Freitag, 23. Oktober 2015

Sehenwürdigkeiten und Schokolade

Heute war eigentlich ein schöner Tag. Sonne und olle Bauwerke angucken.
Mag ich manchmal ja sogar ganz gern. Wenn es kein Zwinger ist...  

Aber nach ein paar Tagen reicht es dann wieder mit der Großstadt. Denn hier ist es laut und es müffelt ganz schön. Wirklich. Mehr als alle Kuschels zusammen. Echt!

Eins allerdings gibt es hier mehr, als zu Hause: SCHOKOLAAAAADE!

Wir waren erst bei den eckigen...

 ...und dann bei den runden...

Und außerdem hat Mumps einen ganz süßen Kumpel in Berlin kennengelernt...
Weil nur wir beide mitkommen durften, bekamen Maus und Kunigunde noch ein bisschen Trost-Schoki. Aber Mama und Papa haben uns doch wirklich auch noch welche mitgenommen. Toll! Danke!
Allerdings sehen die im Fernsehen irgendwie größer aus.
Komisch. 

Morgen geht es dann in den Süden. Und leider hatten Mama und Papa heute schlechte Laune. Irgendwas mit dem Hotel klappt nicht. Naja. Wird schon werden. Hauptsache wir sind alle zusammen, oder? Kuscheltiere spenden doch immer Trost. Immer!

Außerdem habe ich gesehen, daß Mama und Papa auch Schoki mitgenommen haben. Die macht glücklich. Da kann kommen was will. Die Sorgen werden weggefuttert. Jawoll!

Bis bald
Eure Theodora

 
 


 

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Durch die Betonwüste in den Urlaub

Huhu, wir sind endlich mal wieder auf dem Weg in den Urlaub. Endlich!

Aber diesmal geht es nicht gleich in den Flieger, sondern in die große große Stadt.
Ach Du meine Güte. Ist das hier schlimm. Grau. Laut. Häßlich.

Man muss halt das beste daraus machen. Zum Beispiel den Ausblick genießen...

Na gut. Man sieht zwei von den bekanntesten Bauwerken.
Aber man sieht noch zwei Sachen: Zum einen diese häßlichen Kräne. Hier wird überall gebaut. Und dann sieht man noch was sehr wichtiges und tolles: Wir sind zu viert!

Maus und Kunigunde dürfen nämlich mit in den Urlaub. Das ist prima! Das wird bestimmt total lustig!

Weil Mama und Papa hier in Berlin jeden Abend weggehen, sind wir natürlich allein im Hotel. Und sonst gehen uns nach dem ersten Abend die Ideen aus. Aber zu viert fällt uns bestimmt immer wieder was ein.

Gestern haben wir uns im Dunkeln Gruselgeschichten erzählt.
Ich fand das sehr lustig. Vor allem, wenn Kunigunde sich eine ausdenkt. Denn meist weiß nur sie, was sie damit meint. Sie sagt noch sehr oft "oink", wenn sie ein Wort nicht kennt. Und dann kommt schon mal "...ein Oink von hinten und oinkt sich über Theo-oink-oink und hackt das Oink mit dem oooiiink...baboink!" Oder so ähnlich.

Mumps hatte trotzdem Angst. Sogar vor seiner eigenen Geschichte. Hihi.

So, jetzt muss ich meinen Schönheitsschlaf nachholen. Habe gestern Nacht kein Auge zugemacht. Natürlich nicht, weil ich mich gegruselt habe. Ich doch nicht!

Bis bald 
Eure Theodora

Erinnerungslücke?

Neulich haben uns ganz liebe Menschen einen Zeitungsausschnitt mitgebracht.


Das Problem: Ich erinnere mich nicht daran, daß ich eine Schildkröte freigelassen habe.
An eine Schildkröte schon. Letztes Jahr. Aber das war eine Wüstenschildkröte. Die schwimmen doch nicht... Oh nein, habe ich da einen Fehler gemacht? Die arme Kröte!

Aber das schlimmste ist, daß ich mich nicht erinnere. Werde ich alt?

Hast Du schonmal genau gelesen? Da steht "Prinzessin Theodora"...

Was will er mir damit sagen, Herr Papa? Gehe er mir aus den Augen.

Theodora! Ich sage nur SOCKENSCHUBLADE...

Öhm, ich danke wohl besser ab. Geht das als Prinzessin eigentlich?
Egal – ich erinnere mich trotzdem nicht.

Naja. Dann berichte ich gleich mal von Dingen, an die ich mich noch erinnere.

Bis bald
Eure Theodora    
 

Dienstag, 6. Oktober 2015

Herbstwanderung: Auf Katzensuche

Nicht, daß wir nicht schon genug Katzen hätten. Nein nein – die reichen locker. Kleine kratzbürstige Nervensägen, die nachts Krach machen und tagsüber das Bett besetzen... Zwei sind da vollkommen ausreichend.

Daß wir trotzdem am Wochenende auf der Suche nach Katzen waren, hat einen anderen Grund.
Denn es gibt hier bei uns ein Naturschutzgebiet, in dem Wildkatzen leben. Jawohl. Wilde Wildkatzen.
Und die sind natürlich nicht so aufmüpfig wie die beiden Kolleginnen zu Hause. Die sind nämlich scheu. Wild und scheu. Ja, das geht!

Naja, es ist aber auch ein bisschen das Problem an den Wildkatzen. Man sieht sie eigentlich nie.
Damit das den Leuten im Wald dann nicht so langweilig ist, immer ins Dunkle zu gucken und nie eine Katze zu sehen, haben sich die Wildhüter (die tragen tatsächlich Hüte, sind aber nur halb so wild wie die Katzen) etwas ausgedacht: Den Wildkatzenpfad.

Und das ist tatsächlich schlau! Denn es klingt schonmal so richtig nach "Du wirst bald eine Katze sehen. Eine Wildkatze!" und es ist ein Pfad. Den muss man gehen. Also steht man nicht so dusselig in der Gegend rum und guckt. Wenn das jeder machen würde, wäre ja alles voller Menschenklumpen. Überall würde wer rumstehen und gucken.

Deshalb also der Pfad. Da können alle schön hintereinander her laufen und dabei ein bisschen gucken. So unauffällig wie möglich. Man möchte die Wildkatzen ja nicht unnötig erschrecken. Sonst hauen die ja noch ab. Wenn mal eine zu sehen wäre. 

Jedenfalls laufen da alle so rum und gucken, als ob sie nicht gucken würden und erschrecken dabei garantiert keine Katze. Und weil jemand von den Wildhütern mitgedacht hat, haben die dort noch einen Ausguckturm hingebaut.
Na, da mussten wir hoch. Vielleicht sieht man von da oben....
Nö. Keine Katzen. Nicht mal unwilde. War ja klar. Aber man könnte theoretisch ja welche sehen...
Theoretisch. Prakisch sieht man jede Menge Menschen, die theoretisch Wildkatzen sehen könnten.

War aber eine schöne Wanderung. Bequem in Mamas Tasche und durch eine schöne Landschaft.
Und die Wildhüter hüten zwar jetzt nicht wirklich Wild, aber Theodora, das sind keine Wildhüter – das sind Ranger. Oh, äh. Papa, das ist nicht lustig – Du machst hier meinen Eintrag kaputt. Jetzt ist das doch gar nicht mehr witzig. Also das mit dem Wild und den Hüten und so. Menno!

Also die – ähm – Ranger haben sich das jedenfalls ganz toll ausgedacht mit den Katzen. Denn so gehen die Leute wenigstens mal wandern. Sogar bei uns und ohne Biergärten alle paar Meter. So!

Bis bald (und ich sage trotzdem WILDHÜTER zu denen),
Eure Theodora

Montag, 28. September 2015

Gedicht des Monats: Blutmond WZT?



Blutmond, was soll das denn sein?
Sieht eher tot aus, sollt' man mein'.
Was will uns dieser Name sagen?
Das Wort schon schlägt mir auf den Magen.

Wenn der Erdtrabant nun bluten tät,
Und das des Nächtens – ziemlich spät,
Könnte das doch auch bedeuten,
Daß er anfängt, sich zu häuten.

Aber ein Mond ist keine Schlange.
Ich find es heraus – keine Bange.
Der Mond wird rot und immer röter.
Vielleicht schämt er sich, der Schwerenöter?

Nein, das war es auch noch nicht.
Gleich sind die Zeilen aus für mein Gedicht.
Schnell, es muss eine Pointe her.
Mist, vorbei – er blut' nicht mehr....




Mittwoch, 23. September 2015

Operation Gallenstein...

Na sowas.
Unsere treueste Leserin Ta.Lo. wollte uns endlich wieder einmal besuchen.
Doch leider kam etwas ganz wichtiges dazwischen.

Mama und Papa haben uns nicht alles erzählt. Das klang irgendwie ganz geheimnisvoll.
Nur Wortfetzen. Kauderwelsch.
Aber eine Sache haben wir sie immer wieder sagen hören: "Operation Gallenstein".

Ah! Eine geheime Aktion. So wie bei James Bond. Oder Ethan Hunt.... Das ist ja cool.

Wir waren ganz schön aufgeregt.
Wir wollten das unbedingt rausfinden...
AUF JEDEN FALL!

Und alles deutete darauf hin, daß es am Wochenende losgeht.
Die Koffer waren gepackt und Mama und Papa haben als Tarnung ihre Wanderklamotten mitgenommen. Und sogar Alibi-Freunde. Bestimmt, falls sie jemand sieht. Oder zum Schmierestehen.

Aber ich bin schlauer. Ich habe jede Sekunde aufgepasst.
Irgendetwas würde sie doch verraten und ich würde rausfinden, was es mit "Operation Gallenstein" auf sich hat.

Natürlich habe ich den beiden nicht verraten, daß ich von dem Geheimnis Wind bekommen habe.
Und damit ich Fotos machen konnte, um hinterher das Puzzle zusammenzusetzen, habe ich immer gequengelt, daß ich Bilder für mein Blog brauche.

Und die sind schonmal recht spannend.
Der Weg war gepflastert mit Hinweisen auf Plätze und Orte mit ...stein.
Das kann kein Zufall sein, oder?


Hier zum Beispiel: diese Straße führt zum Zeckenstein.
Das klingt eklig, oder? Das ist auch pure Absicht – dann geht da nämlich keiner hin und man kann sich heimlich dort treffen und Dinge austauschen oder so.

Aber Mama und Papa haben komischerweise nur den Fels von unten angeguckt und schwuppdiwupp ging es wieder weiter.

Naja, wohl eine falsche Fährte für unsere Verfolger (die gibt es in jeder Agentengeschichte – garantiert).
Und das war nicht die einzige falsche Fährte. Wieder ein Hinweis. Diesmal auf den Wasserstein.
War aber gar nicht feucht oder so. Ein ganz normaler Stein. Komisch.
So langsam hatte ich Zweifel, ob diese Geheimagenten wirklich Ahnung von ihrem Job hatten.
Der Stein war aus Stein. Nix Wasser. Also vielleicht ein Steinstein. Oder so.

Also noch hatten wir das Rätsel nicht gelöst.
Aber vielleicht jetzt: BETZENstein. Aha! Ein Stein aus Betzen.
Was mochte das nun wieder bedeuten?

Mmmhhh. Es könnte eine Fremdsprache sein.
Nun. Vielleicht sogar fränkisch...

Ich schlage mal nach... Ah, hier steht es... moment....Theodora – hier ist Papa – lass den Quatsch! Du weißt genau, was mit der Gallenstein Operation gemeint ist. Sei nett und schreib, daß Du Ta.Lo. gute Besserung wünschst. Sonst kommst Du eine Nacht in die Sockenschublade... Also wirklich!
Ähm, ja. Das wollte ich natürlich gleich am Anfang...ähm, ja: Gute Besserung Ta.Lo.! Von uns allen hier...und was ich wegen den Betzen...THEODORA!...huch..nei..........

Rechnet mal die nächsten zwei Tage nicht mit neuen Posts vom Nilpferd.

Liebe Grüße
Papa 

 

Sonntag, 23. August 2015

Ein Mitten-in-der-Woche-Wochenende

Das mag ich am liebsten: Mitten in der Woche wegfahren und dann wiederkommen und es ist Wochenende. Dann haben Mama und Papa noch mehr Zeit für uns und es ist ja immer lustig, wenn wir zusammen unterwegs sind. 

Diesmal war es aber irgendwie komisch.
Sonderbar.
Merkwürdig.
Anders als sonst...

Naja, so anders nun auch nicht. 

Jedenfalls fuhren wir am Mittwoch los und Mumps und ich saßen den Abend lang im Hotelzimmer und haben nachgedacht, was man denn so anstellen könnte.

Wir haben ja schon fast alles ausprobiert, was man auf einem Hotelzimmer ausprobieren kann. Von der Lampe hängen und "Buh!" rufen, den Hosenbügler, die Minibar als Winterurlaubssimulator und und und....

Uns fiel nix ein. Nichts. Gaaaar nichts.
Und was macht man, wenn einem gar nichts mehr einfällt? Genau. Man spielt das Spiel, das jeder mitspielen kann: "Um die Wette doof gucken!"

Es gab zwar keinen Gewinner, aber dafür, daß Mumps von Natur aus Vorteile hat, habe ich mich tapfer geschlagen. 

Der nächste Tag war dann schon fast unheimlich.
Alles hatte plötzlich mit der Zahl "13" zu tun. Ich habe leider nur zwei Fotos gemacht...


Mama und Papa sagen aber, daß die "13" eine Glückszahl ist. Jaja, die haben leicht reden. Wieso haben denn dann alle anderen Angst vor der Zahl? Ich bin da lieber vorsichtig.

Oh! Ach Du jeh. Au weia! 

Habt Ihr schon mal die Buchstaben in "Theodoras Welt" gezählt??? Uijuijui.
Das kann doch kein Zufall sein!

Jetzt schnell an was anderes denken. Genau – der Abend im nächsten Hotel hatte dann eine Tiershow für uns. Mumps und ich haben eine Ameisenstraße umgeleitet. Mama und Papa hatten ein bisschen Obst dabei und damit konnte man prima den Verkehr regeln... Das war lustig.

Das Hotel lag auch echt prima. Mama und Papa konnten zu Fuß zum Konzert und wir hatten einen tollen Blick auf den Fluss.Cool!

Und dann ging es wieder nach Hause. 
Endlich Wochenende! Hihi.

Bis bald,
Eure Theodora!
 

Dienstag, 18. August 2015

Gedicht des Monats: Frust-im-August-Limerick



Huch, herrjeh und ach.
Ich liege nachts oft wach.
Mal, weil's viel zu heiß ist.
Mal, weil's wie im Mai pi**t.
Oder der Mumps macht wieder Krach.




 

Dienstag, 28. Juli 2015

Ein Ausflug unter Männern – Theodora als blinder Passagier

Am Wochenende war es wieder soweit. Papa wollte wieder allein auf einen Männerausflug.
Ohne mich. Nur mit Mumps. Na, so geht das aber auch nicht...

Ich habe beschlossen, mich einfach mit in den Rucksack zu mogeln. 

Gesagt getan.
Papa hat zwar komisch geguckt, aber als er es gemerkt hat, waren wir ja schon längst da. Also hatte er keine Wahl – ich war dabei und außerdem hat er so jemanden im Gepäck, der ihm erzählen kann, wie es war. Denn dieses Mal ging es auf eine Bierwanderung. Den 5-Seidla-Steig. 

Richtig, wir waren schon einmal dort. Aber damals nicht nur die Männer. Da durften auch Frauen mit... Naja, dieses Mal bin ich halt die Quoten-Dame. Oder das Anstands-Nilpferd. Oder so.

Mumps und ich waren beide für den Weg verantwortlich. Konnte also nix schiefgehen.
Was dann so passiert ist, läßt sich ganz einfach mit ein paar Fotos beschreiben:


Nein. Halt. Auf dem Weg sind wir noch an einem Schild vorbeigekommen, das uns doch etwas erstaunt hat. Was ist denn ein Geflügelheim? Kommen da die alten Hennen hin, wenn sie keine Eier mehr legen? Oder junge Hühner, die zu Hause rausgeflogen sind? Wir konnten es nicht herausfinden...
Dann ging es so weiter, wie davor. Nur, daß Mumps jetzt ganz schön Tempo drauf hatte.
Ich musste aufpassen, daß ich nicht immer das Nachsehen hatte.
Vom letzten Seidla gibt es kein Bild, weil Mumps nicht mehr gerade sitzen konnte.
Und an den Heimweg kann ich mich nicht mehr soooo genau erinnern... 

Aber an den nächsten Morgen. Denn da war nochmal ein Ausflug angesetzt. 
Wir haben nochmal den Ritter Wirnth besucht. Da waren wir auch schonmal – vor zwei Jahren.
Und zur Lillach sind wir gewandert. Aber die war gaaaanz trocken. Deshalb gibt es auch keine Bilder. Schade. Aber von Mumps mit ein paar Artgenossen. Die waren aber ein bisschen sehr mit Fressen beschäftigt.
Der Tag ging dann leider viel zu schnell um und schwups, waren wir wieder zu Hause.
Das nächste Mal nehmen wir dann aber Mama mit. Jawoll! Die schmuggele ich dann auch einfach im Rucksack.

Bis bald
Eure Theodora

Montag, 20. Juli 2015

Wilder Westen umme Ecke

Viel passiert im Sommer ja nicht, wenn wir nicht gerade in den Urlaub fahren.
Wir Kuschels machen meistens Siesta. Pennen den ganzen Tag, weil es so warm ist und weil man draußen ausbleicht. Also gibt es auch kaum was zu schreiben... Bis gestern.

Denn endlich war wieder was los. Ein Ausflug stand an. Mit Mama, Papa, Tante und Onkel. Oh, wie waren wir aufgeregt! 

Es ging nach Norden in den wilden Westen. Häh? Egal. Wird schon stimmen.
Und es hat gestimmt. Gerade war noch Wald und schwuppdiwuppdi – der wilde Westen.
Eine richtige Westernstadt. Wie im Fernsehen. Mit Cowboys und Indianern. Und dummerweise auch mit anderen Gästen, die immer im Bild rumsitzen müssen. Naja. Mumps war auch ganz aus dem Häuschen. Vor allem bei der Pferdeshow. Aber da wusste er noch nix von den anderen Kühen. Dazu später mehr.
Wir waren ganz schön platt, wie groß diese Gäule so sind, wenn man nah rangeht. Hui.
Dann lieber ein bisschen mehr Abstand. Und das gerade rechtzeitig, weil die nämlich ganz schön flott rumgaloppert sind. Und die Mädels haben so Kunststückchen gemacht. Das sah teilweise sehr gefährlich aus und ich bin nicht sicher, ob das Kunststückchen waren, oder ob die vielleicht aus Versehen aus dem Sattel gerutscht sind und gerade noch rechtzeitig wieder....Papa schimpft, weil ich das nicht ernst nehme...aber mal im Ernst: Habt Ihr schonmal eine Reiterin gesehen, die freiwillig rückwärts reitet? Oder eine, die halb neben dem Pferd hängt und fast am Boden schleift? Na also.
Hihi, Mumps und ich haben dann noch Bilder gemacht. Muss einfach sein, wenn diese lustigen Schablonen rumstehen. Oder wie heißen die? Jedenfalls haben wir einen siamesischen Cowboy gebastelt. Lustig, oder?
Und als Mumps kurz darauf seine Artgenossen gefunden hat, war der Tag fast gelaufen. Der kleine Kerl wollte nicht wieder dort weg und hat sich eingemumpst. Seine Kumpels haben sogar ganz kurz zurückgemumpst. Also eher gemuht. Aber er war glücklich. Geht so einfach bei ihm. Schön!
Dann war der Tag auch schon rum. Aber nicht ohne einen siamesischen Indianer. Gerechtigkeit muss sein! Wäre ja sonst rassistisch, oder?

War ein toller Tag und wir müssen uns jetzt dringend ausruhen. Aber wir drücken alle die Pfoten, daß bald wieder was passiert. Vielleicht kommen die anderen Kuschels ja auch mal wieder mit? 

Bis bald,
Eure Theodora

Montag, 13. Juli 2015

Gedicht des Monats: Energiespargedicht (Juni/Juli)


Es ist ja jeden Sommer so,
Die Sonne macht zwar ziemlich froh,
Doch eben auch ein bisschen lahm,
Weshalb ich zu diesem Schluß hier kam:

Ein Nilpferd läuft zwar nicht mit Strom.
Weder Solar, noch vom Atom.
Und doch sollte man etwas sparen,
Mit der Energie – der raren.

Denn sonst – kommt es mal ziemlich dumm,
fällt Theodora einfach um.
Vom Hitzschlag plötzlich hingestreckt
Und am Boden jämmerlich...verendet.

Damit es niemals soweit kommt,
Entscheidet hier das Nilpferd prompt.
Es gibt im Sommer Sparmaßnahmen.
Ein Gedicht in zwei Monaten – Amen!



Sonntag, 28. Juni 2015

Harzausflug

Vor einer Woche war hier was los. Da sind wir morgens ins Auto gestiegen und nach Süden gefahren. Kurz angehalten – Mumps und ich sind im Auto geblieben – wieder losgefahren – nach Norden.
Häh? Wieso das denn? Hat Papa Schwung geholt?

Naja, irgendwann sind wir ausgestiegen und ins Bett gegangen. War ja auch anstrengend.

Aber der nächste Tag war wirklich schön.
Erst mit Papa im Bett Zombies umgerüsselt. Super! 
Darf Mama bestimmt nicht wissen, daß wir das spielen...


Und dann ging es auf eine  Wanderung – wir waren nämlich im Harz.
Mumps und ich wollten uns mit so ner ollen Sau anfreunden. Hat aber nur blöd geschaut und nix gesagt. Hat uns ihre kalte Schulter gezeigt. Pö.

Dann sind wir auf ein Schloss mit einer Hexenuhr. Das klingt komisch, oder? Und in der Tat kam um 6 vor irgendwas eine Hexe aus der Tür und hat gelacht. Mumps hatte ganz schön Schiss. Ich fand das eher albern... Sowas. Hat die nix anderes zu tun?

Aber der Blick vom Schloss war echt dufte. Super Aussicht und ein hübsches Städtchen.

Schön war es! Aber das nächste Mal fahren wir direkt – ohne Schwung zu holen! Oder Papa?

Bis bald und liebe Grüße
Eure Theodora

Dienstag, 16. Juni 2015

Mumps reist alleine



Huhu, Mumps hier. Hihi. Mumpszeit mal wieder.
Oh, wie aufregend, mumps. Spannend.

Ich mumpse schon seit zwei Tagen an dem Bericht. Bin da nicht so gut wie Theodora, mumps.

Ich fange mal an. Mumps. Am Wochenende war Mama mit mir weggemu..weggefahren, mumps.
Zum Sport. Also Mama. Ich war ihr Buddymumps. Undercover gemumps habe ich im Rucksack mein...na...meinen...mumps...habe ich mich versteckt.



Und nach ein paar Stunden sind wir dagewesen, mumps.
Sportplatz. Na, das war schonmal richtig.
Aber irgendwas ist da schief gemumpst. Ich war plötzlich gaaaanz allein. Wie soll ich da auf Mama aufpassen? Mumps!
Ich bin dann eingeschlafen und habe geträumt. Ganz komische Mumpsgeschichten.
Geschlafmumpst bin ich auch. Als ich wach geworden bin, saß ich mit so Puscheln vor einer Kamera. Komisch! Habe gar nichts davon mitbekommen, mumps. Aber Mama habe ich davon nix gesagt. Soll ja eigentlich buddymumpsen.
Am nächsten Tag habe ich mal die Gegend gemumpst. Alles sauber! Keine Gefahr.
Aber auf dem Sportplatz haben so komische Menschen ganz komische Sachen gemumpst. Immer so auf und abgemumpst. Und ohne Schuhe. Mmmmhh, aber unvermumpsig...dächtig....dings.
Mama hat mich dann wieder allein gelassen. Wie soll ich denn da aufpassen, mumps?
Ist aber alles gut gegangen. Und am Nachmittag haben wir Papa und Theodora wiedergesehen. Endlich. War ganz schön lang und wir haben uns alle doll gefreut, mumps!
Ob ich nochmal sowas alleine mache und auf Mama aufpasse? Vielleicht doch besser mit Theodora zusammen. Ja, das wäre besser, mumps!

So, jetzt sind meine Hufe wundgetippt und ich muss ins Bett mumpsen.

Bis bald, mumps und gute Nacht,
Eurer Mumps

Sonntag, 31. Mai 2015

Gedicht des Monats: Noch-zehn-Minuten-Mai-Limerick



Noch zehn Minuten Mai.
So schnell ist es vorbei.
Doch hab' ich es geschafft,
Mit allerletzter Kraft.
Wahrscheinlich ist's Euch einerlei...






Mittwoch, 27. Mai 2015

...und jährlich grüßt das Berch-Tier

Am Wochenende war es endlich wieder soweit: Berch-Zeit
Mumps und ich genießen das ja sooo sehr. Viele lustige Leute und Leute, die mit der Zeit sogar lustig werden, wenn sie sonst ganz ernst sind. Herrlich.

Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja nur die Bilder hochladen und gar nicht viel schreiben.
Man kennt das ja schon vom letzten Jahr. 

Aber Mumps hat dieses Mal wirklich zu tief ins Glas geguckt und war dann nicht nur nass um die Nase, sondern – also ich glaube das zumindest – strunzbsuffn. Echt wahr!

Wir sind aber trotzdem Riesenrad gefahren – auf alle Gefahren hin. Aber mal ehrlich: wieviel könnte so eine kleine Kuh denn auch...naja.... das würde doch bis unten gar nicht mehr zu sehen sein...oder?

Ist aber nochmal gut gegangen und wir sind alle gut gelaunt über den Tag gekommen und hatten jede Menge Spaß. Oh, fast alle. Denn als es geregnet und gehagelt hat und Papa die Schuhe voll Wasser gelaufen sind....naja, ich habe nicht mehr alles mitbekommen....musste in den Rucksack und habe ein paar Mal "Ich werrrrde krrrrank!" gehört.

Und Mumps hatte zu Hause dann dringend eine Wäsche nötig. Nüchtern war er schon längst wieder – aber nach Bier gerochen hat er noch immer sehr.

Und damit das arme Kuh-Tier nicht allein zum Trocknen auf der Heizung hocken musste, habe ich die Nacht auch dort verbracht. Habe zwar jetzt Streifen am Pops – aber was macht man für Freunde nicht alles!

Bis bald und passt beim Trinken auf Eure Nasen auf,
Theodora

Freitag, 15. Mai 2015

Männertag – Frauen und Mumpse werden allein zu Hause gelassen...

Ich finde das nicht gut! Üüüüüberhaupt nicht gut.
Letztes Mal konnte ich mich noch einschleichen. Aber dieses Mal wurden die Regeln verschärft und alle falschen Bärte vorher eingezogen. Mist!

Das ist doch gemein! Nicht mal Mumps durfte mit. Und der ist doch gar kein Mädchen!

Naja, wir haben das beste daraus gemacht und die Terrasse geentert.
Es war aber auch so ein schönes Wetter. Die Sonne hat so dolle geschienen, daß ich ein bisschen bleicher geworden bin. 

Und ohne Sonnenbrille ging gaaaar nix.
War also doch noch ein ganz schöner Tag.
Aber richtig ist das nicht! Nächstes Mal sollten wir alle zusammen wandern! Jawohl.

Bis bald,
Eure Theodora