Montag, 30. März 2009

Leipziger Zoo

Hui, endlich war mal wieder was los.
Mama und Papa waren in Leipzig und haben Mumps und mich mitgenommen. Mitgenommen war ich ja in letzter Zeit öfters. Aber nun wurden wir mitgenommen und das war toll.


Zuerst waren wir in einem komischen Hotel - die hatten zwar lustige Dekorationsversuche mit Handtüchern unternommen. Aber Papa hat die ganze Zeit geschimpft, daß es zu kalt war und daß seine Knie beim Kacken zwischen Klo und Dusche eingeklemmt sind. Wir fanden das lustig. Haben aber nix gesagt... War auch besser so.

Denn am nächsten Tag haben uns die beiden mit in den Zoo genommen. Das war sooo toll! Papa hatte uns in den Jackentaschen sitzen. Wir konnten die ganze Zeit rausgucken. Gibt zwar kaum Fotos, aber wir haben wirklich alles gesehen. Zum Beispiel im Aquarium:


Mumps hat ein bisschen gequietscht, als der erste Hai kam. War lustig. Seine Schockstarre hat auch nur ne Viertelstunde angedauert...

Von den Zebras war er sehr begeistert. Waren aber auch weiter weg. Und er stand - ähm hing - höher...




Das war echt ein toller Tag. Auch, wenn wir ab und an wieder in die Taschen geschoben wurden. Mußte wohl sein, denn beim Essen hätten die anderen Leute sonst komisch geguckt. Oder als die Affen frei rumliefen. Da war Mumps auch wieder etwas beunruhigt und ist freiwillig tiefer gerutscht.... Kühe sind Schisser.

Danke jedenfalls an Mama und Papa! Und wenn die dann irgendwann in Leipzig noch Nilpferde haben, dann muß ich nochmal da hin! Bitte!!! Oder behalten die mich dann gleich dort? Nööö, oder? Dann müßte ich mich halt verkleiden. Als Specht oder Hornisse. Oder irgendetwas total unauffälliges. Vielleicht als Plüschtier. Dann rede ich einfach nix und hänge reglos aus der Tasche und gucke nur. Habe ich ab und an versucht und bin den Leuten auch kaum aufgefallen. Könnte also klappen. Ja, so machen wir das!

So, jetzt noch ein Nickerchen in der Sonne! Toll! Es wird doch Frühling!
Bis bald,
Eure Theodora!

Dienstag, 24. März 2009

Frühlingsanfang

Denkste.
Schnee!
Das gibt es doch nicht!

Beinahe hätte ich Schal und Socken ausgezogen. Zum Glück nicht. Hätte ja jetzt Fellfrost...

Also, ich gehe jetzt wieder in den Winterschlaf. So!

Nacht,
Theodora!

Sonntag, 15. März 2009

Gedicht des Monats - Scherz im März



Ich glaub, das ist ein Scherz.
Das ist doch nicht der März!
Sonst wäre es doch draußen grün,
es würden sogar Becher blüh'n.

Doch leider ist es so wie eh und je.
Grau und schmuddelig - ohje!
Dauert es denn noch sehr lang,
bis ich nackig sonnen kann?

Vielleicht kann ich Mama bestechen,
für ein Flugticket zu blechen.
Dann flöge ich nach Istanbul
und läge dort am Pool ganz cool.

Doch ohne Mumps wäre es doof.
Drum bleibe ich bei Haus und Hof
und warte auf den Frühling
obwohl ich ungeduldig bin.

Ich zähle Stunden und auch Tage.
Ich nerve alle mit der Frage:
Wann wird es warm und etwas heller?
Zur Strafe sitz' ich nun im Keller!

Von dort darf ich erst wieder fort,
wenn ich von Sonne sag kein Wort.
Doch das fällt mir so gar nicht schwer,
dann frage ich halt nach Sommeeeer!

Und die Moral von dem Gedicht:
Frag nach dem Frühling nicht.
Sonst sitzt Du schnell im Keller.
Und da ist's auch nicht heller!





Dienstag, 24. Februar 2009

Mumps ist ne blöde Kuh!

Auch wenn mich Mama und Papa jetzt wieder ausschimpfen: Mumps ist ein Doofie!

Der hat mich glatt veräppelt. Hat mit meinen Gefühlen gespielt! Pfff!

Mumps will nämlich gar nicht nach Indien. Das war nur Quatsch. Sowas! Woher er das nur hat. War dich eigentlich immer so ein scheuer Typ Marke "ich-tue-keiner-Fliege-was"... Und jetzt flunkert der wie ein großer!

Naja, Rache ist ja süß. Warte nur Mumps! Warte bis es dunkel wird! Da wird Dir auch kein Inder mehr helfen... Na, schon die Hosen voll? Haha, Theodora läßt sich nicht zweimal verschaukeln!

Später mehr- muß die Spannung auskosten,
Theodora!

Montag, 23. Februar 2009

Mumpsens Pläne

Ich mache mir Sorgen. Mal wieder.
Erst die Sache mit der anderen Kuh und jetzt das:

Mumps hat was über Indien gehört. Da war was mit heiligen Kühen.
Erst hat er eilig verstanden. Und ich dummes Nilpferd habe es ihm
erklärt... Könnte mich ohrfeigen und freiwillig in den Trockner gehen.

Mumps hat jedenfalls jetzt die fixe Idee, nach Indien zu gehen - oder
zu "mumpsen", wie er sagt... Die lieben dort alle Kühe und überhaupt
wäre es bestimmt toll dort. Pah! Der denkt doch gar nicht nach. Was
soll denn dann aus uns werden? Aus mir? Mmmh?

Ich werde ihn fragen. Genau das!
Ich schreibe, was da rauskommt...

Drückt die Daumen,
Theodora

Montag, 16. Februar 2009

Gedicht des Monats - Kalenderbauer




Wer hat denn das wieder verzapft,
daß da so eine Lücke klafft?
Der Februar hat kaum noch Tage.
Das ist der Grund für meine Frage.

Wer baut denn eigentlich Kalender?
Das wär ein Job für einen Rentner.
Es ändert sich doch nie sehr viel.
Und man hat kaum Gestaltungsspiel.

So gesehen fällt mir ein,
es könnten auch Beamte sein.
Vielleicht wird es ja bald bekannt:
Kalender kommen aus dem Amt.

Bleibt noch die Frage nach der Lücke,
vor der ich mich auch jetzt nicht drücke.
Hat denn jemand was gesehen,
wohin die ganzen Tage gehn?

So kann das jedenfalls nicht bleiben.
Damit muß bald Schluß sein, denn:
Wenn das so weitergeht - kein Scherz,
ist Mitte Februar schon März.












Mittwoch, 4. Februar 2009

Was soll das?

Habe neulich was über "Stuhlesser" gehört. Sollen sogar ganz berühmte Leute machen...
Also, ich verstehe das nicht. Warum fressen die Stühle?
Wenn das jeder macht, müssen irgendwann alle Leute stehen.

Ist bestimmt so ein Trend, den die Möbelindustrie erfunden hat. Tsss!

Montag, 2. Februar 2009

Ein Traum!

Hallo!
Bin noch ein bisschen zitterig. Ich habe schlecht geträumt.
Das kommt wohl noch davon, daß ich überlegt hatte, was an meiner Frisur zu ändern. Und dann dauernd diese Sendungen im Fernsehen - immer geht es um Schönheits-Operationen und so. Das ist ja schrecklich.

Jedenfalls habe ich geträumt, daß ich beim Typberater war und der meinte, daß ich dringend was machen sollte. RTL und ProSieben hatten einen tollen Vertrag, mit dem ich Mama und Papa hätte durchfüttern können. Bedingung war, daß ich mich überraschen lassen mußte... Naja, kann man ja mal machen...dachte ich. Dann die folgenschweren Worte: OP! Also eher Buchstaben: OP! Es ging sofort nach der Werbepause (leichtes Bier, Schinkenwurst am Stiel, Eis in Dosen und Erdnüsse in Eisenhülle...etc.) in den Operationssaal und das Licht ging aus... Schrecklich!

Als ich aufwachte - also im Traum - durfte ich in den Spiegel schauen. Alle Kameras auf mich. Panik! Und was ich sah, war in etwa dies:


Dann wachte ich in echt auf und konnte vor lauter Gezittere gar nichts sagen. Mama und Papa waren irritiert, weil mir das fast nie passiert. Als sie aber nichts weiter sagten, hatte ich irgendwann genug Mut, in den Spiegel zu schauen - GOTTSEIDANK! Alles nur ein Traum!

Was für ein blöder Traum! Aber eins habe ich gelernt: Ich bleibe einfach so, wie ich bin! Jawoll! Alles andere ist doch doof, oder? Eben!

Bis bald,
Theodora!

Freitag, 23. Januar 2009

Gedicht des Monats - Kältewelle



Was macht man denn im Januar.
Nichts anderes als jedes Jahr.
Es sei denn, man ist schlau wie ich
und schreibt was am Ende reimt sich.

Nunja, der Satz war etwas krumm.
Doch dennoch bin ich nicht gleich dumm.
Dumm war das Roß, von dem ich schreibe.
Hat keine Ahnung und ne Scheibe.

Besagtes Roß hieß vorne Wal.
Oder auch Walroß - ganz egal.
Dies lebte in Gefangenschaft.
Fraß Fisch und trank Gemüsesaft.

Doch eines Tages wurd es kälter.
Das Wasser im Walroß-Behälter
wurde eisig, zäh und fest.
Es war ernst - kein Test.

Doch alles drängen, schieben, bitten
half nix - das Roß blieb mitten
in dem festen Klumpen Eise stecken.
Sogar die Zähne - da half kein Recken.

Da friert es nun und ist ganz blau.
Drin im Walroß-Haus sitzt seine Frau
und schaut Pilawa- ganz entzückt.
Das Roß wird langsam echt verrückt.

Und die Moral von der Geschicht:
Setz Dich in kalte Tümpel nicht,
wenn Deine Frau die Quizshow sieht.
Denn Kälte geht echt aufs Gemüt!




Freitag, 16. Januar 2009

Olle Kamellen


Mama hat geschimpft. Wir waren letztes Jahr im Urlaub und ich habe noch gar kein Bild davon gezeigt... Also: Hier sind Mumps und ich beim Blick in den Bayerischen Wald.
War wirklich toll damals. Wir hatten einen prima Blick auf Hirsche und deren Kühe. Mumps hat das mit den Kühen falsch verstanden und dauernd am Fenster gelauert. Hat aber nie ne Kuh gesehen und war deswegen immer traurig. Habe ihm dann auf der Heimfahrt das mit den Hirschen und den Hirschkühen mal erklärt. Er hat laaaaange gebraucht. Es kam ungefähr 400 mal "Mumps? Kühe? Mumps? Hirsche oder Kühe? Mumps?", das ich mir anhören durfte.

Jedenfalls war es damals echt schön. Mama hält uns übrigens fest. Also, das sind ihre Finger. Nicht das jemand denkt, wir hätten da was Komisches am Arm... Aber sie hatte halt Angst, daß wir runterfallen.

So und nun mache ich mir mal Gedanken für das erste Gedicht des Jahres. Habe da schonmal ne Idee. Ihr werdet schon sehen.

Bis bald,
Theodora

Freitag, 9. Januar 2009

Jahresanfang

Zuerst wünsche ich allen mal ein gesundes Jahr! Macht man so, habe ich gehört...

Mich haben auch gewisse Personen sehr bedrängt, daß ich mal was schreibe. Dabei wollte ich es dieses Jahr mal langsam angehen lassen. Aber nein! Bedrängt haben sie mich. Ich nenne keine Namen, weil Mama und Papa ja mitlesen. Aber ich muß schon sagen, daß ich eigentlich ein bisschen beleidigt bin. Was soll ich denn schreiben, wenn nix passiert - außer daß die Scheiben von innen zufrieren.
Überhaupt! Diese Kälte geht uns auf den Senkel. Dauernd muß man aufpassen, daß man beim Lüften vom Schlafzimmer nicht total steif wird und auf die Seite kippt. Wie sieht das denn aus? Da könnte man meinen, ein Massensterben unter Kuscheln hätte stattgefunden. Dabei haben die beiden nur vergessen, das Fenster zuzumachen und unsere Füllung ist hart geworden...

Aber neben der Kälte passiert so rein gar nix! Also nix Nennenswertes. Mumps hätte gern ein Tattoo und traut sich nicht... Ist das erwähnenswert? Auf meine Idee mit nem waschechten Branding ist er erstmal ohnmächtig geworden. Aber vielleicht war das auch Quatsch - ich weiß seine Zusammensetzung gar nicht - am Ende brennt er lichterloh und ich fange auch noch Feuer. Das haben wir erstmal verworfen, denke ich. Werde mal sicherheitshalber nachsehen, ob alle Streichhölzer weggeräumt sind.

Man muß schon immer auf alle aufpassen. Haben nix als Flausen im Kopf... Gut, daß wenigstens eine vernüftig ist. Nilpferde sind nämlich nicht nur schlau, sondern auch sehr überlegt im Handeln.

Apropos überlegen: Ich habe mir überlegt, daß ich dieses Jahr ja meine Frisur ändern könnte. Was haltet ihr von längeren Haaren mit einer leichten Welle? Stünde mir das? Und wie lasse ich das Fell am Kopf wachsen? Gibt es dafür nen speziellen Weichspüler? Oder nimmt man da Pril oder Palmolive??? Keiner hilft mir. Aber ich fände ne andere Frisur schon auch toll... So im neuen Jahr. Also, wer was weiß: MELDEN!

Jetzt werde ich jedenfalls schonmal nach der Fernbedienung hangeln und nachsehen, wann das mit dem Urwald losgeht. Sonst spricht wieder jeder drüber und ich weiß nix davon. Diesmal nicht! Diesmal bin ich vorbereitet!

Bis bald und sagt mir wegen der Haare bescheid,
Theodora!

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Guten Rutsch!



Wir haben schon mal geübt und
wünschen Euch allen einen

GUTEN RUTSCH!


Alles Liebe von
Theodora und Mumps!



Sonntag, 28. Dezember 2008

Gedicht des Monats - Dezemberlimerick




Das Ende naht, die Angst ist groß.
Das Jahr vorbei. Was soll das bloß?
Wieso ging's diesesmal so schnell?
Ist dieser Gott denn kriminell?
Zum Glück geht bald ein neues los.





Donnerstag, 25. Dezember 2008

Weihnachten ist schön! Weihnachten ist sehr schön!
Das Schönste an Weihnachten ist nämlich, daß Papa plötzlich wieder Zeit für uns hat. Das ist schön! Schön ist auch, daß er nicht einfach wegfahren kann. Dazu ist er nämlich immer zu betrunken. Die fangen hier schon morgens mit Sekttrinken an... Sowas. Aber schön für uns. Denn so kann ich mit ihm zusammen endlich die Sachen nachholen, die noch in meinem kleinen Hirn geschlummert haben.

Zum Beispiel die letzten Bilder von der Tour:



Das war in Berlin. Ich weiß bis heute nicht, wo der Frosch plötzlich herkam. Mumps und ich haben wohl kurz nicht aufgepaßt und schwups saß da ein kleines grünes Ding zwischen uns... Dachte erst, daß ich träume. Aber nein, er war echt.

Nach ein paar Minuten Schweigen haben wir dann rausgefunden, daß er Bertram heißt und aus Potsdam stammt. Was ihn nach Berlin verschlagen hat, wollte er uns nicht sagen. Bestimmt so ne Weibergeschichte, hat Mumps gemeint. Ich mache mir langsam Sorgen um seinen Wortschatz. Zwischen "Mumps" und "mumps" kommen immer häufiger solche derben Ausdrücke...

Aber zurück zu Bertram. Er kann nicht wirklich gut reden. Aber wir sind ja gut in Lippenlesen. Froschlippen sind natürlich auch so ne Sache für sich. Aber wir denken, er heißt Betram und kommt aus Potsdam. Könnte aber auch ein Dialekt sein und er heißt in Wirklichkeit Gundula und ist eine Froschin, die aus Kenia stammt. Aber da Kenia nicht wirklich wahrscheinlich klingt, haben wir uns für Variante A entschieden...

Jedenfalls wollten wir am nächsten Tag noch ein bisschen plaudern - da war Bertram/Gundula nicht mehr da. Ist wohl in Berlin geblieben und sucht dort sein Glück. Oder Mama und Papa haben ihn heimlich in den Koffer gepackt. Wer weiß...

Naja, dann ging es jedenfalls weiter nach Hamburg:


Dort war das Wetter für Hamburger Verhältnisse wohl ganz gut - wir fanden es eher bescheiden... Aber dafür war trotz allem unser Blick aus dem Hotelzimmer einmalig. Mumps hätte vor lauter Höhenangst beinahe gebrochen. Naja, ich habe ihm die Hand davorgehalten. Das hat ihn so erschreckt, daß er seine Angst völlig vergessen hat... Kühe sind halt einfach berechenbar.


Mumps und ich saßen echt lange vor dem Fenster und fanden es trotz der grauen Suppe einfach toll! War der letzte Tag auf Tour und da habe ich auch kaum Quatsch gemacht und mich mit Mumps einfach mal nur vertragen...

Im Flur von unserem Zimmer war auch eine Zeichnung von unserem Hotel. Da habe ich Mumps erklärt, wie hoch wir wohnen und wo wir jetzt im Moment sind... Da mußte ich wieder ganz schnell seinen Mund zuhalten. Wiederkäuer haben aber auch einen echt schwachen Magen. Tssss.

Nun ist das alles schon wieder ein paar Tage her und wir waren wieder zu Hause und sind schon wieder weg. Das geht aber auch schnell dieses Jahr.

Die nächste Tour ist erst wieder im Frühjahr. Aber bis dahin machen wir noch viele andere Dinge. Ihr könnt ja immer mitlesen. Macht Ihr doch, oder?

Also, bis bald mal und feiert noch schön Weihnachten.
Das ist nämlich schön! Und wenn Papa noch Lust hat, werden wir später noch mein Dezembergedicht online stellen. Ich habe allein immer Mühe mit den Farben und dem Fettgedruckten - das muß ich mir nochmal zeigen lassen...

Frohes Fest,
Theodora!


Montag, 15. Dezember 2008

Wir werden alt...

Früher war das noch anders. Da sind Papa und Mama auf Konzert verschwunden und wir haben lustigen Quatsch gemacht...

Heute ist bei uns wohl die Luft raus - eindeutig zu oft weichgespült!

Statt auf Lampen zu klettern oder Mumps mit Zahnpasta zu dekorieren, habe ich mich auf dem letzten Tourteil mit Stricken beschäftigt. Was heißt beschäftigt - ich hab es kurz versucht, weil das bei Mama so einfach aussieht. Außerdem bekommt sie so einen leeren Blick und sieht unheimlich glücklich aus. Das wollte ich auch!

Also habe ich Mumps das Knäuel in die Pfoten gedrückt und zu den Nadeln gegriffen. Wollte Mama überraschen und den Socken fertigbekommen... Überrascht habe ich sie auch. Und sie hatte auch wieder diesen leeren Blick. Nur das Schimpfen war neu, als sie mein Machwerk versucht hat, wieder in einen Socken zu verwandeln. Dabei sah das so einfach aus...

Mumps ist am besten weggekommen. Der ist bei dem Geklapper eingepennt und erst Stunden später wieder aufgewacht. Ich habe ihm weisgemacht, daß ich das alles selbst gestrickt habe. Hoffentlich petzt Mama nicht...

Bis bald,
Theodora!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Das einzige Nilpferd, das backen kann...

Soso, keine Plätzchen - das KANN ja gar nicht sein. Also, wenn Mama nicht dazu kommt, hilft sich Nilpferd eben selbst. Ich kann ja schließlich lesen. Dann kann ich auch backen - so!

Nun, ich habe mich für Vanillekipferl entschieden. Mumps bekommt allein bei dem Wort schon ganz feuchte Nüstern... Hihi, der ist noch verfressener als... ähm, der ist verfressen!

War nicht einfach, eine Zeit zu finden, in der die Küche frei ist. Am Ende lassen die mich nicht. Aber ich habe das geschickt angestellt und für zwei Stunden konnte ich mich austoben. Hier seht Ihr ein paar Fotos, die Mumps geschossen hat. War ganz wagehalsig - der Kleine mußte auf Mehltüten und Zuckerdosen balancieren. Aber das Ergebnis ist gar nicht so schlecht...

Zuerst kommen alle Zutaten in ne Schüssel
und müssen verquirlt werden.
War echt anstrengend.
Zwischendurch mußte Mumps die Schüssel halten,
oder manchmal auch mich.


Wir waren ganz schön stolz auf unseren Teig!


Kipferl? Woher kommt der Name?
Die Dinger sehen aus wie häßliche Käferlarven!
Und das Zeug klebt am Fell!!!


Wir haben es aber geschafft und irgendwann
war das Blech im Ofen.
Jetzt hieß es: warten, warten, warten!


Das Schönste war das Wälzen der
warmen Kipferl in Vanillezucker.
Mumps wollte dauernd naschen.
Habe ihm aber ordentlich was auf
Finger und Rüssel gegeben...


Hier das Ergebnis unserer Backerei.
Hat sich echt gelohnt.
Und am Advent haben wir dann
Mama und Papa überrascht.
Alleine Futtern macht doch
keinen Spaß, oder?


Allen da draußen einen schönen zweiten Advent,
von Eurer Theodora!

Sonntag, 30. November 2008

Spiderdora meets Kunst

Ich weiß nicht genau, wer das Bild gemalt hat. Aber er hat was
vergessen. Die beiden dicken Kinder schauen irgendwohin und keiner
weiß wohin genau.

Ich hab mir das mal angesehen. Aber ich bin genauso schlau wie vorher.
Ich würde ja in die obere rechte Ecke nen Schokoriegel malen. Paßt am
besten.

Papa hat geschimpft, daß ich schon wieder klettere. Aber mal ehrlich:
Was soll passieren? Meine Füllung könnte stauchen. Außerdem bin ich
mit Spiderman verwandt. Glaubt Ihr nicht? Dann macht das mal nach! So!

Bis bald.
Liebe Grüße aus Würzburg,
Theodora!

Samstag, 29. November 2008

Gedicht des Monats - Adventsendpurt



Mo-
ment.

Advent Advent.
Hätt's fast verpennt.
Morgen schon geht's los.
Mumpsens Augen werden groß.

Teller voller Leckereien.
Tollste Weihnachtsbäckereien.
Vom Leb der Kuchen und Zimt als Sterne.
Doch Moment - wir fahren ja in die Ferne.

Mensch Kacke, das hab ich glatt vergessen.
Es wird nix aus dem Plätzchenessen.
Wir sind auf Tour und gar nicht hier.
Naja, so geht's dem Kuscheltier.

Nicht zu Haus, wenn Lichtlein brennt.
Advent Advent.
Tragic
End.

Dienstag, 25. November 2008

Tourleben als Kuschel

Am Wochenende waren wir wieder auf Tour. Also Mama und Papa haben sich Konzerte von Onkel Farin angesehen. Wenn ich "wir waren auf Tour" schreibe, heißt es immer das selbe - die beiden gehen ins Konzert und wir hängen irgendwo rum...
Nein, ich möchte mich nicht beklagen, denn Tour ist toll. Man sieht viele neue Sachen und kommt viel rum. Aber wir dürfen nie nicht mit ins Konzert. Mama sagt, daß sei zu gefährlich. Man könne uns verlieren. Pah! Hat schonmal jemand ein Nilpferd verloren? Eben!

Naja, unser Alltag auf Tour besteht also aus schlafen und Blödsinn machen. Wie daheim. Nur eben etwas spannender.

Diesmal waren wir in Köln. Bei Hagen und Henny. Die sind toll!
Und dann haben die noch tolle andere Kuschels und Lebensformen, die wir gar nicht kannten. Ich habe mich mal an die Stars rangeschmissen - Kontakte schaden nie, sagt Papa immer.



Mumps war von diesen Roboter-Leuten angetan. Die wären aus StarWars oder so. Kenne ich nicht. Und geredet haben die auch ganz komisch. Der eine hat gefiept und der andere klang auch eher merkwürdig. Meiner Meinung nach hatten die ne echte Macke! Aber Mumps fand's toll...


Jetzt sind wir wieder zu Hause und gucken den ganzen Tag aus dem Fenster. Es liegt Schnee und es ist glatt. Wenn wir Glück haben, sehen wir ein paar Leute auf die Nase fallen - da lacht dann sogar Mumps.

Am Wochenende geht es weiter mit der Tour. Da schreibe ich bestimmt auch wieder.
Für heute ist es aber erstmal genug.

Bis bald,
Eure Theodora!

Sonntag, 16. November 2008

Was soll das?

Heute ist kein guter Tag!

Plötzlich war diese junge Kuh da. Aus dem Nichts. Und Mumps ist natürlich froh, daß jemand da ist, der so ist wie er. Naja, fast so wie er. Die neue ist nämlich jung, schlank und lässig. Das macht Mumps natürlich Spaß! Ne Flotte junge Kuh!

Ich bin ihm egal. Mit einem Mal. Das tut weh...

Paßt ja zum Wetter.

Was soll das? Warum kommt jetzt nicht ein junger Nilpferdbulle um die Ecke, der aussieht wie Brad Pitt, wenn er gut aussähe? Also ein gutaussehender Nilpferdbulle. Da wäre Mumps dann eifersüchtig! So! Au Backe, ich bin eifersüchtig. Das isses. Auf die doofe Kuh? Ich? Scheinbar...

Theodora, jetzt reiß Dich zusammen! Das kann ja nicht sein. Auf Tour werden wir ja sehen, mit wem Mumps mehr Spaß hat. Jawohl!

Die Kuh wird noch ihr Wunder erleben! Ob blau oder grün ist mir egal.

Bis bald,
Theodora (gibt nicht auf)!