Donnerstag, 17. Januar 2019

Leben geht weiter

Puh, das ist jetzt gar nicht so einfach, wieder lustige Bilder zu posten und so zu tun, als wäre alles ganz normal. 
Mumps und ich sind fast genauso geknickt, wie Mama und Papa.

Aber ich möchte Euch trotzdem schnell berichten, was wir seit unserer Ankunft hier oben erlebt haben.

Der erste Tag war nach dem Flug nicht mehr soooo spannend. Also für uns.
Für Papa war es schon eher. 

Eigentlich kann Papa ja mit jedem Grill auf der Welt umgehen. Aber in Australien war ja schon öfters mal alles anders...

Wir saßen zum Mittagszeit drinnen, als es von draußen plötzlich „Sch**ß*, Sch**ß*, Mist, Mist, Mist...“ gerufen hat.

Danach kam Papa mit neuer Frisur und roter Nase und mittelguter Laune vom Grill und lief zum Wasserhahn. 
Ich glaube, daß ich ziemliches Glück hatte, daß ich nicht lachen musste. Aber als er aus dem Zimmer war, habe ich ein bisschen kichern müssen.

Jedenfalls hat Papa es irgendwie geschafft, einen ganz ganz tollen Feuerball zu produzieren. Nur eben ohne Absicht und ohne Publikum. 
Jetzt gucken ihn immer alle Leute so an, als ob er mit der Sonne nicht aufpassen würde. Mitleidige Blicke...
Dabei war es ein Unfall.

Danach waren die beiden noch am Strand spazieren und das war dann auch schon der Montag.

Dienstag ging es auf Entdeckungstour.
Leider war es sehr windig, so daß Mumps und ich an einigen Stellen gar nicht richtig gucken konnten, weil wir sonst weggeflogen wären.
Aber die Ausblicke und die Farbe vom Meer waren einfach nur toll!



Dann waren wir noch an einem Vogelbeobachtungsstand und konnten riesengroße Pelikane und andere Piepmätze angucken.

Aber was uns hier immer wieder auffällt: Es gibt sehr wenige Vögel in Australien. Wo sind die bloß alle?

Gestern ging es dann weiter nach Coral Bay. Korallenbucht. Klingt vielversprechend.

Auf dem Weg gab es noch den ein oder anderen Ausguck...

...und einen Stopp an diesen riesigen Termitenhügeln einzulegen.


Die sind echt groß! Und die kleinen Tiere brauchen Jaaaahre dafür.

Heute haben wir uns die Korallen von der Bucht aus der Nähe angeguckt – vom Glasbodenboot aus.

Fische gab es auch.


Und weil Fisch nicht gleich Fisch ist, sind Mama und Papa mit uns noch zu einer Bucht gelaufen, in der kleine Haie wohnen, bis sie große Haie sind.

So ein bisschen Gänsehaut bekomme ich da schon immer wieder...


Ja, das waren die letzten Tage.
Tut mir leid, daß ich nicht mehr dazu geschrieben habe. Aber ich komme schon wieder in Form.

Wir sind jetzt noch etwas mehr als eine Woche unterwegs. Trotz der langen Zeit, ging es doch irgendwie schnell bis hierher, oder?

Morgen geht es schon wieder weiter in den Süden.
Ich melde mich.

Bis dann,

Eure Theodora

Mittwoch, 16. Januar 2019

:(

Oh nein, das ist heute genauso ein schlimmer Tag wie gestern.
Das kann doch nicht sein...

Ich wollte eigentlich hier schöne Fotos posten. Aber das kann ich heute nicht.
Nicht nur, daß Julius nicht mehr da ist. Heute hat Papa mit zu Hause telefoniert und....ach....es ist so traurig....auch Kitaro ist gestorben.

Kitaro war eins der beiden ersten Alpakas. Da habe ich gar kein Bild mit uns beiden.
Alles geht drunter und drüber und wir sind so weit weg.

Wir werden auch heute Nacht trösten, was das Zeug hält. Aber wer tröstet uns?

Morgen wird hoffentlich der Schrecken vorbei sein und die Sonne ohne dunkle Schatten scheinen.

Bis bald,

Eure (betrübte) Theodora

Dienstag, 15. Januar 2019

Traurig


Der Tag war heute eigentlich sehr schön. Aber davon schreibe ich morgen.

Denn leider gab es am Ende keine guten Nachrichten.
Als Mama und Papa vom Essen kamen, waren beide ganz still... 
Das ist nie ein gutes Zeichen.

Sie hatten einen Anruf und haben erfahren, daß Julius gestorben ist.
Das hat uns alle sehr traurig gemacht.

Wir hatten zwar mit den Alpakas nicht sooo viel zu tun, wie mit den Katzen. Aber Julius war immer nett, wenn wir ihn gesehen haben.

Irgendwie mochte ich ihn. Und er mich wohl irgendwie auch.

Ach ach ach – das ist alles so traurig. 
Aber ich bin sicher, daß er jetzt mit Vincent, Fidelius, Josy und Paul und all den anderen irgendwo anders eine tolle Zeit hat. 

Mumps und ich müssen jetzt unseren Job als Kuscheltiere machen. Heute gibt es eine Extra-Schicht: Trostkuscheln mit Erwachsenen. Zum Glück habe ich damals das Seminar besucht und Mumps meine Aufzeichnungen kopiert. 

Bis bald,
Eure Theodora


Montag, 14. Januar 2019

Letzte Etappe

Jetzt sind wir schon angekommen und hier ist alles wieder ganz ganz anders.
Aber ich wollte ja erstmal von Perth erzählen.

So richtig viel konnten wir ja nicht unternehmen, weil wir ja nur eine Nacht auf Durchreise waren. Aber Mama und Papa wollten noch kurz in einen Park. 

Von da hat man einen tollen Überblick über die Stadt.

Naja, es ist eben eine Großstadt mit Hochhäusern. Da war mir der rote Klumpen irgendwie schon lieber. Aber für eine Großstadt ist Perth recht angenehm.

In dem Park ist auch der... 

Hihi, habt Ihr gerade gedacht, daß die mal die beiden „A“ sauber machen müssten?
Guckt mal genau hin...
Seht Ihr es?

Na gut:

Die Schrift ist groß genug, daß die sogar Mama und Papa ohne Kontaktlinsen lesen können. Oder wenn nicht, wenigstens ertasten.

Wie gesagt, waren wir nur kurz da. Richtig umgucken werden wir uns beim nächsten Mal. Jedenfalls stehen da überall komische Dinge oder komische Leute rum.

Die Tante haben wir schon mal gesehen. Die scheint wichtig zu sein.

Naja, der Tag war dann bald rum und heute morgen ging es wieder wahnsinnig früh los und es hieß zum letzten Mal fliegen, bevor der Urlaub vorbei ist. 

War nicht lang. Hat aber gereicht, daß das Thermometer wieder 40 Grad angezeigt hat. Schön warm.

Hier oben ist übrigens der Empfang sehr wackelig. Also nicht böse sein, wenn ich nichts schreibe. Wir sind dann einfach nur ohne Netz.

Ich merke mir aber alles.

Bis bald,

Eure Theodora

Sonntag, 13. Januar 2019

Roter Klumpen & Co. – Teil 2



Huhu, da bin ich wieder.

Wo war ich? Achso. Der dritte Tag und die Wanderung.
Es ging an den Kings Canyon. Da es sehr heiß werden sollte (eine große Überraschung, oder?), mussten alle noch früher aufstehen. Huijuijui. Aber irgendwie haben es alle geschafft und nach Sonnenaufgang stürmten Mama und Papa den Berg hinauf. Naja, stürmen vielleicht nicht. Aber Papa hat weniger geschnauft, als die Woche davor.

Die ganze Frühaufsteherei hat sich jedenfalls gelohnt. Es war eine tolle Wanderung mit vielen tollen Ausgucken und sogar einem natürlichen Amphitheater. 

Und obwohl es monatelang nicht geregnet hat, gab es noch einen kleinen See unten im Canyon. Und sogar einen sehr schönen...

Mmmhhh, wenn man bei einer Wanderung nach oben steigt, um in einen Canyon hinabzuwandern, muss man irgendwann wieder rauf. Komischerweise hat sich niemand beschwert. Aber vielleicht war auch nur die Puste aus.

Das Schöne an diesem „Wieder-rauf“ ist dann der Ausblick.
Eine echt tolle Steinlandschaft hat auf uns gewartet.

Und für die meisten war es auch echt toll, daß ein ganz schöner Wind geweht hat. Da war es nämlich nicht so schlimm heiß, wie gedacht.

Für uns was es aber schlimm, weil wir immer aufpassen mussten, daß wir nicht in den Canyon geweht werden.

Nach all den Anstrengungen wurde die kleine Wandergruppe an unseren Campingplatz für den Abend gebracht, an dem ein kleiner See zum Baden war. 
Eine sehr schöne Schlucht mit Wasserloch – sozusagen.

Die Gruppe wurde dann kleiner, weil manche nur drei Tage gebucht hatten.
Leider wurden die Zelte auch kleiner und ein Verwandter von Bruce wollte unbedingt mit ins Zelt, was Papa überhaupt nicht toll fand. Was er auch überhaupt nicht fand, war die Kakerlake, die sich sehr erfolgreich vor uns versteckt hat... Dabei ist das Dschungelcamp doch 1.600km weiter im Osten.

Es haben aber alle überlebt und der nächste Tag war dann entspannter. Es wurde nicht so früh geweckt und es gab eine kleine Wanderung, bei der Mama und Papa Wallabys gesehen haben, danach eine andere Bademöglichkeit, bei der die beiden gekniffen haben und dann ging es an eine heilige Stelle von den Aborigines.

Um das zu verstehen müsste ich zu viel schreiben. In Kurzform: Die malen sich mit einer Art Kreide an. Das ist so eine Tradition. Und die Kreide wird an dem Ort abgebaut – oder wurde abgebaut. Jedenfalls sieht es dort auch so einfach nur toll aus.

Ja und dann kam auch schon die letzte Station.
Wieder an einem Wasserloch zum Baden. Aber das Tollste war dann die letzte Übernachtung. Wir haben nämlich kein olles Zelt mehr gehabt, sondern einen „Swag“. Das ist eine Mischung aus Schlafsack und Matratze.

Ach ja. Bald haben es Mama und Papa geschafft und können in der Landwirtschaft als Regengötter anfangen. Weil es nämlich beinahe auch in der trockensten Gegend geregnet hätte, die es gibt. Es gab schon Wolken und Blitze. Aber diesmal sind wir trocken geblieben. Wenn die zwei noch etwas üben, können sie den Regen vielleicht punktgenau an jeden Ort der Welt mitbringen....

Die Nacht war jedenfalls beinahe ruhig. Nur ein paar lustige Frauen mit Schwips haben nebenan (auch im Freien) gefeiert und uns immer wieder aufgeweckt. 

Am Morgen gab es gemütlich Frühstück und keine Hektik mehr. Nach einer kleinen Lehrstunde für Mama und Papa in Kultur ging es dann auch schon wieder zurück ins Hotel und den Rest kennt Ihr dann auch schon.

Puh. Das war jetzt aber wirklich alles. Ich habe schon einen Krampf in den Pfoten.

Was in Perth noch war, schreibe ich später.

Bis bald,
Eure Theodora

Roter Klumpen & Co. – Teil 1

So, wir sind in Perth angekommen. Das ist an der Westküste und somit schon wieder ein Stück näher an zu Hause. Wir vermissen Maus und Kunigunde und alle anderen so langsam doch ganz schön. Aber die letzten Abenteuer wollen wir trotzdem gern noch erleben. Das wird bestimmt nochmal richtig toll.

Jetzt aber mal die letzten Tage im Foto-Schnelldurchlauf.

Habe ich schon erwähnt, daß es so richtig dolle heiß war?
Also, so richtig doll. Egal. Wir sind ja nicht aus Seide...

Jedenfalls mussten wir alle sehr früh aufstehen, weil es mitten in der Nacht losging. Es war nämlich eine richtig lange Fahrt bis zu unserem ersten Ziel, dem Uluru. Die meisten kennen den unter einem anderen Namen – Ayers Rock. Oder auch einfach nur „roter Klumpen, der mitten im Land aus dem Nichts kommt“, oder so.
Wir waren also dort und haben uns das ganze erstmal aus der Ferne angesehen – das Foto habe ich gestern schon gepostet. 
Danach wurde in dieser doch recht ordentlichen Hitze noch eine Wanderung am Berg lang gemacht, mit Einheimischen geredet und Höhlen bestaunt. 

Diese hier war zum Teil einsturzgefährdet. Aber wir sind mutig genug, um uns dort fotografieren zu lassen. 
Die ganzen Geschichten waren auch sehr interessant. Die richtigen Australier sind ja die, die dort schon immer gewohnt haben. Die nennt man Aborigines. Und die haben den Berg und die Höhlen schon tausende Jahre bewohnt und genutzt. Da gab es Höhlen für Männer, Höhlen für Frauen und Höhlen für beide. Keine Höhlen für Kuscheltiere, weil die keine hatten... 
Das war wirklich zu viel zum Merken. Da müsst Ihr mal Mama nochmal fragen, die hat das beste Gedächtnis von uns alles und schreibt außerdem immer hinterher alles auf...

Irgendwann war dann Zeit für die Sonne, ins Bett zu gehen und für uns, den Uluru beim Sonnenuntergang anzugucken. Das ist schon sehr hübsch.

Geschlafen haben wir dann auch irgendwann und zwar im Zelt.
Aber eins, das ganz fest aufgebaut ist und eine richtige Tür hatte... Da hatten wir fast keine Angst vor den ganzen Krabbeltieren.

Am nächsten Tag sind wir noch früher aufgestanden und schon in der Dunkelheit losgefahren. Das ist so, weil es für die Menschen sonst später zu warm zum Wandern ist. Jaja, die sind halt doch empfindlich...

Alle sahen irgendwie ganz schön müde und wackelig aus, aber wir haben es auf einen Ausguck geschafft. Die meisten kennen die Berge dort als Olgas – das ist aber nicht der Name, den die Aborigines benutzen. Egal. Denn es war hübsch dort oben.


Nach der Wanderung haben noch einen Zwischenstopp gemacht, bevor wir wieder eine sehr lange Fahrt hatten. Dort haben wir einen Salzsee gesehen – diesmal nicht rosa. 

Und gegenüber ist der Mount Connor.

Dieser Berg ist dafür verantwortlich, daß manche Touristen einen kleinen Herzanfall bekommen, wenn die Busfahrer daran vorbeirasen. Denn es ist der erste Berg, den man sieht und alle denken, es wäre schon der hübsche rote Klumpen, hihi.

Die Fahrt ging dann eben noch sehr lange weiter und wir haben in einem ganz abgelegenen Camp geschlafen. Wieder mit den tollen festen Zelten und ganz vielen Sternen am Himmel.

Von der Wanderung am nächsten Tag schreibe ich im nächsten Teil.
Papa braucht das iPad....

Bis bald,

Eure Theodora

Samstag, 12. Januar 2019

Wieder staubfrei...

Huhu, wir sind wieder zurück.
Und es war tooooootaaaaaal toll! 

Und aufregend. Und staubig. Und wenig Schlaf. Aber toll!
Nun sind wir kaputt. 

Melde mich später mit Fotos.
Muss erstmal ausschlafen. Morgen geht es weiter nach Perth.
Da kann ich vielleicht schreiben und vor allem Fotos posten.

Bis bald,

Eure Theodora

Montag, 7. Januar 2019

Ausgesetzt



Habt Ihr Euch erschreckt?
Nein, Papa und Mama haben mich nicht ausgesetzt. Weder auf einem Seerosenblatt, noch in einem Weidenkörbchen...

Aber ein bisschen fühle ich mich so. Ausgesetzt. Ich bin ja nicht allein. Mama, Papa und Mumps kommen mit. Aber ich werde kein Netz haben und wir sind 4 Nächte abgeschnitten von der Zivilisation. Allein unter Schlangen und ohne Schatten in der vollen Sonne im Zentrum von Australien.

Allerdings freue ich mich wie verrückt auf das Abenteuer. Ich würde Euch natürlich auch gern alle „dabei“ haben und jeden Abend schreiben, was wir verrücktes erlebt haben.

Naja, das geht aber eben nicht.
Ich bin tapfer und versuche, mir alles zu merken.

Ach ja: Das Bild war aus dem Botanischen Garten von Adelaide. Sonst ist dort nicht viel passiert. Aber die Stadt ist nicht so hektisch wie Sydney oder Melbourne. Also sehr angenehm.

Hier in Alice Springs gibt es fast gar nichts zu entdecken. Wir waren nur mal kurz am Fluss und haben uns den vom Ufer aus angesehen.

Hihi – Ihr habt bestimmt erstmal den Bildschirm geputzt, weil Ihr kein Wasser gesehen habt, oder? Nein, der Fluss ist trocken. Aber ab und an hat er auch Wasser. Heute hat unser Fahrer gesagt, daß die Regenzeit meist auf einen Dienstag fällt. Man weiß nur nie auf welchen. Hahaha. Die sind lustig hier. Aber wahrscheinlich stimmt das am Ende auch noch.

So, jetzt wird hier gepackt und morgen früh – eigentlich eher mitten in der Nacht – geht das Abenteuer los. Ich bin gespannt!

Bis bald, 

Eure Theodora

Sonntag, 6. Januar 2019

Abschied ist immer doof

So, heute heißt es Abschied nehmen vom mobilen Zuhause. Mist – gerade hatte ich mich daran gewöhnt. Könnte noch zwei Wochen...

Naja, dafür hatten wir gestern den perfekten Abschluss und einen würdigen Abschied aus dem Koala-Gebiet. Wir verlassen ja nun den Süden und fliegen morgen in die Mitte – ins rote Zentrum. Und da gibt es die nunmal nicht.

Jedenfalls haben wir gestern zweimal Mutter-Koala mit Kind gesehen. Das war toll.


Die sind ja immer so niedlich und flauschig und tapsig. Fast Kuschels. 
Allerdings war Mama Koala nicht so gut auf mich zu sprechen und ich bin schnell wieder in Sicherheit. Die sind zwar langsam. Aber die sollen auch echt Ärger machen können...

Getroffen haben wir die in einem Nationalpark. Aber die in Australien sind ja immer eine Spur anders. Der ganze Park sieht irgendwie aus wie ein etwas heruntergekommener Stadtpark. Mit Spielplatz und Sport-Wiesen und und und.
Egal – die Wildtiere reißen es am Ende wieder raus.

Apropos Spielplatz. Mumps und ich durften uns wieder ein bisschen austoben, damit wir keinen Rucksack-Koller bekommen. 

Hat echt Spaß gemacht – auch, wenn ich ein bisschen aus der Übung bin.

Heute packt Mama schon die ganze Zeit unsere Koffer. Komisch, daß man immer länger einpackt, als man auspackt. Eigentlich müsste das doch so gehen, wie wenn man einen Film rückwärts abspielt. Mmmhhh. Naja, wir gucken zu und feuern sie an.

Leider weiß ich nicht, wie das im roten Zentrum (bin echt gespannt, ob das wirklich so richtig rot ist) mit dem Netz wird. Es kann sein, daß ich vier bis fünf Tage nicht schreiben kann. Macht Euch dann bitte keine Sorgen. Und hoffentlich hält das Akku von der Kamera. Ansonsten schreibe ich dann einfach hinterher mehr.

So, jetzt muss ich weiter anfeuern.

Bis bald,

Eure Theodora

Samstag, 5. Januar 2019

Schön warm und rosa

Für einen Fahrtag war es gestern ganz schön aufregend.
Wir hatten bei 9 Stunden Fahrzeit ungefähr 8 1/2 Stunden Seitenwind und Papa hat gelenkt, wie in den alten Filmen, bei denen man sich fragt, wieso die immer so nach links und rechts kurbeln, obwohl sie immer geradeaus fahren. Jetzt weiß ich es: Seitenwind. Die müssen auch die ganze Zeit weggepustet worden sein...

Was aber auch noch spannend war: Es wurde gestern kurz mal ein bisschen wärmer.

Während der Fahrt hat sich die Temperatur auf angenehme 44 Grad hochgeschraubt. 
TaLo: Wir hatten über 40 Grad. :) 
Leider sind wir durch diesen warmen Punkt durchgefahren und am Ende waren es noch 22 Grad... Naja. Übermorgen wird es dann im roten Zentrum wieder warm. Da sollen es immer so um die 40 Grad sein. Juchu!

Unterwegs haben wir noch was ganz lustiges gesehen. Einen See, der zwar fast kein Wasser mehr hatte, dafür aber hübsch rosa war. Ich dachte zuerst, daß ich zu lange in der Sonne lag und halo...halu...na...mir etwas einbilde. Aber nein – der See ist rosa!

Heute fahren wir nicht weit, sondern spazieren in einem Nationalpark rum. Mal sehen, ob wir wieder lustige Tiere sehen können.

Bis bald,

Eure Theodora

Donnerstag, 3. Januar 2019

Berge und Wasserfälle

Gestern war Mumpsens großer Tag.
Er hat dieses T-Shirt schon sooo lange und gestern hat es endlich wieder einmal gepasst.
Wir waren nämlich am Grand Canyon. 


Also, wir waren an einem Canyon, der auch Grand Canyon heißt, aber viel viel kleiner als das Original ist.
Aber das Shirt passt trotzdem. Jawohl.

Das war aber nur der Anfang von einer sehr anstrengenden Wanderung. Ich glaube jedenfalls, daß sie anstrengend war. Denn aus unserem hübsch gekühlten und schattigen Rucksack heraus habe ich immer so ein Schnaufen und Fluchen gehört, daß sehr nach Papa klang. Und oben auf dem Berg hat er dann ganz lange gar nichts mehr gesagt. Das macht er immer, wenn es anstrengend war...

Jedenfalls gab es gestern auch endlich wieder einen Wasserfall auf dem Weg und wir waren mutig und haben uns genau darunter gesetzt. Hihi.

Wie Ihr seht, konnten wir nicht wirklich nass werden. Alles trocken. 
Schade eigentlich. Aber Wasser hatten wir ja in der letzten Zeit genug...

Irgendwann waren wir dann oben und dann war ich auch erstmal still. So eine tolle Aussicht und so tolle Felsen. Ui. 



Beim Abstieg sind Mumps und ich auch mal geklettert, damit wir nicht total verklumpen.

Das war sehr schön und hat Spaß gemacht. 

Und weil eine Wanderung nicht genug war, gab es noch zwei weitere.
Wir sind noch zu einem Ausguck gewandert, der übersetzt „Balkone“ heißt. Da sind so Steinüberhänge, die ganz toll aussehen. 

Und wir konnten sehen, wie man Menschen motivieren kann, ganz dumme Sachen zu machen. Man muss einfach verbieten, sich auf diese Steine zu stellen und dann dauert es nicht lange, bis es einer macht.
Habe ich aber nicht fotografiert. Will die ja nicht damit belohnen, daß die in meinen Blog kommen. Pffff....

Auf dem Runterweg gab es noch einen ganz tollen Ausguck für uns beide. Und nein –es war nicht verboten, dort hinzuklettern.

Der letzte Ausflug ging wieder an einen Wasserfall. Aber – tadaaaa – mit Wasser.
Wir haben aber nur von oben geguckt. Unten war die Hölle los.

Da durfte man nämlich nicht baden. Und was das bedeutet, habe ich ja oben schon geschrieben: Es waren dutzende Menschen baden. Logisch, oder?
Und auf die hatten wir alle keine Lust.

Vielleicht hat aber auch Papa einfach nur traurig genug geschaut, als er gehört hat, wieviele Stufen es bis nach unten sind, die man ja auch wieder nach oben...

Heute fahren wir wieder den ganzen Tag. Und dann kommt das lustigste vom ganzen Urlaub: Wir haben eine halbe Stunde Zeitverschiebung. Das ist komisch, oder?

Also morgen kommt mein Bericht eine halbe Stunde früher. Hihi.

Bis bald,

Eure Theodora