Mittwoch, 5. Dezember 2018

blau, nein weiß

Heute morgen sind Mumps und ich in einem Bus aufgewacht. Also in Mamas Rucksack, der sich in einem Bus befand. 
Wie wir dahingekommen sind? Keine Ahnung. Ich erinnere mich nichtmal an gestern Abend bzw. daran, daß ich eingeschlafen bin. Sowas hatte ich noch nie...

Jedenfalls war die Ruhe dann vorbei und wir sind an einer Farm ausgestiegen, auf der es ganz viele Tier-Waisen gibt. Also ganz arme Geschöpfe, die die Hilfe von Menschen brauchen. Und zudem sind die alle sehr sehr niedlich.

So kam es, daß ich Bekanntschaft mit einem Koala namens Theo machte. 

Und von einem Joey (alle Beuteltier-Kinder heißen so, weshalb man sich den Namen immer merken kann ;)) abgeschleckt wurde. 

Ich weiß nicht, wer danach blöder geschaut hat, hihi.

Und damit wir auch noch eine Mutprobe eingebaut haben, musst...durften wir uns vor ein riesengroßes Känguru setzen. 

Immerhin wurden wir weder gefressen, noch angeschnullt.

Leider war der Teil des Ausflugs sehr schnell vorbei.
Und der zweite Teil war irgendwie merkwürdig. Denn eigentlich sollte es in die Blue Mountains gehen. Aber wir fuhren die ganze Zeit im Nebel rum und nix war da blau.

Am Ende waren wir auf einem Wanderpfad unterwegs und hatten ganz tolle Ausgucke. 
Da waren alle Schattierungen von weiß in der Landschaft zu sehen. 

Nur die Landschaft hat gefehlt... Naja.

Der Heimweg war dann genauso mysteriös, wie die Hinfahrt. Plötzlich saßen wir wieder im Bett. Habe ich das Beamen erfunden?

Morgen geht es raus aus der Großstadt und rein in die Natur. 
Bin schon echt gespannt, was da alles passiert.

Hier passiert nix mehr. Mama und Papa pennen schon und lassen sich nicht zum Spielen erweichen. Dann müssen wir wohl auch langsam schlafen.

Bis bald,

Eure Theodora 

Dienstag, 4. Dezember 2018

Jetlag und Bootfahren

Jeeeeetlaaaag? Jawoll.
Schlaf? Nö.

Ich bin gerädert. Absolut. 
Kann kaum die Tastatur sehen. Herrjeh.

Wir waren heute auf dem Wasser unterwegs. War sehr schön. 
Aber: Jetlag. Volle Kanne. Konnte kaum was sehen – trotz Nebels. Äh, was? Nein. Es war diesig. Man konnte nur die Hochhäuser sehen. Genau. Und die Brücke. Und...
Ach, guckt doch selber mal...

Jedenfalls sind wir nach der Bootstour nochmal kurz zu einem Nickerchen ins Hotel. Wurde ein ausgewachsener Mittagsschlaf. Überraschung.

Und als Mama und Papa nochmal loswollten, haben wir nochmal kurz in der Tasche die Augen zu gemacht. Die beiden haben plötzlich losgelacht. Ich weiß bis jetzt noch nicht, ob wir weg waren, oder ob sie uns einfach nur ein- und wieder ausgepackt haben. Sie verraten es mir nicht. 

Ich weiß genau, daß ich jetzt in der Nacht nicht schlafen kann und morgen geht es wieder von vorne los. Ich weiß es genau. Nicht ein Auge werde ich zumachen.

Nicht eins. Und dann denke ich die ganze Nacht über hüpfende Schafe nach und die Schäden, die diese Viecher bei armen Pharmazeuten anrichten, die keine Schlafmittel mehr loswerden und dann denke ich an, denke ich an, denke... Ich denke – na? Genau ich werde kein Auge zummmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

Montag, 3. Dezember 2018

Komische Oper

Der zweite Flug war schnell vorbei. Einmal, weil er auch wirklich kürzer war und dann bin ich einfach eingeschlafen. Schwups, waren wir da. Juchu!

Das ist also Australien. 
Soso. Die können mir ja viel erzählen. Das ist ne große Stadt am Wasser mit hässlichen Hochhäusern.
Könnte also überall sein.
Naja, will ich es mal glauben.

Allerdings ist diese eine große Brücke schon irgendwie markant. Und auch die komische Oper, die sie da in die Landschaft gefliest haben. 
Das sind nämlich wirklich Fliesen. Solche, die bestimmt niemand nicht haben wollte. Und da hat sich so ein pfiffiges Kerlchen gedacht: Betonieren wir mal eine Oper drunter, die schön groß ist und schon ist das Fliesenlager leer. Manchmal sind die Lösungen ziemlich einfach.

Die Australier sind überhaupt schnell im Lösungen finden.
Hier ist ein „Stuhl“ (nennen die halt so), den ein Mann seiner Frau aus dem Felsen schnitzen lassen hat. 
Bloß nicht zu viel selber machen. Jaja. Und weshalb? Weil sie gern dort gesessen hat.
Klar. Wieso auch einfach einen Stuhl holen und wieder wegräumen. Die Australier schnitzen lieber ne Bank in den Felsen.

Aber nett sind die hier schon. Will auch gar nicht so viel meckern...
Ist wahrscheinlich der Jetlag. Darunter leide ich immer sehr. Wird aber bald besser.

Und deshalb gehe ich jetzt schlafen. Jawoll!

Nicht böse sein, wenn ich nicht jeden Tag schreibe. Ich versuche es zwar. Aber manchmal geht das schlecht... Ab Donnerstag sitzen wir immer sehr viel im Auto. Da bleibt abends nicht immer Zeit. Naja, das wird schon.

Wir sind jedenfalls alle schon sehr gespannt auf die ersten wilden Tiere.

Achso, ich wollte ja schlafen. Jetlag halt.

Bis bald,

Eure Theodora

Sonntag, 2. Dezember 2018

Start mit Hindernissen

In den Urlaub fahren ist ja immer toll. Eigentlich.
Diesmal war es am Anfang so spannend, daß mir richtig schlecht geworden ist. Wirklich. 
Wir hätten um ein Haar ohne Mama fliegen müssen. Die war nämlich zu alt und zu jung gleichzeitig. Jetzt denkt Ihr, daß das Nilpferd spinnt – stimmt‘s?
Ich spinne aber nicht, denn: Für Mama waren zwei Visata ausgestellt und das auch noch elektronisch. Auf dem einen war sie normal alt (ich darf keine Details dazu schreiben, sonst gibt es Rucksack-Arrest). Und auf dem anderen war sie glatte 27 Jahre älter.
Naja, ist ja alles halb so wild, denkt man da. Pustekuchen. Wir mussten warten, bis jemand von den Eincheckerichen am Schalter endlich Zeit hatte, um mal eben in der Haupstadt von Australien anzurufen, damit ein Visum-Dings gelöscht wird.

O.K. – ich mache es mal nicht so spannend. Wir sind dann doch geflogen. Es war aber wirklich ziemlich knapp... Nicht mal ein richtiges Abschiedsfoto gab es. Nur das hier auf dem Weg zum Flugzeug.

Ab dann ging alles ganz prima.
Die Kopfhörer sind für zwei Kuschels etwas eng. Aber wenn man die inneren Ohren zusammensteckt, hört man sogar auf beiden Seiten ganz gut.

Was ich ja am spannendsten finde, ist immer die Flugroute. 
Wahnsinn, wo man da so langkommt. 

Der Rest der Zeit verging recht schnell. 
Wobei es noch einen Moment gab, wo ich dachte, daß alles vorbei ist und mich der Krampus holen will...
Ich gucke nach oben und da ist plötzlich diese Hand!
Hab ich mich erschreckt. Nee nee nee.

Als ich Papa geweckt hatte, war die wieder weg.
Na prima. Das Nilpferd hat Wahnvorstellungen. Aber auch ein Foto – so!

Papa und Mama haben mich beruhigt und mir den Mann auf dem Vordersitz gezeigt, zu dem die Hand gehört. Na gut. Der sah auch ganz nett aus und hat später sogar geschnarcht...
Ich habe aber mal lieber nicht geschlafen und die Sitzkante mal besser im Blick behalten. 
Ist aber nichts mehr passiert.

So, das war der erste Flug. 
Vom zweiten und den ersten Eindrücken aus Sydney schreibe ich später.

Bis bald,

Eure Theodora!

Donnerstag, 29. November 2018

Gedicht des Monats: Von Amphibien und Spinnen




Nun ja, wir wussten es ja gleich,
Dennoch werde ich leicht bleich.
Nicht wegen irgendwelcher Lapalien.
Nein, wir fahren nach Australien.

Dort leben meterlange Tiere
Und auch ziemlich komplizierte.
Manche sind giftiger als rote Beete
Und viel bissiger als Tante Käthe.

Spinnen – so groß wie ein Mops.
Passt Du nicht auf, gehst Du bald hops.
Schlangen, die Dich sofort beißen 
Und so ähnlich wie „Taiwan“ heißen.

Da unten heißen alle Leute Bruce,
Sagt so ein Blonder, der es wissen muss.
Doch neben Krokos, Haien, Schlangen,
Muss man auch vor Quallen bangen.

Tausend Tode kann man sterben. 
Doch zum Leidwesen der Erben,
Ist es am Ende halb so schlimm,
Weshalb ich frohen Mutes bin.

Denn wenn man immer Schilder liest,
Keinem Känguru ins Antlitz niest,
Wenn man morgens in die Schuhe schaut
Und niemand auf die Wange haut –

Dann wird am Ende alles gut.
Trotz gift‘ger Tiere und trotz Höllenglut.
Ein bisschen Abenteuer soll‘s ja auch sein.
Sonst blieben wir wohl gleich daheim...











Er heißt Heinz

Er war plötzlich da. Er stand einfach auf dem Flur.
Er heißt Heinz und ist ein Alpaka...

Denkt Ihr auch, daß das wie ein komischer Traum klingt?
Am Anfang dachte ich das auch. Traum. Komischer, merkwürdiger Traum.
Doch dann hat Heinz gemöpt.
Ich habe Mumps geholt. Auch, wenn ich nicht sicher war, ob wir einfach nur den gleichen Traum hatten: Er sah Heinz auch.
Immerhin. Entweder beide blöd geworden, oder Heinz war wirklich da...

Er war sehr nett. Spricht zwar nicht – hat uns aber angeboten, ein wenig auf ihm zu reiten.
Mumps hat sich nicht getraut. Ich schon.

Nachdem Heinz aber etwas in die Knie gegangen ist, habe ich beschlossen, wieder abzusteigen. Und abzunehmen.
Heinz hat sich nichts anmerken lassen. Aber irgendwie war er hinterher etwas kleiner, bilde ich mir ein. 

Doch so schön das Treffen mit Heinz auch war. Wir müssen schon wieder Abschied nehmen.
Denn wir packen heute und morgen geht es schon los.


Endlich Urlaub. Juchu!

Ich versuche gerade, ob das iPad funktioniert. Damit dann keine Überraschung lauert.
Scheint zu klappen, oder?

Also, bis bald,
Eure Theodora

Montag, 26. November 2018

Namengeben

Oh meine Güte, bin ich aufgeregt. In 5 Tagen geht es los. Ans andere Ende der Welt.
Na gut, da waren wir schon. Aber diesmal geht es zu den Beutelhopsern und zu den gefährlichsten Tieren, die es überhaupt gibt!

Da bin ich schon ziemlich aufgeregt...
Zum Beipiel gibt es da die giftigsten und auch die größten Spinnen der Welt. Wirklich.
Wir haben von einer gelesen – sie heißt Charlotte – die so groß wie ein Mops sein soll! Ein Mops!!! Das sind diese schnorchelnden HUNDE. Na prima. Aus Versehen drauftreten ist schonmal nicht möglich.

Jedenfalls habe ich schon ein bisschen Bammel vor den Achtbeinern. Keine Panik. Aber so ein bisschen Bammel schon.
Mumps fiepst allerdings schon bei Worten, die mit "Sp" anfangen. Neulich wollte Mama Spinat zum Mittag machen – "fiiiieeeep" und schon war er verschwunden.   

Und weil auch Papa nicht ganz spinnenfest ist, hat Mama uns ein Buch gekauft.
Was soll ich sagen? Es ist wirklich toll!
Ich habe es erst einmal allein gelesen, weil auch Bilder von Spinnen drinnen sind.
Aber dann habe ich Mumps kuriert... 
Das schwierigste war, ihn erstmal zum Sitzenbleiben zu überreden. Das Wort "Spinne" hat ihn fünf mal durch den ganzen Raum hopsen lassen.
Aber irgendwann ging es ganz gut.

Am Ende saß Mumps ganz ruhig und der Trick aus dem Buch klappt.
Man soll den Achtbeinern nämlich Namen geben. Am besten harmlose.
Mumps hat es nicht geglaubt. Aber er hat mitgemacht und sich Namen ausgedacht...

Jetzt hat er kaum noch Angst und will sogar Charlotte kennenlernen.
Charlotte? Die mopsgroße Riesenspinne? Wirklich?

Naja, da hätte ich jetzt schon doch Angst.
Sogar ziemlich große Angst.... Obwohl der Name wirklich schön ist.

Aber eine Riesenspinne???
Hilfe!!!

Ich bleibe dann besser mit Papa im Auto und warte, wenn Mama mit Mumps Erinnerungsfotos mit Charlotte macht.

Wir sind jedenfalls alle sehr aufgeregt – aus verschiedenen Gründen.

Wir es da unten so wird, werdet Ihr bald lesen.

Dann grüße ich Euch kopfüber aus Tralien. Hihi.

Bis bald,
Eure Theodora 

P.S.: Aber ein Bericht kommt vorher noch. Wir haben nämlich Besuch aus Südamerika bekommen...

Freitag, 16. November 2018

Hoch hinaus

Ich darf jetzt nix falsches schreiben. 
Und weil Nilpferde ja bekannt für ihre diplomatische Art sind...ach herrjeh, wie fange ich an?

Papa hat nie Zeit für mich. Ähm. Also natürlich verstehe ich das und es ist ja auch bald Urlaub und er hat ne Menge Arbeit und es ist ja auch nicht so schlimm... aber er ist schon schuld, daß ich hier nix posten kann – weil er die Fotos nicht rausrückt. So. 

Wir waren nämlich vor zwei Wochen unterwegs. Mama und Papa mit Freunden im Theater und wir zu viert im Hotel. Und das war spannend.

Da gab es eine ganze Etage für uns Kuschels. Echt! Mit Empore. Aus Glas.

Das war echt toll. Endlich mal schlafen, ohne "aus Versehen" als Kopfkissen herhalten zu müssen. Kein "ups, bist Du aus dem Bett gefallen?" und komischerweise auch nicht nassgesabbert... 
Aber: Irgendwie war es auch komisch, ohne Mama und Papa.

Am Abend danach haben wir dann doch irgendwie besser geschlafen. Trotz "Hast Du XXX gesehen? Ach, ich liege ja drauf – hihi".

Wir sind halt Kuschels und so ganz allein im Bett geht zwar – aber kuscheln ist schöner. Glas-Empore hin oder her.

Bis bald
Eure Theodora

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Gedicht des Monats: Halloween






Ich habe leider kein Kostüm.
Und das passiert an Halloween.
Schade – ich bedauer es.
Weder Süßes, noch Saueres.
Hätte ich mir mal was gelieh'n.





Sonntag, 21. Oktober 2018

Vorbereitungen

Jaja, ich weiß. Und Ta.Lo hat es ja auch schon geschrieben...
Ich mache mich rar. Sehr rar.

Aber ich habe wirklich keine Zeit. Ehrlich!
Weil: Ich muss mich vorbereiten. Und zwar gründlich.

Wir fliegen nämlich schon bald wieder in den Urlaub. Und zwar nicht irgendwohin, sondern irgendwohin, wo wir noch nie waren und wo es spannend und zum Teil sogar gefäääährlich ist. Echt jetzt. 

Und da muss ich vorbereitet sein...  

Deshalb lese ich alles, was mir in die Pfoten kommt.
Ja gut, manchmal gucke ich auch Bildbände an, weil Vorfreude halt auch dazu gehört.
Aber eigentlich plane ich die ganze Zeit. Man weiß ja nie: Vielleicht muss ich Mama und Papa ja sogar mal retten...
Jedenfalls habe ich gerade wirklich keine Zeit. Tut mir leid.
Aber dafür gibt es dann bald wieder viele Urlaubsbilder. 

Wobei das mit dem Netz... ich muss da noch schnell was besorgen........   

Bis bald, 
Eure Theod#pes+d

Sonntag, 30. September 2018

Gedicht des Monats: Die Wahl



Wenn ich heute wählen müsste
Und mich nicht die Muse küsste –
Egal wie sehr ich mich entrüste –
Trotzdem überhaupt nicht wüsste,
Wen ich nun den wählen soll...
Ach, nur ein Kandidat? Toll!




Donnerstag, 27. September 2018

Freche Hörner

Der Urlaub war schnell vorbei. So schnell, daß ich gar nicht mehr schreiben konnte, was mir noch passiert ist. Denn eigentlich war ja nicht viel los. Wie schon ich schon geschrieben habe, war es  ein reiner Er- und Wiederholungsurlaub. Eigentlich.

Denn – es war doch etwas los.

Wir waren nämlich  doch noch einmal auf Entdeckungstour. In einem Salzmuseum. Und es war....kurz. Kurz – weil es ein sehr kleines Museum war.
Das interessanteste für Mumps und mich waren die Hörnchen, die überall rumgewuselt sind. Die sind nämlich niedlich. Normalerweise. 

Denn diese Hörnchen waren echt freche Hörner.
Die haben sich einfach angeschlichen....
...und  einfach an meinem Popo geschnuppert!
Macht man das? NEIN! Das ist frech. Wirklich.
Und was haben die dann gemacht? Angepirscht.
Angepirscht und...
...fast umgesprungen. Ich habe mich vielleicht erschreckt! Puh.

Aber sonst ist wirklich nichts passiert. Es war herrlich langweilig und erholsam. Toll!

Und jetzt denke ich mal intensiv über das Gedicht des Monats nach. Wird langsam Zeit...

Bis bald
Eure Theodora

Mittwoch, 19. September 2018

Man wird ja nochmal wiederholen dürfen....

Jaja, ich weiß. Früher hätte ich mich über Mama und Papa lustig gemacht, weil sie schon wieder ins gleiche Hotel gefahren sind. Aber diesmal muss ich schon sagen: So Wiederholungen sind nicht immer schlecht. 

Vor allem, wenn man nur kurz in den Urlaub fährt. Da hat man nämlich den Vorteil, daß man nicht die erste Hälfte der Zeit mit Suchen verbringen muss. Man weiß schon, wo alles ist und ...  naja, Mama und Papa werden auch schon älter und suchen trotzdem manchmal...hihi. Aber es ist auch schon eine ganze Zeit lang her, daß wir hier waren.

Egal, ich wollte ja eigentlich vom Urlaub erzählen, oder?

Also: Wir sind wieder einmal auf Fuerteventura. Und es ist schön!
Fertig. Ja. Es ist alles gesagt. Es ist wieder einmal schön.

Schluss. 

Na gut. Ich erzähle noch ein bisschen was. Aber eigentlich passiert nicht soooo viel. Wir chillen. Wie die Profis.

Heute waren wir aber mal im Süden und haben uns einen kleineren Ort angeschaut.
Die Leute dort sind sehr nett – aber auch ein bisschen schweigsam.
Und es ist sehr schön, daß es da unten nicht sooo viele Menschen gibt, die sich gegenseitig über die Füße stolpern. 
Wirklich: Es war ein schöner kleiner Ausflug und es ist einfach herrlich, wieder einmal im Urlaub zu sein. Wir sind schon sehr glückliche Kuschels.
Ach ja, da unser Hotel wieder das gleiche ist, wundern wir uns natürlich auch nicht mehr, wenn wir von wildfremden Menschen ab und an rumgeworfen und als Deko missbraucht werden. Am Anfang war das immer noch etwas merkwürdig – ja, wir kennen das auch aus anderen Hotels. Aber hier wird immer das ganze Bett als "Spielwiese" benutzt... 
Mama und Papa sind immer ganz verzückt, wenn wir wieder "so niedlich da liegen". Aber wie wir uns fühlen... Wäre vielleicht mal ganz schön, wenn morgens um 5:00 Uhr ein paar Möbelpacker kämen und die beiden "umdekorieren" würden. Das fänd ich auch ziemlich "niedlich". Hähä.

So, jetzt muss ich schnell schlafen. Am Tag bleibt ja keine Zeit... vor lauter dekoriert werden.

Bis bald,
Eure Theodora



Freitag, 14. September 2018

Radfahren

Auweia – ich habe schon richtig Ärger mit Mama und Papa. Die wollen mich nicht mit in den Urlaub nehmen, weil ich den letzten Ausflug noch nicht hier rein geschrieben habe. Mist! Das wollte ich doch gleich machen, nachdem wir nach Hause gekommen sind... Heijeijei. 

Also: Wir waren vor zwei Wochen nämlich in Franken. Mit einem Freund.
Huch. Das klingt ja so, wie in komischen Filmen... "Ich frage für einen Freund." Nein, wir fuhren MIT einem Freund und er MIT uns. Und zwar Rad. Also Fahrrad.

Ach, ich bin durcheinander. Ich habe nämlich noch nicht für den Urlaub gepackt. Durfte ich noch nicht. Sollte ja erst den Bericht schreiben. 

Dann mal weiter: Wir sind also nach Franken gefahren. Zum Fahrradfahren.
Und weil es keine so kleinen Räder gibt (jedenfalls haben wir keine), sind Mumps und ich eben bei Mama mitgefahren. Da ist es ungefährlicher als bei Papa. Der hat da nicht soviel Erfahrung. Mama ist mit den Pedalen an den Füßen auf die Welt gekommen...

Jedenfalls war es wunderschön. Immer in der Sonne und am Kanal entlang.
Mit Pausen. Herrlich.
Und dann waren wir irgendwann am Ziel. Bamberg! Eine hübsche Stadt mit tollen Ausblicken...
...und komischen Denkmälern...
Jetzt frage ich mich wirklich, weshalb da ein halbes Gesicht auf dem Sockel steht. Wollte derjenige nicht erkannt werden, wollte aber trotzdem, daß man ihm ein Denkmal widmet? Oder hatte er einen schlimmen Unfall, bevor das ganze Teil fertig war?
Vielleicht ist ja auch der Künstler zwischendrin verstorben?
Ich weiß es einfach nicht. Ist jedenfalls ein bisschen merkwürdig.

Da haben mir die Brücken und der Fluss schon viel besser gefallen...
Ja und irgendwann war dann wieder Abfahrt und es ging mit dem Rad zurück.
Davon habe ich keine Bilder. Weil Papa nicht mehr anhalten wollte... Ich weiß nicht, ob ich das jetzt sagen darf – aber vielleicht hätte er zum Mittagessen nicht die große Portion Sauerkraut aufessen sollen, hihi. 

Sooooo. Jetzt muss ich aber ganz schnell Koffer packen!
Und ich verspreche, daß ich nächstes Mal schneller schreibe. Doch. Mache ich.

Bis bald,
Eure Theodora

Mittwoch, 29. August 2018

Gedicht des Monats: Blödsinn im August




Karl Friederich von Knattersack -
Fuhr lautstark über Brücken.
Es folgte bald ein satter Knack -
Nun geht er halt an Krücken.



Mittwoch, 15. August 2018

Kleiner Ausflug – große Wirkung

Ohjeeehh, ich weiß nicht, ob Mama und Papa uns beim nächsten Mal wieder mitnehmen.
Wir waren nur eine Nacht im Harz. Aber das hat alles geändert...

Also – erst wollte ich gar nicht mit, weil es da sooooo kalt war. Wirklich kalt! Ich hatte am Morgen das erste Mal seit langem wieder Tau am Fell. Wobei ich nicht sicher bin, ob der nicht sogar schon gefroren war. Egal. Ich wollte was anderes erzählen.

Denn: Die Unterkunft war ganz nach meinem und Mumpsens Geschmack. Endlich mal Stühle, in denen unsere natürliche Anmut voll zu Geltung kommt. 


Mama und Papa haben erst gelacht, als ich gesagt habe, daß ich jetzt bitte immer in so ein Hotel möchte. 
Als ich dann erklärt habe, daß wir auch das olle Auto gegen ein angemessenes Gefährt tauschen wollen...
...haben Sie den Kopf geschüttelt und gesagt, daß wir gern auch zu Hause im Bett bleiben können.

Papa hat uns dann noch gezeigt, wo unser Platz wäre – wenn überhaupt:
Naja. Wir haben dann mal lieber nichts mehr gesagt.

Allerdings könnte ich mir so ein Möbel auch gut bei uns im Schlafzimmer vorstellen. Statt des ollen stummen Dieners. 
Und wenn Mama und Papa mal weg sind, könnten Mumps und ich ja.... mmmhhhh. 
Man wird ja nochmal träumen dürfen, oder?

Bis bald
Eure Theodora
 

Sonntag, 5. August 2018

Aprilfrisch in den August

Habe ich schon einmal geschrieben, daß ich nicht so gern ausgetrickst werde?
Bestimmt. Und es ist auch nicht so einfach, mich auszutricksen. Ich bin nämlich ein schlaues Nilpferd. Jawohl.

Leider hat Mama aber nicht nur mich ausgeschmiert, sondern gleich die halbe Kuscheltiermannschaft auf einmal.

Das war so: Mama kam neulich früh ins Schlafzimmer und meinte, daß es so schön draußen wäre und so warm und daß man da ganz schnell unsere Lieblingssachen waschen könnte, damit die abends wieder trocken sind... Keine so schlechte Idee.

Wir haben also brav alles ausgezogen und los ging es ins Bad. Ist ja schon spannender, als immer nur im Bett zu hocken.

Na gut – sooooo spannend war es nun nicht, die Klamotten im Wasser rumtreiben zu sehen. Aber naja.

Und jetzt kam die Stelle, an der ich besser aufgepasst hätte.
Denn nackig wie wir nun waren, saßen wir noch am  Waschbecken...
 

Mama hat noch einmal Wasser eingelassen und meinte, ich soll mal sagen, ob das mehr als 30 Grad sind oder ob das für die zweite Wäsche so ginge.
Zweite Wäsche! Da hätte ich doch hellhörig werden müssen. Die Sachen waren doch schon raus aus dem Becken. Und wir?  Wir waren schneller drin, als ich Hydraulikaggregat sagen konnte. 
Naja – das ist auch ein Wort, das ich selten sage und da brauche ich auch ein bisschen. Egal. Jedenfalls wurden wir ausgetrickst. Der Waschtag galt uns!

Und wir mögen nicht gewaschen werden. Keiner von uns.
Auch, wenn Maus so aussieht, als wäre sie eine Wasserratte...
Und das schlimmste am Waschen kommt ja erst hinterher.
Man wird in einen alten Kissenbezug gesteckt und... 
...egal, was man auch sagt oder ruft – der wird zugemacht...
...und dann kommt man in die Waschmaschine zum Schleudern! 
Zum SCHLEUDERN! Gruselig und auch echt gefährlich.
Hinterher ist man vollkommen durchgedreht und muss erstmal Füße und Arme sortieren und hoffen, daß sich niemand ein Auge gebrochen hat...

Wenn man es dann überstanden hat, geht es zum angenehmeren Teil über.
Trocknen an der frischen Luft. 
Der Teil gefällt mir dann zur Abwechslung doch ganz gut. Im Sommer ist es toll, draußen rumzuliegen. Nicht direkt in der Sonne – Ihr wisst ja, wegen dem Ausbleichen.
Aber doch an der frischen Luft!

Ja – Mama hat uns ausgetrickst. Aber wahrscheinlich hatte sie echt Angst,daß sie uns nicht alle zusammen ins Bad bekommt.

Kunigunde ist echt am gemeinsten überrascht worden. Sie hat nämlich gar nichts zum Waschen gehabt und wollte nur mit, damit sie bei uns ist... So geht das im Leben.

Jetzt riechen wir alle aprilfrisch – und das im August. Lustig, oder?
Wir riechen sogar besser, als Mama und Papa. Aber sagt es ihnen nicht. ;)

Bis bald,
Eure Theodora