austoben. Hier seht Ihr ein paar Fotos, die Mumps geschossen hat. War ganz wagehalsig - der Kleine mußte auf Mehltüten und Zuckerdosen balancieren. Aber das Ergebnis ist gar nicht so schlecht...

Zuerst kommen alle Zutaten in ne Schüssel
und müssen verquirlt werden.
War echt anstrengend.
Zwischendurch mußte Mumps die Schüssel halten,
oder manchmal auch mich.


Wir waren ganz schön stolz auf unseren Teig!


Kipferl? Woher kommt der Name?
Die Dinger sehen aus wie häßliche Käferlarven!
Und das Zeug klebt am Fell!!!


Wir haben es aber geschafft und irgendwann
war das Blech im Ofen.
Jetzt hieß es: warten, warten, warten!


Das Schönste war das Wälzen der
warmen Kipferl in Vanillezucker.
Mumps wollte dauernd naschen.
Habe ihm aber ordentlich was auf
Finger und Rüssel gegeben...


Hier das Ergebnis unserer Backerei.
Hat sich echt gelohnt.
Und am Advent haben wir dann
Mama und Papa überrascht.
Alleine Futtern macht doch
keinen Spaß, oder?


Allen da draußen einen schönen zweiten Advent,
von Eurer Theodora!