Donnerstag, 21. November 2019

Alle Jahre wieder – eine Schifffahrt die ist laut

Ohjeh, meine Fans sind schon in Sorge, weil ich noch nichts vom zweiten Teil des Urlaubs geschrieben habe. Das tut mir leid. Entschuldigt bitte.

Aber als wir auf dem Schiff waren, gab es nie genug Netz, um den Bericht mit Bildern zu schicken. Deshalb wollte ich warten, bis wir wieder an Land waren. Doch sobald wir runter vom Kahn waren, ging es auch schon schwups in den Flieger und wir saßen schneller zu Hause im Bett, als wir gucken konnten.

Also – hier der Bericht.

Es war ja nun schon unsere dritte Fahrt mit den verrückten Musikfans und Bands. So langsam werden wir Profis. Und doch ist es immer wieder schön, wenn man so übers Meer schippert. Allein die Farben sind soooo toll! 
Die Landgänge waren diesmal etwas kürzer, denn an den Orten waren wir schon und Mama und Papa hatten einen Kaufrausch und keine Lust auf Sightseeing. 
Wir hatten trotzdem unseren Spaß mit den Einheimischen, die alle etwas steif wirkten...
Der zweite Tagesausflug war dann schon etwas spannender. Also für mich und Mumps.
Es gibt da so eine Insel, die nur für die Schiffe bebaut worden ist. Also eher für die Passagiere. Also auch für Mumps und mich.
Allein die große Sandburg am Eingang war eine Wucht.  
Allerdings meinte Mama, daß es die Leute auf der Insel nicht so toll finden würden, wenn ich meinen Namen reinschreiben würde. Leider hat sie mich noch erwischt, bevor ich es probieren konnte...
Spannend wurde es dann auch noch, denn die einzigen Einheimischen sind echte Drachen. Die sehen nicht nur gefährlich aus. Die kommen einem auch gefährlich nahe. Und wenn man von Nahem in so ein Maul guckt, kann es einem schon mulmig werden. Da passt sogar ein ganzer Mumps rein...
Aber das eigentlich tolle an Bord ist die Musik. Diesmal durften wir sogar zwei Konzerte ganz mit ansehen, weil die unter Deck waren und die Bands akustisch gespielt haben. Also nicht ganz so laut. Wenn es zu laut wird, schmilzt die Watte im Kopf – sagt Papa zum Mumps und mir immer... Ob das wohl stimmt?

Jedenfalls war es wieder soooo toll und wir hatten echt Spaß. Also ich würde das glatt nächstes Jahr wieder machen. Mama und Papa meinen aber, daß sie erstmal gucken müssen, ob das klappt und welche Bands spielen. Pöh. Die Hauptband ist doch immer die gleiche und die ist echt witzig. Also Mama und Papa: Mumps und ich wären dabei!

So und jetzt schaue ich wieder weiter nach dem Weihnachtsschnak. Ich habe gehört, daß der dieses Jahr wieder vorbeischauen will. Da der aber sooo klein ist, muss ich echt aufpassen, daß ich ihn nicht verpasse.

Bis bald
Eure Theodora

Freitag, 8. November 2019

Überlebenswichtige Überlebenstipps vom Nilpferd – Teil 1

Tolle Überschrift, oder?
Ist mir ganz allein eingefallen. Glaube ich.

Jedenfalls habe ich überlegt, daß es ja vielleicht hilfreich sein könnte, wenn ich meine ultimativen Überlebenstipps mit Euch teile. Ich komme ja viel rum und erlebe viel...

Also ich starte einfach mal:

In südlich gelegenen Ländern scheint oft die Sonne sehr stark.
Schnell kann es passieren, daß man einen Sonnenstich bekommt (neben Ausbleichen die zweitschlimmste Folge von zu langem Aufenthalt in der Sonne).

Dem kann abgeholfen werden, wenn man eine Kopfbedeckung trägt.
Vergessen einzupacken? Ohje...

Aber das ist nicht schlimm, weil sich oft etwas findet, das man gut als Kopfbedeckung benutzen kann. So wie man hier gut sehen kann.

Einfach eine große Muschel auf die Murmel und schon kann die Sonne scheinen, ohne daß es wehtut.

Das war der erste Überlebenstipp von Theodora – dem Nilpferd von Welt.


So und jetzt zu unserer Reise.

Wir waren nun fast 5 Tage hier und haben uns toll erholt. 
Erholung heißt in dem Fall auch, daß wir wirklich nicht viel gemacht haben. Deshalb gibt es auch nicht viel zu berichten...

Heute waren wir noch einmal beim Leuchtturm, weshalb es überhaupt ein schönes Foto von uns gibt.

Die anderen Bilder zeigen uns immer nur im Schatten im Liegestuhl oder schlafend im Bett. Wer will das schon sehen?

Morgen geht es dann zum zweiten Teil des Urlaubs. Ab zu den verrückten Menschen auf dem Schiff.

Ich werde berichten
Eure Theodora

Dienstag, 5. November 2019

Müßiggang

Erstmal zur Beruhigung: Wir sind gut angekommen.

Ich hatte wirklich vergessen, daß ich noch nichts gepostet habe.
Also nicht am ersten Tag – da gab es einfach nichts zu schreiben. Da waren wir in einem Flughafenhotel und das tollste war die Aussicht auf den Golfplatz. Aber selbst dafür waren die Scheiben zu dreckig...

Naja. Jetzt sind wir aber schon seit vorgestern in dem Hotel, in dem wir schon zweimal waren. Und das ist ganz gut. Denn Mama hat sich ne Erkältung mitgebracht. Zu Hause hatte sie keine Zeit für sowas und nun kümmern sich beide liebevoll umeinander. Also Mama um die Erkältung und die Erkältung um Mama. Die sind echt unzertrennlich.

Ja und das Gute daran, daß wir schon hier waren: Mama und Papa haben keine Sorge, daß sie irgendwas verpassen. Wir auch nicht. Der Strand läuft nicht weg und die Piepmätze kann man zum großen Teil auch von der Terrasse sehen. 

Also bleiben Mumps und ich einfach noch ein bisschen hier und üben Müßiggang.
Muss ich den wirklich üben? Mmmhhhh???? 

Aber bald geht das Abenteuer weiter und es wird bestimmt noch sehr lustig.

Ich werde berichten.

Bis dann
Eure Theodora
 

Samstag, 2. November 2019

Da sitzen wir gleich drin (ohne Worte)


Sieh da, der See ist weg. Und sieht man kurz weg, ist der See da.

Vor einer Woche waren wir mit Mama, Papa und mit Oma und Opa in der Schweiz.
Aber nicht da, wo die beim Sprechen immer einen Vorrat Knäckebrot im Rachen stecken haben (knackchchknackchch), sondern in dem Teil, in dem die nur französisch sprechen. 

Gut, daß Mama übersetzen konnte. Wir wären sicher nie allein dort durchgekommen.
Wir wären alle verhungert oder verdurstet...

Jedenfalls lag unser Hotel direkt am Genfer See.
Fällt Euch etwas auf?
Genau – der See war nicht zu sehen.
Mist. 

Aber wie so oft – man muss manchmal nur ein bisschen warten und schon – schwuppdiwupp – ist alles ganz anders als zuvor. 
Der See kam langsam in Sicht. Gut. Und sehr hübsch. 
Wir waren dann noch viel viel später am Seeufer. Und da war er dann in voller Pracht zu sehen. Ein sehenswerter See. Seeblick seh ich am liebsten. Hihi.

Wirklich. Es war wundervoll. Und liebe Menschen haben wir auch getroffen.
Also ein ganz toller Kurzurlaub.

Wir haben allerdings überlegt, ob wir überhaupt aus der Tasche aussteigen, weil es ja jetzt schon wieder ins Flugzeug geht.
Und wenn man schonmal so gut in Form gepresst wurde....
 
Na gut – wir sind nochmal ausgestiegen. Aber jetzt geht es gleich los.
Ich werde berichten.

Bis dann
Eure Theodora

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Gedicht des Monats: Die Zweifel des Herrn Eiffel


Selbst Herrn Gustave Eiffel
Plagten manchmal starke Zweifel.

Zwar war er durchaus kreativ
Und auch konnte man konstruktiv
Ihm kaum das Wasser reichen.
Dennoch musste etwas von ihm weichen.

Es grämte ihn zwar sehr:
Doch weil Umlaute nur schwer
Über der Franzosen Lippen kamen,
Opferte er seines Vaters Namen.

Denn es war auch damals schon
Im Marketing der gute Ton
Entscheidend für hopp oder topp.
Ein "Bönickhausen-Turm" wär‘ wohl eher ein Flop.





Montag, 28. Oktober 2019

Herbstwanderung

Vor einer Woche waren wir mit Mama, Papa, Daniel und Djiego wandern.
Wir waren auf einer Unterburg. Keine Ahnung, warum die so heißt. Es ging nämlich ganz schön nach oben...

Wir haben tolle Fotos gemacht. 

War nur nicht ganz so einfach, ein Bild ohne Djiego zu machen.
Obwohl – man sieht ihn vor den Steinmauern eh kaum. Perfekte Tarnfarbe...hihi. 
Und dann ging es noch weiter rauf. Zum Fuße des Kyffhäuser-Denkmals. Ein ganz schön großes Teil.
Wir sind aber nicht raufgegangen. Da waren zu viele Leute...
Lieber nochmal den Ausblick genießen. Schließlich sind wir ganz schön weit nach oben – getragen worden.
Am Schluss waren wir noch auf einer Königspfalz. Ich habe bis jetzt noch nicht verstanden, was das genau ist. Aber die hatte einen tollen Eingang.
Ganz schön groß das Tor...
Seht Ihr uns?
Aber jetzt, oder?
Das war jedenfalls ein ganz toller Ausflug und Djiego hat auch nicht versucht, uns zu fressen oder durchzukauen. Ist ja auch nicht selbstverständlich.

Ja und dieses Wochenende waren wir auch unterwegs. 
Aber davon mehr demnächst auf diesem Kanal.

Bis bald
Eure Theodora
 

Montag, 30. September 2019

Gedicht des Monats: Herbst-Limerick




Das Sommerloch war lang und leer.
Weniger Aktion geht kaum mehr.
Doch Hoffnung wird sich nicht lohnen:
Ich hab Herbstdepressionen.
Jetzt muss erstmal ne Pause her. 




Dienstag, 24. September 2019

Wien, Wien, nur Du allein (machst noch keinen Sommer)

Vor eineinhalb Wochen waren wir mit Mama und Papa in Wien. Ist schon lange her. Aber ich wusste nicht, was ich schreiben soll... Denn es gibt nur ein Foto und wir haben nicht viel erlebt.

Es ist schon immer toll, wenn wir mit unterwegs sein können. Und auch diesmal war es eine Tour. Als Tournilpferd ist eine Tour ja ohnehin Pflicht. Na gut – es war eine Ein-Konzert-Tour. Also ein Konzert. Aber dafür ein ganz besonderes. Nämlich ein Abschiedskonzert einer sehr alten Band, die Papa schon fast sein ganzes Leben lang kennt...

Naja – wenn man das bei Papa schreibt, muss die Band ja schon zu Staub zerfallen sein. Aber für ein Konzert hat es wohl noch gereicht. Hihi. 

Und leider musste Mumps und ich im Hotel bleiben.
Da war aber diesmal nix los. Auch, weil wir beide keine Kraft mehr hatten, Blödsinn zu machen. Wir waren einfach nur müde. Ach ja – wir sind mit dem Zug gefahren. Freiwillig. Und Zugfahren macht uns immer sooooo müde.

Also nochmal von Anfang. Wir waren in Wien und haben nichts erlebt. Deshalb gibt es auch nichts zu schreiben. Es gibt da nur dieses Bild und auch das ist nicht richtig schön, weil man nur Häuser sieht. Aber das war unser Blick aus dem Hotelzimmer. Ja. So ist das.
Hier also das Foto aus Wien. Tataaaaa:
Ich habe Euch ja gewarnt. 

So und nun denke ich mir ein Gedicht aus. Ist schon wieder ein Monat rum... 

Bis bald
Eure Theodora

Samstag, 31. August 2019

Gedicht des Monats: Schreib-Auswurf



Tage und Wochen kam hier nichts.
Nicht die Spur eines Berichts.
Doch nun gleich zwei mit einem mal.
Und jeder einzelne war sehr genial. 

Das nennt der Laie produktiv.
Doch ich finde das sehr naiv.
Das kommt nie in ein Buch von Bernd Schurf.
 Ich hatte einfach Schreib-Auswurf.


Berge, Seen, Theodor

Und hier ist schon der nächste Sommerloch-Nachzügler-Bericht:

Wir waren mit Mama und Papa in Tirol. Ultrakurzer Kurzurlaub. Also nur einen Tag.
Aber für den einen Tag haben wir viel gesehen und unternommen.

Gestartet sind wir mit einer Wanderung am See entlang. Diese Gebirgsseen sind herrlich klar und die Farbe einfach toll.

Allerdings war jede Menge Verkehr.
Neben den Touristen fuhr unter anderem eine Dampflokomotive (gefüllt mit Touristen)... 
...und auf dem See war auch jede Menge los.
Nachdem wir dieses größenunabhängige Entenrennen zu Ende geschaut haben, ging es mit der Seilbahn ganz nach oben.
Wahnsinn, wie toll der Blick von dort ist. Die Berge und davor der See. Da wird man ja ganz seentimental. Huch.

Und auf der Alm war es auch schön.

Mumps konnte seine Artgenossen zwar nicht sehen. Gerochen haben wir aber alle, daß da vor kurzen welche gewesen sein müssen. Bin ich froh, daß Mumps stubenrein ist...tssss. 

Dann ging es schon wieder an den Abstieg. Sagt man Abstieg, wenn man wieder in die Gondel talwärts steigt? Oder heißt es "man gondelt hinab"? Schwierig. Macht man ja auch nicht alle Tage...

Jedenfalls habe ich ihn dann nochmal von Nahem gesehen. 
Er war wunderschön. Und er hieß Theodor.
Nein, ich habe mich nicht wirklich verliebt. Aber den Namen mochte ich sofort. Hihi...

Und jetzt ist der Schreibstau schon wieder aufgeboben. Alles ist raus, was raus musste. 
Ja, es war wenig. Sommerlöcher zeichnen sich ja nun aber auch dadurch aus, daß es wenig zu berichten gibt.

Aber zum Glück ist ja der Sommer bald vorbei.

Bis bald
Eure Theodora
 

Rüstiges Haus

Uijuijui – wir waren wohl wirklich im Sommerloch gefangen.
Viel ist nicht passiert und das bisschen, das passiert ist, habe ich nicht einmal gepostet.
Na sowas.

Dann kommen jetzt gleich zwei Beiträge schnell hintereinander.
Turbomäßig vom Turbo-Nilpferd.

Vor ein paar Wochen wurde unser Haus eingerüstet. Das heißt so, wenn man um das Gebäude ein Gerüst stellt. Komische Worte gibt es. So, wie "überkront". Ich dachte immer, das wäre eine andere Ausdrucksweise von "gekrönt". Aber Papa hat mir den Unterschied gezeigt. Da war ich erstmal erschrocken, weil ich dachte, er will mich fressen.

Aber ich schweife ab.

Das Haus wurde eingerüstet und natüüüüürlich musste ich da ganz nach oben! Ist doch klar, oder?  
Und wie Ihr sehen könnt, ist Mumps tatsächlich mit rauf. Er hat nicht mal gefiept. Der wird immer mutiger...

Vo da oben hat man einen tollen Ausblick:
Das war auch schon der erste Bericht. Mehr ist da nicht passiert. Keiner vom Gerüst gefallen. Niemand oben geblieben. Alles ganz unspektakulär. Aber schön war es trotzdem, alles im Garten mal von ganz oben zu sehen...

Bis gleich
Eure Theodora

Mittwoch, 31. Juli 2019

Gedicht des Monats: Kind der Werbung




Beschreibe Dich in ein paar Worten,
Heißt es immer allerorten.
Versuch ich es, droht die Enterbung.
Bin ein Fan von alter Werbung.
 Das Verständnis ist nicht optimal.
Ich versuche es trotzdem einmal:
 
Theodora heiß ich.
Wick-Bonbons zerbeiß ich.






Dienstag, 30. Juli 2019

Ein Maul voll Kuschels

Ich muss zugeben, daß hier in meinem Blog wirklich wenig los ist.
Sommerloch halt. Wird Zeit, daß wir wieder einmal in Urlaub fahren...

Das dauert aber noch ziemlich lang bis zum nächsten. Deshalb gibt es ab und an eben nur ein paar Ausflugsbilder.

Und Sommerloch heißt wohl auch, daß es manche Sachen doppelt gibt. Aufgetragene Ausflüge sozusagen. So wie der nach Coburg.

Coburg? Manche Leser suchen jetzt vielleicht schon, wann das war.
Vor zwei Jahren. Und damals waren wir auf der Veste. Als Burgfräuleins.
Und jetzt kommts: Wir waren diesmal auch auf der Veste. Tadaaaaa!

Also hübsch ist es dort schon. Ja, kann man sagen.
Und hübsch groß ist die. Guckt mal:
 
Na? Habt Ihr uns entdeckt? Diese kleinen Punkte auf der Mauer sind wir.
Da sieht man mal, wie dick die Mauern sind und wie riesengroß die Burg...

Von was können wir denn noch berichten, wo wir doch schon mal da waren?
Ach ja. Von unserem grenzenlosen Mut!

Mumps und ich waren nicht nur in der Höhle des Drachens, sondern saßen sogar in seinem Maul. Todesmutig würde ich sagen.
Und spitze Zähne hatte der!
Die waren aber schon rostig – stand wohl schon länger da...
Aber der schaut schon schaurig aus, oder?
Ich war ganz stolz auf Mumps. Der wäre früher bestimmt nicht mitgegangen.

So, das war auch schon der Ausflug. Mal sehen, was diesen Sommer trotz Loch noch passiert.

Ach ja – es passieren auch schöne Dinge. Zum Beispiel, daß unser Fan Ta.Lo mir zum Seitengeburtstag gratuliert. Vielen Dank! Hat mich sehr gefreut.

Jetzt muss ich mal mit Gedichtschreiben anfangen. Der Monat ist schon wieder rum.

Also bis bald und passt auf, daß Ihr nicht in der Sonne ausbleicht
Eure Theodora

Sonntag, 30. Juni 2019

Gedicht des Monats: Hitze




Ich sitze hier und schwitze.
Meine Güte – was für eine Hitze.
Man kann es kaum noch aushalten.
Es straffen sich die letzten Falten.
Doch lieber Sonne, als Donner und Blitze.





Sonntag, 23. Juni 2019

Blinde Kuh

Vor einer Woche waren wir mit Mama und Papa in Leipzig.
War keine richtige Tour – aber immerhin ein Konzert und wir hatten sturmfrei im Hotel.

Doch dieses Mal gab es ein Problem: Wir mussten Mumps die Augen zu halten.
Da das aber nicht so lange geht, hat Mama sie ihm verbunden.

Mumps haben wir gesagt, daß wir den ganzen Abend "blinde Kuh" spielen würden. Und daß er die einzige Kuh im Zimmer sei....naja... 
Der Grund für das Augenverbinden lag am Boden des Zimmers.


Mumps hätte das nicht verkraftet. 
Da mussten wir eben ein bisschen tricksen.

Irgendwann ist er eingeschlafen und am Morgen sind wir alle sehr leise gewesen und Papa hat Mumps ins Auto getragen, wo er dann irgendwann aufgewacht ist.
Wir haben ihm gesagt, daß er gewonnen hat.

Am Ende war er glücklicher Sieger und niemand musste weinen.

Mama und Papa suchen in Zukunft die Hotelzimmer nach veganen Bodenbelägen aus. 
Auweia. An was man alles denken muss, wenn man mit Kühen verreist.

Bis bald
Eure Theodora

Samstag, 15. Juni 2019

Berch bleibt Berch

Vor einer Woche waren wir endlich wieder auf dem Berch.
Ich kennt das ja sicher alle schon und werdet über die Bilder nicht wirklich überrascht sein. Es ist aber wirklich alle Jahre wieder schön und den ersten Schluck Bier bekommen immer Mumps und ich. Jawohl!
 
Leider war TaLo dieses Jahr nicht dabei. Das war sehr sehr schade. 
Aber nächstes Jahr halte ich ihr wieder einen Platz im Riesenrad frei.
Das ist überhaupt das Tollste am Berch. Also für mich. Mumps ist schon viel tapferer als früher und fiept nur, wenn gedreht wird... 

Die Aussicht da oben ist einfach super.
Wir haben ganz oben ganz laut "TaLo" gerufen –ob sie es gehört hat?
 Mit dem Wetter hatten wir auch Glück und sind nicht nass geworden.
Ja, leider ist es mit dem Berch so, wie mit dem Riesenradfahren.
Irgendwann ist es um und es ist immer zu früh...
Aber nächstes Jahr ist wieder Berch und dann sind hoffentlich alle wieder da und haben Spaß mit Maß und Riesenrad. Juchu. 

Ich freue mich jetzt schon darauf.

Genießt den Sommer und ärgert Euch nicht über Gewitter und Regen. 
Was ich dieses Jahr schon für tolle Regenbogen gesehen. Das geht im Trockenen nicht...

Bis bald
Eure Theodora

Freitag, 31. Mai 2019

Gedicht des Monats: So froh



Was macht ein kleines Nilpferd froh?
Es ist ganz einfach – ich sag mal so:
Kein Gold und kein Geschmeide,
Kein Kleid aus reiner Seide.
Ich höre einfach gerne Radio.

 

Donnerstag, 30. Mai 2019

Mailand oder Junimond?

Die Tour hat aufgehört, bevor sie richtig begonnen hat. Na gut – ein Konzert kommt noch. Aber da sind wir eh in Erlangen. Da kommt also kein richtiges Tourgefühl auf. 

Jedenfalls waren wir auf unserer zweiten Reise. Diesmal ging es nach Bella Italia. Ich kenne die Frau zwar nicht. Aber es ist ein hübscher Name. Wieso man aber nicht "zu Bella Italia" sagt, sondern "nach", weiß ich nicht. Bella wohnt wohl in Mailand, denn da sind wir hingeflogen...

Sie war scheinbar nicht zu Hause, denn wir sind gleich ins Hotel und Mama und Papa sind am Abend aufs Konzert.
Diesmal hatten wir einen ganzen Tag Zeit, um die Stadt zu erkunden. Und es war wunderschön.
Mailand ist unter anderem für einen großen Dom bekannt. Und der ist wirklich riesig. Man muss ganz weit weg, um ihn ganz aufs Bild zu bekommen.
Wie in jeder Stadt heutzutage, ist auch Mailand voll von Leuten, die sich lieber ihr Handy anschauen, als die Sehenswürdigkeiten. Schaut mal oben auf dem Foto: Da drehen die sich vom Dom weg, um in ihr Handy zu schauen... Und hier gucken sie, ob das Foto was geworden ist:
Komisch, diese Menschen. Waren in Mailand und haben den Dom nicht in echt gesehen, sondern nur ein paar Steine hinter ihren Gesichtern und das auch nur im Telefon. Naja. Wir waren jedenfalls sogar drin!
Beeindruckend. Beeindruckend groß. Beeindruckend dunkel auch.
Wir haben zur Sicherheit mal für gutes Wetter gebetet. Naja, wenn man schonmal an der Quelle ist...
Hat gut geklappt und deshalb sind wir auch noch aufs Dach geklettert. Da war eine tolle Aussicht – aber es war auch sehr hoch.
Wir haben aufgepasst, daß wir dort sicher sitzen. Leider konnten wir die Schilder nicht lesen... Wird sicher was interessantes zur Umgebung draufstehen.

Ja und irgendwann war der Ausflug dann vorbei und wir wieder zu Hause.
Ich muss mich auch nochmal entschuldigen, daß es so lange gedauert hat, bis ich geschrieben habe. Ist ja schon wieder eine Woche her. 
Aber Papa braucht immer den Laptop. Der kabbelt sich mit so Leuten auf Facebook. Eigentlich möchte er nur ein paar Fragen stellen – aber dann schimpfen die und er muss antworten und dann schimpfen die und er muss antworten und dann schimpfen die und er muss....

Ich muss auch jetzt bald mal das Gedicht des Monats schreiben – denn momentan wird Papa geblockt. Da hab ich mal das Laptop für mich. Jawohl.

Bis bald
Eure Theodora

Montag, 20. Mai 2019

Schau schau – Warschau

Eeeeendlich wieder auf Tour, wenn auch nur kurz und für ganz wenige Konzerte. Hier bin ich Tournilpferd – hier will ich sein...

Naja. Bisher war das mit der Tour recht übersichtlich. Wir sind aber geflogen und das ist immer gut. Denn dann geht es weit weg. Juchu!

Blöd war, daß wir am Flughafen in dem letzten Winkel saßen und gewartet haben und gewartet und gewartet. Langeweile pur. Aber ich wäre nicht Thedora, wenn mir da nichts einfallen würde... Und so haben sich Mumps und ich die Zeit dann vertrieben:  


Ja und dann waren wir schon da. In Warschau. Na schau. Da haben wir aber blöd geschaut. Denn irgendwie war nix tolles zu sehen. Das einzige Bunte waren die Autos und die waren laut. Und dauernd Sirenen.
Aufs Konzert durften wir leider wieder einmal nicht mit. Schade. Aber ich bin ja Tournilpferd und kein Konzertnilpferd.
Also haben Mumps und ich brav im Hotel gewartet. 
Am nächsten Tag ging es schon wieder nach Hause. Noch länger warten, weil wir Verspätung hatten. 

Diese Woche geht es wieder los. 
Wohin? Das verrate ich noch nicht – schaut einfach wieder hier vorbei. ;)

Bis bald
Eure Theodora!