Sonntag, 12. März 2017

Mit irren Iren auf der Insel

Also, ich weiß ja gar nicht, wo ich anfangen soll...
Das ist alles sooo spannend hier.

Von dem ersten Abend habe ich gar nichts mitbekommen. Der war irgendwie so schnell vorbei und wir fuhren in die dunkle Nacht. Auf dem Flur war ständig Lärm und an Schlaf kaum zu denken.

Aber dann ging die Sonne auf und man hat das Meer wieder gesehen. Nur noch kein Land.

Mumps und ich haben ganz lange geschaut. 
Nur ein Schiff war zu sehen...
 
Doch dann!!! Laaaaand in Sicht!!!!!
Und Theodora hat es zuerst entdeckt. Glaube ich jedenfalls.
 
Ich war schon ganz hibbelig. Aber Mama und Papa mussten erst noch frühstücken und sowas alles. Überflüssig, wenn man eine Insel vor der Nase hat, oder?

Die Überfahrt (Tendern - erinnert Ihr Euch?) ging flott und schwupps, waren wir an einem wundertollen Strand.
 
Naja, alles in allem muss ich aber sagen, daß die Insel einen riesigen Fehler hat: die ist nicht inselig genug. Also, die ist extra für die Gäste vom Schiff "eingerichtet"... Das fühlt sich irgendwie nicht echt an. Wisst Ihr, was ich meine?

Dann kam aber das Tollste an dem Ausflug von gestern: die verrückten Iren, die diese ganze Reise mit der vielen Musik veranstalten, hatten ihren Auftritt auf der Insel. 

Ui - das war toll und wir durften mitfeiern!
Leider geht ja alles irgendwann vorbei und wir mussten wieder zurück aufs Schiff...
 
Und heute ist wirklich schon der letzte Tag!
Ohweh. 

Aber es gibt noch viel zu sehen.

Heute liegen wir zum Beispiel vor Nassau.
Also da, wo die ganzen Nassauer herkommen - hihi.

Ich werde berichten!

Bis dann, 
Eure Theodora 

Freitag, 10. März 2017

Weg von den Keys

Es ist ja oft so, daß man gerade ankommt und schon wieder los muss. Hatten wir diesen Urlaub ja schon... So auch heute.

Aber wir wissen ja, was uns noch erwartet. Und das wird groooooßartig!

Allerdings war das der Tag heute auch schon. Wie man das alles noch steigern soll??? Ich weiß es nicht!

Angefangen hat es nicht ganz so toll - dachten wir. Weil uns nämlich Mama und Papa veräppelt haben... Tsss.

Nur, weil wir ab und an auch mal nicht ganz so sehr bei der Sache sind. Jedenfalls haben uns die beiden voll erschreckt!
Wir haben gestoppt und Mama und Papa haben gesagt, daß die Brücke kaputt ist und wir nicht weiter können... Sah auch echt übel aus.
 
Naja. Wir haben dann natürlich schnell gemerkt, daß es die alte Brücke war. Pffff. Die beiden hatten ihren Spaß und wir ne hübsche Aussicht. 
 
Und dann haben wir noch gesehen, daß überall Leguane rumlagen. Sogar an den Resten der alten Brücke...
 
Die sehen ganz schön frech aus - irgendwie...

Dann wurde es nochmal spannend.
Wir waren an einer Stelle, an der wir schon vor zwei Tagen waren. Doch damals haben wir nicht fotografiert.

Dort kann man nämlich Tarpune füttern. Das sind riesige Fische. Und die haben Hunger. Immer.
 
Das Gitter dort ist nur da, um die hungrigen Pelikane wegzuhalten. 

Und die Fische springen so flott, daß man manchmal meint, daß eine Touristenhand schnell mal ab ist...

Doch dann haben wir den Überraschungsgast des Tages kennengelernt.
Mama und Papa wollten den ganzen Urlaub schon mal Manatees sehen. Tchja - hat alles nicht geklappt...

Mumps und ich haben uns also mal hingehockt und geguckt und schwupps - keine Minute später - Manatee...
 
Das sind sehr niedliche Tiere. Obwohl die echt riesengroß sind. Aber die sind irgendwie so schön friedlich, langsam und überhaupt...

Bei uns sagt man ja Seekuh dazu. Mumps war auch ganz aus dem Häuschen, weil die richtig grasen und niemanden was tun.

Ein echtes Highlight!

Warum Mama und Papa allerdings so lange gebraucht haben, welche zu sehen??? Naja.

So, jetzt geht es aber schnell ins Bett und moooorgen. Tchja - das erzähle ich dann vielleicht beim nächsten Mal.

Bis bald, 
Eure Theodora 

Donnerstag, 9. März 2017

Ganz unten

So langsam haben wir das Kroko-Inferno verarbeitet. Das war aber auch echt ganz schön viel Aufregung! Huijuijui.

Naja. Ist ja alles gut gegangen.

Jetzt sind wir schon den zweiten Tag auf Key West und haben uns fast schon eingewöhnt - und schwuppdiwuppdi geht es morgen wieder weiter.

Aber mal von vorn.

Wir sind gestern ja erstmal angekommen.
Nach einer ziemlich endlosen Fahrerei.
Denn Key West ist eine Insel. Eine von sehr vielen. Und dann noch ganz weit im Westen. Daher wohl der Name... Aber das wäre ja nur halb so schlimm. Denn außerdem liegt das hier noch ganz im Süden. Auch das wäre nur halb so schlimm. Denn das richtig Schlimme: die ganzen vielen kleinen Inseln sind untereinander mit einer Straße verbunden. Also eher mit ein bisschen Straße und gaaaaanz vielen Brücken.
Und das zieht sich! Echt mal.
 
 
Aber irgendwann waren wir mal da.
Und während Mumps und ich ins Bett gefallen sind (die Alligatoren steckten noch in den Knochen), sind Mama und Papa noch zum Sonnenuntergang-Gucken gegangen.

Sie kamen kopfschüttelnd wieder, weil die hier tatsächlich klatschen, wenn die Sonne untergeht. Als ob die das sich auch mal anders überlegen könnte... Naja. Das denken die hier wohl öfter und wählen dann oft auch komische Menschen zu ihren Chefs - bevor sie es sich vielleicht anders überlegen. Aber das führt jetzt zu weit...

Heute waren wir jedenfalls wieder zusammen unterwegs und haben die Insel erkundet.

Was witzig ist: Weil das ja hier ganz unten ist, fangen hier auch Sachen an (und enden auch hier). So zum Beispiel die Straße Nummer 1. 
Wirklich wahr!
 
 
Und weil das hier ja der südlichste Punkt ist, haben die an die Stelle einen grooooßen Poller hingestellt. Der ist wirklich sehr groß.
Scheinbar ist er genauso beliebt, wie er groß ist, denn die Leute stehen echt Schlange für ein Foto!!! Verrückt.
 
Wir haben uns dazwischen gemogelt.
 
 
Ist zwar nicht nett - aber die merken das gar nicht. Die haben nur Augen für sich selbst. Da fällt nicht auf, wenn zwei Kuscheltiere sich vordrängeln...

Jetzt fallen mir aber leider schon wieder die Augen zu und morgen geht es schon wieder früh auf den Weg.

Dann kommt bald das Highlight vom Urlaub. Das wird ne Sause!!!

Bleibt also aufmerksam.
Ich melde mich,
Eure Theodora 


Mittwoch, 8. März 2017

Allerhand Alligatoren

Man denkt ja irgendwann, daß es jetzt nicht mehr mehr werden kann, oder?

Also, wir sind gestern einmal quer durch die Everglades gefahren. Das ist ja hier unten eigentlich alles ein großer Sumpf.
Kennt man einen, kennt man alle. 
Dachte ich...

Kaum waren wir auf dem Weg, wollten Mama und Papa einen Boardwalk machen. Die nennen das hier alles so komisch. Das ist nämlich nix anderes, als ein Spaziergang auf einem Weg, der aus Brettern zusammengezimmert ist. Nicht mehr...

Naja, wir waren auch schon fast auf dem Weg, als wir zum Glück noch vorher gesehen haben, daß da schon jemand anderes daneben Platz genommen und wohl auf sein Frühstück gewartet hat...
 
Uijuijui. Das war knapp.

Also nix mit Board und walken - sondern schnell zurück zum Auto.

Auf dem Weg dahin haben wir dann aber noch eine wesentlich kleinere Ausgabe getroffen, mit der wir uns dann doch getraut haben, ein Erinnerungsfoto zu schießen.
 
Wenn wir gewusst hätten, was noch passiert - wir wären wohl locker rückwärts und mit verbundenen Augen an dem großen Alligator vorbei gegangen....

Am anderen Ende des Sumpfes kommen nämlich viel mehr Leute vorbei. Und da sind auch passenderweise viel mehr Alligatoren. Wer da wegen wem kommt? Keine Ahnung.

Jedenfalls liegen da so viele von den Gesellen rum - das geht auf keine Mumpshaut.
Und die sind soooo entspannt. Man glaubt es nicht.

Nachdem wir da ganz gespannt zugeguckt haben, wie die Einheimischen versucht haben, ihre Kinder loszuwerden...
 
...und nichts passiert ist, haben wir uns auch ein bisschen näher ran getraut. Ein ganzes bisschen näher...
 
War das aufregend!!!

Und zu guter Letzt bin ich vor lauter Anspannung noch von der Bank gekippt. Da dachte ich kurz, daß es jetzt vorbei ist und ich gefressen werde!

Aber zum Glück ist nichts passiert. Puh!!!

Na, daß wir beide die letzte Nacht kaum geschlafen haben, brauche ich nicht extra sagen, oder?

Dafür gehen wir heute früh ins Bett.

Wir melden uns bald wieder - versprochen.

Bis dann,
Eure Theodora 

Dienstag, 7. März 2017

Doppeltes Boot hält besser?

Also einfach kann ja jeder, oder?
Deshalb sind wir gestern gleich zweimal mit dem Boot gefahren... Hihi.

Das erste Mal war geplant. Also etwas länger. Genau gesagt: einen Tag vorher...

Eine Bootstour in die Mangroven. Das ist da, wo die Bäume Beine bekommen und es ganz arg stinkt. So wäre meine Zusammenfassung jedenfalls. Mmmhhhh - ja.

Die Fahrt war aber echt schön und wir haben auch noch ein extra Foto bekommen. Das war die Kuschel-Premiere für den Kapitän ;) 
 
 
 
Naja. Das war schon echt schön.
Und da haben Mama und Papa gedacht - weil auch sonst nicht soooo viel anderes an dem Tag geplant war (also gaaaar nix) - daß man ja vielleicht nochmal mit dem Boot....also eine andere Tour... Und schwups, waren wir schon auf einem etwas größeren Kahn.

Diesmal nicht in die Mangroven, sondern raus in Richtung Golf. Nein, nicht zu einem Auto. Zum Golf von Mexiko. Davor liegen aber 10.000 Inseln. Sagen die jedenfalls....
 
Tchja und dann kam der Höhepunkt des Tages. Vielleicht sogar des Urlaubs... Also für mich und Mumps jedenfalls.

Wir hoffen, das Video geht bei Euch.
Ich hab da ein bisschen Probleme mit der Technik.

Der Kapitän hat nämlich einen Delfin gesehen, der gerade zu Abend gegessen hat. 
Aber unser Käpt'n-Iglo-Ersatz hatte da einen Trick auf Lager. Wenn man nämlich plötzlich Gas gibt und eine große Welle macht, ist das für die Delfine so, wie wenn man einem Hund beim Fressen mit seinem absoluten Lieblingsball vor dem Gesicht rumwedeln und dann werfen würde.

Und tatsächlich: Das Flossentier kam uns hinterher und hatte sichtlich Spaß!

Grandios!

Das war wirklich ein ganz toller Moment.
Und wir durften dabei sein!!!

Aber, was wir heute erlebt haben, war fast genauso spannend. Glaubt Ihr nicht?

Dann wartet mal auf den nächsten Bericht.

Bis bald,
Eure Theodora

Montag, 6. März 2017

Langweiliger Wanderweg?

Na gut. Na gut. Ich schreibe ja schon, was gestern los war.
Ihr seid aber auch neugierig... ;)

Wir hatten ja so unsere Erfahrungen mit diesen "tollen" Wanderwegen, auf denen es am Ende so wenig zu sehen gibt, daß wir glatt im Rucksack sitzen bleiben können.

Also, kam gestern wieder ein Versuch.
Und was soll ich sagen? Es war laaaaangweilig. Nix zu sehen - außer olle Pflanzen...
 
Aber mal so wirklich gaaaaaar nichts. Nüscht!  Nix!!!
Ihr macht Euch keine Begriffe, wie wenig....
 
Irgendwann freut man sich sogar, wenn die Bäume anders aussehen. Wobei - diese "Würgefeigen" waren ja eigentlich überall. Allein schon das Wort. Wüüürgefeigen! Bäh.
 
Doch DANN war plötzlich alles ganz anders! Also GANZ anders.
Viele Vögel. Und Alligatoren. Mindestens vier Stück! Und einer gefährlicher als der andere und soooooo nah! 
Mumps war echt tapfer. Aber ich hätte mich nicht gewundert, wenn er ohnmächtig geworden wäre...
Mir war auch ein bisschen anders. Man muss sich aber zusammenreißen, damit man denen nicht direkt ins Maul purzelt...
 
 
 
Das war ganz schön krass. Aber jetzt ist der Bann wieder gebrochen. 
Wildlife - wir kommen!

Ob das heute auch wieder geklappt hat?

Bleibt gespannt... ich schreibe....vielleicht schon morgen.

Bis bald,
Eure Theodora 

P.S.: Ich habe die Giftschlange vergessen, die wir gesehen haben... Wirkt das eigentlich bei Kuschels überhaupt??? Lieber kein Risiko angehen...

Sonntag, 5. März 2017

Ortswechsel

Man merkt ja immer erst, wie schön etwas ist, wenn man es nicht mehr hat...

Heute morgen ging es schon wieder von unserer schönen Insel runter und auf ins Ungewisse.

Es waren doch sehr schöne Tage dort und zum Abschied sind wir nochmal alle zusammen an den Strand gegangen.

Dort haben wir noch Lebewohl zu den ulkigen Tieren gesagt,
 
den Ausblick genossen,
 
die neueste Hutmode kreiert (wartet auf den nächsten Trend - dann lacht Ihr nicht mehr)
 
und noch ein letztes Mal zurück geblickt...
 
Jetzt sind wir mitten im Nirgendwo gestrandet. Etwas überfordert vom vielen Nichts und super gespannt auf morgen.

Aber auf der Fahrt hierher haben wir auch noch ein bisschen was erlebt - das verrate ich aber erst morgen. Auch, weil das Netz hier echt nicht gut ist und ich froh bin, wenn das hier durchsickert...

Bis dann,
Eure Theodora 

Samstag, 4. März 2017

Nüscht los

Na so langsam könnten Mama und Papa ja mal wieder mit dem Gechille aufhören.
Hier passiert ja gar nix mehr.

Immer sind sie zusammen zum Strandspaziergang und wir hocken hier. Na toll.
Und wenn sie heimkommen sagt Papa strahlend "18.000" und grinst... Häh? Was auch immer.

Und wenn mal was los ist, ist auch wieder nix los. Also, wenn wir zusammen ne Wanderung machen, passiert nichts. Also kein Wildlife und so.

Gestern waren wir eine gefühlte Ewigkeit unterwegs. Uns war schon leicht übel vom Geschaukel im Rucksack. Und das Einzige, was wir gesehen haben, war ein Ausguck.
 
Na prima. Die hatten wir ja nun eigentlich schon oft genug.... Aber wir wollten doch Abenteuer und gefräßige Tiere. Also ich. Mumps eher nicht so sehr.

Ja und heute?
Rucksackgeschaukel, ein dumpfes "Da! Die Naaaaase!!!", Rucksackgeschaukel, Licht - wieder zu Hause. BITTE???? Ein Ausflug ohne Ausblick? Die Blindenversion für sehende Kuscheltiere?

Angeblich gab es gaaaaaar nix zu sehen und wir mussten "deshalb nicht unbedingt aus dem Rucksack raus". Soso. Und was war das mit der Nase???

Also, ich bin ja sehr froh, daß wir beide mit in den Urlaub dürfen. Aber so ein bisschen mehr Abenteuer - das wäre schon irgendwie auch nicht ganz verkehrt... War das jetzt diplomatisch ausgedrückt? Egal: Ich will was ERLEBEN!!!

Verzweifelte Grüße 
Eure Theodora 


Freitag, 3. März 2017

Keine große Leuchte

Gestern waren wir zwar nicht so superviel unterwegs - aber einen kleinen Ausflug gab es schon noch. Und zwar zu einem Leuchtturm im Süden unserer Insel.
 
Leuchtturm??? Hallo?
Das ist doch eher ein Stahlgerippe mit Funzel unter dem Dach. Das ist doch kein Leuchtturm!!!

Nee nee. Die benennen hier alles immer so toll und dann ist da nur Kulisse und so. Tsss. 
Papa sagt gerade von nebenan "wie beim Bier"... Wie auch immer er das wieder meint.

Naja. Wir waren dann noch auf einem Steg, an dem eine Menge Angler geangelt und eine nicht unerhebliche Menge Reiher - nein, DAS haben die nicht getan - gewartet haben.

Mit einem wollten wir uns anfreunden.
Aber irgendwie sah er nicht begeistert aus. Eher ein bisschen abweisend.
 
Da wir kein Wort verstanden haben, ließen wir ihn stehen.

Das war auch schon alles spannende vom Ausflug. 

Was wir heute erlebt haben?

Das erzähle ich Euch vielleicht morgen.

Bleibt gespannt,
Eure Theodora

Mittwoch, 1. März 2017

Ruhig angehen

Gestern haben wir den Tag mal etwas ruhiger angehen lassen. Ich musste ja auch noch das Gedicht des Monats schreiben - da kann ich keine Hektik vertragen...

Also waren wir hier. Mama und Papa sind am Strand spazieren gewesen und wir haben im Liegestuhl gesessen und auf den Garten geguckt.

Doch irgendwie fühlten wir uns beobachtet. Aber da war nichts. Bloß ein oller Stein.
Allerdings hat der Stein den Rasen gemäht. Wow! Bestimmt so ein moderner Solar-Rasenmäher... Allerdings war das Design sehr merkwürdig und auch das Mähwerk sah eigenartig aus. Mmmhhh. 

So langsam wurden wir doch neugierig und sind mal zu dem Ding hin.
 
Die Schildkröte war genauso überrascht wie wir und hat erstmal aufgehört zu fressen. War ganz verdattert.

Also sind wir wieder rein und schon gingen die Mäharbeiten weiter.

Heute geht es wieder in die Natur.
Mal sehen, wen wir da so treffen.

Bis bald,
Eure Theodora

Dienstag, 28. Februar 2017

Gedicht des Monats: Hoffnung auf Fernweh



Sonnenaufgang. Sonnenuntergang.

Dazwischen: Tage. Gar nicht lang.

Denn viel zu viel geschieht darin,

Als daß ich mal gelangweilt bin.


Deshalb fahre ich gern weit weg.

Noch etwas weiter - nicht ums Eck.

Will dort möglichst viel entdecken,

Um Euch mit Fernweh anzustecken.


Nicht, weil ich Euch quälen mag.

Es gibt nichts, das mir je ferner lag.

Rechne wohl insgeheim damit -

Beim nächsten Mal kommt Ihr dann mit.








Spannende Liegewesen

Na, heute war vielleicht ein Tag!!!
Anfangs dachte ich noch so: "Ja. Schön. Ein Spaziergang. Wird wohl nicht viel passieren. Oh, eine Palme. Lass mal ein Bild mit Mumps machen..."

Gesagt getan.
 
Und dann stehen wir plötzlich auf dieser Brücke.
Krass! Total krass!!!
Ich dachte, meine Nähte platzen auf.
Mumps hat sein ganzes Leben vor sich ablaufen sehen. Alles. Das ganze Gefiepe inklusive...
 
Diese Krokos da - die waren ECHT!!
Ganz nah und EhECHT!
Einfach so. Ohne Zaun!

Wenn wir da ins Wasser gefallen wären.... Die hätten Papa glatt gefressen, wenn er uns hätte retten wollen.

Aber es ist ja nix passiert.
Und Mumps kann inzwischen auch wieder atmen, ohne wie eine Mundharmonika auf dem hohen Cis zu klingen.

Krass war es aber schon.

Mal sehen, was noch so alles passiert.

Ich berichte. Versprochen.

Bis bald,
Eure Theodora 

P.S.: Papa sagt, ich soll Alligatoren sagen - nicht Krokos. Aber das ist doch das gleiche, oder? Nein? Na gut. Alligatoren Alligatoren Alligatoren! Besser? Na dann....

Montag, 27. Februar 2017

Bessere Aussicht

Huhu,

nur ganz kurz, weil ich soooooo müde bin.
Muss der Jetlag sein...

Wir sind am Meer. Toll!
Und da ist der Ausblick natürlich schon viel viel besser. :)

 
 
Also, hier ist alles prima!

Obwohl die ollen Schnecken heute morgen auch wieder aufgetaucht sind...
 
Naja - sollen sie ruhig.
Aber ich wüsste zu gern, wie die das machen.

Also - bis bald - dann hoffentlich wieder munter,
Eure Theodora

Sonntag, 26. Februar 2017

Fensterplatz

Huch, hat das gerumpelt, als wir aufgesetzt haben. Also bei der letzten Landung - wir hatten nämlich zwei davon. Wahrscheinlich konnte der Herr Pilot es nicht erwarten, Feierabend zu machen und hat den Fußweg mitgenommen, wie Papa, wenn er es eilig hat... 

Aber der Rest war toll!

Wir konnten sogar einen Blick ins Cockpit werfen. Heimlich und nur kurz...
 
Hat zum Glück auch niemand gesehen...

Dann haben wir unseren FENSTERPLATZ eingenommen und hatten den ganzen Flug lang gute Sicht. Also, wenn man was gesehen hat...
Jedenfalls war das tausendeinhundertdreiunddreißigmal besser, als im Handgepäck zu hocken!

Und wir haben auch echt tolle Sachen gesehen.
 
Allerdings haben wir uns fast die Augen aus den Köpfen geguckt - aber trotzdem keine Eisbären entdeckt. Naja. Toll ausgesehen hat es trotzdem!

Und irgendwann hat es auch gereicht. War ja dann eh schon dunkel. 
Das hat sich ja der Pilot scheinbar auch gedacht und hat Gas gegeben.

Damit Mama und Papa nicht noch mit dem Auto lange durch die Nacht fahren mussten, sind wir erstmal beim Flughafen geblieben.
Also, das mit der Aussicht vom Balkon muss dann aber noch besser werden...
 
Aber ein bisschen Zeit dafür haben wir ja.
Und ich glaube, daß auch das ein ganz toller Urlaub wird.  Wir sind ja dabei - muss ja gut werden!

Ich weiß nicht, wie oft ich Netz habe. Also keine Sorge, wenn mal nix kommt.

Ich melde mich aber bestimmt bald wieder,
Eure Theodora

Donnerstag, 23. Februar 2017

Sprachtraining

Ich wollte das schon die ganze Zeit machen. Aber irgendwie waren die letzten Wochen einfach weg, bevor man richtig "HuchistdashierwiederengimRucksack" sagen konnte...
Richtig - das ist ein versteckter Hinweis darauf, daß es bald in den Urlaub geht. Juchuuuu!

Jedenfalls wollte ich doch noch mit dem kleinen Krokodil üben, damit mich die Kollegen von ihm da drüben verstehen. Am Ende wird Mumps gefressen - da muss ich doch wissen, was "Spuck ihn SOFORT wieder aus!" heißt. Und andere praktische Dinge, wie "Haben Sie eine Verwandte, die bei Gucci als Model arbeitet?"... Smalltalk ist da drüben ja ganz wichtig!

 

Naja, anfangs lief es gut und ich hatte diese komischen Laute bald ganz gut raus. 
Und als ich mir alles gemerkt habe - also wirklich viel auswendig gelernt - sagt der kleine Racker, daß mir das aber nicht viel nützen wird. Er sei nämlich ein Krokodil.
Ja, was denn sonst bitte?!
Und dann meint der Klugsch**ß** so ganz locker, daß es bei uns im Urlaub wohl eher Alligatoren geben würde und die hätten einen fiesen Dialekt. Da hätten andere Gattungen keine Chance.

Na super! Muss ich mich von so ner kleinen Echse also vorführen lassen.

Wenn die Verwandtschaft nur halb so frech ist, kann das ja was werden...

Bald geht es los. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Mumps zittert manchmal auch ziemlich dolle. Aber würde ich an seiner Stelle auch - Kro...Alligatoren mögen nämlich Kuh, glaube ich. Aber wir passen schon auf!

Ich werde berichten.

Bis bald,
Eure Theodora